Einsendeaufgabe im Bereich gesundheitsorientiertes Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Hierbei wird ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine beliebige Person erstellt.
Der Proband wird als voll trainier- und belastbar bewertet. Seine Trainingsmotive können unter Anleitung eines Trainers, innerhalb des zeitlichen Verfügungsrahmens von 120 bis 180 Minuten, verfolgt werden. Da der Proband während der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit nahezu ausschließlich sitzt, lässt sich im Vorfeld vermuten, dass Muskeln, deren Ansatz und Ursprung sich in der sitzenden Position annähern, eine hohe Spannung aufweisen werden. Dies wird im weiteren Verlauf durch den Beweglichkeitstest überprüft. Ein erneutes Auftreten einer Epicondylitis, an der der Proband in der Vergangenheit litt, kann durch seine aktuelle und frühere sportliche Aktivität (Tennis) provoziert werden. Durch ein gezieltes Beweglichkeitstraining soll einem erneuten Auftreten vorgebeugt werden, zusätzlich sollte er dazu ein geeignetes Muskelaufbautraining absolvieren.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTEST
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, basierend auf einer individuellen Leistungsanalyse eines 35-jährigen Probanden, gezielte Trainingspläne zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination zu entwickeln. Im Fokus steht dabei die Optimierung der körperlichen Haltung sowie die sportartspezifische Leistungssteigerung im Tennis unter Berücksichtigung orthopädischer Präventionsaspekte.
- Analyse biometrischer Daten und aktueller körperlicher Leistungsfähigkeit
- Durchführung und Bewertung standardisierter Beweglichkeitstests
- Erstellung eines strukturierten Dehnprogramms mit verschiedenen Methoden
- Implementierung eines Koordinationstrainings für den Gleichgewichts- und Orientierungssinn
- Wissenschaftliche Fundierung durch Literaturrecherche zu Dehneffekten
Auszug aus dem Buch
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
Zu Beginn wird das Belastungsgefüge für das Dehnprogramm tabellarisch dargestellt. Die aufgeführten Vorgaben gelten für jede Übung. Im weiteren Verlauf werden die verschiedenen Dehnmethoden, sowie dessen Intensität erläutert. Darauf folgt die Übungsauswahl mit den einzelnen Bestandteilen: im Fokus stehende Muskelgruppe, anvisierte Zielmuskulatur, Durchführung und Dehnmethode.
Aktives Dehnen: Die Dehnposition wird eingenommen indem die antagonistische Muskulatur kontrahiert. Vorteil dabei ist, dass das kontrahieren zu einer Kräftigung der Antagonisten beitragen kann.
Passives Dehnen: Die Dehnposition wird eingenommen, indem externe Faktoren als Hilfsmittel eingesetzt werden. Diese Dehnmethode ist einfach anzuwenden und kann für nahezu jeden Muskel angewandt werden.
Statisches Dehnen: Die Dehnposition wird langsam eingenommen und über die Dehndauer von ca. 45 Sekunden gehalten. Bei dieser Arbeitsweise wird das Verletzungsrisiko stark reduziert und es kann in jedem Leistungsniveau angewandt werden. Die Intensität bewertet der Proband subjektiv und sollte die Dehnschwelle überschreiten, aber nicht bis zur Dehngrenze intensiviert werden (Schönthaler & Ohlendorf, 2002).
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Erfassung der biometrischen Daten, gesundheitlichen Vorgeschichte und sportlichen Motivationslage des Probanden.
2 BEWEGLICHKEITSTEST: Durchführung und tabellarische Auswertung von Beweglichkeitstests zur Identifikation muskulärer Defizite.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Definition des Belastungsgefüges und Vorstellung eines spezifischen Dehnprogramms zur Haltungsoptimierung.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Entwicklung eines koordinativen Trainingsplans unter Einbeziehung von Gleichgewichts- und Orientierungsübungen.
5 LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftliche Einordnung der Effekte verschiedener Dehnmethoden auf die sportliche Leistungsfähigkeit anhand zweier Studien.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Gesundheitsmanagement, Dehnmethoden, Leistungssteigerung, Prävention, Biometrie, Tennis, Muskelspannung, Gleichgewichtsfähigkeit, Trainingsplanung, Sportmedizin.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und Begründung eines individuellen Trainingsplans für einen 35-jährigen Sportler, mit dem Schwerpunkt auf Beweglichkeits- und Koordinationstraining.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportwissenschaftlichen Analyse von Beweglichkeitstests, der Ableitung von Dehnmethoden sowie der Implementierung koordinativer Fähigkeiten zur Leistungsverbesserung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die Haltungsverbesserung bei überwiegend sitzender Tätigkeit sowie die Minimierung von Verletzungsrisiken und Leistungssteigerung beim Tennis.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden biometrische Bestandsaufnahmen, standardisierte Beweglichkeitstests nach Janda sowie eine Literaturanalyse aktueller sportwissenschaftlicher Studien angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Ausarbeitung der Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination, inklusive Belastungsgefüge und Übungsbeschreibungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Trainingslehre und sportartspezifische Leistungssteigerung definieren.
Wie werden die Dehnübungen methodisch begründet?
Die Auswahl der Übungen basiert auf den identifizierten Defiziten im Beweglichkeitstest sowie den Prinzipien der Trainingslehre, um eine ökonomische muskuläre Arbeitsweise zu fördern.
Welche Bedeutung haben die Ergebnisse für den Probanden?
Die Ergebnisse ermöglichen eine gezielte Prävention von Verletzungen wie einer erneuten Epicondylitis und verbessern die allgemeine Rumpfstabilität für die Sportart Tennis.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2019, Beweglichkeits- und Koordinationstraining zur Haltungsverbesserung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/915644