Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Derecho - Derecho procesal penal, criminología, régimen penitenciario

Altersgrenzen im Jugendstrafrecht in rechtsvergleichender Sicht

Título: Altersgrenzen im Jugendstrafrecht in rechtsvergleichender Sicht

Texto Academico , 2010 , 13 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Caroline Brunhild Wähner (Autor)

Derecho - Derecho procesal penal, criminología, régimen penitenciario
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Ausgangspunkt der Beschäftigung mit diesem aktuellen Thema bildet das Jugendstrafrecht. Um dem Thema der "Jugenddelinquenz" in Österreich und Deutschland fachlich überzeugende Antworten zum Strafmündigkeitsalter geben zu können, soll zunächst untersucht werden, ab welcher Altersgruppe junge Straftäter im Vergleich Deutschland, Österreich, Schweiz und Amerika verfolgt werden können. Als Ergebnis soll aus diesen Erkenntnissen heraus, beantwortet werden, wie de lege ferenda, bestenfalls agiert werden soll.

Im internationalen Umfeld ist bereits kenntlich, dass die Ansichten und Systeme weit auseinandergehen, insbesondere wie die Reaktionen auf strafbare Handlungen nicht strafmündiger, bedingt strafmündiger bzw. strafmündiger junger Straftäter aussehen sollen. Einige Ansichten fordern einen erzieherischen Ansatzpunkt mit Mitwirkungspflichten unter dem Motto: "fordern und fördern!" anderer Auffassung nach genügen die vorhandenen Strafen keineswegs, sondern es sollten härtere Strafen erfolgen, wohl auch um ein gewisses Abschreckungspotential zu erzeugen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Problematik

Forschungsansatz und Untersuchung

Zielsetzung

Zielsetzung & Themen der Seminararbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Ausgestaltung und den Reformbedarf von Altersgrenzen im Jugendstrafrecht im rechtsvergleichenden Kontext zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA, wobei ein besonderes Augenmerk auf der Gruppe der jungen Erwachsenen liegt.

  • Analyse der Strafmündigkeitsgrenzen im internationalen Vergleich
  • Diskussion über die Herabsetzung bzw. Anhebung des Strafmündigkeitsalters
  • Einbezug entwicklungspsychologischer und soziologischer Erkenntnisse
  • Bewertung von Präventionsmaßnahmen und Diversionsmodellen
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Jugendhilfe und Jugendwohlfahrt

Auszug aus dem Buch

Einführung

In fast jeder europäischen Großstadt bzw. der jeweiligen Tageszeitung ist feststellbar, dass Kinder und Jugendliche als auch junge Erwachsene durch ihre Gewaltentäußerung und die damit verbundene Verwirklichung von Straftatbeständen in den Spiegel der Öffentlichkeit rücken. Dabei handelt es sich nicht nur um die Begehung kleiner Ladendiebstähle, die der ein oder andere als „Mutprobe“ oder „Jugendsünde“ bereitwillig abtut, vielmehr handelt es sich (vermeintlich) um schwere Körperverletzung, (versuchten) Totschlag bis hin zum Mord.

Die Gesellschaft fragt sich hernach zumeist erschrocken, wie immer jüngere Straftäter immer schwerwiegendere Delikte, z.B. im Bereich der Körperverletzung verüben.

Fast jeder kennt Mehmet aus München, der als Kind unzählige (schwere) Straftaten beging, gleichzeitig allerdings durch seine noch nicht vorhandene Strafmündigkeit geschützt war. Ähnlich so bei „Crashkid“ Denis aus Hamburg, der wiederholt Autos „knackte“ und diese anschließend zu Schrott fuhr ohne strafrechtlich belangt werden zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Dieser Abschnitt thematisiert das öffentliche und mediale Bild von Jugendkriminalität und hinterfragt, welche Faktoren zur Kriminalisierung von Kindern und jungen Erwachsenen beitragen.

Problematik: Hier werden die unterschiedlichen gesellschaftlichen und rechtlichen Ansätze im Umgang mit straffälligen Jugendlichen sowie die Debatte um Repression versus pädagogische Förderung dargelegt.

Forschungsansatz und Untersuchung: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Jugendkriminalität und erläutert die methodische Herangehensweise zur Untersuchung der Strafmündigkeitsgrenzen unter Einbezug rechtsvergleichender Aspekte.

Zielsetzung: Dieses Kapitel fasst das Kernziel der Arbeit zusammen, nämlich die Untersuchung des Optimierungsbedarfs bei bestehenden Altersgrenzen für junge Täter.

Schlüsselwörter

Jugendstrafrecht, Strafmündigkeit, Jugendkriminalität, Junge Erwachsene, Diversion, Rechtsvergleichung, Kriminalprävention, Jugendhilfe, Jugendwohlfahrt, Schuldfähigkeit, Adoleszenz, Strafmündigkeitsalter, Jugendgericht, Sanktionensystem, Resozialisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den rechtlichen Altersgrenzen im Jugendstrafrecht und der Frage, wie diese in Anbetracht aktueller Kriminalitätsentwicklungen und gesellschaftlicher Veränderungen zu bewerten sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das Strafmündigkeitsalter, der Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen, die Rolle der Jugendhilfe und der Rechtsvergleich zwischen verschiedenen europäischen Staaten sowie den USA.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, zu untersuchen, wie Altersgrenzen ausgestaltet sind und ob ein Reformbedarf besteht, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Herabsenkung oder Anhebung dieser Grenzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem rechtsvergleichenden Ansatz sowie einer Analyse von Erkenntnissen aus der Rechtspsychologie und Soziologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung des Jugendstrafrechts, die Analyse von Strafmündigkeitsnormen in verschiedenen Ländern sowie die Evaluation von Präventionsmodellen und Diversionsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Strafmündigkeit, Jugendkriminalität, Rechtsvergleichung und Prävention geprägt.

Wie unterscheidet sich die Behandlung junger Erwachsener von der von Kindern?

Die Arbeit beleuchtet, dass junge Erwachsene rechtlich eine Sonderstellung einnehmen, da sie zwischen dem Kindes- und dem Erwachsenenstatus stehen, was eine differenzierte strafrechtliche Betrachtung erfordert.

Welche Rolle spielt die Jugendhilfe bei der Strafmündigkeit?

Die Jugendhilfe wird als komplementäres System zur staatlichen Strafe gesehen, das besonders bei nicht strafmündigen Kindern eine informelle Kontrolle und Unterstützung ausübt.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Altersgrenzen im Jugendstrafrecht in rechtsvergleichender Sicht
Universidad
University of Vienna  (Strafrecht, Kriminologie)
Curso
Dissertantenseminar
Calificación
2,0
Autor
Caroline Brunhild Wähner (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
13
No. de catálogo
V914857
ISBN (Ebook)
9783346239136
Idioma
Alemán
Etiqueta
Österreich Deutschland Junge Erwachsene Heranwachsende Rechtsvergleich Altersgrenzen Jugendstrafrecht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Caroline Brunhild Wähner (Autor), 2010, Altersgrenzen im Jugendstrafrecht in rechtsvergleichender Sicht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/914857
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  13  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint