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Rating von mittelständischen Unternehmen - Optimierungsmöglichkeiten und neuartige Finanzierungsformen

Anhand eines praktischen Beispiels

Title: Rating von mittelständischen Unternehmen - Optimierungsmöglichkeiten und neuartige Finanzierungsformen

Diploma Thesis , 2008 , 118 Pages , Grade: 2

Autor:in: Clemens Broch (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Nach der großen Herausforderung Basel II die zum 01.01.2007 eingeführt worden ist wurde die internationale Bankenwelt erneut kräftig aufgeschüttelt. Die Immobilienkrise in den USA hat für viel Aufregung gesorgt. Z. B. die Sächsische Landesbank musste, um sie vor der Insolvenz zu retten, verkauft werden. Die West LB oder auch die staatliche IKB haben die Finanzkrise nur knapp überstanden und stehen sehr angeschlagen da. Internationale Top Investment Banken entlassen an einem Tag mehr als 1.000 Mitarbeiter (Morgan Stanley) und auch, bzw. vor allem im Rating Markt ist es zu weit reichenden Konsequenzen gekommen. Während Moody´s „nur“ ihre Niederlassungen in Europa reorganisieren und umstrukturieren, traf es die kanadische DBRS Ratingagentur härter. Die in ihrem Heimatland Kanada Marktführende Agentur, musste mit sofortiger Wirkung ihr erst 2005 gegründetes Europageschäft komplett auflösen. Den Ratingagenturen wird in der Medienberichterstattung vorgeworfen viele Anlage zu gut bewertet zu haben. Somit bleibt der Begriff Rating weiterhin Bestandteil der aktuellen Wirtschaftspressen. Vor kurzem noch war Rating eher mit „Basel II“ in Verbindung gebracht und in diesem Zusammenhang von neuen Herausforderungen für den Mittelstand, von Kreditverknappung und von Zinssteigerungen gesprochen worden. Auch wenn es hierzu noch kein Richtungsweisendes Studienergebnis gibt, so soll mit dieser Arbeit dennoch ein aktueller Überblick über die Thematik gegeben werden.
Während die Dresdner Bank mit einer groß angelegten Werbekampagne Mittelstandskunden für Firmenkredite locken will, erklärte die Deutsche Bank sie wolle ihre Kundenzahl bei den Mittelständlern auf 1.000.000 Kunden ausbauen. Dies zeigt uns deutlich, dass trotz der neuen Anforderungen an die Kreditvergabe und der befürchteten Kapitalverknappung der deutsche Mittelständler ein begehrter Kunde bei den Banken darstellt. Der Autor wird in der folgenden Diplomarbeit die Definition von Mittelstand herausarbeiten, alles Wissenswertes über Basel II in Verbindung mit der Kreditvergabe und dem Mittelstand darstellen und dann im Kern der Arbeit das eigentliche Rating, wie es zur Kreditbeschaffung Voraussetzung ist, vorstellen. Die Diplomarbeit ist unter der Prämisse verfasst worden einen ersten Leitfaden für mittelständische Unternehmen darzustellen und welche Veränderungen durch „Basel II“ bei der Kapitalbeschaffung auf sie zugekommen sind. Anschließend werden noch Möglichkeiten, das eigene Rating zu optimieren behandelt und weitere Finanzierungsformen vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Mittelständische Unternehmen in Deutschland

1.1 Quantitative Definition des Mittelstandes

1.1.1 EU Definition

1.1.2 IfM Bonn Definition

1.2 Qualitative Definition des Mittelstandes

1.2.1 EU Definition

1.2.2 IfM Bonn Defintion

1.3 Allgemein gültig vertretene Meinungen zur Einteilung von KMU´s

1.4 Gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Mittelstandes in Deutschland

1.5 Gegenwärtige Situation des Mittelstandes

2 Die Baseler Eigenkapitalanforderungen und deren Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung bei KMU´s

2.1 Die 3 Säulen

2.1.1 Mindesteigenkapitalanforderungen

2.1.1.1 Der Standard Ansatz

2.1.1.2 Der IRB Ansatz

2.1.1.3 Anmerkungen

2.1.2 Überprüfungsverfahren

2.1.3 Marktdisziplin

2.2 Die Mittelstandskomponente

2.2.1 „Retail – Portfolio“

2.2.2 „Size Factor“

2.2.3 Der gehobene Mittelstand

2.3 Allgemeines zum heutigen Stand von Basel II

3 Rating als Notwendigkeit für Unternehmen zur Beschaffung von Fremdkapital und Banken zur Vergabe von Krediten

3.1 Arten von Ratings

3.1.1 Bankinternes Rating

3.1.1.1 Das Rating der Genossenschaftsbanken

3.1.1.2 Berücksichtigung von Sicherheiten

3.1.2 Externes Rating

3.1.2.1 Interne Nutzenpotentiale

3.1.2.2 Externe Nutzenpotentiale

3.1.3 Internationale Ratingagenturen

3.1.4 Nationale Mittelstands Ratingagenturen

3.2 Internes vs. Externes Rating

3.3 Der Ratingprozess

3.3.1 Vorbereitungsphase

3.3.2 Ratingphase

3.3.3 Kommunikationsphase

3.3.4 Wiederholungsphase

4 Optimierungsmöglichkeiten zur Ratingverbesserung

4.1 Transparenz und Kommunikation

4.2 Optimierung des Jahresabschlusses

4.3 Verbesserung der Risikolage

4.3.1 Risikomanagement

4.4 Controlling

4.5 Kennzahlensystem

4.6 Selbstrating

4.7 Steigerung des Unternehmenswerts

4.8 Allgemeines

5 Fremd- und Beteiligungsfinanzierung durch Rating

5.1 Leasing

5.2 Factoring

5.3 Weitere Neuartige Finanzierungsstrategien

5.3.1 Asset Backed Securities

5.3.2 Netting

5.3.3 Unternehmensanleihen (Corporate Bonds/Hybrid Bonds)

5.3.4 Beteiligungsfinanzierung

5.3.5 Private Equity

5.3.6 Venture Capital

5.3.7 Business Angels

5.4 Hybride Finanzierungsformen

5.4.1 Mezzaninefinanzierung

5.4.1.1 Nachrangdarlehen

5.4.1.2 Verkäuferdarlehen

5.4.1.3 Stille Beteiligung

5.4.1.4 Partiarisches Darlehen

5.4.1.5 Genussrechte

5.4.1.6 Wandelanleihen

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit hat zum Ziel, die Relevanz von Ratings für mittelständische Unternehmen im Kontext der Basel II-Anforderungen zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen ihr Rating durch Transparenz, Risikomanagement und geeignete Finanzierungsstrategien aktiv optimieren können, um den Zugang zu Fremdkapital zu sichern.

  • Grundlagen des Mittelstandes und aktuelle Herausforderungen in Deutschland
  • Die Auswirkungen der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen (Basel II) auf KMU
  • Methoden und Prozess des internen sowie externen Ratings
  • Strategien zur Optimierung des Ratings und des Unternehmenswerts
  • Neuartige Finanzierungsformen als Alternative oder Ergänzung zum Bankkredit

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Externes Rating

Im Gegensatz zum oben beschriebenen Bank internen Rating gibt es noch das sog. externe Rating. Dies darf aber keineswegs als konkurrierend gesehen werden, sondern vielmehr als Ergänzung. Dabei wird unterschieden zwischen kapitalmarktorientierte Ratings durch international tätige Ratingagenturen und mittelständischen orientierten Unternehmensratingagenturen. Da in dieser Diplomarbeit die Sicht des mittelständischen Kunden bearbeitet werden soll bleibt das kapitalmarktorientierte Rating außen vor. Es ist aber ein sehr großer positiver Aspekt zur Beschaffung für die in den späteren Kapiteln vorgestellten Finanzierungsalternativen.

Mit diesem Hintergrund lohnt es sich für ein mittelständisches Unternehmen erst gar nicht ab zu wägen, ob man ein externes oder internes Rating zur Kreditmittel Beschaffung vorziehen möchte. Das im Regelfall durch die Hausbank durchgeführte Rating wird somit zum Dreh- und Angelpunkt der Kreditbeziehung. Dem bankinternen Rating wird sich der Unternehmer nicht entziehen können, da in den Großbanken, Volks- und Raiffeisenbanken, Sparkassen sowie in kleineren Häusern seit einiger Zeit ein Rating geschäftspolitisch zur zwingenden Voraussetzung jeder Kreditgewährung gemacht wurde.

Ausnahme dabei gäbe es nur wenn eine Bank unter Basel II den Standardansatz für die Eigenmittelunterlegung der Kreditrisiken anwenden würde. Dies würde zur Folge haben, dass die Eigenmittelunterlegung dann direkt an das externe Ratingurteil geknüpft wäre. Der Unternehmer hätte in so einem Fall einen evidenten Vorteil gegenüber dem Kreditinstitut in seiner Verhandlungsposition. Wenn man sich aber vor Augen hält, dass das Kreditinstitut durch die Wahl des IRB – Ansatzes, bzw. des fortgeschrittenen IRB – Ansatzes mit einer geringeren Eigenmittelunterlegung belohnt wird, so kann man sich vorstellen, dass bis auf wenige Ausnahmen alle Kreditinstitute auf diese zwei Ansätze zurückgreifen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Mittelständische Unternehmen in Deutschland: Definition und gesamtwirtschaftliche Bedeutung der KMU in Deutschland sowie Analyse ihrer aktuellen wirtschaftlichen Situation.

2 Die Baseler Eigenkapitalanforderungen und deren Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung bei KMU´s: Erläuterung der Basel II-Regularien und deren Einfluss auf die Kreditvergabe und Risikobewertung von Unternehmen.

3 Rating als Notwendigkeit für Unternehmen zur Beschaffung von Fremdkapital und Banken zur Vergabe von Krediten: Detaillierte Darstellung der Ratingverfahren, der Unterscheidung zwischen internem und externem Rating sowie des Ablaufprozesses.

4 Optimierungsmöglichkeiten zur Ratingverbesserung: Strategische Ansätze für Unternehmen zur Verbesserung der Bonität durch Kommunikation, Kennzahlensysteme und Risikomanagement.

5 Fremd- und Beteiligungsfinanzierung durch Rating: Überblick über alternative Finanzierungsformen und deren Nutzen im Zusammenhang mit dem Ratingergebnis.

Schlüsselwörter

Basel II, Rating, Mittelstand, KMU, Kreditwürdigkeit, Eigenkapitalquote, Risikomanagement, Controlling, Jahresabschluss, Fremdkapital, Finanzierung, Bonität, Bankbeziehung, Transparenz, Mezzanine-Kapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Ratings für mittelständische Unternehmen unter dem Einfluss der Basel II-Regularien und zeigt Möglichkeiten auf, wie Firmen ihre Bonität durch unternehmerische Maßnahmen verbessern können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den Anforderungen an KMU durch Basel II, dem Unterschied zwischen bankinternen und externen Ratings sowie verschiedenen Finanzierungsstrategien zur Stärkung der Eigenkapitalbasis.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, mittelständischen Unternehmern einen Leitfaden zu geben, um den Ratingprozess besser zu verstehen und durch aktive Optimierung der Unternehmensführung das Rating und somit die Kreditkonditionen positiv zu beeinflussen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse zur Bankenregulierung und Unternehmensfinanzierung sowie der Darstellung eines Praxisbeispiels zur Anwendung von Rating-Software.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Baseler Anforderungen, eine detaillierte Analyse der Rating-Methodik (quantitativ/qualitativ) sowie konkrete Ansätze zur Optimierung der Unternehmensfinanzierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Basel II, Rating, Mittelstand, KMU, Bonität, Risikomanagement, Controlling und Mezzanine-Kapital.

Wie unterscheidet sich ein externes Rating von einem bankinternen Rating?

Das bankinterne Rating ist standardisiert und dient internen Bankzwecken zur Risikobewertung, während ein externes Rating individuell durch eine Ratingagentur erfolgt und eine neutrale, oft zukunftsorientierte Sichtweise bietet.

Warum ist das Risikomanagement für das Rating wichtig?

Ein systematisches Risikomanagement verbessert die Transparenz und Stabilität eines Unternehmens. Da Banken die Angemessenheit dieses Systems prüfen, wirkt sich dessen Vorhandensein positiv auf die Bonitätsnote aus.

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Details

Title
Rating von mittelständischen Unternehmen - Optimierungsmöglichkeiten und neuartige Finanzierungsformen
Subtitle
Anhand eines praktischen Beispiels
College
LMU Munich
Grade
2
Author
Clemens Broch (Author)
Publication Year
2008
Pages
118
Catalog Number
V91438
ISBN (eBook)
9783638071512
Language
German
Tags
Rating Unternehmen Optimierungsmöglichkeiten Finanzierungsformen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Clemens Broch (Author), 2008, Rating von mittelständischen Unternehmen - Optimierungsmöglichkeiten und neuartige Finanzierungsformen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91438
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