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Komparation von Adjektiven. Ein Überblick und eine Lehrwerkanalyse (DaF-Unterricht)

Título: Komparation von Adjektiven. Ein Überblick und eine Lehrwerkanalyse (DaF-Unterricht)

Trabajo Escrito , 2020 , 14 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Robert Cramer (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Alemán como idioma extranjero
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Die zentralen Punkte dieser Hausarbeit sind die Komparation und die Didaktisierung der Komparation von Adjektiven. Dafür werden die Voraussetzungen beschrieben, die nötig sind, um die Komparation im Unterricht einzuführen. Außerdem werden zwei Lehrwerke untersucht, die die Komparation im DaF-Unterricht erstmalig thematisieren. Weiterhin geht es um die Bildung der verschiedenen Komparationsstufen und die Besonderheiten der Potenziatoren vor Adjektiven. Zu Beginn gibt es eine kurze Einführung zum Adjektiv, da die Hausarbeit sich ausschließlich mit dieser Wortart beschäftigt.

Adjektive sind im deutschen Sprachgebrauch nicht in jedem Kontext notwendig, aber beleben und konkretisieren Kommunikation oder Schriftsprache ungemein – mit ihrer Hilfe können eine Sache oder ein Merkmal näher beschrieben werden. Sie verwandeln ein Auto in das schnellste Gefährt und ein Grillhähnchen in ein schmackhaftes Erlebnis. Die meisten Adjektive können in ihrem Grad verändert werden, sind also skalar oder komparierbar.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Komparation – ein Überblick

2.1 Das Adjektiv

2.2 Die Komparationsstufen

2.2.1 Der Positiv

2.2.2 Der Komparativ

2.2.3 Der Superlativ

2.2.4 Der Elativ

3. Benötigte Vorkenntnisse und Referenzrahmen

4. Lehrwerkanalyse

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die linguistischen Grundlagen der Adjektivkomparation im Deutschen sowie deren didaktische Umsetzung im DaF/DaZ-Unterricht. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Komparationsstufen theoretisch gebildet werden und wie Lehrwerke diese Thematik für Lernende aufbereiten, um eine effektive Sprachvermittlung zu gewährleisten.

  • Linguistische Definition und Kategorisierung von Adjektiven
  • Strukturelle Bildung der Komparationsstufen (Positiv, Komparativ, Superlativ, Elativ)
  • Anforderungen an Lernende gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Vergleichende Analyse von DaF/DaZ-Lehrwerken zur Komparationsvermittlung
  • Methoden der Grammatikvermittlung im Kontext der direkten Methode

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Komparationsstufen

Um ein Adjektiv zu komparieren, muss es skalar sein. Skalarität bedeutet, dass die Dinge, auf die sich das Adjektiv beziehen kann, auf einer Skala bezüglich der Bedeutung dieses Adjektivs angeordnet sind (Schäfer 2018, 293). Zum Beispiel sind Alter oder Höhe skalare Qualitäten von Objekten, da es eine Vergleichbarkeit zwischen Objekten in punkto Alter oder Höhe gibt. Skaliert werden können konkrete Dinge (ein Bild, ein Hund) oder abstrakte (eine Idee) (ebd. 293). Wenn ein Adjektiv nicht über diese Eigenschaft verfügt, also nicht skalar ist, kann es nicht kompariert werden. Beispiele hierfür: ehemalig, (vom Umtausch) ausgeschlossen, tot, stumm, halb. Darunter fallen auch Adjektive, die bereits ein Höchstmaß oder eine Einzigartigkeit ausdrücken: maximal, einzig, minimal. Ebenfalls nicht komparierbar sind Adjektive, die das Fehlen des im Stammwort Genannten in sich tragen: kinderlos, obdachlos, fleischlos oder Adjektive, wie rosa, prima oder super, die in ihrer Grundform nicht flektierbar sind (Dudenredaktion 1998, 306).

Ob die Komparation Flexion oder Wortbildung ist, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Schäfer (2018) nennt Argumente für beides, stellt aber vorab die Diskussion generell in Frage, da Eisenberg (2013) sagt, dass es eine Scheinfrage sei, da die Abgrenzung zwischen Flexion und Wortbildung so oder so oft schwammig sei (Schäfer 2018, 294). Pro Flexion nennt Schäfer das Argument der großen Regelmäßigkeit. Pro Wortbildung führt er die Valenzänderung ins Feld, denn ohne eine Erhöhung der Valenz können bestimmte Formen nicht gebildet werden: Der Mantel ist elegant. – Der Mantel ist eleganter als meiner. – Der Mantel ist am elegantesten von allen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Adjektiven im deutschen Sprachgebrauch ein und stellt die Relevanz der Didaktisierung der Komparation für den DaF-Unterricht heraus.

2. Komparation – ein Überblick: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Adjektivs sowie die Bildung und morphosemantischen Besonderheiten der verschiedenen Komparationsstufen.

3. Benötigte Vorkenntnisse und Referenzrahmen: Es wird analysiert, ab welchem Sprachniveau laut Referenzrahmen und Lehrplaninhalten die Einführung der Komparation sinnvoll und vorgesehen ist.

4. Lehrwerkanalyse: Hier werden zwei ausgewählte Lehrwerke hinsichtlich ihrer methodischen Herangehensweise an die Vermittlung der Adjektivsteigerung vergleichend untersucht.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Komparation für Lernende durch ihre Alltagsnähe gut bewältigbar ist und die untersuchten Lehrwerke praxisorientierte Ansätze verfolgen.

Schlüsselwörter

Adjektive, Komparation, Komparationsstufen, Positiv, Komparativ, Superlativ, Elativ, DaF, DaZ, Sprachdidaktik, Grammatikvermittlung, Skalarität, Lehrwerkanalyse, Referenzrahmen, Steigerungsformen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der linguistischen Definition der Adjektivsteigerung sowie der Frage, wie diese Grammatikstruktur im Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache-Unterricht vermittelt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die morphologischen Grundlagen der Komparation, die Anforderungen an Sprachlernende und der Vergleich didaktischer Ansätze in aktuellen Lehrwerken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die theoretische Bildung der Komparationsstufen zu klären und zu evaluieren, wie Lehrwerke dieses Thema motivierend und lernernah umsetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse der theoretischen Grundlagen sowie eine vergleichende Lehrwerkanalyse (Schritte Plus 2 und Einfach gut!) durchgeführt.

Was umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Kategorien des Adjektivs, die genauen Regeln der Steigerungsbildung, die Einordnung in den Referenzrahmen sowie die konkrete Analyse der Lehrbuchaufgaben.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Komparation, Adjektivsteigerung, Grammatikvermittlung und DaF-Didaktik definieren.

Warum wird die Komparation im Unterricht oft mit dem Adjektiv "gut" eingeführt?

Die Arbeit stellt fest, dass "gut" aufgrund seiner hohen Frequenz im täglichen Sprachgebrauch gewählt wird, obwohl es als unregelmäßiges Adjektiv eine Ausnahme in der Bildung darstellt.

Welche Rolle spielt der "Elativ" im untersuchten Kontext?

Der Elativ wird theoretisch definiert, spielt jedoch im Unterricht laut Fazit eine untergeordnete Rolle, da er in der Form meist mit dem Superlativ übereinstimmt.

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Detalles

Título
Komparation von Adjektiven. Ein Überblick und eine Lehrwerkanalyse (DaF-Unterricht)
Universidad
Bielefeld University  (LiLi Fakultät)
Curso
Grammatikdidaktik
Calificación
1,7
Autor
Robert Cramer (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
14
No. de catálogo
V916685
ISBN (Ebook)
9783346239600
Idioma
Alemán
Etiqueta
Grammatikdidaktik Grammatik DaF DaZ Deutsch als Zweitsprache Deutsch als Fremdsprache Komparation Adjektive Superlativ Elativ Komparativ Positiv Lehrwerkanalyse Lehrer Lehren Schüler
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Robert Cramer (Autor), 2020, Komparation von Adjektiven. Ein Überblick und eine Lehrwerkanalyse (DaF-Unterricht), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916685
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