Nomenklatur der außerklinischen Intensivpflege und Beatmung


Fachbuch, 2020

449 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Abkürzungen

0-1 / α - β

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

Ü

U

V

W

X / Y

Z

Deutschsprachige Literatur und Quellen

Vorwort

Es sind schon einige Jahre her, als ich die Eintragung ei­ner Pflegekraft in einer Patientendokumentation gelesen habe: „Der Patient hat sich an seiner Paella verletzt.“ Ich musste schmunzeln. Man kann leicht die Kniescheibe (Pa­tella) mit einem spanischen Reisgericht (Paella) verwech­seln, wenn man Hunger hat. Dies ist auch deshalb möglich, weil beide Wörter ihren Ursprung im lateinischen Wort pa­tella (eine Art große Platte oder flache Schüssel aus Metall) haben.

Wenn man Fachwörter verwendet und die wirkliche Be­deutung nicht immer bekannt ist, hat man heutzutage schließlich diverse Websites, die einem erklären, was ei­gentlich eine Patella oder Paella ist. Ein kurzer Blick auf den Display und schon hat man sie erklärt bekommen: die Fachbegriffe. Doch hier ist auch Vorsicht geboten: Je nach Quelle, kann man auch unvollständige oder sogar falsche Antwort bekommen.

Die Idee, ein Lexikon für die außerklinische Intensiv­pflege und Beatmung zu erstellen, ist allerdings erst aus meiner mehrjährigen Tätigkeit als Dozent in diesem Be­reich entsprungen. Bei Verwendung von Fachbegriffen werde ich oft nach deren Bedeutung gefragt. Wer nicht fragt sucht meist im Internet und nicht immer ist die Inter­neterklärung fachlich sicher. Dazu kommt noch der Aspekt des Sprachverständnisses für Menschen mit Migrationshin­tergrund.

Die vorliegende Nomenklatur versteht sich als Nach­schlagewerk zu den Themen der außerklinischen Intensiv­pflege und Beatmung und richtet sich, in erster Linie, an alle in der außerklinischen Intensivpflege und Beatmung Tätigen.

Die Stichwörter stammen aus unterschiedlichen Berei­chen, die im engeren oder weiteren Sinne den Bereich der außerklinischen Intensivpflege und Beatmung betreffen. Das Werk ist so angelegt, dass es auch die theoretischen Fächer und die benachbarten Disziplinen berücksichtigt. Man findet z.B. Einträge zu Anatomie und Physiologie, Pa­thophysiologie, Pädiatrie, Viszeral- und Neurochirurgie, Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Infektionskrankhei­ten, Hämatologie, Onkologie, Nephrologie, Psychologie, Psychiatrie, Neurologie, Pharmakologie, Histologie, Ret­tungsmedizin, Pflege, Hygiene etc. Der rechtliche Rahmen der außerklinischen Intensivpflege und Beatmung hat auch Einzug gefunden. Auch ökonomische Begriffe sind zu fin­den. Nicht zuletzt sind auch bei vielen Fachbegriffen Anga­ben zur deren sprachwissenschaftlichen Herkunft beige­fügt.

Dieses Werk umfasst weit über 7.200 Begriffe, Wörter, Phrasen, Fachbegriffe und Abkürzungen aus dem Bereich der außerklinischen Intensivpflege und Beatmung. Diese sind kurz definiert und erläutert oder mit Querverweisen (-) zu Synonymen und verwandten Themen versehen. Alle Inhalte orientieren sich an wissenschaftlichen Leitlinien der deutschen Fachgesellschaften und basieren auf Veröffent­lichungen mit hohem Evidenzgrad. Die dargestellten Infor­mationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professio­nelle medizinische Beratung oder medizinische Behandlung durch approbierte Ärzte angesehen werden. Sie sind aus­schließlich für den Informationsgebrauch bestimmt und er­folgen ohne Gewähr.

Der Aufbau des lexikalischen Teils ist alphabetisch. Am Ende des Buches befinden sich die aktuellen deutschspra­chigen Literaturangaben und ein Register der gebrauchten Begriffe und Abkürzungen.

Bei der Entstehung dieses Nachschlagewerkes war mir wichtig, einen verlässlichen Begleiter für Fortbildungsver­anstaltungen oder einen Helfer bei der Lektüre von Fachli­teratur zu erstellen. Es gibt inzwischen zwar eine ganze Reihe ansehnlicher Lexika, doch viele sind mit medizini­scher Terminologie überfrachtet und stark auf die klinische Medizin ausgerichtet. In der außerklinischen Intensivpflege und Beatmung braucht man dringend, angesichts der fort­schreitenden Spezialisierung, eine verständliche Erklärung der oft unbekannten Begriffe der modernen Fachsprache. Die eigentliche Herausforderung lag darin, die Verbindung von Sachkompetenz und guter Lesbarkeit sowie Verständ­nis entstehen zu lassen.

Vor allem drei Dinge haben mich bei der Erstellung, im Bezug auf außerklinische Intensivpflege, überrascht:

1) die Fülle des zusammengetragenen Materials,
2) die Anzahl der vorliegenden Synonyme, und
3) der Umfang der verwendeten Abkürzungen.

Die Materialfülle ergab sich aus der Anzahl der Fachter­mini der außerklinischen Intensivpflege und Beatmung und daraus resultierender Notwendigkeit auch die Begriffe zu erklären, die für die Beschreibung der eigentlichen Fach­termini gebraucht wurden. Hinzu kam noch die erstaunlich große Zahl der Synonyme.

Ursprünglich wollte ich auch keine Abkürzungen in die Auflistung aufnehmen. In der Praxis ist mir oft so ergan­gen: Ich erhalte über einen Patienten einen Befundbericht mit allen möglichen abgekürzten Einzelbefunden, kann aber nicht sofort differenziert einsortieren, was diese Aus­sagen bedeuten… Viele verwechseln manchmal die Ver­wendung möglichst vieler Fachabkürzungen mit Fachkom­petenz. Die Gefahr liegt auch darin, dass dieser Trend zum unkontrollierten Selbstläufer wird. Inzwischen gibt es sogar gleiche Abkürzungen für unterschiedliche Bezeichnungen. Missverständnisse sind also vorprogrammiert, Verwechs­lungen drohen. Es wundert deshalb nicht, dass in den USA, das Verwenden von Abkürzungen in Diagnosen und Gut­achten, untersagt ist. Auch die anerkannten Lexika, wie „Pschyrembel - Klinisches Wörterbuch“ oder „Roche Lexi­kon Medizin“ befassen sich kaum mit Abkürzungen und Ak­ronymen. Ich habe mich trotzdem entschieden die Abkür­zungen beizubehalten, damit die Pflegekräfte in der außer­klinischen Intensivpflege und Beatmung, nicht irgendwann vor einer unlösbaren Frage stehen müssen.

Das hier voliegende Nomenklatur der außerklinischen In­tensivpflege und Beatmung dient als Erstinformation, als erste Anlaufstelle für medizinisch-pflegerische Fachfragen und – wie jedes menschliche Werk – soll es in der Zukunft die notwendige praxisbezogene, qualitätsgesicherte, evi­denzbasierte, Erweiterung und Aktualisierung erhalten.

Im August 2020

Bronislaw Gembala

Abkürzungen

- Verweis auf Synonym im Glossar bzw. auf ein verwandtes Thema

Abs. Absatz

arab. arabisch

Art. Artikel

bzw. beziehungsweise

ca. circa

d.h. das heißt

engl. englisch

etc. et cetera

evtl. eventuell

franz. französich

ggf. gegebenenfalls

griech. griechisch

hebr. hebräisch

i.A. im Auftrag

i.d.R. in der Regel

i.S. im Sinne

lat. lateinisch

LJ Lebensjahr(e)

min. mindestens

Min. Minute(n)

neulat. neulateinisch

o.Ä. oder Ähnliches

Pl. Plural

Sg. Singular

spätlat. spätlateinisch

u.a. unter anderen

v.a. vor allem

z.B. zum Beispiel

z.T. zum Teil

0-1

2019-nCoV

-SARS-Coronavirus, -SARS-CoV, -Neuartiges Coronavirus 2019, -SARS-assoziiertes Coronavirus, -SARSr-CoV, -SARS-CoV-1, -SARS-CoV-2, -Coronavirus, -2019-novel Corona virus, -Wuhan-Coronavirus.

2019-novel Corona virus

-SARS-Coronavirus, -SARS-CoV, -Coronavirus, -SARS-assoziiertes Coronavirus, -SARSr-CoV, -SARS-CoV-1, -SARS-CoV-2, -2019-nCoV, -Neuartiges Coronavirus 2019, -Wuhan-Coronavirus.

3MRGN

-Gramnegative Stäbchen, die gegen drei von insgesamt vier Antibiotika-klassen -resistent sind. Meist ist hier noch die Klasse der -Carbapeneme wirksam.

4MRGN

-Gramnegative Stäbchen, die gegen alle vier Antibiotikaklassen -resistent sind.

5-HAT

-Serotonin, -Enteramin, -5-Hydro-xytryptamin.

5-Hydroxytryptamin

-Serotonin, -5-HAT, -Enteramin.

6-R-Regel

Sie beschreiben den pflegerischen Auftrag im Umgang mit Medikamen­ten:

1. dem richtigen Patienten,
2. das richtige Medikament,
3. in richtiger Dosierung,
4. zur richtigen Zeit,
5. durch richtige Applikation zu verabreichen. Diese fünf Kernre­geln sind um die Notwendigkeit

6. der richtigen Dokumentation ergänzt.

α - β

α-Aminoglutarsäure

-Glutaminsäure, -L-Glutaminsäure, -Monoaminopropandicarbonsäure.

α-Motoneuron

-Alpha-Motoneuron.

β-Adrenozeptorblocker

-Betablocker, -Betarezeptorenblo­cker, -Beta-Adrenorezeptor-Antago­nist.

β-Lactam-Antibiotikum

-Beta-Laktam-Antibiotikum, -Be­talaktamantibiotikum, -Beta-Lactam-Antibiotikum.

A

AAT-Defizit

-Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, -Pro­teaseinhibitormangel, -Laurell-Eriks­son-Syndrom.

Abaxial

Von der gedachten Gliedmaßenachse weg gelegen.

Abbauen

-Degenerieren.

Abdomen

(lat. abdomen, Bauch, Unterleib, Wanst) -Venter, -Bauch, -Bauch­raum.

In der anatomischen Fachsprache der Bereich des -Rumpfes zwischen -Brustkorb und -Becken. Bauch be­steht aus -Bauchwand, -Bauchhöhle und -Baucheingeweiden.

Abdominal

Am Bauch, im Bauch, den Bauch bzw. die Bauchwand betreffend.

Abdominalatmung

-Bauchatmung, -Zwerchfellatmung, -Diaphragmalatmung.

Abdominalhöhle

-Cavitas abdominalis, -Bauchhöhle.

Abducens

-Wegführend, abspreizend.

Abductio

(lat. abductio, wegführen) -Wegführ-en, -Abduktion.

Bewegung vom Körper (Hauptachse) weg.

Abduktion

-Wegführen, -Abductio.

ABEDL

-Aktivitäten, existenzielle Erfahrun­gen und Beziehungen des täglichen Lebens.

Abführmittel

-Laxans, -Laxativum.

Abhängigkeit

-Sucht, -Abhängigkeitserkrankung.

Das zwanghafte Bedürfnis bzw. den unwiderstehlichen Drang nach einem bestimmen -Stimulus (z.B. -Droge).

Abhängigkeitserkrankung

-Abhängigkeit, -Sucht.

Abhören

-Auskultation.

Das diagnostische Erfassen von Kör­pergeräuschen über das Ohr des Un­tersuchers mit Hilfe von einem -Ste­thoskop.

Abhusten

-Expektoration, -Sekretexpektora­tion, -Husten, -Tussive Clearance, -Sekretelimination.

Auswurf vom -Schleim bei -Husten.

Abklopfen

-Perkussion, -Klopfen.

Ableben

-Sterben, -Verscheiden.

Ableitende Harnwege

-Harnwege, -Harntrakt.

Abmagerung

-Auszehrung, -Cachexia, -Kache­xie, -Tumorkachexie, -Gewichtsver­lust, -Gewichtsabnahme.

Abneigung

-Aversion.

Aboral

Eine anatomische Lage- bzw. Rich­tungsbezeichnung für Strukturen oder Vorgänge, die vom Mund weg (zum -Anus hin) gerichtet sind.

Absaugen

Absaugen ist eine Maßnahme des Atemwegsmanagements. In der pro­fessionellen Pflege und in der Notfall- und Intensivmedizin werden mit Hilfe einer -Absaugpumpe und einem -Absaugkatheter flüssiges Atem­wegssekret, -Speichel, -Blut oder aspirierte Stoffe aus den Atemwegen entfernt.

Absauggerät

-Absaugpumpe.

Ein Absauggerät ist eine medizinische Pumpe, die einen Unterdruck erzeugt, um Luft oder zusammen mit einem sterilen -Absaugkatheter Körperflüs­sigkeiten abzusaugen. Sie besteht aus einer Pumpeneinheit und einem Auf­fangbehälter für abgesaugte Flüssig­keiten.

Absaugkatheter

Ein Hilfsmittel bzw. Zubehör bei der Absaugung von Sputum oder Flüssig­keiten aus Rachen und Luftröhre im menschlichen Körper, welcher im Rahmen des Atemwegsmanagements an eine Absaugpumpe angeschlossen wird. Bestimmung der Größe: 1/3 bis Hälfte des Innendurchmessers der Trachealkanüle (1 CH = 0,3 mm).

Absaugpumpe

-Absauggerät.

Absaugtechnik

Es gibt verschiedene Techniken: -orales Absaugen, -transnasales Ab­saugen, -intermittierendes Absau­gen, -endotracheales Absaugen über einen Endotrachealtubus oder eine Trachealkanüle und -bronchoskopi­sches Absaugen. Besondere Form der Absaugtechnik ist ein -geschlossenes Absaugsystem.

Absencen

(eng. absence Abwesenheit) Zumeist wenige Sekunden anhaltende reine -Bewusstseinsstörungen. Typische Absencen zählen zu den idiopathisch-generalisierten -Epilepsien und ha­ben eine genetische Prädisposition.

Absolute Arrhythmie

Völlige Unregelmäßigkeit beim Herz­schlag. Unregelmäßiges Zusammen­ziehen der -Herzkammern, die dadurch nicht mehr ausreichend mit -Blut gefüllt werden und ihre Pumpfunktion verlieren können.

Absolute Feuchtigkeit

Aktuelle Menge an Wasserdampf in der -Luft bei einer bestimmten -Temperatur (mg/l).

Absonderung

-Sekret.

Absorption

Die Aufnahme von Substanzen (u.a. Medikamenten) in eine -Zelle oder ein -Gewebe durch eine Grenz­schicht. Der Begriff wird häufig syno­nym für -Resorption verwendet.

Abspannung

-Atonie, -Schlaffheit, -Erschlaffung, -Mangelhafte Muskulaturspannung, -Muskel, -Muskeltonus.

Abstammung

Die biologische Herkunft eines -Indi­viduums. Eine Verwandtschaft, die auf der Weitergabe von -Genen über die Generationen hinweg beruht.

Abstammungslehre

-Phylogenetik.

Absteigende Nervenbahn

-Efferente Nervenbahn, -Efferenter Nerv, -Motorischer Nerv.

Absteigendes Kolon

-Colon descendens.

Absturz

Fall aus großer Höhe.

Abszess

Umkapselte Eiteransammlung in ei­nem durch Gewebszerstörung ent­standenen Hohlraum.

Abtasten

-Palpieren.

Abulie

(griech. abulia, Willenlosigkeit) Eine pathologische Willenlosigkeit und Wil­lensschwäche. Zudem besteht die Un­fähigkeit, Entscheidungen zu treffen.

Abusus

-Missbrauch.

Meist ist damit der Missbrauch von Genussmitteln, -Medikamenten oder Drogen gemeint.

Abwehrmechanismus

In der -Psychoanalyse bzw. -Psy­chotherapie eine Methode des „Ichs“, den Bedürfnissen bzw. Trieben des „Es“ gegenüberzutreten, die entweder generell oder aufgrund der momenta­nen Situation vom „Über-Ich“, dem Gewissen, verboten worden sind. Ab­wehrmechanismen treten nicht be­wusst, sondern weitgehend unbe­wusst auf.

Abwehrreaktion

Der Begriff Abwehrreaktion hat in der -Medizin verschiedene Bedeutungen: -Immunreaktion, körperlicher -Ab­wehrreflex, psychischer -Abwehrme­chanismus.

Abwehrreflex

-Schutzreflex, -Abwehrreaktion.

Die körperliche Antwort auf einen äu­ßeren -Reiz, dessen -Wahrnehmung eine mögliche Schädigung des Orga­nismus signalisiert.

Abwehrsystem

-Immunsystem, -Immunabwehr.

Abwehrzellen

-Leukozyten, -Weiße Blutkörper­chen.

ACC

-Acetylcystein.

ACE

-Angiotensin Converting Enzym, -Kininase II, -Angiotensin-Konversi­onsenzym, -Angiotensin-konvertie­rendes Enzym.

ACE-Hemmer

Medikamente, die den -Blutdruck senken, indem sie ein spezielles -En­zym, das -ACE, hemmen. Eingesetzt hauptsächlich bei der Behandlung von Bluthochdruck und chronischen -Herzinsuffizienzen. Die wichtigsten Wirkstoffe sind -Ramipril, -Enalapril, -Lisinopril und -Captopril.

Aceton

Abfallprodukt der Fettverbrennung. Wird in -Harn und -Atemluft ausge­schieden, riecht nach faulem Obst und Nagellack

Acetylcholin

-ACH, -Botenstoff.

-Neurotransmitter, der an Nervenen­digungen frei wird und eine Erre­gungsübertragung ermöglicht. Viele wichtige Funktionen des menschli­chen Körpers wie die Übertragung der Erregung zwischen -Nerv und -Mus­kel (-motorische Endplatte) sind an Acetylcholin als Botenstoff gebunden. Acetylcholin wirkt grundsätzlich erre­gend auf die nachgeschalteten Struk­turen.

Acetylcholinesterase

-Enzym, das den -Botenstoff -Ace­tylcholin spaltet und damit in seiner Wirkung hemmt.

Acetylcholinesterase-Hemmer

Medikamente, die durch Hemmung der -Acetylcholinesterase den Abbau von -Acetylcholin verhindern und so­mit die Wirkung des Acetylcholins ver­längern.

Acetylcystein

-ACC.

Ein Arzneimittel, das hauptsächlich als -Expektorans oder -Antidot verwen­det, kann jedoch auch anderweitig eingesetzt werden.

Acetylsalicylsäure

-ASS.

Schmerz- und Fiebermittel. Wirkt auch als -Thrombozytenfunktions­hemmer und wird zur Vorbeugung von -Blutgerinnseln und damit von Durchblutungsstörungen des Herzens und Gehirns eingesetzt.

ACH

-Acetylcholin, -Botenstoff, -Neuro­transmitter.

Achillessehne

-Tendo calcaneus, -Tendo calcanei, -Tendo Achillis, -Tendo musculi tri­cipitis surae.

Die stärkste -Sehne des menschli­chen Körpers. Sie verbindet die wich­tigsten Beugemuskeln des -Unter­schenkels mit dem -dorsalen Teil des -Fußskeletts und ermöglicht dadurch die -Plantarflexion.

Acholie

(griech. acholos, ohne Galle) Feh­lende oder eingeschränkte -Sekre­tion von -Galle in den -Darm entwe­der aufgrund mangelnder Gallebil­dung oder Verstopfung der -Gallen­wege.

Achselarterie

-Arteria axillaris, -Achselschlagader.

Achselschlagader

-Arteria axillaris, -Achselarterie.

Achsenzylinder

-Axon, -Neurit, -Neuritum, -Neu­raxon, -Nervenfaser.

Acidum

-Säure.

Acidum carbonicum

-Kohlensäure.

Acidum phosphoricum

-Phosphorsäure, -Orthophosphor­säure.

Acidum salicylicum

-Salicylsäure, -Spirsäure.

Acidum uricum

-Harnsäure, -Urica.

Acidus

-Sauer, -Azid.

Acinus

(lat. acinus, Traube) -Azinus.

Etwa beerenförmige, sekretorische Endstück von -Drüsen, das als funk­tionelle Einheit der Abscheidung des primären -Sekretes dient. Auch bee­renförmige Ansammlung der -Alveo­len.

Acrum

-Akre.

Actin

-Aktin, -Dünnes Filament, -I-Fila-ment.

Acute Respiratory Distress Syndrome

-ARDS.

Eine massive Reaktion der -Lunge auf verschiedene schädigende Fakto­ren, unabhängig davon, ob die daraus resultierenden pulmonalen -Entzün­dungsmechanismen primär pulmonal oder systemisch ausgelöst werden. Dem ARDS muss eine identifizierbare, nichtkardiale Ursache zugrunde lie­gen. Siehe auch -Akutes progressi­ves Lungenversagen oder -Schock­lunge.

Ad manum medici

Für die Hand des Arztes.

Ad usum proprium

Zum eigenen Gebrauch.

Adaptation

-Anpassung.

Durch Selektion entstandene Ausbil­dung von Merkmalen, die den Um­weltbedingungen und der Lebens­weise eines Organismus bzw. einer Art entsprechen.

Adductio

(lat. adducere, hinziehen) Zum Kör-per, zur Hauptachse hin bewegen.

Adduktion

Heranführen.

Adenokarzinom

Aus -Drüsengewebe hervorgehender -Krebs.

Adenom

-Drüsengeschwulst.

Adenosintriphosphat

-Adenosin-Triphosphorsäure, -ATP.

Eine Gruppe von phosphathaltigen und energiereichen -Molekülen, die als Hauptenergiespeicher innerhalb von -Zellen dienen.

Adenosin-Triphosphorsäure

-Adenosintriphosphat, -ATP.

Adenoviren

DNA-haltige Viren, die Erkrankungen der Atmungsorgane verursachen kön­nen.

Ader

-Blutgefäß, -Blutbahn, -Vas sangu­ineum.

ADH

-Antidiuretisches Hormon, -Vasop­ressin.

Adhäsiv

-Anhaftend, (an-)klebend.

Adipös

(lat. adiposus, fetthaltig, fettleibig) Fettleibig, krankhaft übergewichtig.

Adipositas

-Fettleibigkeit, -Fettsucht, -Über­gewicht, -Obesitas.

Übermäßige Vermehrung von Fettge­webe im Körper (-BMI > 30). Eine chronische Erkrankung, die mit einem erhöhten -Morbiditäts- und -Mortali­tätsrisiko einhergeht. Der Übergang vom Übergewicht zur Adipositas wird bei einem -Body-Mass-Index von 30 erreicht.

Adipozyt

-Fettzelle, -Fettgewebszelle, -Lipozyt.

Die Fett speichernden Zellen des -Fettgewebes.

Aditus laryngis

Eingang in den -Kehlkopf.

Adjuvans

(Pl. Adjuvantien ; lat. adiuvare, unter­stützen) In der -Pharmakologie ein Hilfsstoff, der die Wirkung eines -Arz­neistoffes verstärkt - möglichst ohne eine eigene pharmakologische Wir­kung zu entfalten.

Adjuvante Therapie

Eine Ergänzende oder unterstützende Therapiemaßnahme, die zusätzlich zu der Primärtherapie eventuell noch angeordnet wird.

Adnexe

-Hautanhangsgebilde, -Hautan-hangsorgane.

Adrenalin

Im -Nebennierenmark gebildeter -Botenstoff, der auch als -Stresshor­mon bezeichnet wird. Adrenalin ver­setzt den Körper in Erregung: Das -Herz schlägt schneller, der -Blut­druck steigt an, die -Atemwege wei­ten sich.

Adrenergikum

-Sympathomimetikum, -Betamime­tikum.
-Medikamente, die wegen ihrer er­weiternden Wirkung auf die -Bron­chien eine große Bedeutung für die Behandlung von -Asthma und -COPD haben.

Advanced Life Support

-Erweiterte lebensrettende Maßnah-men.

AED

-Automatisierter Externer Defibrilla­tor.

AEDL-Strukturmodell

-Modell der fördernden Prozess­pflege, -System der fördernden Pro­zesspflege, -Pflege nach Krohwinkel, -Pflege nach AEDLs.

Aerob

Bezeichnung für Lebensvorgänge, für die die Gegenwart von -Sauerstoff nötig ist.

Aerogen

Von der Luft aus, auf dem Weg über die Luft.

Aerophagie

-Luftschlucken.

Aerosol

Eine Mischung aus einem Gas und ei­ner fein verteilten Flüssigkeit oder ei­nem fein verteilten Feststoff (Staub), wie z.B. Dampf, Rauch und Nebel.

Aerosoltherapie

-Inhalation von -Medikamenten in einem -Aerosol. Das Medikament ge­langt auf diese Weise direkt und rasch in die -Atemwege.

Aerotolerant

-Mikroorganismen, die zwar in Ge­genwart von -Sauerstoff wachsen können, ihn aber nicht für ihren -Stoffwechsel verwenden.

Affektiv

Den Affekt betreffend. Ein Verhalten, das überwiegend von kurzen, impuls­artigen Gefühlsregungen und nicht von -kognitiven Prozessen bestimmt ist.

Afferens

-Afferenz, -Afferent.

Afferent

(lat. afferre, hintragen) -Afferenz, -Afferens.

Alle Zuflüsse von Information oder Material zu einer definierten Struktur. Im engeren Sinne werden die -Erre­gungen, die aus der -Peripherie dem -zentralen Nervensystem zugeleitet werden, als Afferenzen bezeichnet.

Afferente Faser

-Aufsteigende Nervenbahn, -Affe­rente Nervenbahn, -Afferente Ner­venfaser, -Sensorische Nervenbahn, -Sensorischer Nerv.

Afferente Nervenbahn

-Aufsteigende Nervenbahn, -Affe­rente Nervenfaser, -Sensorische Ner­venbahn, -Sensorischer Nerv, -Affe­rente Faser.

Nervenbahnen, die von der -Periphe­rie über das -Rückenmark ins -Ge­hirn verlaufen und -sensorische In­formationen des Körpers übermitteln.

Afferente Nervenfaser

-Aufsteigende Nervenbahn, -Affe­rente Nervenbahn, -Sensorische Ner­venbahn, -Sensorischer Nerv, -Affe­rente Faser.

Afferenz

-Afferent, -Afferens.

Afferenzen

Die Gesamtheit aller -Nervenfasern, die von der -Peripherie (-Sinnesor­gane, -Rezeptoren) zum -zentralen Nervensystem laufen.

Affolter-Modell

Ein neurologisch-pädiatrisches Thera­piekonzept zur Behandlung von neu­rologisch betroffenen Patienten mit Wahrnehmungsstörungen. Affolter ist eine „geführte Interaktionstherapie“, um praktisch und alltagsbezogen zu lernen.

A-Filament

-Myosin, -Dickes Filament.

After

-Anus, -Darmausgang.

Aganglionäres Megakolon

-Morbus Hirschsprung, -Kongenita­les Megakolon, -Megacolon congeni­tum, -Intestinale Aganglionose.

Agglomeration

-Aggregation, -Verklumpung, -An­häufung.

Aggregation

(lat. aggregare, beigesellen, hinzuge­sellen) -Agglomeration, -Verklum­pung, -Anhäufung.

Die Zusammenballung bzw. das Ver­klumpen von biologischen Struktu­relementen.

Aggregations-Hemmer

-Thrombozytenaggregations-Hem­mer, -TAH, -Plättchenaggregations­hemmer, -Thrombozytenfunktions­hemmer.

-Hemmstoffe einer -Verklumpung.

Aggregatzustand

(lat. aggregare, sich versammeln) -Phase. Die morphologisch wahr­nehmbare Form der Materie. Man un­terscheidet folgende Formen des Ag­gregatzustandes:

a) Feste Phase (kristalline Phase);
b) Flüssige Phase (amorphe Pha-se);
c) Gasförmige Phase;
d) Plasma.

Aggression

Eine dem Menschen innewohnende Disposition und Energie, die der Selbstbehauptung dient.

Aggressives Verhalten

Jegliche Form verbalen, nonverbalen oder körperlichen Verhaltens, welches für den Patienten selbst, andere Per­sonen oder deren Eigentum eine Be­drohung darstellen oder körperliches Verhalten, wodurch der Patient selbst, andere Personen oder deren Eigentum zu Schaden gekommen sind. Aggres­sion ist ein Verhalten, das subjektiv als Bedrohung erlebt wird und/oder objektiv eine Schädigung verursacht.

Agitation

-Agitiertheit.

Die -pathologisch gesteigerte, unpro­duktive motorische Aktivität eines Pa­tienten.

Agitierte Depression

Form der -Depression, bei der der Patient nicht in Antriebslosigkeit ver­fällt, sondern verzweifelt und extrem unruhig ständig hin und her läuft.

Agitiertheit

-Agitation.

Agnosie

Unfähigkeit des (Wieder-)Erkennens von -Sinneswahrnehmungen trotz normaler Funktion der -Sinnesor­gane.

Agonale Atmung

-Schnappatmung.

Agonist

Der Handelnde. Der Begriff bezeichnet eine Substanz oder Struktur, die im Hinblick auf eine bestimmte Aktion verursachend wirkt, z.B. ein Muskel im Hinblick auf eine bestimmte Bewe­gung.

AICD

-Automatischer implantierbarer Kar­dioverter, -Defibrillator.

Air stacking

-Luft-stapeln.

Technik zur -Sekretmobilisation. Über einen -Handatembeutel werden stoßweise kleine Mengen Luft in die -Lunge gepumpt, ohne dass der Pati­ent zwischendurch ausatmet. Ist die Lunge gut ausgedehnt, muss das Mundstück des Handatembeutels aus­gespuckt und gleichzeitig abgehustet werden, damit -Sekret in der Lunge mobilisiert werden kann.

Airway remodelling

-Remodelling der Atemwege.

Akinese

-Bewegungslosigkeit.

Akinetisch

-Bewegungslos.

Akre

(Pl. Akren; griech. akros, äußerstes Ende) -Acrum.

Die stammfernen Körperspitzen, also die „Enden“ des Organismus. Dabei handelt es sich in erster Linie um die peripheren Extremitätenenden.

Akrozyanose

Krankhafte Blaufärbung der Körper­enden.

Aktin

-Actin, -Dünnes Filament, -I-Fila­ment.

Ein -Protein, das sich in der -Muskel­faser befindet und zusammen mit -Myosin, die kontraktile Einheit des -Muskels bildet.

Aktionspotential

-Aktionspotenzial, -Nervenimpuls, -AP.

Eine kurz anhaltende Änderung des -Membranpotentials über der -Zell­membran. Es dient der -Reizweiter­leitung über -Axone an weitere er­regbare -Zellen.

Aktive Atemgasklimatisierung

Bei den aktiven Befeuchtungsverfah­ren wird dem Atemgas unter Einsatz von beispielsweise elektrischer Ener­gie Feuchtigkeit und Wärme zuge­führt.

Aktive Befeuchtung

Methode zur Anfeuchtung des Atem­gases bei maschinell beatmeten Pati­enten durch -aktive Befeuchtungs­systeme.

Aktive Befeuchtungssysteme

Technische Geräte zur künstlichen Er­zeugung der Wärme und/oder Feuch­tigkeit.

Aktive Sterbehilfe

Gezielte Herbeiführung des -Todes durch eine andere Person (ohne oder mit Einverständnis des Betroffenen). Siehe auch -Euthanasie.

Aktives Zuhören

In der interpersonellen Kommunika­tion die gefühlsbetonte (affektive) Re­aktion eines Gesprächspartners auf die Botschaft eines Sprechers.

Aktivitäten, existenzielle Erfah­rungen und Beziehungen des täg­lichen Lebens

-ABEDL.

Das Modell der fördernden Prozess­pflege oder System der fördernden Prozesspflege von Monika Krohwinkel. Das Pflegemodell, basiert auf der 1993 vorgestellten und weiterentwi­ckelten Pflegetheorie nach Krohwin­kel, orientierte sich zunächst an den Aktivitäten und existenzielle Erfah­rungen des Lebens (AEDL), seit 1999 wurde die Beziehung als zusätzlicher Faktor von Krohwinkel vorgestellt.

Aktivitätsumsatz

-Leistungsumsatz.

Akustisch

Das Hören bzw. Gehör betreffend.

Akustische Wahrnehmung

-Hörsinn, -Gehör, -Auditus, -Ge­hörsinn, -Auditive Wahrnehmung, -Schallwahrnehmung, -Hören.

Akut

Plötzlich einsetzend oder auftretend und meist von kürzerer Dauer, heftig verlaufend.

Akute Bronchitis

Eine neu entstandene -Entzündung der größeren verzweigten -Atemwege mit -Husten, -Schleimproduktion und -Fieber sowie weiteren -Allge­meinsymptomen.

Akute inflammatorische demyeli­nisierende Polyneuropathie

-Guillain-Barré-Syndrom, -Idiopa-thische Polyradikuloneuritis, -Chro-nische inflammatorische demyelini-sierende Polyneuropathie, -Landry-Guillain-Barré-Strohl-Syndrom.

Akute respiratorische Insuffizienz

-Respiratorisches Versagen, -Atem­versagen.

Eine Störung des pulmonalen Gasaus­tausches mit -pathologisch veränder­ten Blutgaswerten.

Akuter Myokardinfarkt

-AMI, -Herzinfarkt, -Myokardin­farkt, -MI, -Herzmuskelinfarkt.

Akuter Schmerz

-Schmerz als zeitlich begrenzte Re­aktion und Warnsignal.

Akutes progressives Lungenver­sagen

-ARDS, -Acute Respiratory Distress Syndrome.

Unzureichende Lungenfunktion auf­grund von direkten oder indirekten Schädigungen an der Lunge.

Akutphase

Beginn einer Krankheit, meist die Phase der stärksten Beschwerden.

Akzelerator

-Katalysator.

Akzidenteller Zelltod

-Nekrose, -Necrosis, -Necrose, -Gewebetod, -Zelltod.

Ein -Zelltod, der durch einen akuten schädigenden Einfluss von außen ent­steht.

Akzidentiell

-Zufällig.

Ala nasi

-Nasenflügel, -Pinna nasi.

Albumin

Eiweißfraktion im -Blutserum. Her­stellung in der -Leber.

Albumine

Sammelbezeichnung für alle in reinem Wasser löslichen -Proteine aus Kör­perflüssigkeiten.

Alfentanil

Ein starkes -Analgetikum aus der Gruppe der synthetischen -Opioide.

Algesie

-Schmerz, -Dolor.

Algor mortis

(lat. algor, Kälte und mors, Tod) -To­tenkälte, -Leichenkälte.

Die reduzierte -Körpertemperatur nach Eintreten des -Todes aufgrund der fehlenden Wärmeerzeugung durch -Stoffwechselvorgänge.

Algurie

Schmerzhaftes Wasserlassen.

Aliphatisch

Kennzeichnung für -Moleküle mit ei­nem oder mehreren offenen, ketten­förmigen -Kohlenwasserstoffresten.

Alkaliämie

Alkalivermehrung im -Blut über die Norm.

Alkalisch

Ein -pH-Wert größer als 7.

Alkaloid

(arab. al-qalya, die Pflanzenasche und altgriech. oides, ähnlich) Chemische Verbindungen, die Stickstoffatome enthalten und sich meist von -Ami­nosäuren herleiten.

Alkalose

Eine Störung des -Säure-Basen-Haushaltes, bei der der -pH-Wert des Blutes auf über 7,45 ansteigt.

Alkoholentzugsdelir

-Delirium tremens, -Alkoholent­zugssyndrom.

Alkoholentzugssyndrom

-Delirium tremens, -Alkohol-entzugsdelir.

Allergene

(griech. allos, fremd) Substanzen, die beim Kontakt mit dem Organismus von dessen -Immunsystem als fremd erkannt werden. Üblicherweise wird gegen solche Substanzen eine -Immunreaktion eingeleitet, die das Krankheitsbild einer -Allergie hervor-rufen.

Allergie

Bezeichnung für eine überschießende -immunologische Reaktion des Kör-pers gegen einzelne Stoffe (-Aller-gene).

Allergische Reaktion

-Anaphylaktische Reaktion, -Allergi-scher Schock, -Anaphylaktischer Schock.

Eine -Immunreaktion des Körpers auf nicht-infektiöse Fremdstoffe.

Allergischer Schock

-Anaphylaktische Reaktion, -Aller-gische Reaktion, -Anaphylaktischer Schock.

Akute -allergische Reaktion des Organismus auf -Allergene.

Allergisches Asthma

Erkrankung der -Atemwege, die auf einer -allergischen Reaktion beruht.

Allgegenwärtig

-Ubiquitär.

Allgemeinsymptom

Unspezifische Krankheitszeichen, die zwar auf das Vorliegen einer Erkran-kung hinweisen, aber zunächst keine Aufschlüsse über ihren Charakter, ihre Ursache oder ihre Lokalisation zulassen.

Allosom

-Geschlechtschromosom, -Gono-som, -Heterochromosom, -Hetero-som.

Alpha-1-Antitrypsin

-Protein. -Eiweiß des -Blutserums. Hemmt -Proteasen und verhindert so, dass diese beim Entzündungsprozess Körpergewebe angreifen. Genetisch bedingter Mangel an diesem Protein kann zu schwerer Lungenerkrankung führen. Siehe auch -AAT-Defizit.

Alpha-1-Antitrypsin-Mangel

-AAT-Defizit, -Proteaseinhibitor-mangel, -Laurell-Eriksson-Syndrom.

Eine erbliche Stoffwechselerkrankung aufgrund eines Fehlers im Erbgut. Ein Mangel an Proteaseinhibitoren kann zu -Leberzirrhose und -Lungen-emphysem führen (ein Schutzstoff für das Lungengewebe fehlt).

Alpha-1-Blocker

Durch eine Blockade der s.g. -Alpha-1-Rezeptoren an den -Blutgefäßen können die -Botenstoffe -Adrenalin und -Noradrenalin nicht mehr binden. Dadurch haben Alpha-1-Blocker eine blutdrucksenkende Wirkung.

Alpha-1-Rezeptoren

-Rezeptoren, deren Erregung -Nor-adrenalin und -Adrenalin im -peri-pheren Nervensystem vor allem eine -Kontraktion glatter Muskelzellen hervorruft, im -zentralen Nerven-system dagegen einen verminderten -Sympathikotonus, -Sedierung und -Analgesie.

Alpha-Glukosidasehemmer

-Enzymhemmer, die die Aufnahme von -Glukose in den -Darm ver-zögern und dadurch nach den Mahlzeiten den -Blutzuckerspiegel senken.

Alpha-Motoneuron

-α-Motoneuron. -Nervenzellen des -zentralen Ner-vensystems, die über -motorische Endplatten die -Skelettmuskelfasern innervieren und für die -Muskel-kontraktion zuständig sind.

ALS

-Amyotrophe Lateralsklerose, -Lou-Gehrig-Syndrom, -Charcot-Krank-heit, -Motor Neuron Disease.

Altenhilfe

In Deutschland gesetzlich bestimmte Maßnahmen und Initiativen zur För-derung und Unterstützung alter Men-schen.

Altenpflege

Ein Teilbereich der -Altenhilfe. Es ist eine Profession im -Gesundheits-wesen mit sozialpflegerischen und pflegerischen Aufgaben, Begleitung, Betreuung, Beratung und Versorgung von gesunden und kranken alten Menschen unter Berücksichtigung und Einbeziehung der körperlichen, see-lischen, sozialen und spirituellen Be-dürfnisse des Einzelnen.

Alter

-Lebensalter. Eine biometrische Messgröße, welche die seit dem Zeit-punkt der -Geburt abgelaufene Zeit-spanne der Existenz eines Lebewe-sens angibt. Das Alter markiert damit gleichzeitig die ungefähre Posi-tion im Lebenszyklus, die durch den physiolo-gischen Prozess der -Alterung deter-miniert ist.

Alternative Medizin

-Komplementärmedizin, -Alternativ-medizin.

Alternativmedizin

-Alternative Medizin, -Komplemen-tärmedizin.

Altersschluckstörung

-Presbyphagie.

Alterung

Ein biologischer Prozess, der alle Organisationsebenen eines -Orga-nismus erfasst und sich durch unter-schiedliche Veränderungen manife-stiert. Die progrediente Alterung führt bei einer -Zelle zur -Apoptose, bei einem multizellularen Organismus zum -Tod.

Altgedächtnis

-Tertiäres Gedächtnis.

Enthält Informationen, die oft wiederholt wurden und einen hohen Emotionsgehalt besitzen und deshalb für lange Zeit behalten werden sollen. Die Informationen werden getrennt nach inhaltlichem, visuellem und auditivem Wissen kodiert und gespeichert. Die Dauer der Speiche-rung ist dabei sowohl von der Spei-cherkapazität als auch von der Art der Informationsorganisation abhängig. Sie kann durch Wiederholung, sowie durch Suggestion einer erhöhten Wichtigkeit erhöht werden.

Alveolardruck

Druck in den -Lungenbläschen. Die Differenz zwischen Alveolardruck und dem Druck der Umgebungsluft (atmo-sphärischer Druck) ist bei offenen Atemwegen die treibende Kraft für die Inspiration (Alveolardruck < Umge-bungsdruck) und Exspiration (Alveo-lardruck > Umgebungsdruck).

Alveoläre Hyperinflation

-Lungenüberblähung.

Eine Gasaustauschstörung bedingt durch vermehrten Luftgehalt der Lun-ge.

Alveoläre Hypoventilation

Eine Gasaustauschstörung, bei der es zu einer unzureichenden Belüftung der Lungenalveolen kommt. Eine Form der -respiratorischen Insuffi-zienz.

Alveoläre Ventilation

-Alveolarventilation.

Die inspiratorische -Ventilation der -Alveolen als physiologische Voraus-setzung des alveolären -Gasaus-tauschs.

Alveolarepithel

Das einschichtige -Epithel, das die -Lungenbläschen auskleidet.

Alveolarepithelzelle

-Pneumozyt, -Alveolarzele.

Spezialisierte -Zellen des -Lungen-gewebes, welche die -Alveolen aus-kleiden. Sie bilden das -Alveolar-epithel.

Alveolarepithelzelle Typ I

-Pneumozyt Typ I, -Deckzelle.

Alveolarepithelzelle Typ II

-Pneumozyt Typ II, -Nischenzelle.

Alveolärer Totraum

Beinhaltet die Anteile der -Alveolen, die üblicherweise aufgrund pathologi-scher Veränderungen nicht mehr am Gasaustausch teilnehmen.

Alveoläres Lungenödem

Eine -Flüssigkeitsansammlung in den -Lungenbläschen.

Alveolargang

(Pl. Alveolargänge) -Ductus alveo-laris.

Teil des terminalen Gangsystems ein-es -Lungenazinus. Sie gehen aus den -Bronchioli respiratorii hervor und enden jeweils blind in einem -Alveo-larsack.

Alveolarmakrophage

-Makrophagen, die man in den -Alveolen antrifft.

Alveolarmembran

-Alveolokapilläre Membran.

Die -permeable Membran, durch die der -Gasaustausch stattfindet.

Alveolarsack

-Alveolarsäckchen, -Saccus alveola-ris, -Sacculus alveolaris, -Azinus.

Alveolarsäckchen

-Alveolarsack, -Saccus alveolaris, -Sacculus alveolaris, -Azinus.

Alveolarseptum

-Interalveolarseptum.

Eine -Trennwand zwischen benach-barten -Alveolen. In den Alveolar-septen finden sich feinste Poren, die s.g. -Kohnsche Poren, welche be-nachbarte Alveolen miteinander ver-binden.

Alveolarventilation

-Alveoläre Ventilation.

Alveolarzele

-Pneumozyt, -Alveolarepithelzelle.

Alveole

(Pl. Alveolen; lat. alveolus, kleine bauchartige Vertiefung) -Lungen-bläschen, -Alveolus, -Alveoli pul-monis.

Die rund 400 Millionen funktionellen Elemente der -Lunge, in denen bei der -Atmung der -Gasaustausch zwischen -Blut und Alveolarluft er-folgt.

Durchmesser von 0,3 mm. Ge-samtoberfläche als Austauschfläche ca. 80-120m2. Pro Alveole 1.000 Kapilre.

Alveoli pulmonis

-Lungenbläschen, -Alveole.

Alveolitis

Entzündung der -Alveolen.

Alveolokapilläre Membran

-Alveolarmembran.

Die -permeable -Membran über die -Gasaustauch erfolgt.

Alveolokapillärer Block

-Alveolo-kapillärer Block.

Verlängerung der -Diffusionsstrecke für -Sauerstoff in der -Lunge mit nachfolgender pulmonaler -Diffu-sionsstörung. Ein alveolokapillärer Block entsteht durch eine Verdickung der Alveolar- und Kapillarwand infolge eines -interstitiellen oder -intra-alveolären -Ödems sowie bei einer -Lungenfibrose.

Alveolo-kapillärer Block

-Alveolokapillärer Block.

Alveolus

-Alveole, -Lungenbläschen. Kleiner Hohlraum.

Alzheimer-Krankheit

-Morbus Alzheimer, -Demenz vom Alzheimer-Typ, -Präsenile Demenz.

Eine auf einer multifaktoriellen Ver-erbung basierende, üblicherweise zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auftretende, -progressive -Atrophie der -Großhirnrinde.

Ambrobeta ®

-Expektorans, -Ambroxol.

Ein -Arzneimittel zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen mit zäh-em Schleim.

Ambroxol

Ein Arzneistoff vor allem zur Behandlung von produktivem Husten mit zähem, festsitzendem Schleim. Gehört zur Gruppe der -Expekt-oranzien. Handelsnamen: -Ambro-beta®, -Expit®, -Frenopect®, -Lin-doxyl®, -Mucoangin®, -Mucosol-van®.

Ambubeutel

-Handbeatmungsbeutel, -Beat­mungsbeutel.

Ambulant

-Ambulante Behandlung.

Medizinische Leistungen oder Pflege-leistungen, bei denen der Patient die Behandlungs- oder Pflegeeinrichtung nur vorübergehend nutzt und sie spätestens zur Nacht wieder verlässt.

Ambulante Behandlung

-Ambulant.

AMG

-Arzneimittelgesetz.

AMI

-Akuter Myokardinfarkt, -Herzin-farkt, -Myokardinfarkt, -MI, -Herz-muskelinfarkt.

Aminocarbonsäure

-Aminosäure.

Aminoferase

-Transaminase, -Aminotransferase.

Aminosäure

-Aminocarbonsäure.

Chemische Verbindungen, Bausteine von -Proteinen, dienen vor allem dem Aufbau von Körpergewebe. Essentielle Aminosäuren kann ein Organismus nicht selber herstellen, sie müssen mit der Nahrung auf-genommen werden.

Aminotransferase

-Transaminase, -Aminoferase.

Ammoniak

(nach dem altägyptischen Fruchtbar-keitsgott Amon genannt) Ein stechend riechendes, farbloses Gas, das aus einem Stickstoff- und drei Wasser-stoffatomen aufgebaut ist.

Ammonium

Ein -Kation, das die Fähigkeit besitzt, als starkes -Neurotoxin zu wirken. Dies beruht auf seiner großen Ähnlichkeit zu -Kalium-Ionen. Es nimmt daher an einigen Stellen im menschlichen Körper deren Stellung ein (z. B. an -Synapsen).

Amnesie

-Erinnerungslücke.

Unfähigkeit, sich an etwas zu erinnern. -Gedächtnisverlust für ei-nen bestimmten Zeitabschnitt.

Amorph

(griech. a morphos) Ohne Gestalt oder ohne Struktur.

Ampicillin

Halbsynthetisches Penizillins-Derivat, wirkt -bakteriostatisch. Siehe auch -Antibiotikum.

Amplifikation

-Vervielfältigung.

Ampulla recti

-Pars ampullaris recti, -Rektumam-pulle, -Mastdarmampulle.

Der am weitesten gelegene Teil des -Rektums. Bei Befüllung der Ampulle mit Stuhl tritt der Stuhldrang ein.

Amputation

(lat. amputatio, Absetzen, Entfernen, rundherumschneiden) Medizinisch indiziertes Abtrennen von -Extre-mitäten.

AMV

-Atemminutenvolumen, -Minuten-volumen.

Amygdala

-Corpus amygdaloideum, -Mandel.

Kurzform für: -Mandelkern, -Mande-lkörper.

Amylose

Ein Hauptbestandteil der -Stärke und macht etwa 25% ihrer Masse aus.

Amyotrophe Lateralsklerose

(griech. myos, Muskel und trophe, Ernährung) -ALS, -Motor Neuron Disease, -Lou-Gehrig-Syndrom, -Charcot-Krankheit.

Diese Krankheit gehört zur Gruppe der Motoneuron-Krankheiten und ist eine nicht heilbare degenerative Erkrankung des motorischen Nerven-systems. Das Degenerieren der ersten -Motoneurone führt zu einem er-höhten Muskeltonus (-Lähmung). Durch Schädigung der zweiten Moto-neuron kommt es zu zunehmender -Muskelschwäche (-Parese bis -Ple-gie), die mit -Muskelschwund einher-geht.

Amyotrophie

-Muskelatrophie, -Atrophia muscu-lorum, -Muskelschwund.

Anabol

(griech. anabolé, Vertagung, Aufschiebung) Den Aufbau (von kör-pereigenen Substanzen oder Gewe-ben) betreffend oder zum -Ana-bolismus gehörig. Ein Eigenschafts-wort, das körperaufbauende Vor-gänge beschreibt. Siehe auch -Ana-bolisch.

Anaboler Stoffwechsel

-Anabolismus.

Die Reaktionen des -Stoffwechsels, die dem Aufbau von chemischen Verbindungen dienen; im Zuge der anabolen Reaktionen werden über die -Nahrung aufgenommene Fremd-stoffe abgebaut und ihre Bestandteile zum Aufbau körpereigener Substan-zen benutzt.

Anabolisch

Körperaufbauend.

Anabolismus

-Anaboler Stoffwechsel.

Anaerob

Keinen -Sauerstoff benötigend.

Anal

(lat. ānus, After) Den Afterbereich betreffend, zum After gehörig.

Analgesie

-Schmerzausschaltung, -Schmerz-losigkeit.

Eine Aufhebung bzw. Unterdrückung der Schmerzempfindung.

Analgetikum

(Pl. Analgetika) Schmerzlinderndes -Arzneimittel. Eingesetzt zur Be-handlung von -akuten oder -chro-nischen Schmerzen.

Siehe auch -Schmerzmittel.

Analgetisch

Schmerzstillend, schmerzhemmend.

Analgosedierung

Die medikamentöse -Schmerzaus-schaltung (-Analgesie) bei gleich-zeitiger Beruhigung (-Sedierung). Im Unterschied zur -Narkose reagiert der Patient auf äußere Reize und atmet selbständig.

Analog

Funktionsgleich.

Analoge Kommunikation

Übermittlung von Informationen, die in ungefähren, indirekten Zeichen verschlüsselt sind, die nur in einer Ähnlichkeitsbeziehung zum Informa-tionsobjekt stehen (z.B. Körper-haltung, Mimik, Blick, Tonfall etc.). Der analogen Informationsüber-mittlung entspricht deshalb der Be-griff der -nonverbalen Kommunika-tion.

Anämie

-Blutleere, -Blutarmut, -Blutman-gel.

Verminderte Zahl der -Erythrozyten bzw. durch Blutverlust eine Verminde-rung des sauerstofftragenden -Pro-teins -Hämoglobin im Blut.

Anamnese

(griech. anamnesis, Erinnerung) Eine systematische Befragung, die den Gesundheitszustand eines Individu-ums zum Thema hat. Sie umfasst die aktuellen Beschwerden, die gesund-heitliche Vorgeschichte, besondere Dispositionen, die Lebensumstände und das genetische Risiko des Patien-ten. Die Bezeichnung Anamnese wird sowohl für den Vorgang, die Ana-mneseerhebung, als auch für den Inhalt der Krankengeschichte ver-wendet. Von der Anamnese abge-grenzt wird die gezielte Gewinnung weiterer Informationen durch die -Exploration.

Anaphylaktische Reaktion

-Allergischer Schock, -Allergische Reaktion, -Anaphylaktischer Schock.

Akute und rasch einsetzende, be-drohliche Sofortreaktion des -Im-munsystems aufgrund einer -aller-gischen Reaktion mit auftretender Symptomatik: -Kollaps, -Schock, -Juckreiz, -Quaddelbildung, -Atem-not und -Kreislaufstilstand. Bei fehlender ärztlicher Hilfe besteht die Gefahr, dass der Patient im ana-phylaktischen Schock stirbt.

Anaphylaktischer Schock

-Anaphylaktische Reaktion, -Aller-gischer Schock, -Allergische Rea-ktion.

Anasarka

(griech. sarkos, sarx, Muskel-)Fleisch, über dem Fleisch) Eine Ansammlung von Gewebsflüssigkeit im -Bindege-webe der Unterhaut mit Zeichen von -Dystrophie in den -Epidermis-schichten. Anasarka treten u.a. bei -Rechtsherzinsuffizienz und -Nie-renversagen auf.

Anästhesie

(griech. anaisthesia, Empfindungs-losigkeit) Ein Zustand der Empfin-dungslosigkeit zum Zweck einer ope-rativen oder diagnostischen Maß-nahme und zugleich das medizinische Verfahren, um diesen herbeizuführen. Umgangssprachlich wird Anästhesie oft mit -Narkose oder -Betäubung übersetzt, wobei der Begriff „Narkose“ nur bei einer Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) verwendet wird. Bei Betäubung einzelner Körperregionen, sprechen wir von einer -Regional-anästhesie (-Lokalanastesie).

Anästhesiologie

Die Lehre der Methoden der Be-wußtseinsausschaltung, sowie der -Schmerztherapie, -Intensivmedizin und der -Notfallmedizin.

Anatomie

(griech. anatemnein, trennen, zerschneiden) Die beschreibende Leh-re vom Aufbau bzw. der Gestalt des menschlichen Körpers und seiner Ge-webe sowie deren Entwicklung.

Anatomisch

Auf die Anatomie bezogen bzw. Aufbau und Struktur eines physio-logisch gesunden Körpers oder Ge-webes betreffend.

Anatomischer Shunt

Ein Shunt, der durch -anatomisch angelegte Gefäßverbindungen zwi-schen dem venösen und dem arte-riellen Schenkel des -Blutkreislaufs bedingt ist.

Anatomischer Totraum

Das Volumen der -Atemwege von der -Nasenhöhle bis hin zu den -Bronchioli terminales, die nicht am Gasaustausch teilnehmen, sondern physiologischerweise nur an der Aufarbeitung der -Atemluft beteiligt sind. Die Atemluft wird gereinigt, angefeuchtet, gewärmt und transpor-tiert.

Anbieter

In der Pflege: -Provider, -Dienste-anbieter, -Dienstleister, -Zwischen-händler, -Lieferant, -Versorger.

Andockstellen

Spezialisierte Rezeptoren der -Membranen, die neben der Übertra­gung von Signalen erfüllen auch zu­sätzlich die Funktion, Substanzen in eine Zelle hinein zu transportieren.

[...]

Ende der Leseprobe aus 449 Seiten

Details

Titel
Nomenklatur der außerklinischen Intensivpflege und Beatmung
Autor
Jahr
2020
Seiten
449
Katalognummer
V919531
ISBN (eBook)
9783346246486
ISBN (Buch)
9783346246493
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege, Medizin, Außerklinische Intensivpflege, Beatmung, Lexikon
Arbeit zitieren
Bronislaw Gembala (Autor), 2020, Nomenklatur der außerklinischen Intensivpflege und Beatmung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/919531

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