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Der Effekt von nostalgischer Programmwerbung am Beispiel der US amerikanischen Serie "Charmed"

Title: Der Effekt von nostalgischer Programmwerbung am Beispiel der US amerikanischen Serie "Charmed"

Master's Thesis , 2018 , 79 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Vivien Bradshaw (Author)

Psychology - Media Psychology
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Unter Verwendung eines theoriegeleiteten Ansatzes untersucht diese Studie, ob und in welchem Ausmaß eine nostalgische (vs. nicht-nostalgische) Programmwerbung in Form einer Printanzeige, Auswirkungen auf die Einstellung der Rezipienten gegenüber der beworbenen Serie "Charmed" (EC), des TV-Senders sixx (ES) und die Sehabsicht (SAB) hat. Zusätzlich wird der Einfluss der Bekanntheit und der Beliebtheit der Serie jeweils als Moderatorvariable berücksichtigt. Die Studie erfolgte in Form einer Online-Befragung.

An der Studie haben sich insgesamt 232 Personen (75% weibliche und 25% männliche Teilnehmer), mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren, beteiligt. Es nahmen überwiegend Studierende der Universität Landau, teil. Die Ergebnisse bestätigen, dass die nostalgische Anzeige (vs. nicht-nostalgisch) einen positiven Einfluss auf die Einstellung gegenüber des Senders und der Serie hat. Es konnte ein moderierender Effekt der Variable Bekanntheit (der Serie "Charmed") für die Beziehung zwischen der nostalgischen Anzeige und der anhängigen Variablen EC und ES nachgewiesen werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Das Konstrukt Nostalgie-eine Definition

2.1.1 Historische Nostalgie

2.1.2 Persönliche Nostalgie

2.1.3 Kognitive Verarbeitungsprozesse

2.2 Stand der bisherigen Forschung

2.3.1 Fragestellung und Hypothesen

3. Methode

3.1 Stichprobe und Design

3.2 Materialien

3.2.1 Stimuli

3.2.2 Pretest

3.2.3 Fragebogen

3.3 Durchführung

4. Ergebnisse

4.1 Pretest

4.2 Manipulation Check

4.3 Deskriptive Statistik

4.4 Inferenzstatistik

5. Diskussion

5.1 Überprüfung der Vorraussetzungen für eine lineare Regression

5.2 Interpretation der Ergebnisse

5.3 Ursachen fehlender Signifikanz und Kritik

5.4 Implikationen für die weitere Forschung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht, inwieweit nostalgische Programmwerbung einen Einfluss auf die Einstellung von Rezipienten gegenüber beworbenen TV-Serien, dem jeweiligen Sender sowie die daraus resultierende Sehabsicht hat. Dabei wird insbesondere der moderierende Einfluss von Vorwissen und persönlicher Bindung an die Serie analysiert.

  • Einfluss von Nostalgie als Werbestilmittel auf die Marken- und Senderbewertung.
  • Untersuchung der psychologischen Verarbeitung nostalgischer Werbereize.
  • Analyse von Moderatorvariablen wie Bekanntheit und Beliebtheit von TV-Formaten.
  • Empirische Überprüfung durch ein experimentelles Design mit einer Online-Befragung.
  • Ableitung praktischer Implikationen für das Marketing von TV-Sendern.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Schon einmal etwas vom Throwback Thursday gehört? Der Throwback Thursday ist eine Art Thementag, der sich in vielen sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder Instagram eingebürgert hat. An einem Donnerstag posten Nutzer unter dem Hashtag (#) tbt persönliche Bilder, welche an die eigene Vergangenheit erinnern und nostalgische Erinnerungen wecken (vgl. Stelter, 2018). Ein paar Jahre zuvor war es Trend eigene Kinderbilder nachzustellen und ein Früher-Heute-Foto mit seinen Freunden auf den sozialen Netzwerken zu teilen. So waren Fotos von Erwachsenen im Kinderkleidchen mit bunten Schleifchen oder im kindlichen Matrosenanzug, mit Kinderfahrrad oder Puppe keine Seltenheit (vgl. Oevermann, 2014).

Aber nicht nur die nachgeahmten Bilder aus der Kindheit sondern auch der Retro-Filter (vgl. Katerbursky, 2018) für die eigenen Smartphone-Bilder, der an die analogen Kameras erinnert, ist total angesagt. Auch in Sachen Technik und Medien ist analog das neue Bio. Ob der Schallplattenspieler im Wohnzimmer, die Diaprojektoren in Kunstgalerien oder die Polaroidkamera in der Handtasche, die in den 90er Jahren bereits totgeglaubten analogen Medien sind in der heutigen digitalen Medienkultur angesagter den je (vgl. Schrey, 2017). Man könnte fast meinen, es herrscht ein regelrechtes Verlangen nach Vergangenem.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Nostalgietrend und führt in die Relevanz von Nostalgie als Marketinginstrument für TV-Programmwerbung ein.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert das Konstrukt der Nostalgie in Abgrenzung zwischen persönlicher und historischer Form und erörtert die zugehörigen kognitiven Verarbeitungsprozesse sowie bisherige Forschungsergebnisse.

3. Methode: Hier werden das experimentelle Design, die Stichprobenbeschreibung, die Konstruktion der Stimuli und der Fragebogen sowie der Ablauf der Online-Befragung detailliert erläutert.

4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Statistiken und die inferenzstatistischen Analysen zur Überprüfung der Hypothesen sowie einen Manipulation Check.

5. Diskussion: Abschließend werden die statistischen Ergebnisse interpretiert, kritisch gewürdigt und Implikationen für die zukünftige Forschung im Bereich des TV-Marketings abgeleitet.

Schlüsselwörter

Nostalgie, Programmwerbung, Sehabsicht, Marketing, TV-Sender, Markenbindung, Konsumentenpsychologie, Werbewirkung, Medientechnik, Retromarketing, Einstellung, empirische Studie, sechs, Charmed, Mediennutzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Effekt, den nostalgisch gestaltete Werbeanzeigen für TV-Serien auf die Zuschauerwahrnehmung und die Bereitschaft haben, die beworbene Serie zu schauen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Werbepsychologie, das Konstrukt der Nostalgie, die Wirksamkeit von Markenkommunikation und die spezifische Anwendung auf Fernsehformate.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, ob nostalgische Programmwerbung positive Effekte auf die Einstellung gegenüber einer Serie und dem Sender hat und wie die Bekanntheit der Serie dies moderiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein experimentelles Studiendesign gewählt, bei dem 232 Teilnehmer zufällig einer Experimental- oder Kontrollgruppe zugeteilt wurden, um die Wirkung einer nostalgischen gegenüber einer nicht-nostalgischen Printanzeige zu testen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriearbeit zur Nostalgieforschung, eine detaillierte Methodenbeschreibung, die Ergebnispräsentation inklusive Regressionsanalysen und eine kritische Diskussion der Befunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Nostalgie, Markenbindung, TV-Werbung, Sehabsicht, Werbewirkung und Konsumentenpsychologie stehen im Mittelpunkt der Analyse.

Warum wurde die Serie "Charmed" als Beispiel gewählt?

Die Serie dient als Kultserie aus den 90er Jahren als ideales Stimulus-Material, um bei der Zielgruppe der Generation Y nostalgische Erinnerungen an die Jugendzeit gezielt auszulösen.

Welchen Einfluss hatte der "Mere-Exposure-Effekt" auf die Ergebnisse?

Die Studie deutet darauf hin, dass die Bekanntheit der Serie einen stärkeren Einfluss auf die positive Bewertung der Werbung hat als die nostalgische Gestaltung selbst, was durch den Effekt der Darbietungshäufigkeit erklärt werden kann.

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Details

Title
Der Effekt von nostalgischer Programmwerbung am Beispiel der US amerikanischen Serie "Charmed"
College
University of Koblenz-Landau
Grade
1,9
Author
Vivien Bradshaw (Author)
Publication Year
2018
Pages
79
Catalog Number
V922862
ISBN (eBook)
9783346277534
ISBN (Book)
9783346277541
Language
German
Tags
effekt programmwerbung beispiel serie charmed
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vivien Bradshaw (Author), 2018, Der Effekt von nostalgischer Programmwerbung am Beispiel der US amerikanischen Serie "Charmed", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/922862
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