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Arbeitsgestaltung in der stationären Altenpflege. Motivationsförderung der Pflegefachkräfte

Titre: Arbeitsgestaltung in der stationären Altenpflege. Motivationsförderung der Pflegefachkräfte

Dossier / Travail , 34 Pages

Autor:in: Theresa Grienberger (Auteur)

Psychologie - Psychologie économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Problemstellung, auf welche die Forschungsarbeit aufbaut, ist der weiter steigende Berufsausstieg von Pflegefachkräften. Dieser Trend verstärkt den Fachkräftemangel in dieser Branche weiter und rückt vor dem Hintergrund des Demographischen Wandels immer mehr ins Zentrum der Wichtigkeit. Ziel der Forschungsarbeit ist es, die Gründe für das Sinken der intrinsischen Motivation von Pflegefachkräften in der stationären Altenpflege, welche sich aus dem Job Chraracteristics Model von Hackman und Oldham ergeben, herauszuarbeiten. Dem Forschungsvorhaben liegt folgende Forschungsfrage zugrunde: "Welche Gründe, die sich aus den Aufgabendimensionen des JCM ergeben, sind dafür verantwortlich, dass die intrinsische Motivation von Pflegekräften sinkt?". Die Ergebnisse aus drei teilstandardisierten Experteninterviews soll die Forschungslücke schließen.

Eine Ursache für das Sinken der intrinsischen Motivation könnte eine geringe erlebte Bedeutsamkeit der eigenen Arbeitstätigkeit sein. Diese ist darin begründet, dass die Pflegefachkräfte einen täglich vorgegebenen und routinierten Tagesablauf haben, welcher nur durch die unvorhersehbaren Verhaltensweisen, Diagnosen und Probleme der Bewohner abwechslungsreicher wird. Zudem haben die Pflegefachkräfte nie die Möglichkeit die Bewohner den ganzen Tag zu begleiten. In dem Arbeitsalltag der Pflegefachkräfte kann demzufolge nur teilweise eine Ganzheitlichkeit der Arbeit verzeichnet werden. Während die vorangegangenen Aufgabendimensionen eher negativ ausfallen, fällt die Wichtigkeit der Aufgabe für die Befragten sehr positiv aus. Ein weiterer Grund für das Sinken der intrinsischen Motivation könnte darüber hinaus in der Autonomie zu finden sein. Die Berufsgruppe hat durch die vorgegebenen Standards und den routinierten Tagesablauf wenig Möglichkeit, ihren Arbeitsalltag und die Aufgaben selbstständig zu Planen und individuell durchzuführen. Einen letzten Punkt, welcher die intrinsische Motivation negativ beeinflusst, ist die Rückmeldung aus der Aufgabenerfüllung. Pflegefachkräfte erlangen durch die Aufgabenerfüllung wenig Rückmeldung über die Qualität ihrer Arbeitsleistung noch haben sie jederzeit das Wissen über die aktuellen Resultate der eigenen Arbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung der Arbeit

1.2 Zielstellung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

1.4 Forschungsstand

2. Gegenwärtiger Kenntnisstand

2.1 Arbeitsgestaltung

2.2 Job Characteristics Model von Hackman & Oldham

2.2.1 Intrinsische Motivation, Definition und Abgrenzung

2.2.2 Theorie des Modells

2.2.3 Begründung: Das Job Characteristics Model als Grundlage für die Qualitative Untersuchung

2.3 Das Berufsbild der Altenpflege

3. Empirische Untersuchung

3.1 Forschungsfrage

3.2 Methodische Vorgehensweise

3.2.1 Auswahl der Forschungsmethode

3.2.2 Teilstandardisiertes Interview

3.2.3 Stichprobe

3.2.4 Aufbau und Inhalt des Interviewleitfadens

3.2.5 Vorbereitung und Durchführung der Interviews

3.3 Aufbereitungs- und Auswertungsmethoden

3.3.1 Transkription

3.3.2 Qualitative Inhaltsanalyse

3.4 Gütekriterien

4. Kategorienbasierte Auswertung der Ergebnisse

4.1 Erlebte Bedeutsamkeit der eigenen Arbeitstätigkeit

4.2 Erlebte Verantwortung für die Ergebnisse der eigenen Arbeitstätigkeit

4.3 Wissen über die aktuellen Resultate vor allem Qualität der eigenen Arbeit

5. Diskussion der Ergebnisse

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für das Sinken der intrinsischen Motivation von Pflegefachkräften in der stationären Altenpflege. Auf Basis des Job Characteristics Model nach Hackman und Oldham wird analysiert, welche spezifischen Faktoren der Arbeitsgestaltung zu diesem Phänomen beitragen und wie sich die Aufgabenanforderungen auf die Motivation auswirken.

  • Analyse der Arbeitsgestaltung in der stationären Altenpflege
  • Anwendung des Job Characteristics Model
  • Identifikation von Motivationsfaktoren durch Experteninterviews
  • Bewertung von Bedeutsamkeit, Verantwortung und Rückmeldung im Pflegealltag

Auszug aus dem Buch

4.1 Erlebte Bedeutsamkeit der eigenen Arbeitstätigkeit

In dem Beruf der Altenpflege gibt es jeden Tag neue Anforderungen, hervorgerufen von den täglich variierenden Stimmungen, Diagnosen und Problemen der Bewohner. Die Pflegefachkräfte müssen sich immer wieder neu auf Bewohner einstellen und unterschiedlich Reagieren, was die Arbeit mit den Bewohnern „vielschichtig“ (Experte 1, Z. 62) macht. Nach einiger Zeit ist auch bei den Bewohnern größtenteils vorhersehbar was passiert. Abwechslung gelingt, wenn Bewohner täglich unterschiedlich auf die Pfleger aufgeteilt werden. Aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen ist es wichtig, dass man Prioritäten setzen kann, um jedem Bewohner gerecht zu werden. Die tägliche Arbeit ist routiniert und genormt und wenig abwechslungsreich. Beispielsweise Essen und Getränke ausgeben, Grundpflege, Vitalzeichen kontrollieren, Behandlungspflege, Dokumentieren und Lagern wiederholt sich täglich.

Die Tätigkeit fordert den Einsatz von Unterschiedlichen Fachkenntnissen, wie beispielsweise Medizinisches Fachwissen, Pflegekenntnisse, wissen über die Expertenstandards, Fachwissen über Wunden und Behandlungspflege, Wirkung von Medikamenten und Nebenwirkungen von Medikamenten. Darüber hinaus sind verschiedene persönliche Eigenschaften notwendig, wie gute Kommunikationskenntnisse und Organisationsgeschick, um die Station gut koordinieren zu können, da die Pflegefachkraft gleichzeitig die Schichtleitung ist. Zudem müssen Pflegefachkräfte beispielsweise mit den verschiedensten Persönlichkeiten umgehen können, Teamgeist und Gelassenheit vorweisen. Außerdem beinhaltet der Beruf einen wechselnden Einsatz dieser Fähigkeiten und Kenntnisse, je nachdem mit welchem Bewohner es der Mitarbeiter zu tun hat. Bei der täglichen Dokumentation der Leistungen ist wenig Einsatz und kaum wechselnder Einsatz verschiedener Fähigkeiten und Kenntnisse nötig. Das Dokumentieren nimmt immer mehr Zeit in Anspruch.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Arbeitsgestaltung in der Altenpflege ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Hausarbeit.

2. Gegenwärtiger Kenntnisstand: Hier werden die theoretischen Grundlagen, insbesondere das Job Characteristics Model von Hackman & Oldham sowie das Berufsbild der Altenpflege, definiert.

3. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, von der Auswahl der qualitativen Forschungsmethode bis hin zur Durchführung und Auswertung der Interviews.

4. Kategorienbasierte Auswertung der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden hier anhand der Kategorien Bedeutsamkeit, Verantwortung und Wissen über die Arbeitsresultate analysiert.

5. Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und in den Kontext der theoretischen Annahmen zur Arbeitsgestaltung gesetzt.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über die Motivationsfaktoren zusammen und gibt einen Ausblick auf die Relevanz der Arbeit für zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Altenpflege, Arbeitsgestaltung, intrinsische Motivation, Job Characteristics Model, Pflegefachkräfte, qualitative Inhaltsanalyse, Arbeitszufriedenheit, Anforderungsvielfalt, Ganzheitlichkeit, Experteninterview, Fachkräftemangel, Pflegemanagement, Patientenbetreuung, Arbeitsmotivation, professionelle Pflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Arbeitsgestaltung in der stationären Altenpflege und deren Einfluss auf die intrinsische Motivation des Pflegepersonals.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Arbeitsbedingungen, die Bedeutung der Aufgaben für die Pflegenden, das Erleben von Verantwortung und die Rückmeldung über die Arbeitsqualität.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, herauszufinden, warum die intrinsische Motivation von Pflegefachkräften sinkt, indem die Zusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungen und dem psychischen Erleben untersucht werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin wählte einen qualitativen Forschungsansatz mit teilstrukturierten Experteninterviews, die anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch das Job Characteristics Model und eine empirische Analyse, in der die Ergebnisse aus den Interviews kategorisiert und diskutiert werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen: Altenpflege, intrinsische Motivation, Job Characteristics Model, Arbeitsgestaltung und qualitative Forschung.

Welche Rolle spielt das Job Characteristics Model für die Analyse?

Es dient als theoretischer Rahmen, um die Arbeitsmerkmale (wie Autonomie oder Rückmeldung) in der Altenpflege zu operationalisieren und auf deren motivierende Wirkung hin zu untersuchen.

Warum ist die Rückmeldung bei der Arbeit in der Altenpflege problematisch?

Die Arbeit zeigt, dass Pflegende oft keine fachliche Rückmeldung über die Qualität ihrer Arbeit erhalten, da Bewohner über kein medizinisches Fachwissen verfügen, um die Leistung adäquat zu bewerten.

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Résumé des informations

Titre
Arbeitsgestaltung in der stationären Altenpflege. Motivationsförderung der Pflegefachkräfte
Université
University of applied sciences, Nürnberg
Auteur
Theresa Grienberger (Auteur)
Pages
34
N° de catalogue
V919339
ISBN (ebook)
9783346337351
Langue
allemand
mots-clé
arbeitsgestaltung altenpflege motivationsförderung pflegefachkräfte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Theresa Grienberger (Auteur), Arbeitsgestaltung in der stationären Altenpflege. Motivationsförderung der Pflegefachkräfte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/919339
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