Persönliche und kollektive Erinnerung in Metapher und Symbolik in Inka Pareis "Was Dunkelheit war"


Masterarbeit, 2016

30 Seiten, Note: Distinction (72%)


Leseprobe

Einleitung

2003 wurde Inka Parei für das Eröffnungskapitel ihres zweiten Romans Was Dunkelheit war1 der Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen . Der alte Mann, Protagonist des Romans, hat kurz vor seinem Tod von einem Unbekannten ein Haus geerbt, in das er einzieht. Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Parei von der letzten Nacht vor seinem morgendlichen Tod in diesem Haus. Seine sinnlichen Empfindungen und Gedankengänge werden fragmentarisch dargestellt. Er lässt noch einmal sein Leben vor seinem inneren Auge vorüberziehen. Die Erwähnung des Urals und Bilder von Birkenwäldern mit Streifschüssen lassen erahnen, dass es insbesondere seine Zeit als Wehrmachtssoldat bei dem Überfall auf die Sowjetunion ist, an die er sich erinnert. Gleichzeitig versucht er verzweifelt ,seine Gegenwart im Herbst 1977 der Bundesreplik Deutschland zu verstehen, als Bombenanschläge, Entführungen und Erschießungskommandos der Roten Armee Fraktion die Bürger in Angst und Schrecken versetzen.

Der Roman wirkt auf mehreren Textebenen. Die obere Schicht der Handlungsebene des sterbenden alten Mannes, der sich krampfhaft an Einzelheiten seines Lebens zu erinnern versucht und über die Gegenwart halluziniert, versetzt die Leserin zwar meisterhaft in die Sinneswelt des Protagonisten, lässt sie aber zunächst in einem gewissen Unverständnis verweilen, denn 'alles und eben auch das Motiv der Erbschaft, hat eine reale und eine zweite, symbolische, transzendierende Dimension'2, die es zu erforschen gilt. Obwohl es sich 'bei seinem Bedürfnis, sich zu erinnern, als auch bei seinem Bedürfnis zu vergessen, um ein streng individuelles Unterfangen handelt, '3 kann der namenlose „alte Mann“ als Repräsentant seiner Generation und seines Geschlechts gesehen werden. Insbesondere die Beziehung zwischen der von deutschen Soldaten erlebten nationalsozialistischen Vergangenheit und der gesellschaftlichen Realität der dargestellten Gegenwart ist Thema des Romans. Der Prozess der Erinnerung an seine persönliche Vergangenheit ist eng an die Suche nach der Identität des Mannes verbunden, der ihm das Haus vererbt hat. Nur wenn beides gelingt, ist es ihm möglich, das Leben der anderen allegorischen Hauptperson des Romans, des sogenannten Fremden zu retten. Die Erinnerung hört somit auf, ein individuelles Anliegen zu sein.

Das erste Kapitel der vorliegenden Arbeit untersucht, wie Parei mit Hilfe der Metapher des Hauses die ethischen und politischen Aspekte des Erinnerns und veranschaulicht, während das zweite vor allem die politische Bedeutung der religiösen Motive zur Beschreibung der Figur des Fremden zum Thema hat. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den physischen Gründen für die metaphorisch dargestellten Erinnerungsmuster und seine gesellschaftlichen Folgen und im vierten geht es um ethische Fragen über das Eingestehen von Schuld und ihre symbolische Darstellung im Roman.

In seiner Eigenschaft als Werk, in dem es um das 'archaische, also immer wiederkehrende Motiv der „notwendigen Rettung“, eingebettet in eine komplexe Frage von Schuld und Verantwortung'4 geht, zeigt Was Dunkelheit war interessante Parallelen zu dem mittelalterlichen Epos der Göttlichen Komödie von Dante Alighieri auf. Neben teilweise ähnlicher Thematik und Symbolen, die in ihren Ursprung in der Bibel und der Antike haben, handelt es sich auch hier um einen Text, der trotz leicht verständlicher Leitmotive wie Dunkelheit und Licht oder Hitze und Kälte zum Teil stark verschlüsselte Symbolik verwendet,5, so dass ein Vergleich mit ihm hilfreich zur Analyse des Originaltextes ist.

In Was Dunkelheit war weicht kein einziger beliebiger Satz vom poetologischen Programm der Autorin ab'6. Anders als der Arbeit von Felicitas Ferder, die den Text nicht auf eine ,hermeneutische Dimension reduzieren und dabei sinnlich erfahrbare Wirklichkeit unerklärt lassen wird7, steht in der vorliegenden Arbeit diese sinnlich erfahrbare Wirklichkeit als Ausdruck für ihre ethische und politische Bedeutung von Erinnerung und Gedenken im Vordergrund. Die Analyse des Bildes des Hauses als Hölle, das sowohl benutzt wird um die Bundesrepublik Deutschland des Jahres 1977 als auch die Biografie eines alten Mannes darzustellen, ist von besonderer Bedeutung in dieser Untersuchung, ebenso die Reise der allegorischen Figur des alten Mannes durch dieses auf dem Fundament des Nationalsozialismus gebauten Hauses; eine Metapher für die Bereitschaft eines Volkes, sich zu erinnern. In einem Interview bei der Buchpremiere ihres Romans erklärte Parei auf die Frage, warum sie das Haus als Handlungsort gewählt habe, dass sie seelische Zustände über physische Eigenarten darstellen und somit etwas Immaterielles materiell machen wolle.8 Dies ist die Definition von Metapher, die auch dieser Arbeit zugrunde liegt. Der Begriff allegorische Figuren bezeichnet hier Figuren, die nicht ein bestimmtes Individuum darstellen, sondern sowohl Simplifizierung von menschlichen Denk-und Handlungsweisen in einer bestimmten gesellschaftlichen Situation als auch als Verkörperung eines abstrakten Konzepts sein können. Von Symbol oder Symbolik ist die Rede, wenn es sich um sinnlich wahrnehmbare Dinge handelt, die etwas Abstraktes darstellen, deren spezifische Deutung Tradition in einer bestimmten Kultur hat.

Ziel der Arbeit ist es zu zeigen, wie Parei mit Hilfe von Metaphern und Symbolik bestimmte politische und historische Zusammenhänge darstellt, um sie politisch und moralisch zu bewerten. Dazu gehören die gesellschaftlichen Zustände der Bundesrepublik Deutschland in den 70er Jahren, die Vernichtungspolitik des Dritten Reiches und der politischen Widerstand gegen das Erbe dieses Staates. Auch die Darstellung von der Schwierigkeit des Erinnerns und Gedenkens traumatischer Ereignisse im Roman und die Folgen dieses Erinnerungsverlusts für die nachkommende Generation werden untersucht. Ferner geht es darum, auf Erklärungsmuster einiger der oben erwähnten Phänomene einzugehen, die im Text angedeutet werden.

I.1. Das Haus

Das Haus eignet sich zur Verbildlichung komplexer persönlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Wenn es sich wie bei dem Haus in Was Dunkelheit war um ein Gebäude handelt, in dem mehrere Parteien mit verschiedenen Funktionen wohnen und arbeiten, eignet es sich als Metapher für ein Staatsgefüge. So können bestimmte Baubestandteile bestimmte gesellschaftliche Verhältnisse darstellen: Innentüren regeln die Distanz der Bewohner innerhalb der Einheit, Fenster den Zugang zur Außenwelt aber auch ihren Einlass, Fassaden die Präsentation zur Außenwelt, usw. Das Bild des Hauses kann sehr wirkungsvoll sein. In Schlinks Der Vorleser wird der Erzähler von dem 'Haus Deutschland' mit blinden Fenstern, in dessen Nähe Totenstille herrscht und nichts zu sehen und nichts zu hören ist und kein Vogel singt, im Traum auf der ganzen Welt verfolgt.9,These houses trace, shape and mirror biographies, but more importantly they act as windows onto the world, as a mode that can allow for insight, learning and moral choices [,..]thus warrant as much consideration as the varied histories of the tenants and their life stories embedded in their homes. Das Haus mit seinen verschiedene Ebenen, die mehr oder weniger zugänglich sind, eignet sich ebenso als Metapher für das Gedächtnis, da das Gehirn Informationen in mehr oder weniger zugänglichen Orten speichert. Der alte Mann macht den selben Fehler wie der Architekt in Jenny Erpenbecks Heimsuchung,,he has failed to consider the importance of time, which, in addition to hight, width and depth, constitutes the all important fourth dimension.'10 Zur Veranschaulichung dieses Problems ist Parei in der Bildlichkeit des Hauses über seine räumliche Struktur hinausgegangen. So wie sich ein Mensch gedanklich in der gelebten Zeit bewegen kann, bewegt sich ihre Hauptfigur innerhalb des statischen Hauses nach unten zum Keller hin, um so das Zurückgehen in die Vergangenheit zu verdeutlichen .

In Was Dunkelheit war kommt dem Keller eine besondere Bedeutung zu. Als Bild eigenet er sich als Ort, in dem Verdrängtes und Verbotenes aufbewahrt wird, da er seltener benutzt wird als andere Teile des Hauses und aufgrund seiner Lage dunkel ist, und auch als ein Ort, in dem Schreckliches zu passieren droht. Der Satz: ,Hinter sich spürte er den Luftzug seines geöffneten Wohnzimmerfensters, dann schlug es zu, und mit ihm die Tür, und fast zeitgleich knallte unten im Bauch des Hauses ein Kellerschloß' spielt darauf an, dass der Keller ist gerade innerhalb der deutschen Geschichte auch ein Ort des realen Schreckens war. So schreibt Christa Wolf in Kindheitsmuster: 'Zu keiner Zeit zwischen 1933 und 1945 haben die Korrespondenten westlicher Nachrichtenagenturen ihren Lesern derartige Bilder [Tote auf den Straßen von Chile] aus Deutschland liefern können. Die Leichen lagen nicht draußen herum. Sie starben in Kellern und Baracken.'11 Auch war der Keller, insbesondere der Luftschutzkeller, bei gleichzeitigem Schutz vor Bombenangriffen für die deutschen Zivilbevölkerung ein Ort des Schreckens, weil sie hier um ihr Leben bangten.

Das Haus in Was Dunkelheit war wird dem alten Mann erst am Ende seines Lebens von einem Unbekannten vermacht. Es handelt sich also um kein Erbe, das ihn zwingen würde, sich mit seiner Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Stattdessen wird es zu seiner Aufgabe, die Identität des mysteriösen Erblassers herauszufinden. Als der Alte von Berlin wegzieht, lässt er das meiste seiner Habe zurück. Sein Unwillen, etwas von seinem Leben mit der Nachwelt zu teilen geht so weit, dass er seine eigenen Photos verbrennt, schon früh ein Hinweis auf das Problem im Herzen des Romans: der Unwille und die Unfähigkeit der Kriegsgeneration, ihre Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben.

Das Haus, das er geerbt hat, liegt in Rödelheim, einem Stadtteil von Frankfurt. Dieser Standort ist sicherlich nicht zufällig gewählt und stellt erste Verknüpfungen mit der Geschichte des deutschen Nationalsozialismus her, da Rödelheim war seit dem 18. Jahrhundert der geistliche Mittelpunkt des religiösen Judentums in Deutschland war. Das Mc'cssebuch, eine Sammlung von mündlich überlieferten Erzählungen, wurde hier 1753 von Jona ben Gosche Gamburg herausgegeben und war ein wichtiger Beitrag dazu, dass Jiddisch sich zur Literatursprache entwickeln konnte.12 Seit 1799 gab hier der Verleger und Gelehrte Benjamin Wolf Heidenheim jüdische Gebetbücher und theologische Werke heraus.13 Seit dem Völkermord an den europäischen Juden ist Rödelheim zu etwas verkümmert, das ,zwischen Autobahnbrücken und Schrebergärten liegt, keiner würde hier freiwillig wohnen.'14 Brentanos Gartenhaus stand hier einst, in dem Goethe verkehrte, aber auch dieses Haus ist nun ohne Fenster und der Eingang ist mit Brettern vernagelt und mit einem Hakenkreuz und einem roten Stern beschmiert15. Eine Metapher innerhalb einer Metapher, in der das Haus der deutschen Kultur durch politische Polarisierung zerstört wurde.

I.2 Das Haus als Hölle

Die Symbolik, die das Haus Deutschland als Haus der Hölle verrät, ist vielseitig. Schon bei der Beschreibung der geographischen Situation des Hauses werden erste Assoziationen mit der Hölle hervorgerufen, wobei nicht nur das Haus, sondern auch der umliegende Park das Bild vervollständigen. Während in Dantes Inferno die stinkenden, entsetzlichen Flüsse Archeron und Styx fließen, gibt es in dem Park von Was Dunkelheit war die ebenso ensetzliche, von der Vergangenheit verseuchte Nidda: 'Der Fluss, die Nidda [...], sah kleineStrudel um die unförmigen Brocken im Flußbett, die Abfälle und von Zeit zu Zeit einen toten Fisch nach oben wirbelten, sah die Ablagerungen des giftigen Schaums dreier Jahrzehnte, roch den Pesthauch getrockneter gelber Zotteln'16. Das Haus selbst wiederum befindet sich in der Nähe eines Abwasserkanals: 'Die betonierten Rinnen zerschnitten den Hof in drei Teile, sie trafen sich in der Mitte in einer Senke, einem uralten Zugang zum Abwasserkanal. Ein mit Kalk und Dichtungshaaren verstopftes, Fäulnis ausdünstendes Gitter hing darüber, mit zerbrochenen und schief wieder ineinandergerosteten Streben, braun und rissig. Es stank tagelang nach Unrat, wenn der Hof bei strakem Regen unter Wasser stand.'17 Auffällig ist hier die Nähe des Bildes zur griechischen Vorstellung von der Unterwelt, die auch im Inferno erwähnt wird, in der die Flüsse Styx, Phlegethon, Acheron, Lethe und Cocytys in der Mitte der Unterwelt zusammenfließen.18 Altestamentarische Symbole für das Böse tragen das Übrige zu dem Höllenmotiv bei. Die 'dicke Asphaltkurve, die sich lautlos verfärbte, sich wand wie der Rücken eines Tieres'19 und 'eine Wand aus Schieferplatten, wie riesige Reptilschuppen aneinandergeschichtet'20 lassen ahnen, dass die Schlange hier ihr Reich hat.

Mit diesem Bild wird jedoch nicht nur Bedrohung wird evoziert, sondern auch Heiterkeit, denn die Handlung tritt stellenweise in den Hintergrund, um das Bild der Hölle ad absurdum zu führen, mit durchaus komischem Effekt. Die Bewohnder des Hauses sind wie die Sünder im Inferno scheinbar ewig währenden Strafen unterworfen. So werden die Wirtsleute 'morgens immer von Maschinen und von den Rufen der Straßenarbeiter geweckt. Ihr Schlafzimmer lag im Vorderhaus,über dem Zentrum einer Baustelle, wo man seit Tagen Teile alter Bürgersteige abtrug und sie auf Lastwagen stapelte [...] und ihr zu kurzer Schlaf war wie eine dünne oder zu kurze Decke, etwas, an dem man in ständiger Rastlosigkeit und Wachsamkeit ziehen mußte.'21 Auch gibt es die Familie Dörr, die dem Haus so einheizen, dass in ihrer Wohnung auch im Sommer in der Küche das Kondenzwasser von den Scheiben tropft,22 was sie gleichzeitig zu den Verschwendern unter den Sündern macht.

I.3 Die Bewohner

Das Bild der Hölle in seiner Funktion als Reflexion der Zustände der Gegenwart in der Bundesrepublik 1977 wird durch seine Bewohner vervollständigt. Bei den Bewohnern des Hauses handelt es sich neben den oben erwähnten Dörrs um den Wirt, den Metzger und ihre Angehörigen. Das Ersetzen ihres Namens mit einer Berufsbezeichnung verdeutlicht ihren allegorischen Charakter, sie sind Menschen, die typisch für die Bundesrepublik in den 70erJahrensind. Bezeichnend ist auch, dass ihre Frauen und Kinder nur als solche erwähnt werden, wie “die Frau des Wirts, die Tochter des Metzgers, der Junge der Dörrs”. Besonders letztere sind als Charakter nicht entwickelt, ihre Rolle im Roman scheint sich darauf zu beschränken, typisch infernale Verhaltensweisen zu demonstrieren. So ist die Tochter des Wirtes eitel und boshaft, sie verhöhnt den Jungen der Dörrs, der sie liebt, während sich die Tochter des Metzgers sich vor allem der Wollust und der Fresssucht hinzugeben scheint. Sie exponieren so die Bundesrepublik als einen Ort der Gier nach Wohlstand und schnellen Gratifikation. Mittelalterliche Symbole für Todsünden wie der Fuchsschwanz, den der alte Mann im Park findet und das rücksichtsloses Verhalten der Parkbewohner23 verstärken das Bild. Auch der alte Mann weist sich am Anfang des Roman als Bewohner der Hölle aus. So erinnern ihn die langen Arme des Jungen der Dörrs an ein Altarbild, das er gesehen hat und das offensichtlich die Parabel der langen Löffel veranschaulicht. Die Menschen in der Hölle leiden ständig Hunger, weil die Löffel zu lang sind um damit zu essen, sie sind aber zu gierig, um sich gegenseitig mit ihnen zu füttern, was genau, das ist, was die Menschen im Himmel tun. Der alte Mann erwähnt, wie widerlich er die sich fütternden Menschen fand.24

Die oben genannten Figuren des Wirtes und des Metzgers zeigen die politische Bedeutung dieser so kunstvoll aufgebauten Metapher des Hauses als Hölle, denn sie sind es, die je nach Alter vom Nationalsozialismus geprägte Denk- und Handlungsweisen überliefern oder weiterführen. Sie sind von großer Bedeutung für den Handlungsablauf und halten sich in allen Teilen des Hauses und somit allen Kreisen der Hölle auf, auf die ich an späterer Stelle eingehen werde. Der Wirt ist der Hüter dieses Hauses, der Misshandlungen von Mitmenschen auch im eigenen sozialen Kreis vornimmt und billigt. So schlägt er seine Kinder brutal mit einem Gürtel25 und erzählt mit großem Vergnügen von einer Kriegssituation, in der eine Gruppe Soldaten einen Kameraden misshandelten: 'Wir packen ihn also, reißen ihm den Arsch auf und halten ein Feuerzeug dran. Ein Riesenspaß, aber der Mann konnte sich danach gar nicht mehr einkriegen.' In der Szene, in der er seine sich streitenden Kinder verprügelt, hat er starke Ähnlichkeit mit dem Höllenhund Zerberus, der die Sünder im dritten Kreis malträtiert. So heißt es bei Parei: 'Eine Männerhand kam ins Bild, eine Faust, in die zwei Zahnbürsten eingeschlossen waren. Oben ragten die Bürstenköpfe hervor. Der Wirt war ein kräftiger, schwarzhaariger Mann, ungefähr Mitte fünfzig, unter seinen Augen hingen auffallend dicke Tränensäcke'26 und bei Dante: 'Schwarz, feucht der Bart, die Augen rote Höhlen Mit weitem Bauch, die Hände scharf beklaut, vierteilt, zerkratzt und schindet er die Seelen'.27 Als Zerberus und als Wirt ist er es, der die Menschen in der Hölle gefangen hält.

Der Metzger ist eine andere Generation als der Wirt und nahm am 2. Weltkrieg nicht teil. Er hat nicht bei der Bundeswehr gedient, nicht aufgrund einer Gewissensentscheidung, sondern weil sein Übergewicht ihn daran hinderte. Wie seine dicke Tochter ist also auch er ein gefräßiger Mensch. Die Geschichten des Wirtes aus dem Krieg machen ihn verlegen und er versucht ihnen auszuweichen. Er teilt aber die faschistoiden Denkweisen des Wirtes. So verlangt er die Wiedereinführung der Todesstrafe für Linksterroristen, weil ihm die aktuellen Haftbedingungen nicht hart genug erscheinen. Auch behandelt er einen portugiesischen Mitbürger mit größter Missachtung: 'Oder wie ist das bei euch?' , Weiß nicht.' ,Was heißt hier weiß nix!' Die Pranke des Metzgers, der von der Seite zu sehen war, landete auf den Schultern des Mannes. Ihr habt bei euch in Portugal doch auch Türen, oder? Kellertüren? ... schlug sie dem Mann, der Pinto hieß, auf den Oberarm. 28 Er benutzt ihn scherzhaft, um für einen Sarg Maß zu nehmen. Interessanterweise berichtet Pinto, dass es in Portugal eher Schuppen als Keller gebe, was die Sonderstellung Deutschlands unter den ehemals faschistischen Staaten hervorhebt. Der Metzger hat den alten Teil des Hauses, der ihm gehört, abgerissen, den Keller zur hochmodernen Sauna umfunktioniert und sich somit geweigert, sich dem Erbe der Erinnerung, das Haus und Keller versinnbildlichen zu stellen, er weicht ihm aus und bildet gerade dadurch ein Kontinuum zum Faschismus, lebt ihn weiter.

1.4 Die Reise

Die Hölle wiederum ist eine kulturübergreifende Metapher für den abstrakten Begriff des Bösen, der oft ganz allgemein den Schaden meint, den der Mensch sich selbst und anderen zufügt. Knut Berner definiert es als etwas, das sich in der reinen Destruktion erschöpft und kein Potential für Neuanfänge enthält. Er sieht die Eniedrigung des Menschen stets als ein Anzeichen für die Präsenz des Malum und das Bindeglied zwischen monströsen Taten und ganz alltäglichen Unheilsgeschichten, wobei Demütigungen sich in gradueller Abstufung inszenierten lassen.29 30 Es ist eben diese graduelle Erniedrigung von Mitmenschen, die sowohl die Welt des alten Mannes als auch die des Infernos strukturieren. Das Inferno unterscheidet in seiner Bestrafung zwischen Sünden der Maßlosigkeit, der Gewalttätigkeit und des boshaften Verrats. Die Bilder für die Hölle in Was Dunkelheit war lassen sich nicht auf ihre Assoziationen mit dem Inferno reduzieren, da sie in der Geschichte an sich wirken, haben aber interessante Gemeinsamkeiten. Der Leser bekommt am Anfang des Romans, als der alte Mann von im dicht beieinander stehenden Birken mit Spuren von Streifschüssen im Schnee träumt 30,eine Vorahnung, dass die Kriegserinnerungen des alten Mannes im deutschen Überfall auf die Sowjetunion verankert sind. Gleichzeitig beginnt der alte Mann beginnt wie auch Dante seine schwere Reise durch die Hölle in einem Wald:

Wie schwer ist's doch, von diesem Wald zu sagen, Wie wild, rauh, dicht er war, voll Angst und Not, Schon der Gedank' erneuert noch mein Zagen.31

In der Göttlichen Komödie muss Dante bis in den tiefsten Kreis der Hölle vordringen, um von da aus ins Fegefeuer und schließlich ins Paradies zu gelangen. In Was Dunkelheit war ist der äußere Handlungsablauf der Weg des alten Mannes, der es auf sich nimmt, von seinem Schlafzimmer aus durch das gesamte geerbte Haus zu gehen, um bis in den letzten für ihn erreichbaren Ort des Hauses, den Kohlenkeller, dem Ort seines Entsetzen, vorzudringen . Ein verständliches Bild, das eine lange Tradition hat: 'Die Lokalisierung der Hölle in den unzulänglichen Tiefe der Erde hatte nicht nur antike, sondern bereits biblische Tradition. Mit dem christlichen Glauben gewinnt das Unterirdische als Reich des Todes, als Ort des Fegefeuers zunehmend den Status des Unheilvollen. Eine Idee, die sich in vielfältiger Weise auf den Keller übertragen läßt'.32 Bei der Beschreibung dieser Reise benutzt auch Parei religiöse Motive, um das Ziel des alten Mannes und seine fundamentale Bedeutung zu verdeutlichen, so ' hatte er den Vorsatz gefaßt, beim Sterben in den Himmel zu blicken'33 und 'stellte sich manchmal vor, wenn es soweit war, würde er die Mitte des Himmels sehen können, ein tiefes Blau, das weder nah noch fern war'34.

Obwohl stellenweise eine körperlich mühselige Reise des alten Mannes an Krücken dargestellt wird, wird an mehreren Stellen deutlich, dass er im Bett liegt und seine Anstrengungen mentaler Art sind: Er versucht sich daran zu erinnern, was in seinem Leben passiert ist, um zu verstehen, was sich im und ums Haus herum abspielt. Dies tut er mit Hilfe seines Freundes Heinz, an dessen Stimme er sich manchmal erinnert und der den alten Mann, ähnlich wie Virgil den Dante, durch die Hölle führt. Er ist die philosophische Stimme des Erzählers, die ihn auffordert, auf dem Band der Zeit zurückzugehen, damit sie nicht verloren geht.35 Obwohl er selbst dieses begriffen und getan hat, ist er ist ein vom Krieg zerstörter Mann, ein Alkoholiker, den die Kinder im Park fürchten. ,Der Staub der Vergangenheit war unsichtbar, es gab keine Hoffnung ihn abzuschütteln.' 36

Die Erinnerungen und Eindrücke des alten Mannes reflektieren seinen Bewusstseinsstrom und bewegen sich auf verschiedenen Zeitebenen, sein Fortbewegen im Haus von seiner Wohnung bis zum Kohlenkeller allerdings ist chronologisch geordnet und zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. In Fortsetzung des religiösen Motivs wird seine Suche nach Wahrheit von einer inneren Stimme begleitet. Am Anfang seiner Reise ist es nur etwas in ihm selbst, das ihn auffordert über sein Leben nachzudenken, auf das er aber keine Antwort bekommt: 'Er kannte diese Art zu reden. Er hörte sie nur noch selten, sie war ihm unangenehm, der Rückfall in eine frühere Sprechweise. Und früher, höhnte etwas in ihm, wie war es da, war sie dir da auch unangenehm? Er horchte in sich hinein, aber es kam keine Antwort. Es kam nur Schweigen '37. Später kann er eine Stimme hören, die klare Forderungen an ihn stellt: 'Was soll das heißen, du weißt nicht mehr, wie das Dorf heißt, sagte eine Stimme, das kannst du mir nicht weismachen. An so was erinnert man sich doch.'38 Es wird impliziert, dass er erst durch die verschiedenen Räume und Ebenen des Hauses gehen muss, um Erlösung zu erlangen, denn der alte Mann bekommt Angst, als er die Tür seines Zimmers angelehnt sieht, und es wird klar, dass nichts wichtiger für ihn ist, als aus dem Zimmer wieder herauszukommen: ,Er wünschte sich verzweifelt einen Windstoß [...]. Und Angst überfiel ihn, daß er sie [die Tür] nie mehr anders sehen würde als so, halb geöffnet.' 39 Er macht sich auf den Weg, als er ein Klopfgeräusch vernimmt.

I.4.1 Die Stadt Dis

Dantes Inferno verfügt über eine klar gegliederte vertikale Struktur, in der die verschiedenen Kreise durch geographische oder bauliche Grenzen wie Flüsse oder Mauern getrennt sind. Auch im Haus gibt es Barrieren, die den Zugang des alten Mannes zu verschiedenen Teilen des Hauses und somit zu Erkenntnissen über Gegenwart oder Vergangenheit markieren. Wie im Inferno sind die unterschiedlichen Temperaturen in diesen Teilen von großer symbolischer Bedeutung. Es ist bemerkenswert, wie sehr sich die Bilder ähneln, die die beiden Strukturen beschreiben. Dem Klopfgeräusch folgend dringt der alten Mann in den unteren, deutlich vom übrigen Haus abgetrennten Teil des Hauses vor, der den Fremden und den Gästen im Haus Deutschland vorbehalten ist. So schlägt ihm auch genau da die Hitze entgegen und statt Schwefel - gibt es Nikotingeruch: 'Die Feuerschutztür befand sich in unmittelbarer Nähe des Treppengeländers. [...] Er stieß die Tür auf und wich etwas zurück, eine unangenehme, stickige Wärme kam ihm entgegen. Er mußte husten und wäre[...] fast über die Metallschwelle gestolpert, die die beiden Flure voneinander trennte. [...] Der Gang war schmal und niedrig, es roch nach Nikotin.'40 Eine ähnliche Beschreibung von eingeschlossener Hitze findet sich bei Dante an der Stelle, an der er zum Zugang zum Siebten Kreis gelangt, dem inneren Kreis der Hölle, auch Stadt Dis genannt:

Darauf sprach mein Führer: Ew'ge Flammen wehen hier in ihrem Innern, drum im roten Schein Sind sie in diesen Höllengrund zu sehen. Bald fuhren wir in tiefe Gräben ein, den Zugang sperrend zu dem grausgen Orte; die Mauer schien von Eisen mir zu sein.41

In diesem Teil der Hölle wird die bewusste, aktive und gewaltsame Verletzung von Mitmenschen gesühnt, so sind hier auch die historischen Figuren zu finden, die Dante als Kriegsverbrecher betrachtete, Alexander der Große und Attila der Hunnenkönig werden hier im ewigen Blutstrom gekocht.

Gewalttat an des Nächsten Leib und Blut Geschieht durch Totschlag und durch schlimme Wunden, Am Gute durch Verwüstung , Raub und Glut. Totschläger werden, die so schwer verwunden, Verwüster, Räuber, drum hinabgebannt, Zur Pein im ersten Binnenkreis gefunden42 [des inneren Kreises] Wie Dante trifft der alte Mann an dieser Stelle auf einen Unbekannten, auf den ich an späterer Stelle eingehen werde. Er war es, der geklopft hatte, weil er die Hilfe des Alten benötigte, um einen Ausgang aus dem Haus zu finden. Zurück an der Tür seines Schlafzimmers angekommen, stürzt der alte Mann auf der Schwelle, schafft es aber trotzdem, mit letzter Kraft in sein Bett zu kommen. Erinnerungen an den 2. Weltkrieg, die zu verdrängen er sein Leben lang bemüht war, brechen über ihn herein. Bilder von entsetzlichen Kriegsverbrechen an sowjetischen Zivilisten und Kriegsgefangen sind es, die den alten Mann peinigen, wie Exekutionen vor offenen Gräbern und das Erschießen eines Gefangenen, der versucht seinem sicheren Hungertod zu entfliehen. Er kann diesen Bildern am Ende nicht mehr entrinnen, da sie immer mehr in den Vordergrund seines Bewusstseins rücken: ,Er wußte, immer wenn er über all das zu lange nachdachte, zog es ihn in einen dunklen Tunnel, in dem alles gestaltlos und formlos war, aber das war ein Ausweichen. Etwas, das er seit Jahren nur vorschob. Er hatte versucht, an all die Toten zu denken an die er sich vom Krieg her erinnerte, aber es waren zu viele. Und es war auch gar nicht möglich, sich ausschließlich an die toten deutschen Soldaten zu erinnern'.43

1.4.2. Der Innerste Kreis

Während das Klopfen den alten Mann nur zum Eingang des Hotels bringt, muss er letztendlich, um die ,halboffene Tür zu öffnen' und das Leben des Fremden, das eng mit seiner Reise verknüpft ist retten zu können, in den Keller hinabsteigen. Dieser Abstieg ist in sich noch weiter strukturiert: Der tiefste Teil des Hauses, der Keller, ist durch einen Vorhof getrennt, den es zu überqueren gilt. 'War er hier richtig? Ja, er stand schon am Eingang. Da war der Blutfleck wieder, angetrocknet, fast schwarz. Wischspuren führten zur Kellertür. Er trat ein. Er wußte, wenn man den Kellerbereich eines Hauses betrat, kam man nicht gleich in den eigentlichen Keller, sondern zu einer Art Vorkeller,[...], ' Man mußte ihn erst durchqueren, um zu dem Weg zu kommen, der nach unten führte. Er war nie ganz unten gewesen.'44

Dort angekommen strömen ihm statt Hitze Nebelschwaden von eisiger Kälte entgegen, ein Bild, das bei Dante den Wechsel von dem „heißen“ Zorn der Gewalt und des Blutrausches zu einer berechnenden, „kaltblütigeren Art“ des Bösen veranschaulicht.45 Die tiefsten Kreise der Hölle sind der Bosheit und dem Verrat Vorbehalten. Die Sünder büßen in ewiger Eiseskälte. Im innersten, dem 9. Kreis sitzt Satan selbst und frisst Judas, Brutus und Cassius bei lebendigem Leibe.

In diesem Keller wird er nun auch der alte Mann mit seiner größten Schande konfrontiert. Während die Auschwitz- Überlebende Ruth Klüger beschreibt, wie sich die Wachmannschaften einen Spaß daraus machten, eine abgemagerte Gefangene im Abendkleid zum Appell antreten zu lassen46, belustigen sich die Wehrmachtssoldaten in Was Dunkelheit war an dem Anblick verhungernder Kriegsgefangener, die sich bis auf den Tod bekämpfen, um an einen verrottenden Pferdekadaver zu gelangen: 'Er sah eine Gruppe von Männern an einer staubigen Straße, sie bewegten sich auf ein großes Gelände zu, Soldaten, Betrunkene. Er hörte ein häßliches Johlen, Fütterung, seine eigene Stimme verschmolz mit der der anderen, Raubtierfütterung.'47 Er selbst hatte den Gefangenen eine brennende Zigarette hingeworfen, um die sie sich schlugen. Der alte Mann hat die ihm anvertrauten Kriegsgefangenen nicht nur verhungern lassen, sondern sich auch an ihrem Leid ergötzt, eine Spielart des Bösen, die Knut Berner so definiert: ,In der Auskostung einer schlimmen Situation, der raffinierten Inszenierung von Verhöhnung aber ist die Spezialität des Bösen zu sehen, das Ausnutzen der Sehnsucht, das Enttäuschen von Hoffnung, das gemeine Akzidens in der Katastrophe'.48 Bei der Konfrontation mit der Erinnerung an einen zu Tode gekommenen Häftlings erbricht sich der alte Mann. Dieses führt aber in seinem Bewusstsein nicht zu einer Schließung des Geschehenen, sondern zwingt ihn, das bodenlose Loch hinter den Dingen, die schwindelnde Tiefe hinter diesem gequälten, sterbenden Mund, den er nie vergessen hatte',49 zu sehen. 'Der undefinierbare Boden des Kellers, die ganze graue Leere dieser endlosen Nacht50. Wie sein Namensvetter in der Novelle Der alte Mann und das Meer von Ernest Hemingway besteht er zwar den letzten Kampf seines Lebens, findet aber weder Trost noch Halt. Wie dieser sieht er auch am Ende das Skelett eines Tieres, die Wirbelsäule des toten Pferdes.

[...]


1 Parei, Inka Was Dunkelheit war Frankfurt am Main, E-Book-Ausgabe 2012

2 http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/wasdunkelheitwar-r.htm

3 Gerstenberger, Katharina “Ich will nicht beis auf den Grund sehen” - Perpetrator Memory in Inka Parei's Was Dunkelheit war in 4. Fictionalisations: Holocaust Memory and the Generational Construct in the Works of Contemporaty Women Writers in Generational Shifts in Contemporary German Culture, Hrsg. Laurel Cohen- Pfister und Susanne Vees-Gulani, Rochester, New York: Camden House, 2010 S. 100 (Übersetzung Kirsten Altenau)

4 Parei, Inka vgl. Korrespondenz mit Autorin vom 29/08/2016 Kopie beigelegt

5 Montale, Eugenio 'Introduction, Dante, Yesterday and Today' S. 23 in The Divine Comedy of Dante Aleghieri: Inferno, translated by Allen Mandelbaum Everyman Library, 1995

6 http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/wasdunkelheitwar-r.htm

7 Ferder, Felicitas Masterarbeit: Gernot Böhm ästhetische Konzeption der Atmosphäre als Analyseinstrument literarischer Prosatexte. Versuch einer theoretischen Grundlage. Universität Graz 2009 S. 117

8 http://www.dichterlesen.net/veranstaltungen/buchpremiere-was-dunkelheit-war-1561/

9 Vgl. Schlink, Bernhard Der Vorleser (Zürich: Diogenes Verlag, 1997) S.10

10 Shafi, Monika Housebound, Selfhood and Domestic Space in Contemporary German fiction Introduction (Rochester, New York: Camden House, 2012)

11 Wolf, Christa Kindheitsmuster (Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 2007) S.270

12 Meitlis, Jacob, Dcs Mc'cssebuch Seine Entstehung und Quellengeschichte (Georg Olms Verlag: Hildesheim,

13 Horch, Hans-Otto Handbuch der deutsch-jüdischen Literatur,Die Anfänge der jüdischen Buchproduktion' (Berlin: Walter de Gruyter Gmbh, 2016) S. 541

14 Parei, Was Dunkelheit war loc 570

15 Parei, Was Dunkelheit war loc 742

16 Parei Was Dunkelheit war Loc 747

17 Parei Was Dunkelheit war Loc 942

18 Platon, Phaidon 60. Die Unterwelt S. 79-82 Deutsche Bearbeitung von Peter Denker, Jülich 2006 http://uacg.bg/filebank/att_4038.pdf

19 Parei Was Dunkelheit war Loc 32

20 Parei Was Dunkelheit war Loc 38

21 Parei Was Dunkelheit war Loc 118

22 Vgl. Parei Was Dunkelheit war Loc 48

23 Blöcker, Susanne Studien zur Ikonographie der Sieben Todsünden in der der niederländischen und deutschen Malerei und Graphik von 1450-1556 Münster, Hamburg, Lit 1993

24 Simon,Joel ,Shiron' November 2015 Chesvan/Kivlev 5776 https://www.pdffiller.com/en/proiect/76762458.htm7f hash=ba9bcf&reload=true 10/09/2016

25 Parei Was Dunkelheit war Loc 64

26 Parei Was Dunkelheit war Loc 64

27 Alighieri, Dante Die göttliche Komödie Inferno, Sechster Gesang, Strophe 6

28 Parei, Was Dunkelheit war loc 499

29 Berner, Knut Theorie des Bösen; zur Hermeneutik destruktiver Verknüpfungen, Forum Religionsphilosophie,

30 Lit Verlag Dr W. Hopf, Berlin 2010

31 Vgl. Parei, Was Dunkelheit war loc 39

32 Dante Inferno Gesang 1, Strophe 2 Möllers, Miriam G, Magisterarbeit Zum Fortwirken des natürlich gewachsenen Unterirdischen im Keller des 20. Jahrhunderts Humboldt-Universität Berlin, philosophische Fakultät, 1998

33 Vgl. Parei, Inka Was Dunkelheit war Loc 251

34 Vgl. Parei, Inka Was Dunkelheit war Loc 255

35 Parei, Was Dunkelheit war loc

36 Vgl. "The Divine Comedy - Overview" Literary Essentials: Christian Fiction and Nonfiction Ed. John K. Roth. eNotes.com, Inc. 2007 eNotes.com 8 Sep, 2016 <http://www.enotes.com/topics/divine-comedy#summary- overview>

27 Klüger, Ruth weiter leben Eine Jugend, Wallstein Verlag Kindle E-Buch (268 Gesamtseiten)S. 142

28 Parei, Was Dunkelheit war loc 1490

39 Berner, Knut Theorie des Bösen; zur Hermeneutik destruktiver Verknüpfungen

40 Parei, Was Dunkelheit war loc 1506

41 Parei, Was Dunkelheit war loc

42 Vgl. Parei, Inka Was Dunkelheit war Loc 1252

43 Parei Was Dunkelheit war Loc

44 Parei Was Dunkelheit war Loc 399

45 Parei Was Dunkelheit war Loc 600

46 Parei Was Dunkelheit war Loc 611

47 Dante Inferno 8. Gesang Strophe 25,26

48 Dante, Inferno 11. Gesang, Strophe 12 und 13

49 Die Unterwelt S. 79-82 Deutsche Bearbeitung von Peter Denker, Jülich 2006 http://uacg.bg/filebank/att_4038.pdf

50 Die Anfänge der jüdischen Buchproduktion' (Berlin: Walter de Gruyter Gmbh, 2016) S. 541

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Persönliche und kollektive Erinnerung in Metapher und Symbolik in Inka Pareis "Was Dunkelheit war"
Hochschule
University of London  (Birkbeck College)
Veranstaltung
MA
Note
Distinction (72%)
Autor
Jahr
2016
Seiten
30
Katalognummer
V916381
ISBN (eBook)
9783346242570
ISBN (Buch)
9783346242587
Sprache
Deutsch
Schlagworte
persönliche, erinnerung, metapher, symbolik, inka, pareis, dunkelheit
Arbeit zitieren
Kirsten Altenau (Autor), 2016, Persönliche und kollektive Erinnerung in Metapher und Symbolik in Inka Pareis "Was Dunkelheit war", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916381

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