Im Rahmen dieser Hausarbeit wird das Geschäftsmodell des Curated Shopping mithilfe des Business Model Canvas und den darin enthaltenen Bausteinen analysiert und gleichzeitig eine Abgrenzung zum klassischen E-Commerce herausgearbeitet. Dabei fokussiere ich mich nur auf das Curated Shopping im Bereich der Mode. Auf Grundlage dieser Analyse wird im Anschluss Herausforderungen und Implikationen für die Vermarktung abgeleitet und ein Fazit gezogen.
Online-Shopping ist heutzutage eine weit verbreitete Form des Einkaufs, denn durch die zunehmende Verbreitung und Nutzung des Internets wächst auch der Markt für den elektronischen Handel weiter. Konsumenten können unabhängig von der Uhrzeit und der räumlichen Entfernung weltweit online einkaufen. Dennoch bringt der elektronische Handel auch Nachteile mit sich. Dazu gehört vor allem die unpersönliche und potenziell überladene Natur des E-Commerce.
Doch viele Kunden vermissen die Vorteile einer persönlichen Beratung, denn Aspekte wie Fachwissen, Beratungsqualität und Zusammenstellung einer persönlichen Produktauswahl gehen verloren. Betrachtet man speziell den Bereich der Mode und Bekleidung, die umsatzstärkste Kategorie des elektronischen Handels, so ist der Bedarf der Verbraucher an individueller Beratung in der Regel besonders hoch. Um Verbraucher mit Produktempfehlungen zu unterstützen und die Möglichkeit zur Vergleichbarkeit der Produkte zu verbessern, haben viele Online-Händler daher Empfehlungssysteme oder Avatare implementiert. Solche interaktiven Technologien agieren als virtuelle Verkäufer; allerdings fehlt es noch an echter Interaktivität, und ebenso bleibt das Problem der Informationsflut im E-Commerce bestehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Curated Shopping
- Erfassung der Curated Shopping-Landschaft in Deutschland
- Geschäftsmodellanalyse Curated Shopping anhand des Business Model Canvas.
- Kundensegmente
- Wertangebot
- Kanäle
- Kundenbeziehungen
- Schlüsselressourcen
- Schlüsselaktivitäten
- Schlüsselpartnerschaften
- Einnahmequellen
- Kostenstruktur
- Herausforderungen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert das Geschäftsmodell des Curated Shopping im Bereich der Mode mithilfe des Business Model Canvas und beleuchtet dessen Abgrenzung zum klassischen E-Commerce. Der Fokus liegt auf der Herausarbeitung von Herausforderungen und Implikationen für die Vermarktung sowie dem Ziehen eines abschließenden Fazits.
- Analyse des Geschäftsmodells von Curated Shopping
- Abgrenzung zu klassischen E-Commerce-Modellen
- Identifizierung von Herausforderungen für die Vermarktung von Curated Shopping
- Bewertung der Implikationen für die Vermarktung
- Zusammenfassende Schlussfolgerungen und Ausblick
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung
Dieser Abschnitt führt in die Thematik des Online-Shoppings und die Herausforderungen des klassischen E-Commerce ein, insbesondere im Bereich der Mode. Es wird auf die Bedeutung der persönlichen Beratung und die steigende Nachfrage nach individuellen Produktempfehlungen hingewiesen.
Curated Shopping
Dieser Abschnitt erläutert das neuartige Geschäftsmodell des Curated Shopping, das auf die Bedürfnisse der Kunden nach persönlicher Beratung und maßgeschneiderten Produktempfehlungen eingeht. Er beschreibt die Funktionsweise von Curated Shopping-Plattformen und veranschaulicht die Abgrenzung zu traditionellen E-Commerce-Modellen. Darüber hinaus werden wichtige Akteure und Beispiele für erfolgreiche Curated Shopping-Unternehmen in Deutschland genannt.
Geschäftsmodellanalyse Curated Shopping anhand des Business Model Canvas
Dieser Abschnitt analysiert das Geschäftsmodell des Curated Shopping mithilfe des Business Model Canvas. Die wichtigsten Bausteine des Modells, wie Kundensegmente, Wertangebot, Kanäle, Kundenbeziehungen, Schlüsselressourcen, Schlüsselaktivitäten, Schlüsselpartnerschaften, Einnahmequellen und Kostenstruktur, werden ausführlich untersucht.
Herausforderungen
In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Herausforderungen für die Vermarktung von Curated Shopping diskutiert. Hierbei werden Themen wie Wettbewerb, Skalierbarkeit, Kundenakquise, Kundenzufriedenheit, Datenschutz und die Bedeutung von Vertrauen behandelt.
Schlüsselwörter
Curated Shopping, E-Commerce, Geschäftsmodellanalyse, Business Model Canvas, Mode, Personalisierung, Kundenberatung, Online-Shopping, Herausforderungen, Vermarktung, Trends, Wettbewerbsvorteile.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Konzept des Curated Shopping?
Curated Shopping ist ein Geschäftsmodell im E-Commerce, das Kunden durch Expertenberatung eine individuell zusammengestellte Produktauswahl (meist im Modebereich) bietet.
Wie unterscheidet sich Curated Shopping vom klassischen Online-Handel?
Im Gegensatz zum oft unpersönlichen klassischen E-Commerce setzt Curated Shopping auf Fachwissen, persönliche Beratung und die Reduzierung der Informationsflut für den Kunden.
Was ist der Business Model Canvas in diesem Kontext?
Es ist ein Werkzeug zur Analyse des Geschäftsmodells, das Bausteine wie Kundensegmente, Wertangebote, Einnahmequellen und Schlüsselressourcen untersucht.
Welche Herausforderungen gibt es für Curated Shopping Anbieter?
Zu den größten Herausforderungen zählen die Skalierbarkeit des Modells, hohe Kosten der Kundenakquise, Datenschutz und der Aufbau von Vertrauen.
Warum ist Curated Shopping besonders in der Modebranche beliebt?
In der Mode ist der Bedarf an individueller Beratung und Stilführung besonders hoch, was durch automatisierte Empfehlungssysteme oft nicht ausreichend abgedeckt wird.
- Quote paper
- Nadine Trieschmann (Author), 2020, Curated Shopping. Geschäftsmodellanalyse anhand des Business Model Canvas, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/915953