Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Einstellungen Lehrer/innen zum grammatischen Wissen haben. Die konkrete Fragestellung, der dabei nachgegangen werden soll, lautet: Welche Einstellungen haben Lehrerinnen und Lehrer zum grammatischen Wissen? Zuerst wird sich dem Thema auf theoretischer Ebene gewidmet.
Dabei soll deutlich werden, was Grammatik eigentlich meint und was unter Sprachwissen und grammatischem Wissen verstanden werden kann. Darauf folgt eine Definition zum Sprachbewusstsein, da dies eine zentrale Rolle spielt, wenn es um Sprachreflexion und Sprachbewertungen geht.
Anschließend wird auf den aktuellen Forschungsstand hinsichtlich grammatischen Wissens eingegangen. Danach folgt der Praxisteil dieser Arbeit. Der Fragebogen und die Gewährspersonen werden vorgestellt sowie die Ergebnisse der Untersuchung aufgezeigt. Sodann werden die Ergebnisse ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definition Grammatik
3. Sprachwissen
4. Grammatisches Wissen
4.1 Phonologische Ebene
4.2 Morphologische Ebene
4.3 Syntaktische Ebene
4.4 Semantische Ebene
5. Sprachbewusstsein/Sprachbewusstheit
6. Aktueller Forschungsstand
6.1 Studie von Ivo/Neuland (1991)
6.2 Studie von Peter (2011)
7. Durchführung der Datenerhebung
7.1 Vorstellung des Fragebogens
7.2 Vorstellung der Gewährspersonen
8. Ergebnisse der Fragebögen
9. Interpretation der Ergebnisse
10. Fazit
11. Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Einstellungen von Lehrkräften zum grammatischen Wissen und dessen Vermittlung im Unterricht, basierend auf einer empirischen Befragung, die an eine frühere Studie von Ivo/Neuland (1991) anknüpft. Ziel ist es, den aktuellen Stellenwert grammatischer Kompetenzen aus Sicht der Lehrenden zu evaluieren und Zusammenhänge mit deren eigenem Sprachbewusstsein zu beleuchten.
- Empirische Untersuchung der Lehrereinstellungen zum Grammatikunterricht
- Vergleich zwischen historischem Kontext (1991) und aktueller Situation
- Analyse des Stellenwerts grammatischer Regeln im schulischen Alltag
- Reflexion des Sprachbewusstseins und metasprachlicher Fähigkeiten
- Diskussion über didaktische Ansätze und Veränderungsbedarf
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Die Grammatiklehre kann als wesentlicher Bestandteil des Sprachunterrichts angesehen werden. Dies ist nachvollziehbar, da die Beherrschung der deutschen Grammatik Voraussetzung für einen einwandfreien Sprachgebrauch ist. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung zum grammatischen Wissen von Ivo/Neuland (1991), die einige Jahre alt ist, gaben Anlass für die Durchführung dieses Forschungsprojekts. Anhand eines an Ivo/Neuland (1991) angelehnten Fragebogens soll eine aktuellere Untersuchung zum grammatischen Wissen durchgeführt werden. Dabei sollen allerdings ausschließlich Lehrerinnen und Lehrer zum grammatischen Wissen befragt werden, da sie für die Gestaltung des Grammatikunterrichts zuständig sind und einen wesentlichen Einfluss auf Sprachbewertungen der Menschen haben. Die konkrete Fragestellung, der dabei nachgegangen werden soll, lautet, welche Einstellungen Lehrerinnen und Lehrer zum grammatischen Wissen haben.
Zuerst wird sich dem Thema auf theoretischer Ebene gewidmet. Dabei soll deutlich werden, was Grammatik eigentlich meint und was unter Sprachwissen und grammatischem Wissen verstanden werden kann. Darauf folgt eine Definition zum Sprachbewusstsein, da dies eine zentrale Rolle spielt, wenn es um Sprachreflexion und Sprachbewertungen geht. Anschließend wird auf den aktuellen Forschungsstand hinsichtlich grammatischen Wissens eingegangen. Danach folgt der Praxisteil dieser Arbeit. Der Fragebogen und die Gewährspersonen werden vorgestellt sowie die Ergebnisse der Untersuchung aufgezeigt. Sodann werden die Ergebnisse ausgewertet. Die Arbeit schließt mit einem Fazit.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Stellt das Thema der Lehrereinstellungen zum grammatischen Wissen vor und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2. Definition Grammatik: Erläutert die etymologische Herkunft und verschiedene fachliche Definitionen des Grammatikbegriffs.
3. Sprachwissen: Differenziert zwischen intuitivem sprachlichem Wissen und der mentalen Grammatik sowie den kognitiven Voraussetzungen.
4. Grammatisches Wissen: Beschreibt die verschiedenen Ebenen des grammatischen Wissens, wie die phonologische, morphologische, syntaktische und semantische Ebene.
5. Sprachbewusstsein/Sprachbewusstheit: Setzt sich mit den theoretischen Begriffen und deren Abgrenzung in der Fachliteratur auseinander.
6. Aktueller Forschungsstand: Präsentiert die Vergleichsstudien von Ivo/Neuland (1991) und Peter (2011).
7. Durchführung der Datenerhebung: Dokumentiert das methodische Vorgehen bei der Fragebogenerstellung und der Auswahl der Teilnehmenden.
8. Ergebnisse der Fragebögen: Fasst die Antworten der Lehrkräfte zu ihren eigenen Erinnerungen und ihrer heutigen Unterrichtspraxis zusammen.
9. Interpretation der Ergebnisse: Verknüpft die empirischen Befunde mit den theoretischen Grundlagen und diskutiert die Sprachkritik.
10. Fazit: Zieht ein Resümee über die Bedeutung der Grammatikvermittlung und gibt einen Ausblick für die Lehrerbildung.
11. Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen und Fachliteratur auf.
Schlüsselwörter
Grammatikunterricht, Sprachwissen, Sprachbewusstheit, Lehrereinstellungen, Sprachreflexion, Empirische Untersuchung, Grammatikvermittlung, Sprachkompetenz, Schulsprache, Bildungsrelevanz, Metasprachliche Fähigkeiten, Sprachkritik, Mentale Grammatik, Unterrichtspraxis, Sprachverfall.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Einstellungen, die Lehrerinnen und Lehrer zum grammatischen Wissen und dessen Vermittlung im schulischen Kontext haben.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Definition von Grammatik, das Sprachwissen, die Sprachbewusstheit sowie die kritische Reflexion des Grammatikunterrichts aus der Perspektive von Lehrkräften.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, herauszufinden, wie Lehrkräfte den Grammatikunterricht bewerten und welche Rolle ihr eigenes Sprachbewusstsein dabei spielt, um daraus Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Fachunterrichts zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine empirische Untersuchung mittels eines Fragebogens durchgeführt, der an eine Studie von Ivo/Neuland (1991) angelehnt ist und qualitative sowie quantitative Aspekte umfasst.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Sprachwissen, Grammatik, Sprachbewusstsein) erarbeitet, gefolgt vom aktuellen Forschungsstand und der Durchführung der eigenen Datenerhebung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Grammatikunterricht, Sprachbewusstheit, Lehrereinstellungen, Sprachreflexion und die empirische Untersuchung von Grammatikkenntnissen.
Wie bewerten die befragten Lehrkräfte ihren eigenen Grammatikunterricht in der Schulzeit?
Keiner der befragten Teilnehmer blickte positiv auf den eigenen Grammatikunterricht zurück; es dominierten Begriffe wie „langweilig“, „kompliziert“ oder „unnütz“.
Welche Gründe führen die befragten Lehrer für das ihrer Meinung nach niedrige Niveau der Schüler an?
Häufig genannte Gründe sind der negative Einfluss von Medien, die Verwendung von Umgangssprache, ein falscher Satzbau sowie ein zu geringer Fokus auf die Sprachreflexion.
- Arbeit zitieren
- Hauke Harrsen (Autor:in), 2018, Grammatisches Wissen bei Lehrkräften. Welche Einstellung haben Lehrerinnen und Lehrer zum Thema Grammatik?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/915183