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Das Medium Text aus linguistischer Perspektive. Textlinguistik, Textbegriff und Intertextualität

Title: Das Medium Text aus linguistischer Perspektive. Textlinguistik, Textbegriff und Intertextualität

Scientific Study , 2019 , 33 Pages

Autor:in: Asma Hammadi (Author)

German Studies - Linguistics
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Die Arbeit setzt sich mit dem Medium Text aus linguistischer Perspektive auseinander. Es wird zunächst versucht, einen relevanten Textbegriff und die Textauffassungen von DE BEAUGRANDE und DRESSLER (1981) darzustellen. Im Rahmen der Textproduktion und Textinterpretation werden das Modell der Wissenssysteme von HEINEMANN und VIEHWEGER (1991) und das prozedurale Textmodell von DE BEAUGRANDE und DRESSLER vorgestellt. Im Hinblick auf Textanalyse werden die wichtigen Arten der thematischen Entfaltung nach BRINKER (1988) vorgestellt. Ergänzend wird auf das Problem der Textklassifizierung eingegangen.

Über Texte werden fremde Sprachen erworben. Texte transportieren die fremde Kultur. Auf der Grundlage der Entwicklungsschritte in Nachbarwissenschaften wie Linguistik, Literaturwissenschaft, Psychologie, Kognitionswissenschaften und Sprachdidaktik sind vielfältige Erkenntnisse wie Textualität, Textsorten und Textfunktionen anhand Textlinguistik, aktiver Rolle des Lesers im Rezeptionsprozess eines Textes und den Modellen der Textverarbeitung mittels der Analysen der menschlichen Sprachverarbeitung über die Rolle von Texten im Fremdsprachenunterricht theoretisch und praktisch geliefert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Zur Textlinguistik

2. Zum Textbegriff

3. Textualitätskriterien

4. Zur Intertextualität

5. Text und Stil

6. Zur Textsorte

7. Zur Textsortenklassifizierung

7.1 Die Klassifizierung nach dem Textthema

7.2 Die Klassifizierung nach der Textfunktion

Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen fundierten Überblick über zentrale Konzepte der Textlinguistik zu geben, insbesondere in Bezug auf Textdefinitionen, Textualitätskriterien, Intertextualität sowie die Klassifizierung von Textsorten und deren thematische Entfaltung. Dabei wird untersucht, wie Texte als Einheiten sprachlicher Kommunikation theoretisch erfasst und praktisch nach verschiedenen linguistischen Modellen analysiert werden können.

  • Grundlagen der Textlinguistik und Definition des Textbegriffs
  • Analyse von Textualitätskriterien nach de Beaugrande und Dressler
  • Untersuchung von Intertextualität und deren Erscheinungsformen
  • Systematische Textsortenklassifizierung und Funktionalstilistik
  • Thematische Entfaltung und textfunktionale Ertragsmodelle

Auszug aus dem Buch

2. Zum Textbegriff

Aufgrund der Komplexität des Textbegriffs gibt es vielfältige Definitionen und mannigfaltige Textauffassungen. Angesichts der großen Anzahl von Textdefinitionen bzw. Textdefinitions versuchen ist eine umfassende Gegenstandsbestimmung des Textes sehr schwierig. Diese Darstellungen werden nicht als neuere Phänomene gesehen, sie sind vielmehr eine Art Systematisierung dieser Erscheinungen im Rahmen der Textlinguistik.

Der Textbegriff ist vielfältig und widersprüchlich definiert:

[…] er wird definiert als ein übersprachlicher Zeichenkomplex, als Mittel der Kommunikation, als eine sprachliche und kommunikative Handlung, als Ausschnitt eines gesellschaftlichen Diskurses, als Produkt sozialen Handelns, als kognitives Konstrukt oder als Mittel der Wissenskonstitution. (KLEMM 2002: 17)

In Bezug auf den Kontext von Texten sind Texte „([…] als nur ein Faktor unter anderen im umfassenden Bereich menschlichen Handelns und kommunikativer Prozess anzusiedeln sind.“ (WERLICH 1975: 13)

Die sprachliche Kommunikation ist gesprochen oder geschrieben zu realisieren. In beiden Äußerungen gibt es textliche und nicht-textliche Äußerungen. Nicht-textliche Äußerungen sind „sprachliche Äußerungen, die durch Beliebigkeit in der Abfolge sprachlicher Einheiten (hier: Sätze) in einer beliebigen zeitlichen und /oder räumlichen Ausdehnung gekennzeichnet sind.“ (WERLICH 1975:16)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Relevanz der Textlinguistik für den Spracherwerb und Vorstellung der theoretischen Grundlagen der Textanalyse.

1. Zur Textlinguistik: Überblick über die historische Entwicklung der Teildisziplin und ihre zentralen Forschungsphasen.

2. Zum Textbegriff: Darstellung der vielfältigen und komplexen Definitionen von Texten in der aktuellen linguistischen Forschung.

3. Textualitätskriterien: Erläuterung der konstitutiven Merkmale eines Textes, wie Kohäsion und Kohärenz, nach dem Modell von de Beaugrande und Dressler.

4. Zur Intertextualität: Analyse der intertextuellen Beziehungen zwischen Texten und deren Einordnung in verschiedene Typologien.

5. Text und Stil: Betrachtung der textlinguistischen Stilanalyse unter semantischen, formalen und psychologischen Aspekten.

6. Zur Textsorte: Untersuchung der Textsortendifferenzierung auf Basis von Prototypentheorie und funktionalen Merkmalen.

7. Zur Textsortenklassifizierung: Vorstellung verschiedener Klassifikationsansätze, insbesondere unter Berücksichtigung von Textthema und Textfunktion.

7.1 Die Klassifizierung nach dem Textthema: Vertiefung der thematischen Analyse und Vorstellung von Methoden zur Identifikation von Leitgedanken.

7.2 Die Klassifizierung nach der Textfunktion: Erörterung der illokutiven Grundfunktionen von Texten im Kontext der Sprechakttheorie.

Schluss: Zusammenfassende Einschätzung des Textes als Grundeinheit der Kommunikation und Bestätigung der Textsortenproblematik als kontroverses Forschungsfeld.

Schlüsselwörter

Textlinguistik, Textbegriff, Textualität, Kohäsion, Kohärenz, Intertextualität, Textsorte, Textfunktion, Themenentfaltung, Kommunikation, Sprechakt, Textklassifikation, Textmuster, Diskurs, Sprachwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen und methodischen Grundlagen der Textlinguistik, insbesondere der Definition, Strukturierung und Klassifizierung von Texten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören der Textbegriff, die Textualitätskriterien, intertextuelle Beziehungen, Stilanalyse sowie die Klassifizierung von Textsorten anhand von Themen und Funktionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die wesentlichen Konzepte der modernen Textlinguistik zu geben und die Schwierigkeiten bei der Bestimmung von Textsorten aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse und Zusammenführung bestehender linguistischer Theorien, Modelle und Definitionen renommierter Sprachwissenschaftler wie Brinker, Werlich und Adamzik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Abhandlung der textlinguistischen Basisbegriffe, von der Beschreibung einzelner Textualitätskriterien bis hin zu komplexen Modellen der Textsortenklassifikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Textlinguistik, Textualität, Intertextualität, Textsorten, Textfunktion und Themenentfaltung.

Was unterscheidet „textliche“ von „nicht-textlichen“ Äußerungen nach Werlich?

Textliche Äußerungen sind durch Kohärenz und Kompletion in der Abfolge ihrer sprachlichen Einheiten gekennzeichnet, während nicht-textliche Äußerungen eine gewisse Beliebigkeit in der Abfolge aufweisen.

Wie definiert Brinker eine „Textfunktion“?

Brinker versteht darunter die im Text mittels konventioneller, in der Kommunikationsgemeinschaft verankerten Mittel ausgedrückte Kommunikationsabsicht des Autors.

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Details

Title
Das Medium Text aus linguistischer Perspektive. Textlinguistik, Textbegriff und Intertextualität
Author
Asma Hammadi (Author)
Publication Year
2019
Pages
33
Catalog Number
V914548
ISBN (eBook)
9783346234513
ISBN (Book)
9783346234520
Language
German
Tags
Text Textlinguistik Textualitätskriterien Textsorten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Asma Hammadi (Author), 2019, Das Medium Text aus linguistischer Perspektive. Textlinguistik, Textbegriff und Intertextualität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/914548
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