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Subjektive Theorien zum Selbstverständnis der Rolle als Schülerberater / in an Heilstättenschulen

Title: Subjektive Theorien zum Selbstverständnis der Rolle als Schülerberater / in an Heilstättenschulen

Diploma Thesis , 2008 , 199 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: MA Jürgen Bauer (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Untersuchung wird die Rolle der SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen unter Verwendung des Dialog-Konsens-Verfahrens nach dem Forschungsprogramm "Subjektive Theorien" mit Hilfe der Subjektiven Theorien von SchülerberaterInnen an Heilstätten- und Klinikschulen untersucht. Die Ideen und Bilder, die die Untersuchungspersonen über ihre Tätigkeiten im Kopf haben, werden mit Hilfe der Struktur-Lege-Methode visualisiert und im Anschluss kodiert, ausgewertet und interpretiert. Als Basis dient ein Telefoninterview, das die vier Teilkonstrukte "Förderliche/hemmende Aspekte in der Schülerberatung", "Schullaufbahnberatung", "Abgrenzung der Beratung / Grenzziehung zwischen Beratung und Therapie (Rollenkonflikt)" und "Koordination der einzelnen Berufsgruppen und deren Funktion im Hinblick auf fließende Kommunikation" untersucht. Die Subjektiven Theorien werden aufgrund der geringen Zahl der SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen in Österreich mit Hilfe von zwei SchülerberaterInnen an österreichischen Heilstättenschulen und zwei SchülerberaterInnen an Klinikschulen im süddeutschen Raum erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schülerberatung an diesem so speziellen Schultyp als notwendig erachtet wird und in der täglichen Arbeit mit den erkrankten Kindern und Jugendlichen ihre Relevanz hat. Die SchülerberaterInnen nehmen klar dazu Stellung, dass sie sich nicht als Konkurrenz zu den TherapeutInnen sehen und auch nicht als solche wahrgenommen werden. Weiters gelingt es ihnen, förderliche und hemmende Aspekte der Schülerberatung an Heilstättenschulen klar zu benennen und die sich daraus entwickelnden kontrastierenden Handlungstypen klar zu unterscheiden. Die Wichtigkeit der Schullaufbahnberatung, als Teilaspekt der Schülerberatung, wird ebenso klar aufgezeigt und anhand von Beispielen belegt. Somit zeigt sich, dass mit Hilfe der Subjektiven Theorien die Rolle der SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen nicht nur erstmalig aufgezeigt, sondern gestärkt werden kann. Die Funktion der SchülerberaterInnen an diesem Schultyp wird als positiv und notwendig erachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Fragestellung

2 Schultyp Heilstättenschule

2.1 Stellenwert der Heilstättenschule innerhalb der Heilpädagogik

2.2 Allgemeine Hinführung

2.3 Definition

2.4 Konzepte der Heilstättenschule

2.4.1 Allgemeines

2.4.2 Historischer Hintergrund

2.4.3 Gesetzliche Grundlagen

2.4.4 Organisation und Unterrichtsformen

2.4.5 Aufgaben und Ziele

2.4.5.1 Schulischer Aspekt

2.4.5.2 Heilpädagogischer Aspekt

2.4.6 HeilstättenlehrerInnen-Ausbildung

2.4.7 Standorte

2.4.8 Interdisziplinäre Zusammenarbeit

2.5 Zusammenfassung und Ausblick

3 Schülerberatung

3.1 Beratung

3.1.1 Definition

3.1.2 Ziele

3.1.3 Beratungskompetenz

3.1.4 Beratungsgespräch

3.1.5 Pädagogische vs. psychologische Beratung

3.1.6 Abgrenzung zur Therapie

3.1.7 Praktische Aspekte der Beratung

3.1.8 Beratung an Heilstättenschulen

3.2 Konzepte der Schülerberatung

3.2.1 Grundsatzerlass

3.2.2 Aufgaben und Ziele

3.2.3 Gesetzliche Grundlagen

3.2.4 Organisation

3.2.5 Zusammenarbeit mit Beratungsdiensten

3.2.6 Qualifikation, Aus- und Weiterbildung

3.2.7 Fachliche Betreuung und Schulaufsicht

3.2.8 Spezielle Situationen an Heilstättenschulen

3.3 Aufgaben und Wahrnehmung der unterschiedlichen Rollen

3.3.1 Rolle als LehrerIn

3.3.2 Rolle als BeraterIn

3.4 Zusammenfassung und Schlussfolgerung

4 Subjektive Theorien der SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen und ihre Rolle

4.1 Konstrukt „Das Selbstverständnis der Rolle als SchülerberaterIn an Heilstättenschulen“

4.2 Teilkonstrukte

4.2.1 Förderliche/hemmende Aspekte in der Schülerberatung

4.2.2 Schullaufbahnberatung

4.2.3 Abgrenzung der Beratung / Grenzziehung zwischen Beratung und Therapie (Rollenkonflikt)

4.2.4 Koordination der einzelnen Berufsgruppen und deren Funktion im Hinblick auf fließende Kommunikation

4.3 Rollenkonflikt

4.4 Ansatz der Subjektiven Theorien

4.4.1 Subjektive Theorien

4.4.2 Dialog-Konsens-Verfahren

4.4.3 Interview

4.4.4 Strukturlegemethode

4.5 Zusammenfassung

5 Hypothesen

6 Methoden

6.1 Untersuchungspersonen

6.2 Beschreibung der Durchführung / Untersuchungsbedingungen

6.2.1 Voruntersuchung

6.2.2 Interviews

6.2.3 Strukturlegetechnik

6.2.3.1 Operatorenkonzept

6.2.3.2 Vorstrukturieren

6.2.3.3 Identifizierung der Elemente

6.2.3.4 Rating der Elemente

6.2.3.5 Legen des Strukturbildes

6.2.4 Inhaltsanalyse

7 Ergebnisse

7.1 Ergebnisse zur Hypothese 1

7.2 Ergebnisse zur Hypothese 2

7.3 Ergebnisse zur Hypothese 3

7.4 Ergebnisse zur Hypothese 4

7.5 Ergebnisse zur Hypothese 5

7.6 Ergebnisse zur Hypothese 6

8 Diskussion

8.1 Allgemeine Diskussion der Ergebnisse

8.2 Resümee

8.3 Prognose

8.4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Selbstverständnis der Rolle von SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen anhand von Subjektiven Theorien. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, ob die Schülerberatung an diesem spezifischen Schultyp notwendig ist und welche förderlichen oder hemmenden Aspekte die BeraterInnen in ihrer Arbeit wahrnehmen.

  • Rolle und Funktion der Schülerberatung an Heilstättenschulen
  • Methodik der Erfassung von Subjektiven Theorien (Dialog-Konsens-Verfahren)
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Klinik
  • Schullaufbahnberatung bei chronisch kranken Kindern
  • Rollenkonflikte zwischen Beratung und Lehrtätigkeit

Auszug aus dem Buch

2.4.4 Organisation und Unterrichtsformen

Die Organisation und Unterrichtsform ist von Heilstättenschule zu Heilstättenschule, von Land zu Land und natürlich auch von Krankheitsbild zu Krankheitsbild unterschiedlich. Die Organisation und Unterrichtsformen unterscheiden sich aufgrund anderer gesetzlicher Bestimmungen und organisatorischer Möglichkeiten in der Bundesrepublik Deutschland von denen in Österreich. Um einen Einblick in das System Heilstättenschule zu bekommen, wird dies anhand der Heilstättenschule Salzburg erläutert. Die Heilstättenschule Salzburg wird als eigenständige Schule geführt. Mit Stand Schuljahr 2007/08 gibt es 9 Klassen.

Diese sind an den folgenden Standorten aufgeteilt:

• Heilstättenschule Salzburg inkl. Direktion: SALK – Landeskrankenhaus – Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde

• Heilstättenschule Salzburg – Institut für Heilpädagogik

• Heilstättenschule Salzburg an der Christian-Doppler-Klinik – Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

• Heilstättenschule Salzburg im Kinderspital Schwarzach

Zusammenfassung der Kapitel

1 Fragestellung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Schülerberatung an Heilstättenschulen und stellt das Forschungsziel unter Verwendung des Konzepts der Subjektiven Theorie dar.

2 Schultyp Heilstättenschule: Dieses Kapitel definiert den Schultyp, diskutiert dessen Stellenwert in der Heilpädagogik sowie Konzepte, gesetzliche Rahmenbedingungen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

3 Schülerberatung: Hier werden Definitionen, Ziele und Methoden der Beratung sowie deren spezifische Anwendung und organisationale Einbettung im schulischen Kontext dargelegt.

4 Subjektive Theorien der SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen und ihre Rolle: Dieser Abschnitt beschreibt das Konstrukt des Selbstverständnisses der BeraterInnen und führt die methodischen Ansätze der Untersuchung ein.

5 Hypothesen: Basierend auf den theoretischen Überlegungen werden hier Hypothesen zu den untersuchten Teilkonstrukten aufgestellt.

6 Methoden: Dieser Teil beschreibt das Forschungsdesign, die Untersuchungspersonen und das zweistufige Erhebungsverfahren (Interviews und Strukturlegetechnik).

7 Ergebnisse: Die gewonnenen Erkenntnisse werden hier nach Hypothesen gegliedert ausgewertet und diskutiert.

8 Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse kritisch interpretiert, eine Prognose zur Entwicklung der Heilstättenschulen gegeben und ein Fazit gezogen.

Schlüsselwörter

Schülerberatung, Heilstättenschule, HeilstättenlehrerIn, Subjektive Theorie, halbstandardisiertes Interview, Dialog-Konsens-Verfahren, Struktur-Lege-Methode, Schullaufbahnberatung, Rollenkonflikt, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Krankenpädagogik, Sonderpädagogik, Beratungskompetenz, Integration, Psychosomatik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Selbstverständnis der Rolle von SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen und deren Bedeutung in einem speziellen pädagogischen und klinischen Umfeld.

Welche zentralen Themenbereiche deckt die Untersuchung ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation des Unterrichts an Heilstättenschulen, der Beratungskompetenz von LehrerInnen, der Schullaufbahnberatung und der Abgrenzung von Beratung zu therapeutischen Tätigkeiten.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es, die Notwendigkeit und Funktion der Schülerberatung an Heilstättenschulen durch die Erfassung der subjektiven Theorien der beteiligten BeraterInnen zu verdeutlichen und zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein qualitativer Ansatz verfolgt, der auf dem Forschungsprogramm „Subjektive Theorien“ basiert, inklusive halbstandardisierter Interviews und der Struktur-Lege-Methode.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen der Heilstättenpädagogik, Konzepte der Schülerberatung sowie die methodische Durchführung der Studie und die Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Heilstättenschule, Schülerberatung, Subjektive Theorie, Struktur-Lege-Methode und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Wie unterscheidet sich die Beratung an Heilstättenschulen von anderen Schulen?

Die Beratung muss hier zwingend das medizinische Umfeld, kurzfristige Liegezeiten und die Schnittstelle zwischen Herkunftsschule und Klinik berücksichtigen, was eine hohe interdisziplinäre Flexibilität erfordert.

Inwiefern beeinflusst der Rollenkonflikt zwischen Lehrer und Berater die Arbeit?

Da die BeraterInnen gleichzeitig LehrerInnen sind, besteht oft eine Gefahr der Rollenvermischung, weshalb eine klare Kompetenzaufteilung und professionelle Abgrenzung zur Therapie für den Erfolg der Beratung essenziell sind.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für die Zukunft?

Die Heilstättenschulen sollten sich zu Beratungszentren weiterentwickeln, da der Bedarf an koordinierter Unterstützung für kranke Schüler in ihrem gesamten schulischen Umfeld zunimmt.

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Details

Title
Subjektive Theorien zum Selbstverständnis der Rolle als Schülerberater / in an Heilstättenschulen
College
University of Salzburg  (Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät, Fachbereich Erziehungswissenschaft)
Grade
1,0
Author
MA Jürgen Bauer (Author)
Publication Year
2008
Pages
199
Catalog Number
V91985
ISBN (eBook)
9783638046770
ISBN (Book)
9783638942157
Language
German
Tags
Subjektive Theorien Selbstverständnis Rolle Schülerberaterin Schülerberater Heilstättenschulen Schülerberatung; Bildungsberatung Laufbahnberatung Systemberatung Problemberatung chronische Erkrankungen Klinikschulen Beratung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MA Jürgen Bauer (Author), 2008, Subjektive Theorien zum Selbstverständnis der Rolle als Schülerberater / in an Heilstättenschulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91985
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