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Verdachtsdiagnose Demenz. Untersuchungen für einen verwirrten Rentner ohne körperliche Auffälligkeiten

Eine Fallstudie

Titel: Verdachtsdiagnose Demenz. Untersuchungen für einen verwirrten Rentner ohne körperliche Auffälligkeiten

Fallstudie , 2020 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Olivia Keil (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Demenz
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Hausarbeit wird ein Überblick über die Thematik Demenz gegeben, indem verschiedene theoretische Hintergründe und Besonderheiten aufgeführt werden. Vor allem hinsichtlich der Diagnostik von Demenz wird auf verschiedene ähnliche Beschwerdebilder sensibilisiert und eine Art Leitfaden erläutert, wie vorzugehen ist.

Im Rahmen einer Fallstudie, einem 72-jährigen Rentner mit Demenz-Symptomatik, wird die Theorie illustrativ in die Praxis übertragen. Nach Festlegung einer konkreten Verdachtsdiagnose des ICD-10 werden weitere Untersuchungen vorgeschlagen, die in der Praxis zur Bestätigung der Diagnose dienlich sind.

Zu Beginn dieser Arbeit werden die theoretischen Grundlagen hinsichtlich der Definition und verschiedene Formen des Demenz-Syndroms erläutert sowie die Abgrenzung zu ähnlichen Beschwerdebildern vorgenommen. Es werden weiterhin das Vorgehen im diagnostischen Prozess sowie weiterführend Behandlungsmöglichkeiten, jeweils am Beispiel der Alzheimer-Demenz, aufgeführt. An einem Beispielsfall wird die Ausgangssituation beschrieben und analysiert, sodass nach Abwägung der infrage kommenden Alternativen letztlich eine Verdachtsdiagnose gestellt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung

1.3. Aufbau dieser Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Definition, Abgrenzung und Formen von Demenz

2.2. Diagnostik von Alzheimer-Demenz

2.3. Behandlung von Alzheimer-Demenz

3. Fallstudie: Verdachtsdiagnose Demenz sowie weitere Untersuchungen für einen 72-jährigen verwirrten Rentner ohne körperliche Auffälligkeiten

3.1. Beschreibung der Ausgangssituation

3.2. Situationsanalyse und Verdachtsdiagnostik

3.3. Weiteres Vorgehen

3.4. Ergebnis und Evaluation

4. Diskussion

5. Abschließende Worte und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Thematik Demenz theoretisch fundiert aufzubereiten und in einer Fallstudie exemplarisch zu demonstrieren, wie eine systematische klinische Herangehensweise zur Diagnosestellung und Ableitung weiterer Untersuchungsschritte bei einem dementiell erkrankten Patienten erfolgt.

  • Theoretische Grundlagen des Demenz-Syndroms (Definition, Differenzialdiagnose, Formen).
  • Klinische Diagnostik am Beispiel der Alzheimer-Demenz.
  • Therapeutische Ansätze und Möglichkeiten bei Alzheimer-Demenz.
  • Methodische Vorgehensweise zur Situationsanalyse und Verdachtsdiagnostik in einem Fallbeispiel.
  • Diskussion der praktischen Relevanz und zukünftiger Entwicklungen in der Demenzversorgung.

Auszug aus dem Buch

3.1. Beschreibung der Ausgangssituation

Ein 72-jähriger Rentner stellt sich in Begleitung seiner Ehefrau in der Klinik vor. Die Ehefrau berichtet, dass sich der Zustand des Mannes seit zweieinhalb Jahren stetig verschlechtere: er verlege ständig seine Autoschlüssel, halte Termine nicht ein und ist oft erkennbar verwirrt. Die Namen von Freunden und Bekannten fallen ihm nicht mehr ein. Im Sommerurlaub habe er nicht mehr ins Hotel zurückgefunden und man fand ihn später in einem anderen Hotel sitzend. Die körperliche Untersuchung ist unauffällig.

Wesentliche Fakten hieraus sind das Alter des Mannes (72 Jahre alt), sein Geschlecht, seine Rentnereigenschaft und die Einschätzung der Ehefrau in der täglichen Beobachtung, dass sich sein Zustand seit zweieinhalb Jahren stetig verschlechtert. Sie beschreibt aus ihrer Beobachtung heraus, dass er sich nicht mehr daran erinnern kann, wohin er Dinge ablegt sowie Namen von Freunden und Bekannten vergisst. Da nähere Zeitangaben nicht gemacht werden, ist unklar ob der Ablageort sowie Namen von bspw. neu kennen gelernten Bekannten bereits binnen Sekunden wieder aus seinem Gedächtnis entschwunden sind oder erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn er wieder auf diese Informationen zugreifen will.

Termine hält er teilweise nicht ein, unklar ist jedoch ob es daran liegt, dass er den Termin vergisst oder lediglich mit der Zeitwahrnehmung und dem Zeitmanagement bzw. dahingehend Prioritätensetzung Probleme entwickelt hat. Weiterhin fand er im Sommerurlaub nicht mehr an den Ausgangsort zurück und wartete in einem anderen Hotel sitzend ab. Hierzu fehlen Informationen, ob sich der Mann darüber bewusst war, dass er sich in einem anderen Hotel befindet, Anstrengungen unternahm um ins richtige Hotel zurück zu finden und ob ggf. weitere Gründe wie z.B. Ängste vorlagen, weshalb er eben diese Anstrengung nicht oder nur in geringem Maß unternommen hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende medizinische und gesellschaftliche Relevanz von Demenzerkrankungen angesichts einer alternden Bevölkerung und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen und Formen von Demenz, spezifische Diagnoseverfahren für die Alzheimer-Demenz sowie aktuelle pharmakologische und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten dargestellt.

3. Fallstudie: Verdachtsdiagnose Demenz sowie weitere Untersuchungen für einen 72-jährigen verwirrten Rentner ohne körperliche Auffälligkeiten: Das Kapitel überträgt die Theorie auf ein Fallbeispiel, analysiert die Ausgangssituation, leitet eine Verdachtsdiagnose ab und schlägt spezifische weitere Untersuchungsschritte vor.

4. Diskussion: Die Ergebnisse der Fallstudie werden kritisch vor dem Hintergrund des theoretischen Wissens reflektiert, wobei die Grenzen der Datengrundlage aufgezeigt werden.

5. Abschließende Worte und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die praktische Relevanz der Arbeit zusammen und betrachtet die zukünftige Bedeutung der Demenzforschung sowie die Belastung des Gesundheitssystems.

Schlüsselwörter

Demenz, Alzheimer-Demenz, Fallstudie, Diagnostik, Gedächtnisstörung, Kognitive Einschränkung, Gerontopsychologie, Differentialdiagnose, Frühdiagnostik, Lebensqualität, Demenzsyndrom, Alltagskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die klinische Herangehensweise an das Demenz-Syndrom, insbesondere bei älteren Patienten, und nutzt ein Fallbeispiel zur Illustration der Diagnostik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition und Abgrenzung von Demenzformen, diagnostische Standards sowie therapeutische Strategien bei Alzheimer-Demenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den gesamten diagnostischen Prozess von der ersten Symptomerhebung bis zur fundierten Verdachtsdiagnose an einem praktischen Fall nachzuvollziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse kombiniert mit einer strukturierten Fallstudie und einer anschließenden kritischen Diskussion.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Rahmenbedingungen geklärt, gefolgt von einer detaillierten Fallanalyse eines 72-jährigen Rentners mit kognitiven Defiziten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Demenz, Alzheimer-Demenz, Diagnostik, Kognitive Leistungsfähigkeit und Fallstudie.

Warum wird im Fallbeispiel die frontotemporale Demenz ausgeschlossen?

Die frontotemporale Demenz wird ausgeschlossen, da laut Schilderung der Ehefrau bei dem Rentner primär Gedächtnisprobleme und keine ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten oder Sprachstörungen vorliegen.

Welche Bedeutung hat die körperliche Untersuchung in der Fallstudie?

Die unauffällige körperliche Untersuchung dient dazu, sekundäre Demenzursachen wie Stoffwechselstörungen oder kardiovaskuläre Erkrankungen als primäre Auslöser auszuschließen.

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Details

Titel
Verdachtsdiagnose Demenz. Untersuchungen für einen verwirrten Rentner ohne körperliche Auffälligkeiten
Untertitel
Eine Fallstudie
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Olivia Keil (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
23
Katalognummer
V918712
ISBN (eBook)
9783346225832
ISBN (Buch)
9783346225849
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fallstudie Demenz Diagnostik Alzheimer Behandlung von Demenz Untersuchungen zur Demenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Olivia Keil (Autor:in), 2020, Verdachtsdiagnose Demenz. Untersuchungen für einen verwirrten Rentner ohne körperliche Auffälligkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/918712
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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