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Partizipation. Mitentscheiden und Mithandeln in Kindertageseinrichtungen

Título: Partizipation. Mitentscheiden und Mithandeln in Kindertageseinrichtungen

Trabajo Escrito , 2019 , 19 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sina Schumacher (Autor)

Pedagogía - Pedagogía en educación Pre-escolar
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Das Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, einen praktischen Einblick in die verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten für Partizipation im Kitaalltag zu geben. Desweiteren soll sichtbar gemacht werden, aus welchen Gründen Partizipation im frühkindlichen Alter von Bedeutung ist. Die wissenschaftliche Arbeit bezieht sich hierbei ausschließlich auf die rechtlichen Gegebenheiten in der Bundesrepublik Deutschland.

Das Thema Partizipation gewinnt in der Gesellschaft heutzutage zunehmend an Bedeutung. Auch in den Bereichen der frühkindlichen Bildung wird in den Kindertageseinrichtungen rege darüber diskutiert, inwiefern es sinnvoll sein kann, die Kinder aktiv mitentscheiden und mithandeln zu lassen. Hierbei stellt sich die Frage, ob dies im Kitaalltag einer pädagogischen Fachkraft überhaupt möglich ist. Sind Kinder im frühkindlichen Alter schon in der Lage selbst mitzubestimmen und mitzuentscheiden? Zeigen Kinder dementsprechendes Interesse? Wie lässt sich Partizipation in Kindertageseinrichtungen praktisch gestalten? Wer hat in den Kindertagesstätten das Recht und die Macht Entscheidungen zu treffen? Und wo gibt es Grenzen in den Mitbestimmungsrechten der Kinder?

Diese wissenschaftliche Arbeit soll sich mit den Antworten auf die oben genannten Fragen beschäftigen. Als erstes wird als Grundlage der Grundbegriff der Partizipation definiert. Hierzu gehören auch die rechtlichen Grundlagen, die Erläuterung der Demokratie in der Kita, sowie der Bildungsauftrag, den die Kindertageseinrichtungen zu erfüllen haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Partizipation

2.1. Allgemeine Begriffsdefinition

2.2. Rechtliche Grundlagen

2.3. Bildungsauftrag in der Kita

3. Voraussetzungen zur Umsetzung von Beteiligungsprozessen

3.1. Rolle der pädagogischen Fachkraft

3.2. Partizipationsprozesse ermöglichen

4. Abstimmungs-und Entscheidungsprozesse in der KiTa

4.1. Die Bedeutung der Alltagspartizipation

4.2. Kinderkonferenzen

4.3. Kinderrat

4.4. Projektbezogene Partizipation

5. Zusammenfassung und Ausblick

5.1. Grenzen der Partizipation

5.2. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die praktische Umsetzung von Partizipation im Alltag von Kindertageseinrichtungen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinder aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden können, welche Rolle die pädagogischen Fachkräfte dabei einnehmen und welche rechtlichen sowie strukturellen Voraussetzungen für eine gelingende demokratische Teilhabe im frühkindlichen Bereich notwendig sind.

  • Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen der Partizipation in der Kita
  • Rolle der pädagogischen Fachkraft bei der Gestaltung von Beteiligungsprozessen
  • Methoden der Abstimmung und Entscheidungsfindung (z.B. Kinderkonferenzen, Kinderrat)
  • Projektbezogene Partizipation als Instrument der Alltagsgestaltung
  • Reflexion der Grenzen demokratischer Teilhabe im kindlichen Bildungskontext

Auszug aus dem Buch

3.1. Rolle der pädagogischen Fachkraft

„Erwachsene sind grundsätzlich dazu bereit (und auch gesetzlich verpflichtet), Kinder zu beteiligen (Dobrick 2011, S. 60). Damit Partizipationsprozesse gelingen können, muss die pädagogische Fachkraft freiwillig Macht abgeben und trotzdem eine hohe pädagogische, sowie rechtliche Verantwortung behalten (vgl. Dobrick, S. 18). Hier stellt sich die Frage, in welchen Bereichen und in welchem Maß die Erwachsenen ihre Macht mit den Kindern teilen wollen.

„Voraussetzung für ein funktionierendes Regelwerk ist zunächst die Bereitschaft zu einem partnerschaftlichen miteinander umgehen von Erzieherinnen und Kindern“ (Dobrick 2011, S. 61). Weiter heißt es: „Alltagspartizipation braucht … Kinder, die Erwachsene achten (ebd., S. 91). Das bedeutet, dass die Beziehung zwischen beiden Parteien auf Gegenseitigkeit beruht und eine Partizipation nur gelingen kann, wenn Erzieher und Kind sich achten. Des Weiteren sind das Rollenverständnis und ein Perspektivwechsel der Erzieher von großer Bedeutung für die Mitbeteiligung von Kindern. Der Erzieher muss dafür bereit sein, Entscheidungskompetenzen und Macht abzugeben (vgl. Dobrick 2011, S. 40). „Nur wenn pädagogische Fachkräfte bereit sind, auf einen Teil ihrer Entscheidungsmacht zu verzichten, wird es möglich, den Kindern Mitbestimmungs- oder Selbstbestimmungsrechte einzuräumen“ (Regner und Schubert-Suffrian 2018, S. 19). Für die pädagogische Fachkraft bedeutet dies, dass sie sich mit der Erwachsenenmacht und der eigenen Rolle auseinandersetzen muss, indem die eigene Macht wahrgenommen und reflektiert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Partizipation ein, stellt die zentrale Forschungsfrage nach der praktischen Umsetzbarkeit in Kitas und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Grundlagen der Partizipation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Partizipation im pädagogischen Kontext und erläutert die rechtlichen Grundlagen sowie den Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtungen.

3. Voraussetzungen zur Umsetzung von Beteiligungsprozessen: Hier wird die Rolle der Fachkraft beleuchtet und dargelegt, wie die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden können, um Partizipation im Kitaalltag zu ermöglichen.

4. Abstimmungs-und Entscheidungsprozesse in der KiTa: Dieses Kapitel präsentiert konkrete Praxisbeispiele wie die Alltagspartizipation, Kinderkonferenzen, Kinderräte und projektbezogene Partizipation.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Grenzen der Partizipation und zieht ein Fazit über die Bedeutung und Notwendigkeit der demokratischen Bildung in Kitas.

Schlüsselwörter

Partizipation, Kindertageseinrichtung, Demokratiebildung, Kinderrechte, pädagogische Fachkraft, Mitbestimmung, Selbstbildung, Alltagspartizipation, Kinderkonferenz, Kinderrat, Projektarbeit, Entscheidungsfindung, frühkindliche Bildung, Selbstständigkeit, Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und Umsetzung von Partizipation – also der aktiven Beteiligung von Kindern – im Alltag von Kindertageseinrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Partizipation, die Rolle der pädagogischen Fachkraft, die rechtlichen Grundlagen sowie praktische Methoden zur Mitbestimmung wie Kinderkonferenzen und Kinderräte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen praktischen Einblick in die Umsetzungsmöglichkeiten von Partizipation zu geben und aufzuzeigen, wie pädagogische Fachkräfte Kinder erfolgreich an der Gestaltung ihres Lebensalltags beteiligen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse von Fachliteratur und den rechtlichen Gegebenheiten in der Bundesrepublik Deutschland basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den Voraussetzungen für Beteiligungsprozesse und stellt konkrete Instrumente für Partizipation im Alltag, in Gremien und in Projekten vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Partizipation, Demokratiebildung, Kinderrechte, pädagogische Fachkraft, Mitbestimmung und Selbstbildung.

Welche Rolle spielt die Einrichtungsleitung bei der Umsetzung von Partizipation?

Die Leitung trägt eine wesentliche Rolle, da ihre Vorstellung von Demokratie den Stil des Hauses prägt und sie die Rahmenbedingungen schafft, damit Mitarbeiterinnen Kompetenzen zeigen und Eigeninitiative entfalten können.

Warum ist die „Metaplan-Methode“ für Kinder in der Kita besonders effektiv?

Die Methode ist besonders für Vorschulkinder geeignet, da sie Handeln ermöglicht, visuell für alle Beteiligten nachvollziehbar ist und keine komplizierten verbalen Begründungen erfordert.

Was genau bedeutet das Konzept des „Minderheitenschutzes“ im Kontext der Partizipation?

Es bedeutet, dass echte Partizipation auf Freiwilligkeit beruht und Kinder ein Recht darauf haben, sich gegen eine Beteiligung oder das Einhalten von Regeln zu entscheiden, ohne dass ein Zwang ausgeübt wird.

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Detalles

Título
Partizipation. Mitentscheiden und Mithandeln in Kindertageseinrichtungen
Universidad
Fliedner University of Applied Sciences Düsseldorf
Calificación
1,0
Autor
Sina Schumacher (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
19
No. de catálogo
V914084
ISBN (Ebook)
9783346233066
ISBN (Libro)
9783346233073
Idioma
Alemán
Etiqueta
partizipation mitentscheiden mithandeln kindertageseinrichtungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sina Schumacher (Autor), 2019, Partizipation. Mitentscheiden und Mithandeln in Kindertageseinrichtungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/914084
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