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Alternative Behandlungen von Alzheimer. Ein Vergleich zwischen Musiktherapie und der oralen Gabe von Cannabinoiden

Titel: Alternative Behandlungen von Alzheimer. Ein Vergleich zwischen Musiktherapie und der oralen Gabe von Cannabinoiden

Hausarbeit , 2019 , 31 Seiten , Note: 2,2

Autor:in: Janine Staas-Scheffer (Autor:in)

Medizin - Alternative Medizin
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich zweier Therapieansätze für Personen mit Alzheimer. Zum einen der musikalischen Therapie und zum anderen der Therapie über die Gabe von Cannabinoiden, wie Tetrahydrocannabinol oder Dronabinol. Ziel ist es herauszuarbeiten, welche der beiden Therapieformen die Symptomatik den nächtlichen Agitiertheit, Unruhe, Aggression und kognitive Fähigkeiten positiv beeinflussen kann. Dies meint auch das Steigern von Wohlbefinden und Lebensqualität und das Verhindern bzw. das Vorbeugen eines Fortschreitens der dementiellen Symptome.

Zum Beantworten dieser Frage wurde die Methode des evidence-based Nursing angewendet. Die Datenbank Pub-Med wurde im Februar 2017 durchsucht um geeignete Literatur ausfindig zu machen. Es wurden randomisierte kontrollierte Studien, eine systematische Metaanalyse und eine offene Pilotstudie ausgewählt. Die Studien und Arbeiten wurden, mit Hilfe von Beurteilungsbögen, kritisch in ihrer Glaubwürdigkeit eingeschätzt. Alle involvierten RTC's haben eine hohe Anfälligkeit für Verzerrungen. Durch die kleinen Stichproben der RTC's und die Heterogenität der Metaanalyse liegt nur eine limitierte Glaubwürdigkeit vor.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problemhintergrund

2.1 Die Fragestellung

3. Methodisches Vorgehen

4. Ergebnisse

4.1 Ergebnisdarstellung

5. Praxisempfehlung

6. Diskussion von Ergebnis und Methode

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Wirksamkeit von Musiktherapie und der oralen Gabe von Cannabinoiden als alternative Behandlungsansätze für Menschen mit Alzheimer, um deren Symptomatik wie nächtliche Unruhe, Agitiertheit und kognitive Verluste positiv zu beeinflussen.

  • Vergleich nicht-medikamentöser vs. medikamentöser Therapieoptionen bei Demenz
  • Einfluss von Musiktherapie auf Gedächtnis und motorische Fähigkeiten
  • Einsatz von Cannabinoiden zur Reduktion neuropsychiatrischer Symptome
  • Methodik der evidenzbasierten Pflege (Evidence-based Nursing)
  • Kritische Bewertung der aktuellen Studienlage und Praxisempfehlungen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Demenz ist eine häufige chronische Erkrankung, die vor allem ältere Erwachsene betrifft und durch einen fortschreitenden Rückgang der kognitiven und funktionellen Fähigkeiten gekennzeichnet ist (Bundesministerium für Gesundheit, 2020, o.S.). Schätzungen zufolge lebten 2016 weltweit 47 Millionen Menschen mit Demenz, und es wird prognostiziert, dass die Zahl auf Grund der verbesserten medizinische Versorgung, der höheren Lebenserwartung, den stetig gesunkenen Geburtenraten und dem hohen Bevölkerungsanteil alter Menschen in den nächsten Jahrzehnten weiter ansteigen wird. Auf über 131 Millionen im Jahr 2050 (Bickel H. 2018, S.1ff.).

Die Alzheimer-Krankheit beginnt langsam fortschreitend mit einer Merkschwäche und erschwerter Wortfindung, dem Verlegen von Gegenständen, dem Vergessen von Namen und das Nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses kennzeichnen diese Phase. Schreitet die Krankheit weiter fort wird der Abbau der kognitiven Fähigkeiten immer deutlicher. Der Umgang mit Geld, das Zurechtfinden in fremder Umgebung, das Einkaufen wird schwieriger. Später treten Orientierungsstörungen auf, sich in der gewohnten Umgebung zurecht zu finden, Schwierigkeiten die Körperpflege selbst und angemessen durchzuführen, die Aufnahme von Nahrung oder die Benutzung der Toilette werden zum Problem (Sifton, 2011, S.144ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt das Krankheitsbild Demenz sowie die zunehmende gesellschaftliche Relevanz und motiviert die Suche nach alternativen Behandlungsansätzen aufgrund der limitierten Wirkung medikamentöser Therapien.

2. Problemhintergrund: Erläutert die therapeutischen Ansätze von Musik und Cannabinoiden und formuliert die spezifische Forschungsfrage der Arbeit.

3. Methodisches Vorgehen: Beschreibt die systematische Literatursuche in der Datenbank Pub-Med und die Anwendung des PIKE-Schemas zur Eingrenzung der Fragestellung.

4. Ergebnisse: Präsentiert und bewertet detailliert die ausgewählten Studien zur Musiktherapie und zur Gabe von Cannabinoiden anhand von Beurteilungsbögen.

5. Praxisempfehlung: Leitet aus der Auswertung der Studien praktische Empfehlungen für die Pflege ab, unter Berücksichtigung von Wirksamkeit und Kosten.

6. Diskussion von Ergebnis und Methode: Reflektiert kritisch über die Evidenzlage, die Limitationen der Studien und die Herausforderungen bei der Umsetzung von Evidence-based Nursing.

7. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und schlussfolgert, dass Musiktherapie aufgrund ihrer Kosteneffizienz und Verträglichkeit ein wertvolles Instrument in der Alzheimer-Pflege darstellt.

Schlüsselwörter

Alzheimer, Demenz, Musiktherapie, Cannabinoide, Dronabinol, THC, Evidence-based Nursing, PIKE-Schema, kognitive Fähigkeiten, nächtliche Unruhe, Lebensqualität, Agitiertheit, Pflegepraxis, randomisierte kontrollierte Studien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht alternative Behandlungsmöglichkeiten für Alzheimer-Patienten, wobei ein Schwerpunkt auf dem Vergleich zwischen Musiktherapie und der oralen Gabe von Cannabinoiden liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der Umgang mit Symptomen wie nächtlicher Unruhe, Aggression und kognitivem Abbau bei Demenz sowie die kritische Bewertung wissenschaftlicher Studien zu diesen Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es herauszuarbeiten, welche der beiden Therapieformen einen positiveren Effekt auf die Symptomatik von Alzheimer-Patienten hat, um daraus Empfehlungen für die professionelle Pflege abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin wendete die Methode des Evidence-based Nursing an, inklusive einer systematischen Literaturrecherche in der Datenbank Pub-Med und der Qualitätsbewertung von Studien mittels spezieller Beurteilungsbögen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden fünf randomisierte kontrollierte Studien und eine Metaanalyse detailliert dargestellt, analysiert und hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit und Verzerrungsanfälligkeit bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Alzheimer, Musiktherapie, Cannabinoide (THC/Dronabinol), kognitive Funktionen, Evidence-based Nursing und Lebensqualität.

Welche Rolle spielt das PIKE-Schema in dieser Arbeit?

Das PIKE-Schema dient der präzisen Formulierung und Strukturierung der Forschungsfrage, um sicherzustellen, dass alle relevanten Faktoren bei der Literaturrecherche und Analyse berücksichtigt werden.

Wie bewertet die Autorin die Glaubwürdigkeit der untersuchten Studien?

Die Autorin stellt fest, dass alle untersuchten Studien eine hohe Anfälligkeit für Verzerrungen aufweisen und oft mit kleinen Stichprobengrößen arbeiten, weshalb die Evidenz insgesamt als limitiert eingestuft wird.

Warum wird Musiktherapie als Praxisempfehlung hervorgehoben?

Musiktherapie wird besonders empfohlen, da sie kostengünstig ist, gut toleriert wird und positive Effekte auf die Schlafqualität, Stimmung und das Wohlbefinden zeigt.

Welches Fazit zieht die Arbeit bezüglich der Cannabinoid-Gabe?

Die orale Gabe von Cannabinoiden sollte bei Patienten mit nächtlicher Unruhe in Erwägung gezogen werden, da sie verträglich ist, jedoch sind die Studienergebnisse zur kognitiven Verbesserung unterschiedlich zu bewerten.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alternative Behandlungen von Alzheimer. Ein Vergleich zwischen Musiktherapie und der oralen Gabe von Cannabinoiden
Hochschule
Fachhochschule Bielefeld
Note
2,2
Autor
Janine Staas-Scheffer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
31
Katalognummer
V913881
ISBN (eBook)
9783346210678
ISBN (Buch)
9783346210685
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alternative alzheimer behandlungen cannabinoiden gabe musiktherapie vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janine Staas-Scheffer (Autor:in), 2019, Alternative Behandlungen von Alzheimer. Ein Vergleich zwischen Musiktherapie und der oralen Gabe von Cannabinoiden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/913881
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Leseprobe aus  31  Seiten
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