Das Ziel der folgenden Arbeit ist die Trainingsplanung zur Verbesserung der Beweglichkeits- und Koordinationsfähigkeiten eines Handballspielers mit leichten Beweglichkeitsdefiziten.
Nach einer Beweglichkeitstestung des Probanden und der Aufnahme der jeweiligen Personendaten wird im Anschluss ein Trainingsplan im Bereich des Beweglichkeitstrainings, sowie im Bereich der Koordinationsfähigkeit erarbeitet.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Beschreibung der manuellen Beweglichkeitstestung mit Richt- bzw. Normwerten
2.2 Darstellung und Bewertung der Testergebnisse
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Arbeit zielt darauf ab, auf Basis einer individuellen Anamnese und Beweglichkeitstestung einen maßgeschneiderten Trainingsplan für einen sportlich aktiven Probanden zu entwickeln. Dabei stehen die Verbesserung der Beweglichkeit sowie die Optimierung koordinativer Fähigkeiten zur Leistungssteigerung und Verletzungsprophylaxe im Zentrum der Betrachtung.
- Anamnese und Ableitung individueller Trainingsmotive
- Methodische Durchführung und Auswertung einer manuellen Beweglichkeitstestung
- Erstellung eines strukturierten Beweglichkeitstrainingsprogramms
- Planung und Konzeption eines gezielten Koordinationstrainings
- Wissenschaftliche Literaturrecherche zu den Effekten von Dehntechniken
Auszug aus dem Buch
2.1 Beschreibung der manuellen Beweglichkeitstestung mit Richt- bzw. Normwerten
Damit ein Trainingsprogramm für den Probanden erstellt werden kann, wird zunächst eine Beweglichkeitstestung mit dem Probanden durchgeführt. Hierfür wird das vereinfachte Testverfahren zur Beweglichkeitsdiagnostik in Anlehnung an die Muskelfunktionsüberprüfung nach Janda (2000) angewendet. Es werden die Brustmuskulatur, Hüftbeugemuskulatur, Kniestreckmuskulatur, Kniebeugemuskulatur und Wadenmuskulatur getestet. Die Ausführung sowie die Richtlinien bzw. Normwerte können aus der folgenden Tabelle entnommen werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die persönlichen Rahmendaten und sportlichen Voraussetzungen des Probanden sowie seine spezifischen Trainingsziele erhoben und analysiert.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier wird das methodische Vorgehen zur Beweglichkeitsprüfung nach Janda detailliert beschrieben und die Ergebnisse werden hinsichtlich bestehender Defizite bewertet.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Auf Basis der Testergebnisse wird ein strukturiertes Dehnprogramm mit spezifischen Belastungsparametern für unterschiedliche Muskelgruppen entworfen.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich der Entwicklung eines barfuß durchgeführten Koordinationstrainings zur Stabilisierung relevanter Gelenke und Muskelpartien.
5 LITERATURRECHERCHE: Hier werden wissenschaftliche Studien analysiert, um die Effekte verschiedener Dehntechniken auf die sportliche Leistungsfähigkeit kritisch zu beleuchten.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Manuelle Beweglichkeitstestung, Janda, Handball, Dehnmethoden, Leistungsfähigkeit, Verletzungsprophylaxe, Beweglichkeitsdefizite, Muskelfunktionsüberprüfung, Belastungsparameter, Postisometrische Dehnung, Sportökonomie, Trainingslehre.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für einen Handballer, basierend auf einer sportspezifischen Diagnostik.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der Beweglichkeitstestung, der Trainingsplanung für Beweglichkeits- und Koordinationstraining sowie einer Literaturrecherche zu Dehntechniken.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die Korrektur festgestellter Beweglichkeitsdefizite und die Steigerung koordinativer Leistungen zur Verletzungsprävention.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird das Testverfahren zur Beweglichkeitsdiagnostik in Anlehnung an die Muskelfunktionsüberprüfung nach Janda (2000) angewendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Auswertung der Tests, die explizite Trainingsplanung sowie eine Gegenüberstellung aktueller wissenschaftlicher Studien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskelfunktionsüberprüfung, Dehnmethoden und Leistungsoptimierung.
Warum ist das Koordinationstraining als Barfußtraining konzipiert?
Dies dient dazu, die Sensorik der Fußsohle gezielt zu fordern und eine Rückmeldung über die Stabilität im Fuß zu ermöglichen.
Welche Erkenntnisse liefert die Literaturrecherche?
Die Recherche zeigt, dass kurzzeitiges statisches Dehnen die reaktive Leistungsfähigkeit verringern kann, während dynamisches Dehnen keinen signifikant negativen Einfluss besitzt.
Warum wird im Dehnprogramm eine maximale Intensität angestrebt?
Die Anwendung maximaler Intensität führt nach der zitierten Literatur zu einer signifikant höheren Bewegungsreichweite im Vergleich zu submaximalen Ansätzen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Beweglichkeits- und Koordinationstraining für einen Handballspieler. Ein Trainingsplan, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916488