Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Gestion des ressources humaines - Divers

Das Referentenmodell. Möglichkeiten und Grenzen bei der Organisation der Personalabteilung

Titre: Das Referentenmodell. Möglichkeiten und Grenzen bei der Organisation der Personalabteilung

Mémoire (de fin d'études) , 2004 , 45 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Annika Schulte (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Innerhalb der letzten Jahre sind durch den erhöhten Wettbewerbsdruck und die zunehmende Globalisierung immer wieder neue Rahmenbedingungen und Aufgabeninhalte der Personalarbeit entstanden, die ein Überdenken der Organisationsstrukturen des Personalbereichs erforderlich machen. Auch die Ansprüche an die Effizienz sowie die Kundenorientierung der Leistungsprozesse der Personalabteilung sind gewachsen. Unter diesem Gesichtspunkt muss die Erkenntnis, dass der Kunde immer als König angesehen wird, in der heutigen Zeit auch im Hinblick auf innerbetrieblich angebotene Dienstleistungen beachtet werden. Viele Unternehmen stellen deshalb die Personalarbeit als Dienstleistung für die internen Kunden (Führungskräfte, Mitarbeiter etc.) in den Vordergrund. Da die Mitarbeiter als der Erfolgsfaktor eines Unternehmens gelten, wird der Auswahl, Einstellung, Betreuung und Entwicklung des Personals ein hoher Stellenwert zugesprochen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Einleitung

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen

2.1 Definition Organisation

2.2 Personalorganisation

2.2.1 Personalabteilung

2.2.2 Eingliederung der Personalabteilung in die Unternehmensorganisation

3. Organisatorischer Aufbau der Personalabteilung

3.1 Verrichtungsorientierte Funktionalorganisation

3.2 Objektorientierte Organisation

4. Das Referentenmodell

4.1 Definition

4.2 Ziele

4.3 Der Personalreferent

4.3.1 Anforderungen

4.3.2 Aufgaben

4.3.2.1 Dienstleistungsfunktion

4.3.2.2 Beraterfunktion

4.3.2.3 Weitere Aufgaben

4.3.3 Betreuungsbereich

4.3.3.1 mitarbeiterorientiert

4.3.3.2 unternehmensbereichsbezogen

4.3.4 Personalreferent contra Personalsachbearbeiter

4.4 Einbindung in die Unternehmensorganisation

4.4.1 Das zentrale Modell

4.4.2 Das dezentrale Modell

4.5 Gestaltung der Einführung eines Referentenmodells

4.6 Vorteile

4.6.1 aus der Sicht des Mitarbeiters

4.6.2 aus der Sicht des Personalreferenten

4.6.3 aus der Sicht der Unternehmensleitung

4.7 Nachteile

4.7.1 aus der Sicht des Mitarbeiters

4.7.2 aus der Sicht des Personalreferenten

4.7.3 aus der Sicht der Unternehmensleitung

4.8 Gegenüberstellung Referentenmodell und Funktionalorganisation

4.9 Das Referentenmodell bei der Deutschen Bahn AG

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Referentenmodell als Organisationsform der Personalabteilung, um zu klären, wie durch diese Struktur eine höhere Effizienz und Kundenorientierung im Personalmanagement erreicht werden kann. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob und unter welchen Bedingungen das Modell als geeignete Alternative zur klassischen funktionalen Personalorganisation fungiert.

  • Grundlagen der Personalorganisation und Abteilungseinbindung
  • Vergleichende Analyse von verrichtungsorientierten und objektorientierten Modellen
  • Detaillierte Untersuchung des Aufgabenprofils und der Anforderungen an Personalreferenten
  • Kritische Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen des Referentenmodells aus Sicht der Stakeholder
  • Praxisbeispiel der Implementierung bei der Deutschen Bahn AG

Auszug aus dem Buch

4.1 Definition

Nach Krieg und Ehrlich versteht man unter dem Referentenmodell „eine Form der Organisation der Personalabteilung, die davon geprägt ist, dass eine organisatorische Einheit (Personalreferat) ganzheitlich alle personellen Angelegenheiten für die betreuten Fachabteilungen erledigt.“ Es erfolgt keine Gliederung nach Einzelfunktionen der Personalabteilung, wie z. B. Personalbeschaffung oder Personalverwaltung, sondern eine Trennung des Unternehmens in Betreuungsgebiete. Diese Personalreferate können als innerbetriebliche Außenstellen der zentralisierten Personalabteilung angesehen werden. Sie sind fachlich und zumeist auch disziplinarisch der zentralen Personalabteilung unterstellt. Die Betreuungsbereiche werden jeweils einem dezentral agierenden Personalreferenten zugeteilt, der sich auf die Bedürfnisse dieses Bereiches spezialisiert und eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern in personalwirtschaftlichen Angelegenheiten fachlich umfassend betreut („One face to the customer“-Prinzip). Daneben beraten und unterstützen die Referenten die Bereichsvorgesetzten in Bezug auf alle anfallenden personalwirtschaftlichen Aufgabenstellungen. Das Referentenmodell kann als ein Personalbetreuungssystem angesehen werden, bei dem die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten Beachtung finden und ein aktiver Beitrag zur Erreichung der Betriebsziele geleistet wird. Aktiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Personalreferenten auf die Mitarbeiter zugehen und nicht umgekehrt. Eine Organisation nach dem Referentensystem macht eine zentrale Personalabteilung nicht überflüssig, ihre Aufgaben werden aber auf bereichsübergreifende Maßnahmen beschränkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Diese Einleitung skizziert die veränderten Rahmenbedingungen der Personalarbeit durch Globalisierung und Wettbewerbsdruck und begründet die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit dem Referentenmodell.

2. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe der Organisation und Personalorganisation definiert sowie die Einbindung der Personalabteilung in die Unternehmenshierarchie erläutert.

3. Organisatorischer Aufbau der Personalabteilung: Das Kapitel vergleicht die klassische verrichtungsorientierte Funktionalorganisation mit der objektorientierten Organisation als Basis für moderne Strukturen.

4. Das Referentenmodell: Dies ist der Schwerpunktteil, der das Referentenmodell, die Rolle des Personalreferenten, dessen Betreuungsbereiche sowie eine kritische Bewertung und ein Praxisbeispiel detailliert analysiert.

5. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass es keine universelle Lösung ("One best way") gibt, das Referentenmodell jedoch aufgrund seiner Kundenorientierung insbesondere für komplexe Großunternehmen eine zukunftsweisende Organisationsform darstellt.

Schlüsselwörter

Referentenmodell, Personalorganisation, Personalabteilung, Personalreferent, Kundenorientierung, Personalmanagement, Objektorientierung, Funktionalorganisation, Mitarbeiterbetreuung, Personalbetreuung, Organisationsstruktur, Dienstleistungsfunktion, Beraterfunktion, Dezentralisierung, Personalpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Referentenmodell als Organisationskonzept für Personalabteilungen, um dessen Chancen und Grenzen in der modernen Unternehmenspraxis aufzuzeigen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Organisationsformen der Personalabteilung, das spezifische Aufgabenprofil von Personalreferenten, die Einbindung der Personalabteilung in Unternehmen sowie eine Bewertung durch Vor- und Nachteile.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Referentenmodell als objektorientierte Organisationsform kritisch zu durchleuchten und zu begründen, warum es als moderne Antwort auf erhöhte Anforderungen an das Personalmanagement gilt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit den Organisationsformen sowie einer exemplarischen Fallstudie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Definition des Referentenmodells, der Rolle des Personalreferenten (Anforderungen und Aufgaben), der Einbindung in die Unternehmensorganisation und dem Vergleich zum funktionalen Modell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Referentenmodell, Personalorganisation, Kundenorientierung, Personalreferent und objektorientierte Organisation geprägt.

Wie unterscheidet sich der Personalreferent vom klassischen Personalsachbearbeiter?

Während der Personalsachbearbeiter meist reine Verwaltungs- und Abwicklungsaufgaben übernimmt, agiert der Personalreferent als Generalist mit Fokus auf Sozialkompetenz, Beratung und persönlicher Mitarbeiterbetreuung.

Welche Rolle spielt die Deutsche Bahn AG in diesem Kontext?

Die Deutsche Bahn AG dient als Praxisbeispiel, an dem die Implementierung des Referentenmodells und die daraus resultierenden Effekte, wie die Steigerung der Kundenakzeptanz und Rationalisierungserfolge, verdeutlicht werden.

Fin de l'extrait de 45 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Das Referentenmodell. Möglichkeiten und Grenzen bei der Organisation der Personalabteilung
Université
Mangement School Bochum
Note
1,0
Auteur
Annika Schulte (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
45
N° de catalogue
V91738
ISBN (ebook)
9783638049818
ISBN (Livre)
9783656535799
Langue
allemand
mots-clé
Referentenmodell Möglichkeiten Grenzen Organisation Personalabteilung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annika Schulte (Auteur), 2004, Das Referentenmodell. Möglichkeiten und Grenzen bei der Organisation der Personalabteilung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91738
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  45  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint