Empirische Sozialforschung. Vorgehen und Ziele


Seminararbeit, 2003

21 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A.
1. Vorgehen und Ziele empirischer Sozialforschung

B.
2. Die Befragung
2.1 Die Befragung und ihre Anwendung
2.2 Formen der Befragung
2.3 Unterscheidungsarten in der Beziehung zum Befragten
2.4 Frageformen
2.5 Fehlerquellen
2.5.1 Interviewerverhalten
2.5.2 Frageformulierung
2.5.3 Fragebogenkonstruktion
2.6 Schriftliche Befragung und Telefoninterview
3. Die Beobachtung
3.1 Beobachtung - Definition und Anwendung
3.2 Formen der Beobachtung
3.3 Fehlerquellen & Vor-/Nachteile
4. Inhaltsanalyse
4.1 Begriff und Bedeutung
4.2 Dokumentenklassifikation
4.3 Formen der Inhaltsanalyse
4.4 Probleme inhaltsanalytischer Verfahren
5. Das Experiment
5.1 Definition und Funktion
5.2 Formen des Experimentes
5.3 Vor- und Nachteile
6. Reaktivität und Nichtreaktivität

C.
7. Fragen der Forschungsethik

Literaturverzeichnis

A.

1. Vorgehen und Ziele empirischer Sozialforschung

Empirische Sozialforschung kann zunächst als eine Sammlung von Techniken und Me­thoden zur korrekten Durchführung der wissenschaftlichen Untersuchung menschlichen Verhaltens und gesellschaftlicher Phänomene gesehen werden. Sie umfasst die systema­tische und methodisch geleitete Beschaffung, Verarbeitung und Deutung von Informati­onen über die Vielfalt gesellschaftlicher Phänomene sowie individueller und sozialer Meinungen, Einstellungen, Handlungen und Verhaltensweisen. Aufgabe der Wissen­schaft ist es, auf Grund eines für jedermann nachvollziehbaren, transparenten Vorge­hens, der systematischen Bearbeitung der einzelnen Schritte und einer statistisch be­gründeten Auswahl Ergebnisse zu liefern, die eine höhere Gültigkeit besitzen als eine subjektive Einschätzung zu einem Thema durch eine einzelne Person. Ziele der empiri­schen Sozialforschung sind die methodisch geleitete Aufdeckung der Zusammenhänge zwischen Merkmalen oder Variablen (explorative Untersuchungen), die möglichst ge­naue Beschreibung von Sachverhalten und Beziehungen zwischen Variablen und Pro­zessen (deskriptive Untersuchungen), die möglichst exakte Überprüfung von theoreti­schen Hypothesen über Merkmalszusammenhänge anhand von empirischen Daten, die möglichst kontrolliert gesammelt oder erhoben werden (theoriegeleitete Untersuchun­gen) sowie die systematische und methodisch geleitete Bewertung der Wirksamkeit von praktisch-politischen oder sozialplanerischen Maßnahmen (Evaluationsstudien).

Für die Beschreibung sozialer Sachverhalte und die Überprüfung sozialwissenschaftli­cher Theorien zur Erklärung sozialer Sachverhalte wird Sozialforschung benötigt. Beide Aufgaben können nur mit Hilfe von Messungen erfüllt werden, also durch die Zuord­nung von Zahlen zu Objekten. Zwei Gütekriterien sind hierbei von zentraler Bedeutung: Die Zuverlässigkeit (Reliabilität) und die Gültigkeit (Validität) einer Messung. Die drei Kriterien stehen in einem hierarchischen Verhältnis: Objektivität und Reliabilität sind notwendige Minimalanforderungen an ein Messinstrument, das Hauptziel ist jedoch dessen Validität. Der Grad der Objektivität eines Messinstrumentes drückt aus, in wel­chem Ausmaß die Messergebnisse unabhängig sind von der jeweiligen Person, die das Messinstrument anwendet. Vollständige Objektivität liegt vor, wenn zwei Anwender mit dem gleichen Instrument jeweils übereinstimmende Resultate erzielen. Die Reliabi­lität eines Messinstrumentes drückt aus, inwieweit das Messergebnis reproduzierbar ist. Ein Messinstrument ist in dem Ausmaß valide, in dem es das zu messende Merkmal tatsächlich misst.

Bei der Entscheidung der zu verwendenden Instrumente oder Techniken der Datenerhe­bung wird unterschieden in Befragung, Beobachtung, und Inhaltsanalyse. Für jede Me­thode bzw. Forschungsstrategie benötigt man konkrete und je eigene forschungstechni­sche Messinstrumente, die der Forscher je nach abzuklärender Fragestellung und ange­wendeter Methode entwickeln muss. Es sind dies bei der Befragung ein Fragebogen, bei der Inhaltsanalyse ein Kategorienschema, bei der wissenschaftlichen Beobachtung ein Beobachtungs- bzw. Interaktionsplan und für das Experiment ein experimentelles De­sign (Pürer 2003: 528). Die hier dargestellten Methoden der empirischen Sozialfor­schung haben nur Überblickscharakter und erheben keinen Anspruch auf Vollständig­keit und umfassende Darstellung. Hierbei wurden die zentralen Methoden, die Befra­gung, die Beobachtung, die Inhaltsanalyse und das Experiment, wobei letzteres keine Erhebungsmethode sondern ein Untersuchungsdesign darstellt, hervorgehoben. Im Rah­men dieser Proseminararbeit soll einen Überblick über Formen und Kennzeichen der Methoden und ihre wichtigsten Varianten gegeben werden, wobei am Ende zusätzlich Reaktivität und Nichtreaktivität erläutert wird.

B.

2. Die Befragung

2.1 Die Befragung und ihre Anwendungen

Die Befragung gilt nach wie vor als das Standardinstrument empirischer Sozialfor­schung bei der Ermittlung von Fakten, Wissen, Meinungen, Einstellungen oder Bewer­tungen im sozialwissenschaftlichen Anwendungsbereich. Die Befragungssituation ist in vielem einer alltäglichen Gesprächssituation ähnlich, in der zwei oder mehrere Personen verbalen Kontakt und damit eine soziale Beziehung eingehen (Interaktion). Diese scheinbare Alltäglichkeit und damit Selbstverständlichkeit und Vertrautheit der Situati­on enthält zugleich die größte Gefahr für die Befragungsmethode. Fragender und Ant­wortender sind miteinander in einer sozialen Situation verknüpft und beeinflussen sich gegenseitig bewusst oder unbewusst: Diese Situation gilt es in der wissenschaftlichen Befragung zu kontrollieren, um objektive Schlüsse aus den Gesprächsinformationen ziehen zu können. Nur der Sozialforscher muss das Gespräch steuern, überschauen und kontrollieren und stellt die Fragen. Wir verstehen also die Befragung nicht als Kommu­nikationsmittel, sondern als eigenständiges Forschungsinstrument im Sinne eines plan­mäßigen Vorgehens „mit wissenschaftlicher Zielsetzung, bei dem die Versuchsperson durch eine Reihe gezielter Fragen oder mitgeteilter Stimuli zu verbalen Informationen veranlasst werden soll“ (Atteslander 1975: 88). Mit dem Mittel der Befragung können wir soziales Verhalten nicht direkt erfassen, sondern vorerst nur menschliches Verbal­verhalten. Befragungen geben uns also nicht unmittelbar Aufschluss darüber, wie Men­schen wirklich handeln, fühlen oder denken, sondern sie vermitteln uns sprachliche In­formationen über diese Vorgänge. Die dermaßen erhobenen Informationen sind not­wendigerweise subjektiv gefärbt. Ganz allgemein lässt sich die Methode der Befragung als ein Forschungsinstrument beschreiben, „mit welchem unter der Maßgabe einer wis­senschaftlichen Zielsetzung und einer systematischen Vorgehensweise Wissen, Kennt­nisse, Einstellungen und Meinungen von Befragten nach einem festgelegten Schema schriftlich oder mündlich erhoben werden.“ (Pürer 2003: 529).

2.2 Formen der Befragung

Die Befragung spielt sich in einer realen sozialen Situation ab und es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Gesprächssituation zu gestalten und unter wissenschaftliche Kon­trolle zu bringen. Kriterien sind hierbei der Bewegungsspielraum, der dem Interviewer und dem Befragten gelassen wird und die Art der Beziehung, die der Interviewer zum Befragten knüpft. Insofern lässt sich unterscheiden in standardisiertes oder strukturier­tes Interview, nicht- standardisiertes oder unstrukturiertes Interview und halbstandardi­siertes oder teilstrukturiertes Interview (Atteslander 1975: 89). Wesentliches Merkmal des strukturierten Interviews ist die Grundlage eines Fragebogens, der die Frageformu­lierung, die Fragefolge und ganz oder teilweise auch die Antwortmöglichkeiten genau festlegt. Der Spielraum des Interviewers und auch der Spielraum der Antworten ist in der Gesprächssituation stark eingeschränkt. Die Befragung von Einzelpersonen unter den Bedingungen einer so strukturierten Interviewsituation stellt die hauptsächliche Erhebungsform in der empirischen Sozialforschung dar und steht wie kein anderes Da­tenerhebungsinstrument im Mittelpunkt einer intensiven Methodenforschung (Schnell/Hill/Esser 1995: 301). In der freiesten Gesprächsform des unstrukturierten Interviews kann der Interviewer jede Situation so entwickeln, wie es ihm für die Errei­chung des Befragungszieles am adäquatesten erscheint. Ein geübter Interviewer, der mit den Forschungszielen vertraut ist, kann durch die Antworten auf neue Forschungsideen stoßen, die er gleich weiterverfolgen kann. Im freien Gespräch kann sich der Intervie­wer in maximaler Weise dem Verständnis des jeweiligen Befragten anpassen. Der Be­fragungsform des halhstandardisierten Interviews liegt kein absolut gültiger und aus­schließlicher Fragebogen zugrunde, vielmehr ein mehr oder weniger flexibel aufgebau­tes und anzuwendendes Frageschema. Hierbei hat der Interviewer zwar die Möglichkeit, die Abfolge der Fragen je nach Verlauf des Gesprächs selber festzulegen, ist jedoch gehalten, vorgegebene Frageformulierungen zu benutzen und den gesamten vorgegebe­nen Fragenkatalog innerhalb der Befragung abzuarbeiten In der Regel basiert ein sol­ches Interview auf einem Gesprächsleitfaden und wird auch Leitfadengespräch genannt. Insbesondere die Ziele der Untersuchung, der Untersuchungsgegenstand, die finanziel­len Mittel und die Auswertungsmöglichkeiten können Einfluss auf die konkrete Form der Befragung nehmen. In der Praxis wird zudem kaum eine Frageform allein, sondern meist eine Kombination verschiedener Formen vorliegen. Die Informationen des stan­dardisierten Interviews sind miteinander vergleichbar und es ist zuverlässiger. Das nicht-standardisierte Interview, oder auch Tiefeninterview genannt, ermutigt jedoch zu lebensnäheren Antworten. Unstrukturierte Formen zielen mehr auf qualitative Informa­tionen und die gewonnen Ergebnisse sind formativ, das heißt, es geht um die Gewin­nung neuer Gesichtspunkte, aus denen sich Hypothesen für den weiteren Forschungs­prozess bilden lassen. Demgegenüber ergeben strukturierte Befragungsformen mehr quantitative und informative Ergebnisse, es handelt sich also um die Überprüfung be­stehender Hypothesen und man erhält Auskunft über die Verteilung vorbestimmter Ka­tegorien (Atteslander 1975: 94).

2.3 Unterscheidungsarten in der Beziehung zum Befragten

Als Problem der Fragestellung stellt sich die Frage, welche Weise der Konfrontation des Befragten mit den Fragen am besten geeignet ist, um ihn zur Äußerung von unver­fälschten Antworten zu veranlassen. Das Interviewerverhalten wird hierbei in weiches, hartes und neutrales Interview unterschieden. Das weiche Interview wurde erstmals erprobt in der psychologischen Beratung und in der Psychotherapie und wurde dann für die Sozial wissenschaft fruchtbar gemacht. Der Interviewer spielt eine passive Rolle und lässt den Befragten weitgehend den Gang des Gesprächs bestimmen. Dies geschieht in der Meinung, eine von Sympathie getragene Beziehung zwischen Interviewer und Be­fragtem fördere am ehesten die Offenheit der Antworten, der Befragte fühle sich hier völlig frei, seine Gefühle und Meinungen ohne Angst vor Vorwürfen zu äußern. Der Interviewer beteiligt sich nur an der Konversation, um den Befragten zum Weiterreden zu veranlassen und Fragen dürfen nur in unverbindlicher, keinesfalls suggestiver Form gestellt werden (Atteslander 1975: 95). Im Gegensatz dazu wird der Befragte beim har­ten Intenuew einer Art „Verhörtechnik“ (Atteslander 1975: 96) unterworfen, um ihn so zur richtigen Antwort zu zwingen und um zu verhindern, dass er sein Verhalten beschö­nigen oder nur oberflächliche Aspekte davon freigeben könnte. Die Fragen werden so schnell gestellt, wie der Befragte diese irgendwie auffassen und beantworten kann, um ihn zu spontanen Antworten ohne viele Überlegungen zu zwingen. Beim neutralen In­terview wiederum soll möglichst jegliche Gefuhlskomponenten in der Beziehung zwi­schen Interviewer und Befragtem ausgeschaltet werden. Der Interviewer soll lediglich als Übermittler von Stimuli und als Empfänger von Reaktionen agieren, mit dem Ziel, uniforme Interviewsituationen zu schaffen. Der Interviewer muss sich in engen Grenzen halten und muss versuchen, seine eigene Einstellung zum Untersuchungsgegenstand zu verbergen. Trotzdem muss er eine Haltung freundlichen Gewährenlassens annehmen, meidet jedoch eine direkte Zustimmung oder Ablehnung der Einstellung des Befragten. Die Neutralität des Interviews soll einen hohen Grad der Vergleichbarkeit der Informa­tionen erlauben. Diese sachliche, unpersönliche Beziehung wird vor allem von kom­merziell arbeitenden Demoskopie- und Marktforschungsinstitutionen befürwortet. Har­tes wie weiches Interview sollten vornehmlich geeignet sein für nicht-standardisierte Formen der Befragung bei Vorhandensein höher qualifizierter Mitarbeiter (Atteslander 1975: 97).

2.4 Frageformen

In Form und Art einer Frage wird nach offenen bzw. geschlossenen und direkten bzw. indirekten Fragen unterschieden. Die Offenheit bzw. die Geschlossenheit einer Frage bezeichnet den Spielraum, der dem Antwortenden gelassen wird. Die offene Frage ent­hält keine festen Antwortkategorien. Die befragte Person kann ihre Antwort völlig selbstständig formulieren und der Interviewer hat die Aufgabe, die Äußerungen so ge­nau wie möglich zu notieren. Erst bei der Auswertung werden sie bestimmten Katego­rien zugeordnet. Bei geschlossenen Fragen (Multiple-Choice-Questions) werden dem Befragten zugleich auch alle möglichen oder zumindest alle relevanten Antworten vor­gelegt. Er muss lediglich aus diesen Antwortmöglichkeiten seine Antwort auswählen und der Interviewer muss die betreffende Antwort anmerken. Des weiteren wird als Zwischentyp, als sogenannte halboffene Frage, die Hybridfrage unterschieden, welche einen Kompromiss zwischen geschlossener und offener Frage darstellt, da sie jeweils geschlossene Antwortkategorien und eine offene Antwortmöglichkeit vorgibt. Offene Fragen helfen Unwissenheit, Missverständnisse und unerwartete Bezugssysteme zu ent­decken. Sie können auch den Gesprächskontakt und das Interesse am Interview fördern, weil sie einer normalen Gesprächssituation nahe kommen. Der Befragte fühlt sich im eigenen Urteil als voll und selbstständig genommen, weswegen vor allem gut informier­te Personen mit eigener Meinung offene Fragen vorziehen. Geschlossene Fragen dage­gen erbringen eine größere Einheitlichkeit der Antworten und erhöhen dadurch die Ver­gleichbarkeit. Sie erleichtern dem Interviewer die Aufnahmearbeit und dem Forscher die Auswertung. Andererseits besteht bei geschlossenen Fragen die Gefahr der Sugges­tivwirkung, vor allem bei Meinungsfragen, über die sich der Befragte vorher noch keine eigene Meinung gebildet hat. Forschungsstrategisch gesehen sind offene Fragen vor allem geeignet, im Planungsstudium das Problemfeld zu erforschen und die relevanten Antwortkategorien zu erfassen, während geschlossene Fragen zur Prüfung von Hypo­thesen in Frage kommen (Atteslander 1975: 105). Bei der indirekten Befragung handelt es sich um eine Technik, die versucht, eine Gesprächssituation zu schaffen, in der der Befragte gewillt ist, auch über gefühls- und wertbeladene Probleme frei seine Gedanken zu äußern, die er sonst aus sozialen und persönlichen Gründen zurückhalten würde. Die indirekte Befragung eignet sich dazu, Informationen über Zusammenhänge, die dem Befragten selbst nicht bewusst sind, zu erhalten. Sie basiert vor allem auf der Kenntnis von Projektionsprozessen. Dem Befragten werden einige wenige unstrukturierte Stimuli dargeboten, in der Annahme, er versuche diese selbst zu strukturieren und offenbare in diesem Prozess wichtige Aspekte seiner eigenen Persönlichkeit und seines Verhaltens (Atteslander 1975: 105/106).

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Empirische Sozialforschung. Vorgehen und Ziele
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung)
Veranstaltung
Proseminar: Theorien und Modelle der Massenkommunikation
Note
2,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
21
Katalognummer
V913754
ISBN (eBook)
9783346233493
Sprache
Deutsch
Schlagworte
empirische, sozialforschung, vorgehen, ziele
Arbeit zitieren
Irene Schleifer (Autor:in), 2003, Empirische Sozialforschung. Vorgehen und Ziele, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/913754

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