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Strategische Herausforderungen der Pharmaindustrie seit 1990. Chancen für eine erfolgreiche Zukunft?

Titre: Strategische Herausforderungen der Pharmaindustrie seit 1990. Chancen für eine erfolgreiche Zukunft?

Thèse de Bachelor , 2018 , 39 Pages , Note: 1

Autor:in: Matthias Salvenmoser (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Diese Arbeit befasst sich mit folgender Forschungsfrage: Wie kann die Pharmaindustrie Herausforderungen zur Entwicklung neuer Strategien als Chance für eine erfolgreiche Zukunft nutzen? Die Pharmazie ist seit ihren Anfängen bis heute ihrer größten Herausforderung verpflichtet: Kranken mit den ihr jeweils zur Verfügung stehenden Ressourcen zu helfen und diese, wenn möglich, zu heilen. Der Wandel, den ihre lange Tradition mit sich bringt, führte die pharmazeutische Industrie speziell im zwanzigsten Jahrhundert zur Hochblüte. Die Regelungen des Patentrechtes verhalf den Herstellern von Medikamenten, speziell durch Blockbuster und Megabrands, über einen langen Zeitraum einen verteidigungsfähigen Wettbewerb mit ungeahnten Einnahmen zu lukrieren. Gravierende Probleme tauchten auf, als mit Ablauf der ersten Patente Generikahersteller die ehemaligen Blockbuster nachbauen durften und dadurch mit wesentlich günstigeren, bereits etablierten und hochwertigen Produkten auf den Markt drangen. Regulative Eingriffe der Krankenkassen, Spezialisierungen in der Branche selbst, Veränderungen des wirtschaftlichen, ökologischen und demographischen Umfeldes, verschärfte Zulassungsbedingungen und stark steigende Kosten für Forschung & Entwicklung (F&E) wurden zu großen Herausforderungen. Um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, wurden strategische Maßnahmen ausgearbeitet. Es kam zur Bildung von Großkonzernen, Hinwendung zu Nischenprodukten durch die Entwicklung neuer Technologien, Outsourcing von Teilen des Produktionsprozesses sowie Kooperationen, Erschließung bisher vernachlässigter Märkte. Im F&E-Prozess kann durch IT-gestützte Digitalisierung und Zentralisierung von Entwicklungsdaten eine zeitliche Verkürzung sowie die Senkung von Kosten erreicht werden. Die Umsetzung dieser strategischen Empfehlungen werden die Pharmabranche in eine erfolgreiche Zukunft führen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

1.2 Stand der Forschung und Relevanz

1.3 Methodisches Vorgehen und Forschungsfrage

1.4 Aufbau und Ziele dieser Bachelorarbeit

2. Entwicklungsgeschichte der Pharmaindustrie

3. Herausforderungen der Pharmaindustrie 1990 – 2020

3.1 Dekade I – 1990 – 2000

3.2 Dekade II – 2000 - 2010

3.3 Dekade III – 2010 – 2020

3.3.1 F&E auf die virtuelle Ebene bringen

3.3.2 Medikamente auf den Markt bringen

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die strategischen Herausforderungen, mit denen die Pharmaindustrie zwischen 1990 und 2020 konfrontiert war, und untersucht, wie Unternehmen durch innovative Anpassungen und neue Geschäftsmodelle wettbewerbsfähig bleiben. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie kann die Pharmaindustrie Herausforderungen zur Entwicklung neuer Strategien als Chance für eine erfolgreiche Zukunft nutzen?“

  • Analyse der historischen Entwicklung und der Wurzeln der pharmazeutischen Industrie.
  • Untersuchung der Auswirkungen von Patentabläufen und dem Aufkommen von Generika.
  • Evaluation von Strategien wie M&A-Transaktionen, Spezialisierung auf Nischenprodukte und Outsourcing.
  • Betrachtung von Digitalisierung und virtueller Forschung (F&E) zur Effizienzsteigerung.
  • Prognose zukünftiger Anforderungen durch demografischen Wandel und personalisierte Medizin.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 F&E auf die virtuelle Ebene bringen

F&E gilt für die Pharmaindustrie als ein wiederkehrender Kernprozess, wenn es um die Entwicklung neuer Strategien geht. Wie bereits in vorhergehenden Kapiteln behandelt, steigen die Kosten für F&E, während der Umsatz der neuzugelassenen Pharmaka stetig abnimmt.

Um sichere, wirksame neue Medikamente entwickeln zu können, muss im Bereich der Forschung das Verständnis für den menschlichen Körper auf Molekularebene und die Veränderungen bei der Entstehung von Krankheiten immer weiter verbessert werden. Nur dadurch ist es der Pharmaindustrie möglich, ein entsprechendes Wissen aufzubauen, um zu verstehen, wie diese Veränderungen modifiziert oder gar rückgängig gemacht werden können. F&E ist ein sehr kostenintensiver Prozess, bei welchem jedoch durch den Einsatz von neuen Technologien Einsparungen möglich sind. Dies trifft auf den sehr weit fortgeschrittenen Stand der semantischen Technologien zu, welche bei der Erforschung von z.B. Zusammenhängen zwischen speziellen Krankheiten und ihrem biologischen Ursprung diesen Vorgang beschleunigen. Es werden bereits Computermodelle von Organen und Zellen programmiert, um schlussendlich das „virtuelle Wesen“ zu erschaffen. Auch wenn weiterhin am menschlichen Organismus Tests durchgeführt werden müssen, können in diesem Bereich drastische Änderungen erwartet werden. Dies könnte dazu führen, dass zukünftig bei einem bestimmten Krankheitstyp der Patient gezielt mit einer personalisierten Behandlung therapiert werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert die Problemstellung durch aktuelle Marktherausforderungen und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Entwicklungsgeschichte der Pharmaindustrie: Hier werden die historischen Ursprünge der Branche beleuchtet, insbesondere die Bedeutung von Apotheken und der Teerfarbenindustrie für die Entstehung moderner Pharmaunternehmen.

3. Herausforderungen der Pharmaindustrie 1990 – 2020: Das Hauptkapitel analysiert chronologisch die drei Jahrzehnte und die strategischen Reaktionen der Konzerne auf Patentabläufe, steigende F&E-Kosten und den Wettbewerbsdruck durch Generika.

4. Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer Abkehr vom Allrounder-Prinzip hin zu hochspezialisierten, digitalisierten Forschungs- und Vermarktungsansätzen.

Schlüsselwörter

Pharmaindustrie, Strategische Herausforderungen, Forschung und Entwicklung, Blockbuster-Patente, Generika, Fusionen, Akquisitionen, Digitalisierung, Virtuelle Forschung, Biologika, Biosimilars, Personalisierte Medizin, Kosteneinsparung, Marktveränderungen, Wettbewerbsvorteile

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Pharmaindustrie über drei Jahrzehnte (1990–2020) und untersucht die strategischen Herausforderungen sowie die Anpassungsmaßnahmen der Branche.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Entwicklung der Branche, der Umgang mit Patentabläufen, Fusions- und Akquisitionsstrategien (M&A) sowie der technologische Wandel in der Medikamentenentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu beantworten, wie Pharmaunternehmen die aktuellen Herausforderungen – wie steigende Kosten und Wettbewerbsdruck – nutzen können, um durch neue Strategien eine erfolgreiche Zukunft zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine hermeneutische Methode zur Literaturanalyse sowie auf das deduktive Prinzip zur logischen Ableitung von Erkenntnissen aus dem theoretischen Rahmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Dekaden und untersucht detailliert die Auswirkungen von Patentabläufen, das Scheitern klassischer Geschäftsmodelle und neue Lösungsansätze wie die Digitalisierung von F&E-Prozessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Pharmaindustrie, Blockbuster, Generika, Forschung & Entwicklung, Digitalisierung und strategische Neuausrichtung.

Welche Rolle spielen „Blockbuster“ und „Megabrands“ in der Entwicklung?

Sie waren lange Zeit die Haupteinnahmequellen der Branche; ihr Patentschutzende zwang Unternehmen jedoch zur Neuausrichtung, da Generikahersteller günstiger produzieren konnten.

Was bedeutet „F&E auf die virtuelle Ebene bringen“ konkret?

Dies bezieht sich auf den Einsatz von Computermodellen und digitalen Simulationen (z. B. „virtuelle Wesen“), um Medikamente schneller zu prüfen und die Abhängigkeit von kostenintensiven In-vitro-Tests zu verringern.

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Résumé des informations

Titre
Strategische Herausforderungen der Pharmaindustrie seit 1990. Chancen für eine erfolgreiche Zukunft?
Université
University of Applied Sciences Kufstein Tirol
Note
1
Auteur
Matthias Salvenmoser (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
39
N° de catalogue
V915784
ISBN (ebook)
9783346233561
ISBN (Livre)
9783346233578
Langue
allemand
mots-clé
strategische herausforderungen pharmaindustrie chancen zukunft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Matthias Salvenmoser (Auteur), 2018, Strategische Herausforderungen der Pharmaindustrie seit 1990. Chancen für eine erfolgreiche Zukunft?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/915784
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