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Cybermobbing. Möglichkeiten und Maßnahmen der Präventions- und Interventionsarbeit in der Sekundarstufe I

Titel: Cybermobbing. Möglichkeiten und Maßnahmen der Präventions- und Interventionsarbeit in der Sekundarstufe I

Fachbuch , 2021 , 70 Seiten

Autor:in: Julia Kobán (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mobbing im Internet kann schwerwiegende Folgen für die Opfer haben. Viele leiden unter starken Depressionen bis hin zu Suizidgedanken. Auffällig ist, dass besonders Kinder und Jugendliche betroffen sind. Es fragt sich daher, welche Rolle der Schule bei der Prävention und Intervention zukommt.

Welche Formen kann Cybermobbing annehmen, wie wirkt es sich aus und welche strafrechtlichen Folgen zieht es nach sich? Welche Rahmenbedingungen müssen in einer Schule gegeben sein, um das Problem zu verringern? Welche Interventionsmaßnahmen gibt es und wie erfolgreich sind sie?

Welche Programme, Hilfsangebote und Informationsveranstaltungen Schulen innerhalb und außerhalb des Unterrichts einsetzen können, um Cybermobbing zu verhindern oder zumindest zu reduzieren, analysiert Julia Kobán in ihrer Publikation. Dabei hinterfragt sie, wie effektiv die einzelnen Maßnahmen sind, wo ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen liegen.

Aus dem Inhalt:
- Mobbing an Schulen;
- Sekundarstufe 1;
- Medienkompetenz;
- Mediation;
- Medienerziehung

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mobbing

2.1 Formen von Mobbing

2.2 Cybermobbing

2.2.1 Formen

2.2.2 Rollenverteilung

2.2.3 Risikofaktoren

2.2.4 Auswirkungen

2.2.5 Strafrechtliche Folgen

3. Handlungsmöglichkeiten in der Präventionsarbeit

3.1 Rahmenbedingungen in der Schule

3.2 Medienbildung und -erziehung

3.3 Präventionsprogramme

3.3.1 Themenbezogene Informationsveranstaltung der Berliner Polizei für Schulen

3.3.2 Trainings- und Präventionsprojekt Surf-fair

3.3.3 Themenmodul Was tun bei (Cyber)Mobbing?

4. Interventionsmaßnahmen

4.1 Mediation

4.2 Systemische Mobbing-Intervention

4.3 Systemische Kurzintervention

4.4 Cyber-Mobbing Erste-Hilfe App

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing in der Sekundarstufe I und analysiert Möglichkeiten sowie Maßnahmen für Schulen, um diesem Problem sowohl präventiv als auch intervenierend zu begegnen. Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand aufzuarbeiten und konkrete Strategien für Lehrkräfte und schulische Akteure zu bewerten, um Cybermobbing zu verhindern oder effektiv zu reduzieren.

  • Analyse des aktuellen Forschungsstands zu Cybermobbing und dessen Auswirkungen auf Jugendliche
  • Evaluierung von Präventionsprogrammen wie Medienhelden, Surf-fair und Informationsveranstaltungen der Polizei
  • Untersuchung von Interventionsmaßnahmen zur Konfliktlösung in der Schule
  • Bewertung der Rolle von Schule, Elternhaus und rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Cybermobbing-Prävention

Auszug aus dem Buch

2.2 Cybermobbing

Die meisten Voraussetzungen des traditionellen Mobbings gelten auch für das neuere Phänomen Cybermobbing. Pieschl und Porsch definieren es wie folgt: „Cybermobbing sind alle Formen von Schikane, Verunglimpfung, Betrug, Verrat und Ausgrenzung mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien, bei denen sich das Opfer hilflos und ausgeliefert und (emotional) belastet fühlt oder bei denen es sich voraussichtlich so fühlen würde, falls es von diesen Vorfällen wüsste.“

Dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zufolge ist der Begriff wie folgt zu verstehen: „Unter Cyberbullying oder Cybermobbing versteht man die Beleidigung, Bedrohung, Bloßstellung oder Belästigung von Personen mithilfe von Kommunikationsmedien, beispielsweise Smartphones, E-Mails, Websites, Foren, Chats und Communities.“

Demnach hat sich mit dem neuen, digitalen Zeitalter das Mobbing auf elektronische und digitale Medien verlagert. Jedoch sind, wie beim traditionellen Mobbing, mehrere Personen am Geschehen beteiligt, ein starkes Machtungleichgewicht ist ebenfalls erkennbar. Auch beim Cybermobbing geht es um die Absicht, andere gezielt und systematisch über einen längeren Zeitraum zu schädigen. Wobei Cybermobber häufig stärker in Internetcliquen oder Facebook-Gruppen integriert sind als ihre Opfer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Thematik Cybermobbing als schwerwiegendes Problem für Kinder und Jugendliche sowie Definition der Zielsetzung und des Aufbaus der Arbeit.

2. Mobbing: Definition von Mobbing, Abgrenzung zum Cybermobbing sowie detaillierte Analyse der Erscheinungsformen, Rollenverteilungen, Risikofaktoren, Auswirkungen und der strafrechtlichen Konsequenzen.

3. Handlungsmöglichkeiten in der Präventionsarbeit: Erläuterung der schulischen Rahmenbedingungen, der Medienbildung und -erziehung sowie Vorstellung spezifischer Präventionsprogramme wie der Themenbezogenen Informationsveranstaltung, Surf-fair und Was tun bei (Cyber)Mobbing?.

4. Interventionsmaßnahmen: Bewertung verschiedener Interventionsmethoden, darunter Mediation, Systemische Mobbing-Intervention, Systemische Kurzintervention sowie der Einsatz der Cyber-Mobbing Erste-Hilfe App.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der vorgestellten Möglichkeiten und Maßnahmen sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen für Schulen und politische Akteure.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Schule, Prävention, Intervention, Sekundarstufe I, Medienkompetenz, Mobbing-Intervention, Online-Sicherheit, Mediation, Jugendliche, Sozialisation, Strafrecht, Schulklima, Medienbildung, Internet

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Prävention und Intervention bei Cybermobbing in der Sekundarstufe I an Schulen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Analyse von Mobbingformen, die Rolle der Schule bei der Medienbildung, die Vorstellung von Präventionsprogrammen und die Bewertung spezifischer Interventionsmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu Cybermobbing zu beschreiben und aufzuzeigen, welche Möglichkeiten Schulen haben, um dieser Problematik durch Prävention und Intervention effektiv zu begegnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse und der Auswertung von spezifischen Programmen, Materialien und empirischen Studien zum Thema Cybermobbing.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen, Möglichkeiten der Präventionsarbeit (Schulbedingungen, Programme) sowie verschiedene Interventionsmaßnahmen (Mediation, systemische Ansätze, technologische Hilfsmittel).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Cybermobbing, Prävention, Intervention, Medienkompetenz, Schulklima und das Verhalten im digitalen Raum.

Inwiefern spielt die Berliner Polizei eine Rolle bei der Prävention?

Die Berliner Polizei führt „Themenbezogene Informationsveranstaltungen“ (TIV) an Schulen durch, die auf polizeilichem Grundlagenmaterial basieren und Schülern rechtliche Konsequenzen sowie Handlungsstrategien verdeutlichen.

Welche Rolle spielen „Bystander“ bei Cybermobbing-Prozessen?

Bystander (Außenstehende) spielen eine wesentliche Rolle, da sie durch ihr aktives Eingreifen deeskalierend wirken oder durch Passivität das Verhalten der Täter bestärken können.

Ende der Leseprobe aus 70 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Cybermobbing. Möglichkeiten und Maßnahmen der Präventions- und Interventionsarbeit in der Sekundarstufe I
Autor
Julia Kobán (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
70
Katalognummer
V914808
ISBN (eBook)
9783963551482
ISBN (Buch)
9783963551499
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cybermobbing Mobbing an Schulen Mobbing Sekundarstufe 1 Sek 1 Medienkompetenz Mediation Medienerziehung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Kobán (Autor:in), 2021, Cybermobbing. Möglichkeiten und Maßnahmen der Präventions- und Interventionsarbeit in der Sekundarstufe I, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/914808
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Leseprobe aus  70  Seiten
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