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Selbstreguliertes Lernen im schulischen Kontext

Ist selbstreguliertes Lernen selbstständig erlernbar und wie kann es gefördert werden?

Titel: Selbstreguliertes Lernen im schulischen Kontext

Hausarbeit , 2020 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Rabea Rempel (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit selbstreguliertem Lernen in der Schule. Sie stellt zuerst dar, wie selbstreguliertes Lernen funktioniert und ob es für Schüler heutzutage relevant ist. Auf Grundlage der CHILD Studie der University of Cambridge wird der Forschungsstand dazu aufgezeigt. Zuletzt wird die aktuelle Situation der Schulen und Schüler daraufhin untersucht, ob sie dem gewonnenen Anspruch gerecht werden. Dieses Thema bietet sich als Forschungsthema an, da bisher noch nicht viel dazu geforscht wurde, das Interesse an der Thematik aber im Allgemeinen steigt.

Selbstreguliertes Lernen ist erlernbar und beginnt bereits im Kindesalter. Noch gibt es viele Fragen auf dem Gebiet, wie und wann Kinder Selbstkontrolle lernen. In dieser Arbeit wird festgehalten, dass Kinder zu einem gewissen Teil von sich aus entsprechende Kompetenzen entwickeln können. Diese reichen für unseren Alltag aber nicht aus. Das Schul- und Erziehungssystem bietet in seinem jetzigen Zustand nicht die richtige Umgebung, um Selbstkontrolle und Autonomie zu lernen. Umso wichtiger ist es, dass Eltern, Erzieher und Lehrkräfte sich bemühen, aus den gegebenen Strukturen eine passende Umgebung zu schaffen und weitere Kompetenzen zu fördern, damit Kinder am Ende ihrer Schulzeit in der Lage sind, an die heutigen Anforderungen der Gesellschaft angepasst, selbstständig zu lernen und zu handeln. Aus diesem Grund werden am Ende der Arbeit verschiedene Methoden vorgestellt, mithilfe derer Lehrer den Unterricht entsprechend gestalten können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung meiner Arbeit

2. Einführung in das Thema Selbstreguliertes Lernen

2.1 Was bedeutet Selbstreguliertes Lernen?

2.1.1 Prozessmodelle nach Zimmermann

2.1.2 Schichtmodell nach Boekaerts (1999)

2.2 Sind selbstreguliertes Lernen und Lernstrategien relevant für heutige Schüler?

3. Forschungen zu selbstreguliertem Lernen vor bewusster Förderung

3.1 Kann man Lernkompetenzen erfassen und messen?

3.2 Erlernt ein Schüler solche Strategien selbstständig?

3.3 Welche Strategien werden am häufigsten gelernt und woran liegt das?

4. Selbstreguliertes Lernen im Schulalltag

4.1 Werden solche Strategien in dem Schulalltag vermittelt?

4.2 Was sind Gründe, an denen die Vermittlung scheitert?

4.3 Warum ist es nötig Selbstregulationsstrategien zu vermitteln, wenn die Schüler sie doch selbst lernen?

4.4 Wie kann man sie vermitteln?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lernfähigkeit und Förderung von selbstreguliertem Lernen bei Kindern und Schülern. Das primäre Ziel ist es zu klären, inwieweit Kinder diese Kompetenzen eigenständig entwickeln können, welche Rolle die Schulumgebung dabei spielt und wie Lehrkräfte methodisch unterstützen können, um Schüler zu einer mündigen Selbststeuerung zu befähigen.

  • Grundlegende Definitionen und Modelle der Selbstregulation (Zimmermann, Boekaerts)
  • Die Relevanz von Selbstregulation in einer sich wandelnden Gesellschaft
  • Empirische Erkenntnisse zur natürlichen Entwicklung von Lernstrategien bei Kindern
  • Herausforderungen und Barrieren bei der Vermittlung im aktuellen Schulalltag
  • Methodische Ansätze und praktische Strategien zur Förderung im Unterricht

Auszug aus dem Buch

3.2 Erlernt ein Schüler solche Strategien selbstständig?

Untersuchungen ergaben, dass Kinder schon von klein auf metakognitive Strategien lernen können. Geforscht wurde oft an fünfjährigen Kindern. Dabei beobachtete man beispielsweise, dass die Kinder sich durchaus dessen bewusst sind, dass sie etwas zu Merkendes vergessen könnten.

Sie wandten, nachdem sie den Sinn, warum sie es behalten sollten, verstanden hatten, Strategien an, um dies zu verhindern. Selbst Kleinkinder im Alter von 18 Monaten wandten beim Spielen Korrekturstrategien an. Die Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen, was eine wichtige Kompetenz für beispielsweise Reflektion von Verhalten ist, hängt von der Reife des Kindes, der Bewertung des eigenen Metakognitionswissensstands, die Art der Aufgaben, sowie die Art der metakognitiven Bewertung ab (vgl. Whitebread, Coltman, Anderson, Mehta & Pino Pasternak, 2005b). Sie stellen also Bedingungen dar von denen es abhängt, welche Kompetenzen eine Person zu dem Zeitpunkt erwerben kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zusammenfassung meiner Arbeit: Diese Einführung verdeutlicht, dass Kinder zwar eigene Kompetenzen entwickeln, das aktuelle Schulsystem jedoch eine gezielte Förderung zur Erlangung echter Autonomie erfordert.

2. Einführung in das Thema Selbstreguliertes Lernen: Das Kapitel definiert den Begriff durch Modelle wie die von Zimmermann und Boekaerts und unterstreicht die gesellschaftliche Notwendigkeit dieser Fähigkeiten für heutige Schüler.

3. Forschungen zu selbstreguliertem Lernen vor bewusster Förderung: Hier wird analysiert, wie Kinder schon früh metakognitive Strategien entwickeln und dass die Lernumgebung sowie der Austausch mit Gleichaltrigen maßgeblich zur Kompetenzbildung beitragen.

4. Selbstreguliertes Lernen im Schulalltag: Dieses Kapitel thematisiert die Diskrepanz zwischen notwendiger Förderung und dem aktuellen Schulalltag, beleuchtet Scheiterungsgründe und stellt konkrete Interventionsmethoden für Lehrer vor.

5. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung betont die Dringlichkeit, den Unterricht von Fremdsteuerung hin zu mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung zu transformieren.

Schlüsselwörter

Selbstreguliertes Lernen, Metakognition, Lernstrategien, Schulentwicklung, Selbststeuerung, Kognitive Modellierung, Lehrkompetenz, Selbstreflexion, Schülerautonomie, Bildungssystem, Lernumgebung, Willenskraft, Eigeninitiative, Bildungsziel, Selbstmotivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern Kinder selbstreguliertes Lernen aus eigener Kraft erlernen können und welche Rolle die schulische Umgebung bei der Förderung dieser essenziellen Kompetenz spielt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Prozess- und Schichtmodellen, der kindlichen Sprachentwicklung in Bezug auf Selbstkontrolle sowie praktischen pädagogischen Methoden zur Vermittlung von Lernstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Schulen ihre Strukturen anpassen müssen, um Kinder von der Fremdsteuerung zu einer eigenständigen und mündigen Lernhaltung zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die auf verschiedenen psychologischen und pädagogischen Studien sowie Forschungsprojekten wie dem CINDLE-Projekt basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Kinder ohne bewusste Förderung Strategien erwerben, identifiziert Barrieren im Schulalltag und stellt verschiedene Lehrmethoden wie kooperative Gruppenarbeit oder kognitives Modellieren vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wesentliche Begriffe sind Selbstreguliertes Lernen, Metakognition, Lernstrategien, Autonomie, Schulentwicklung und Selbststeuerung.

Warum ist das Erlernen von Selbstregulation laut Autorin so wichtig für die Zukunft?

Aufgrund ständiger Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft müssen Menschen lebenslang lernfähig bleiben, um beruflich wie privat bestehen zu können.

Welche Rolle spielt die Anwesenheit eines Lehrers bei der Entwicklung von Selbstkompetenzen?

Die Arbeit zeigt, dass Kinder oft selbstständiger handeln, wenn sie unter sich sind, der Lehrer jedoch als Vorbild und Moderator fungieren sollte, um den Lernprozess gezielt anzuleiten und zu unterstützen.

Welchen Einfluss hat die Gruppengröße auf das selbstregulierte Handeln?

Die Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Art der Interaktion (Einzelarbeit, Partnerarbeit oder ganze Klasse) das metakognitive Wissen und die Selbstregulationsfähigkeit unterschiedlich stark beeinflusst.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selbstreguliertes Lernen im schulischen Kontext
Untertitel
Ist selbstreguliertes Lernen selbstständig erlernbar und wie kann es gefördert werden?
Hochschule
Universität Paderborn
Veranstaltung
Selbstreguliertes Lernen im schulischen Kontext
Note
1,3
Autor
Rabea Rempel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
22
Katalognummer
V922470
ISBN (eBook)
9783346239051
ISBN (Buch)
9783346239068
Sprache
Deutsch
Schlagworte
selbstreguliertes lernen kontext
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rabea Rempel (Autor:in), 2020, Selbstreguliertes Lernen im schulischen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/922470
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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