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Ubiquitous Computing. Vision, Szenarien und aktuelle Entwicklungen

Titel: Ubiquitous Computing. Vision, Szenarien und aktuelle Entwicklungen

Seminararbeit , 2010 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Malte Horstmann (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff Ubiquitous Computing als wissenschaftlich geprägtes Thema wird in diesem Essay mit praxisnahen Anwendungen angereichert. Dabei werden fokussiert die Themen Vision, Szenarien und aktuelle Entwicklungen aufgezeigt.

Selten kann ein visionärer Begriff der Wissenschaft, der dazuhin noch einen Paradigmenwechsel beschreibt, einer einzelnen Person zugeschrieben werden. Wenn auch die Ideen selbst schon viel älter sind , der Begriff Ubiquitous Computing (UC) wird heute auf Mark Weiser zurückgeführt. Der 1999 verstorbene, für das Xerox Forschungszentrum (Xerox PARC) arbeitende Informatiker und Wissenschaftler verwendete diesen Begriff bereits 1988 für das gleichnamige Projekt und 1991 in seinem ersten veröffentlichten Aufsatz zu diesem Thema.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Weisers Vision

2 Definitionen und Abgrenzungen

2.1 Ubiquitous Computing

2.2 Begrifflichkeiten in der aktuellen Entwicklung

3 Sozio-technische Betrachtung

3.1 Digitalisierung der Realwelt

3.2 Nutzen

3.3 Risiken

4 Anwendungsszenarien und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Seminararbeit analysiert das Konzept des Ubiquitous Computing (UC), ausgehend von der ursprünglichen Vision Mark Weisers bis hin zu modernen technischen Entwicklungen und sozio-technischen Implikationen. Dabei wird untersucht, wie die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung der physischen Welt einerseits neue ökonomische Potenziale und Dienstleistungsmodelle eröffnet, andererseits aber grundlegende Herausforderungen in Bezug auf Datenschutz, Sicherheit und die Akzeptanz neuer Interaktionsformen aufwirft.

  • Historische Herleitung und Begriffsdefinition von Ubiquitous Computing
  • Differenzierung zu verwandten Konzepten wie Pervasive Computing und Ambient Intelligence
  • Technische Grundlagen und die Digitalisierung der Realwelt
  • Ökonomischer Mehrwert durch UC-basierte Dienstleistungsgruppen
  • Kritische Analyse sozio-technischer Risiken und Sicherheitsaspekte

Auszug aus dem Buch

2.1 Ubiquitous Computing

Da sich mit dem von Weiser geprägten Wort weitere Begriffe entwickelt haben, ist die hinter UC liegende Definition sehr vielschichtig und wird auch nicht immer einheitlich verwendet. Historisch lässt sich UC heute in eine Entwicklung einordnen, die mit den Mainframe-Computern begonnen hat, heute einen Paradigmenwechsel mit einem persönlichen Computer für einen Menschen herbeigeführt hat und morgen viele vernetzte Computer für viele Menschen bereitstellen soll: „A billion people interacting with a million e-businesses through a trillion interconnected intelligent devices...“

Ebenso spätere Forschungsteams ließen in ihrem Ansatz den Mensch im Zentrum um dessen Umfeld mit technischen Möglichkeiten zu erweitern – nicht umgekehrt. Weiser selbst sieht „location“ und „scale“ als wichtige Kriterien an, welche die Machbarkeit von UC determinieren. Er definiert diese Kriterien als besonders wichtig, da Computer klein sein müssen um durchdringend zu sein und um von Menschen akzeptiert zu werden. Um aber weiterhin funktional sein zu können, müssen sie ihre eigene Position kennen, sowie ihr Verhalten an ihre Umgebung anpassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Weisers Vision: Dieses Kapitel führt in die historische Entstehung des Begriffs Ubiquitous Computing durch Mark Weiser ein und stellt dessen Vision einer unsichtbaren Integration von Computern in den Alltag dar.

2 Definitionen und Abgrenzungen: Hier werden die verschiedenen Definitionen von UC diskutiert und von verwandten Begriffen wie Pervasive Computing, Ambient Intelligence, Mobile Computing und Virtual Reality abgegrenzt.

3 Sozio-technische Betrachtung: Dieses Kapitel analysiert die technischen Voraussetzungen der Digitalisierung der Realwelt sowie den ökonomischen Nutzen und die mit der Technologie verbundenen gesellschaftlichen und sicherheitsrelevanten Risiken.

4 Anwendungsszenarien und Ausblick: Das abschließende Kapitel illustriert das theoretische Konzept anhand konkreter, teils bereits realisierter oder visionärer Anwendungsszenarien und gibt einen Ausblick auf die zukünftige technologische Entwicklung.

Schlüsselwörter

Ubiquitous Computing, Weisers Vision, Pervasive Computing, Ambient Intelligence, Digitalisierung der Realwelt, RFID, Vernetzung, Internet der Dinge, Cloud Computing, Benutzerschnittstellen, Datenschutz, Sicherheit, MEMS, Sozio-technische Systeme, Technologische Innovation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Ubiquitous Computing (UC), welches die Vision einer allgegenwärtigen, in den Alltag integrierten Datenverarbeitung beschreibt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die begriffliche Einordnung, die technischen Voraussetzungen (wie Sensorik und Vernetzung), ökonomische Anwendungsszenarien sowie die sozio-technischen Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung von Weisers ursprünglicher Vision hin zu aktuellen praktischen Umsetzungen und den damit verbundenen Herausforderungen kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die auf einschlägigen wissenschaftlichen Beiträgen der Wirtschaftsinformatik und Informatik basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsklärung, eine technologische und ökonomische Analyse sowie eine kritische Betrachtung der sozio-technischen Implikationen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Ubiquitous Computing, Digitalisierung der Realwelt, Smarte Produkte, Interaktionsmethoden und die gesellschaftliche Akzeptanz von Technologie.

Wie unterscheidet sich die "akademische" von der "industriellen" Sichtweise auf UC?

Die akademische Sicht wird oft als utopische Vision verstanden, während die industrielle Perspektive sich primär auf die kurzfristige technische Machbarkeit und ökonomische Umsetzbarkeit stützt.

Warum spielt die Interaktionsmethode eine so wichtige Rolle für das UC?

Da klassische Eingabegeräte wie Tastatur und Maus im Sinne der UC-Vision als störend oder unvorstellbar gelten, müssen neue, unaufdringliche Methoden gefunden werden, um die Akzeptanz zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ubiquitous Computing. Vision, Szenarien und aktuelle Entwicklungen
Hochschule
Universität Stuttgart  (Betriebswirtschaftlichen Institut der Universität Stuttgart)
Veranstaltung
Wirtschaftsinformatik-Seminar - Mobile and Ubiquitous Computing in den Zeiten der Cloud
Note
1,3
Autor
Malte Horstmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V917193
ISBN (eBook)
9783346237286
ISBN (Buch)
9783346237293
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ubiquitous computing cloud
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Malte Horstmann (Autor:in), 2010, Ubiquitous Computing. Vision, Szenarien und aktuelle Entwicklungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/917193
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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