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Anforderungen an ein Controlling für agiles Managements

Titre: Anforderungen an ein Controlling für agiles Managements

Dossier / Travail , 2019 , 19 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Haschmat Ahmadzai (Auteur)

Gestion d'entreprise - Controlle de gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Anforderungen an das Management haben sich durch Faktoren wie Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität stark verändert. Gemessen an der allgemeinen gesellschaftlichen Erzählung von den neuen Ungewissheiten angesichts der Dynamik der Globalisierung, offenen politischen Entwicklungen nach Ende der Vorherrschaft des marktwirtschaftlichen und demokratischen Westens, wachsenden und volatilen Märkten in aufstrebenden Tigerstaaten sowie der Verbreitung der Digitalisierung mag diese Disposition als allgemeine Umwelt zutreffend sein.

Zu überlegen ist aber im Einzelfall, ob die Umwelt eines Unternehmens so dynamisch ist, wie es im Allgemeinen dem Wirtschaftsgeschehen zugesprochen wird. Diesen Faktoren wird, wenn sie handlungsleitend sind, mit Konzepten begegnet, die unter dem Titel systemisches und agiles Management fungieren. Fragt man Praktiker nach diesen Adjektiven, kann es auch vorkommen, dass ein Augenrollen folgt verbunden mit dem Ausspruch: „Bullshit-Bingo“.

Dennoch hat sich Management und Controlling zweifellos von den Kategorien: Linearität, Kausalität und Planbarkeit entfernt. Agiles Projektmanagement, autonome und virtuelle Teams, „open-source“-Innovationen, „crowd-sourcing“ und flexible Zielsysteme sind Stichworte aus den letzten 20 Jahren Entwicklung des Managements, Organisation und Betriebswirtschaftslehre, welche Auswirkungen auf das Controlling als Führungs- und Unterstützungsfunktion haben. Das Planungsparadigma wird als solches schon seit der Abkehr von der tayloristischen Organisationsweise herausgefordert - auch dadurch, dass strategischen Entscheidungen der Bezug auf ihre Langfristigkeit enthoben wurde.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. BEGRIFFSKLÄRUNG CONTROLLING

1.2. ENTWICKLUNG DES CONTROLLINGS

2. PROBLEMSTELLUNG

3. AGILITÄT

4. FUNKTIONEN DES CONTROLLINGS

4.1. ANFORDERUNGEN AN DAS CONTROLLING UNTER AGILITÄT

4.2. NEUE ODER ANGEPASSTE FUNKTIONEN

4.3. BEYOND BUDGETING UND FLEXIBLES ZIELSYSTEM

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Anforderungen an ein modernes Controlling im Kontext agiler Managementansätze, mit der zentralen Forschungsfrage, ob klassische Controlling-Konzepte den neuen Anforderungen der Agilität standhalten oder eine grundlegende Transformation erfordern.

  • Verständnis von Controlling-Definitionen und deren historische Entwicklung
  • Analyse des Begriffs Agilität und dessen Übertragbarkeit auf Steuerungsprozesse
  • Untersuchung der Anforderungen an ein agiles Controlling unter Berücksichtigung von Systemtheorie
  • Bewertung von Instrumenten wie Beyond Budgeting und flexiblen Zielsystemen
  • Reflektion über die Notwendigkeit eines veränderten Managementsverständnisses

Auszug aus dem Buch

1.1. Begriffsklärung Controlling

Controlling wird aus dem Wort „to control“ gebildet (eng.: „steuern, lenken“, „kontrollieren“). Im Deutschen hat „Kontrolle“ nur eine Bedeutung.

Eine einheitliche, allgemeingültige Definition des Controllings hat sich bis heute nicht durchgesetzt. Brachen- und firmenabhängig gibt es viele Arten Controlling zu betreiben. Zudem existiert ein großer Unterschied zu dem was in der Wissenschaft als Controlling betrachtet und Konzept realisiert wird und das was in den Betrieben als Controlling angewandt wird.

Controlling ist vor knapp 20 Jahren durch Becker definiert und weiterentwickelt worden. Demnach ist Controlling eine integrierte Aufgabe der Unternehmensführung, die sich in den Dienst der Optimierung von Effektivität und Effizienz stellt und dabei wertschöpfungsorientiertes Handeln initiiert und eine entsprechende Ausrichtung von Handlungen sicherzustellen hat. Becker hat diese Funktion als Lokomotion bezeichnet. Dies Bedeutet eine zweckgebundene Veränderung der Position des Unternehmens hin zum Ziel. Dabei werden parallel „derivative“ Funktionen in der wechselseitigen Abstimmung zwischen Management und Ausführung qua Integration, Koordination und Adaption erfüllt. Wertorientierte Gestaltung- und Lenkungsmechanismen sorgen für eine Schaffung von Informationskongruenz zwischen Führung und Ausführung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Volatilität und Komplexität im wirtschaftlichen Umfeld und hinterfragt die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Steuerungs- und Unterstützungsfunktionen des Controllings.

1.1. BEGRIFFSKLÄRUNG CONTROLLING: Dieses Kapitel erläutert die terminologischen Wurzeln des Controllings und stellt die Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher Definition und betrieblicher Anwendung dar.

1.2. ENTWICKLUNG DES CONTROLLINGS: Hier wird der historische Ursprung des Controllings im US-amerikanischen Raum sowie die spätere Adaption und methodische Erweiterung in deutschen Unternehmen beschrieben.

2. PROBLEMSTELLUNG: Das Kapitel diskutiert, ob Agilität eine theoretische Neudefinition des Controllings notwendig macht oder ob bestehende Ansätze lediglich kontextbezogen angepasst werden müssen.

3. AGILITÄT: Es wird die Entstehung des Agile-Manifests und die Transformation hin zu agilen Organisationsformen sowie deren Herausforderungen für klassische Managementstrukturen untersucht.

4. FUNKTIONEN DES CONTROLLINGS: Dieses Kapitel befasst sich mit der Ausrichtung des Controllings an strategischen Zielen und der Integration nicht-finanzieller Kennzahlen im Rahmen eines systemischen Managementansatzes.

4.1. ANFORDERUNGEN AN DAS CONTROLLING UNTER AGILITÄT: Hier werden die Verknüpfung von Controlling mit Lernperspektiven und die Notwendigkeit der Komplexitätsreduktion für das Management analysiert.

4.2. NEUE ODER ANGEPASSTE FUNKTIONEN: Dieses Kapitel thematisiert die autonome Instrumentenwahl in agilen Einheiten und die wachsende Bedeutung von Kommunikation und Außenwirkung für die Controlling-Realität.

4.3. BEYOND BUDGETING UND FLEXIBLES ZIELSYSTEM: Es wird die Flexibilisierung von Zielsystemen diskutiert und evaluiert, inwiefern Ansätze wie Beyond Budgeting die strategische Steuerung bei gleichzeitigem Paradigmenwechsel der Führung ermöglichen.

5. FAZIT: Das Fazit resümiert, dass die grundlegenden Funktionen des Controllings auch in agilen Settings bestehen bleiben, jedoch das Verständnis der Führungskräfte eine entscheidende Veränderung erfordert.

Schlüsselwörter

Controlling, Agilität, Management, Unternehmensführung, Systemtheorie, Lokomotion, Beyond Budgeting, Zielsysteme, Digitalisierung, Wertschöpfung, Komplexitätsreduktion, Effizienz, Strategische Steuerung, Transformation, Führungskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Anforderungen an das betriebliche Controlling verändern, wenn Unternehmen auf agile Organisations- und Managementformen umstellen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit umfasst die Themenbereiche Controlling-Grundlagen, die historische Entwicklung von Steuerungsfunktionen, das Konzept der Agilität sowie moderne Ansätze der Unternehmenssteuerung wie Beyond Budgeting.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, ob die klassischen Definitionen und Aufgaben des Controllings im Lichte agiler Trends weiterhin Bestand haben oder ob eine fundamentale methodische Anpassung notwendig ist.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die Untersuchung von Modellen (wie der Balance Scorecard und dem High Performance Cycle), um eine Brücke zwischen klassischen Controlling-Theorien und aktuellen agilen Praktiken zu schlagen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Anforderungen an das Controlling bei der Transformation zu agilen Strukturen, diskutiert neue Funktionen unter Berücksichtigung systemtheoretischer Ansätze und bewertet die Implementierung flexibler Zielsysteme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Schlüsselbegriffe sind Agilität, Controlling, Systemtheorie, wertschöpfungsorientiertes Handeln, Flexibilisierung und Komplexitätsreduktion.

Welche Rolle spielt das "Agile-Manifest" für die Argumentation des Autors?

Das Agile-Manifest dient als Ausgangspunkt, um den Wandel von dokumentationsgesteuerten, starren Prozessen hin zu flexibleren, wertebasierten Ansätzen zu veranschaulichen, die das Controlling herausfordern.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor in Bezug auf das Managementverständnis?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass nicht unbedingt das Controlling an sich oder seine Instrumente die größte Veränderung benötigen, sondern dass es primär das Verständnis und die Haltung der Manager sind, die sich im agilen Kontext grundlegend wandeln müssen.

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Résumé des informations

Titre
Anforderungen an ein Controlling für agiles Managements
Université
Johannes Gutenberg University Mainz
Cours
Executive Master of Business Administration (EMBA Mainz)
Note
1,7
Auteur
Haschmat Ahmadzai (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
19
N° de catalogue
V916617
ISBN (ebook)
9783346235077
Langue
allemand
mots-clé
Controlling Agilität Agiles Controlling BWL
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Haschmat Ahmadzai (Auteur), 2019, Anforderungen an ein Controlling für agiles Managements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916617
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Extrait de  19  pages
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