Identitätswandel. Warum sich junge Menschen dem Islamischen Staat anschließen


Essay, 2016

11 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Ursachen für Identitätswandel

Fallbeispiele

Präventionsmaßnahmen

Fazit

Literatur

Einleitung

In den letzten Jahren entwickelte sich der Islamische Staat zur größten und einflussreichsten Terrororganisation weltweit. Der seit dem Jahre 2003 aktive IS wurde vor allem von Widerstandskämpfern gegründet, um gegen die US-Besatzung zu kämpfen und kontrolliert inzwischen große Regionen im Irak und in Syrien. Die am besten organisierte und bewaffnete Organisation im Bereich des islamischen Terrorismus verfügt über enorme finanzielle Ressourcen - generiert durch Steuern, Schutzgeldern, Beschlagnahmungen, Öl und Gas, sowie ihrer Landwirtschaft und Lösegeldern. Aktuell beinhaltet der Kampf für den IS die Errichtung eines realen Islamischen Staates, auf Grundlage der eigenen, extremistischen Interpretation des Islams und einer extrem brutalen Vorgehensweise. Die Bekanntheit und Entwicklung des IS geht mit Auswirkungen auf die islamistische Szene einher. Während bereits Millionen Menschen vor dem Terror des IS flohen, machen sich weltweit tausende Muslime auf dem Weg in den Dschihad, um sich dem Islamischen Staat anzuschließen. Auch in Deutschland nahmen die dschihadistisch motivierten Ausreisen nach Syrien und Irak zu, da mit dem IS nun ein vermeintlich „wahrer“ islamischer Staat ausgerufen wurde. Aus Deutschland schlossen sich bis jetzt mehr als 700 Menschen an dem IS an, von denen die meisten junge Männer sind. Dementsprechend steigt auch die Zahl der Rückkehrer von Kämpfern aus Syrien oder Irak, worunter sich auch Personen mit Kampferfahrung befinden.1

Der Statistik nach sind 89% der ausgereisten Personen Männer und 11% Frauen. 61% der ausgereisten Personen werden in Deutschland geboren, während das durchschnittliche Alter zum Zeitpunkt der Ausreise bei 26,5 Jahren liegt. Zudem leben 90% vor ihrer Ausreise an einem Ort städtischen Charakters.2

In diesem Essay soll vor allem die Frage behandelt werden, was die oft jungen Menschen dazu bringt, ihr bisheriges Leben komplett hinter sich zu lassen, Familie und Bekannte zu verlassen und für den Islamischen Staat zu kämpfen. Dazu werden Fallbeispiele aufgezeigt, um die Bewegungsgründe besser verstehen zu können. Anschließend sollen mögliche Präventionsmaßnahmen gegen einen solchen Identitätswandels vorgestellt und diskutiert werden. Am Ende des Essays werden die Ergebnisse noch einmal zusammenfassend reflektiert.

Ursachen für Identitätswandel

Günter Meyer hielt im Rahmen des Studium Generale am 7. Dezember 2015 einen Vortrag zum Thema „Identitätswandel durch den Islamischen Staat – vom Underdog Topdog“. Laut ihm haben besonders junge Menschen mit erheblichen Problemen in familiärer Hinsicht eine hohe Anfälligkeit für einen Identitätswandel. Die Anfälligkeit ist in diesen Fällen deshalb sehr groß, weil sie keine Geborgenheit, Sicherheit und Akzeptanz im Elternhaus haben. Eine große Rolle spielen zudem hohe emotionale Defizite und Selbstwertprobleme, was sich in der Schullaufbahn in Form von mangelhafter Disziplin und geringer Leistungsbereitschaft äußert. Diese Menschen fühlen sich von der Gesellschaft ausgegrenzt und sind vielfach frustriert, wodurch sie sehr anfällig für die Werber der „salafistischen Bewegung“. Es beginnt häufig mit Kontaktaufnahmen durch bestimmte Salafisten, die auf die jungen Menschen eingehen und sie ansprechen, sie es in Vereinen oder in der Schule. Sie vermitteln den (größtenteils) Jugendlichen Vertrauen und holen sie in „Moschee-Vereine“ hinein, wo sie mit großer Begeisterung begrüßt werden. Hier stehen sie plötzlich im Mittelpunkt, bekommen Anerkennung und werden in zunehmendem Maße immer weiter in salafistische Ideologien integriert und radikalisiert bis sie schließlich bereit sind, in den Dschihad nach Syrien oder Irak zu gehen.

Wertvolle Informationen zu diesem Thema kann auch der deutsche Publizist Jürgen Todenhöfer schildern, welcher seit längerer Zeit die Beweggründe und das Verhaltender IS-Mitglieder und Anführer untersucht. Er fuhr im November 2014 als bisher einziger westlicher Journalist für 10 Tage in die Stadt Mossul, welche als das Zentrum des IS-Staats gilt. Dort führte er mit diversen Islamisten Gespräche und Interviews.

Im Jahre 2007 traf er erstmals einen Kämpfer im umkämpften Irak-Gebiet Ramadi. Der 27 Jährige „fast schüchterne“ Student der Geschichte hatte sich damals den Terroristen angeschlossen, weil seine Mutter vor seinen Augen bei einer Hausdurchsuchung von amerikanischen Gis erschossen wurde. Er fügte hinzu, dass es leicht sei, „edle“ Standpunkte gegenüber dem Widerstand und Terrorismus einzunehmen, wenn man selbst in Wohlstand und Frieden lebe. Der junge Kämpfer forderte die westlichen Streitkräfte dazu auf, ihre Überfälle und Demütigungen zu beenden und endgültig aus dem Nahen Osten zu verschwinden, denn dann würden Terrororganisationen wie die Al Qaida von alleine verschwinden.3 Todenhöfer argumentiert zudem, dass die amerikanischen Bombardierungen gegen den IS, um den Terrorismus einen tödlichen Schlag zu versetzen, ineffektiv seien und vor allem viel mehr Zivilisten als Terroristen töten würden: „Diese Bombardements feuern die sunnitischen IS-Terroristen weiter an und führen ihnen immer neue Kämpfer zu. Jedes durch westliche Bomben ermordete Kind bringt mindestens zehn neue Terroristen hervor.4

Todenhöfer begegnete im Laufe der letzten Jahre noch vielen anderen Kämpfern des IS, RAF, Taliban, Al Qaida usw. mit denen er sich austauschen konnte. Viele von ihnen hatten die gemeinsame Auffassung, dass sie einen Befreiungskrieg für ihr „in Ketten liegendes Volk“ kämpfen würden und für sie das Verbot „Du sollst nicht töten“ aufgehoben sei. Sie seien in den nahen Osten gekommen, weil sie jetzt versuche, den wahren Islam zu praktizieren. Todenhöfer beschreibt ihre Argumentationen und Handlung wie nach einer Gehirnwäsche, als wenn ihnen jemand in ihrem Kopf einen Schalter umgelegt hätte. Die meisten Deutschen und internationalen Dschihadis gehen zum IS, weil er im Medien Bereich sehr stark mit Werbung und Aufrufen polarisiert. Sie seien naiv und geblendet von den schwarzen Flaggen und der Bezeichnung „La ilaha illa Allah“ („Es gibt keinen Gott außer Allah““.5

Fallbeispiele

Ebrahim B., ein Rückkehrer aus dem IS, meldete sich freiwillig zu einem Interview, welches in einem deutschen Gefängnis durchgeführt und in der Sendung „Panorama“ vom ARD veröffentlicht wurde. Ebrahim ist wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, dem Islamischen Staat, angeklagt. Er ist einer von mindestens 20 jungen Männern aus Wolfsburg, die bis heute nach Syrien oder in den Irak ausgereizt sind – mindestens 7 von ihnen sind bereits tot. Ebrahim ging es vor seiner Ausreise gut, er hatte einen Arbeitsplatz in einer Stadt, die für Wohlstand und gelungene Integration steht. Eines Tages platzte seine geplante Hochzeit worunter auch die Beziehung zu seiner Familie litt. Er und ein Teil seiner Freunde gehörten der „Wolfsburger Zelle“ an. Hier trafen sie einen Anwerber und fanatischen Prediger, der das Ziel hat, dutzende radikalisierte junge Männer zur Ausreise nach Syrien zu überreden. Der Anwerber hat einen guten Blick für Schwache und Suchende, macht ihnen ein schlechtes Gewissen und lockt mit falschen Versprechungen. Ibrahim ließ sich nach einiger Zeit von ihm überzeugen und machte sich auf den Weg nach Syrien. Da der Aufenthalt in Syrien anders war, als er sich vorgestellt und man ihm eingeredet hatte, begann er nach kurzer Zeit zu fliehen, was ihm mit Glück gelungen ist.6

Jürgen Todenhöfer nahm über Skype Kontakt zu Salim, einem 30 jähriger Kämpfer und Jihadist aus Frankfurt auf. Er kämpfte bis zum Kontaktabbruch für die Jihadisten Gruppe Jund Al Aqsa, davor war er Kämpfer von Jabhat Al Nusra und des IS. Er berichtete im Online -Interview die Beweggründe seiner Ausreise aus Deutschland: „Ich hab ’ne Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann gemacht. […] Es stimmt zwar, dass ich im Heim war, nicht gut in der Schule war und da nur Bockmist gebaut habe. Dass ich gedealt habe und was weiß ich nicht alles. Das ist aber nicht der Grund, warum ich hierhergekommen bin. Kurz bevor ich hierhergekommen bin, ging es mir nämlich super. Ich habe viel Geld gemacht, ich hatte Freundinnen und alles Drum und Dran. Ich sah einigermaßen okay aus. […] Aber ich wusste ganz klar, dass ich eines Tages sterben werde, und wie gesagt, ich will nicht in die Hölle. Ich hab Angst, in die Hölle zu kommen. Und dann hab ich gesagt, ich muss jetzt einfach meinem Schöpfer dienen, ein besserer Muslim werden, aufhören zu lügen, aufhören zu dealen, aufhören, Frauen zu veräppeln, schlechte Sachen zu machen, Leuten zu schaden. Ich muss mein Leben ändern, ich muss helfen, ich muss irgendwas Gutes machen. Das ist für mich jetzt das Wichtigste. Ich hätte alles machen können. Aber der echte Muslim wählt nach dem Islam. Und die beste Tat laut Islam, nach »La ilaha illa Allah«, ist der Jihad.“7

Analysiert man den Lebenslauf von Salim vor seine Ausreise, so fällt auf, dass es wenig Anhaltspunkte gibt, um vermuten zu können, dass bei ihm potenziell die Gefahr bestehen würde, in den Jihad auszureisen. Salim verdiente Geld, hatte feste Beziehungen und war laut seinen Aussagen nicht schlecht aussehend. Er war zwar im Heim, nicht gut in der Schule und hat teilweise illegale Sachen gemacht, doch diese Eigenschaften teilt er mit noch vielen anderen jungen Menschen in Deutschland. Man kann nicht Millionen junge Menschen unter Generalverdacht, nur weil sie schlecht in der Schule sind oder im heim leben. Man sieht außerdem ja, dass so gut wie alle von ihnen noch in Deutschland leben und ansonsten unauffällig sind.

Extremer hört sich der Werdegang von Christian aus Düsseldorf an. Er war jahrelang Leistungssportler und hatte große Ambitionen Profi zu werden. Mit 17 Jahren hatte er eine schwerwiegende Verletzung, worauf seine „Karriere“ zu Ende war und er völlig demotiviert in ein tiefes Loch fiel. Einige Zeit später wurde sein bester Freund in sein Heimatland abgeschoben und auch seine langjährige erste große Liebe zerbrach. Er fing an sich immer mehr mit dem Islam und dem Koran zu beschäftigen und ging häufig in die Moschee. Eines Tages wurde Christian zusammen mit einem Freund wegen Besitzes von radikalen Schriften und Anleitungen zum Bombenbau zu 16 Monaten Haft verurteilt. Als er aus dem Gefängnis nach Hause kam, zog er sich meistens zurück, war arbeitslos und beschäftigte viel mit dem Syrienkrieg. Ohne etwas zu sagen oder anzudeuten verschwand er eines Tages aus Deutschland nach Syrien zum IS.8

Im Gegensatz zu Salim sind bei Christian sehr viele Vorzeichen zu erkennen. Während Salim unauffällig lebte und keinerlei Gründe hatte auszureisen, außer dass er beim IS den „wahren Islam“ ausleben wollte, hatte Christian viele Tiefpunkte und wenig berufliche und soziale Perspektive in seinem Leben. Dies machte ihn anfälliger für Anwerber des Islamischen Staats, worauf er urplötzlich sein altes Leben und seine Familie zurückließ.

Präventionsmaßnahmen

Was kann nun in Deutschland getan werden, um Menschen davon abzubringen, einen Identitätswandel zu vollziehen und sich dem Islamischen Staat anzuschließen? Zu beobachten ist, dass die Anzahl der Salafisten in Deutschland nicht rückläufig ist, sondern weiter zunimmt. Im Jahre 2015 ist laut Verfassungsschutz die Zahl der Salafisten auf mehr als 7300 gezählt worden – vor einigen Jahren waren es noch 2800. Allein daran sieht man, dass die aktuellen Präventionsmaßnahmen in Deutschland nicht ausreichen, um diesen potenziell gefährlichen Trend zu stoppen.

Einige Experten, darunter auch Günter Meyer, sind der Meinung, dass der Schulunterricht insofern geändert werden sollte, dass vor allem der islamische Religionsunterricht wesentlich verstärkt werden sollte. Es müssten mehr islamische Religionspädagogen für Schulen ausgebildet werden, um Muslimen eine Religionsausbildung für ein besseres Verständnis des Islams gewährleisten zu können. Aufklärung ist in diesem Fall ein guter Ansatz, jedoch finde ich es fragwürdig, ob dieser Vorschlag effektiv ist oder nicht sogar in die falsche Richtung geht. Würde der Islam fester Bestandteil im Schulunterricht werden, so müssen alle Jugendlichen mit diesem Thema auseinandersetzen. Die Interpretation des Korans ist immer individuell, das heißt jeder Mensch versteht es so, wie er es für sich persönlich richtig hält. Wenn sich nun statt beispielsweise 2 Millionen Jugendlichen plötzlich 15 Millionen Jugendliche intensiv mit dem Islam auseinandersetzen, kann es sein, dass der Zulauf der extremistischen Szene eher weiter ansteigt. Was in Form von Aufklärungsunterricht gut gemeint ist, könnte unter Umständen nach hinten losgehen, denn: Auch negative Werbung ist in irgendeiner Weise „Werbung“.

Besser wäre es womöglich, wenn Jugendliche so wenig wie möglich mit dem radikalen Islam konfontiert werden. Zugänge zu salafistischen „Hasspredigern“ und Propaganda Videos und Inhalten im Internet müssten zerschlagen werden. Wie kann es tolerierbar sein, dass islamistische Hassprediger weiterhin ihre Mitmenschen zu Feindschaft und Gewalt auffordern, obwohl bekannt ist, dass diese Propaganda bei vielen jungen Menschen zur Ausreise nach Syrien, Irak etc. führt? Auch die zahlreichen Propaganda Videos und Plattformen im Internet sollten in Deutschland gesperrt werden, sodass niemand damit konfrontiert werden kann. Wenn Youtube Videos nach einigen Minuten wegen verletzender Urheberrechte gesperrt werden können, dann können auch Videos aus der extremistischen Szene gesperrt werden. Mit wenig Aufwand können deutschlandweit jegliche Propaganda Seiten im Netz gesperrt – so wie beispielsweise die Türkei für einige Zeit Twitter und Youtube sperrte.

Ein anderer Vorschlag wäre es, gewaltbereiten oder radikalisierten Einwohnern ein sofortiges Ausreise Verbot auszustellen. Sobald die Familie oder Bekannte dieser Person einen Verdacht haben, könnte man dieses Verbot bei dieser Person durchsetzen. Eventuell hätte man so eine Vielzahl der bisher über 700 Ausreisen aus Deutschland verhindern können. Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz radikalisierte sich nur jeder zehnte Syrien-Reisende in einem Zeitraum von weniger als 3 Monaten.9 Eine Früherkennung ist also in den meisten Fällen möglich, womit Gegenmaßnahmen zur Pflicht werden sollten. Andererseits kann es auch sehr gefährlich sein, diese Personen gezwungenermaßen in Deutschland festzuhalten. Gewaltbereite Menschen, die an der Ausreise gehindert werden, könnten sich im Inland durch Gewalttaten wie Anschlägen etc. zur Wehr setzen. Daher müssten diese Personen zusätzlich ständig von der Polizei kontrolliert und überwacht werden. Ihr Kontakt zur Salafisten Szene und ähnlichen Gruppierungen müsste unterbunden werden, was heutzutage schwierig ist, weil so gut wie alle Mitglieder des Islamischen Staates und anderen Terrororganisationen über verschlüsselte Internet-Chats (z.B. Telegram oder Threema) kommunizieren. Diese verschlüsselte Kommunikation ist auch von Geheimdiensten kaum einsehbar.

[...]


1 Vgl. Bundesamt für Verfassungsschutz 2015

2 Vgl. Bundesamt für Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt (KI11, ST33), Hessisches Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE): 2014

3 Vgl. Todenhöfer, Jürgen (2015), S. 7

4 Todenhöfer, Jürgen (2015), S. 16

5 Vgl. Todenhöfer, Jürgen (2015), S. 15, 29

6 Vgl. Doku Welt TV (2016)

7 Todenhöfer, Jürgen (2015), S. 34

8 Vgl. Todenhöfer, Jürgen (2015), S.63

9 Bundesamt für Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt (KI11, ST33), Hessisches Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE): 2014

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Identitätswandel. Warum sich junge Menschen dem Islamischen Staat anschließen
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
11
Katalognummer
V923048
ISBN (eBook)
9783346247100
Sprache
Deutsch
Schlagworte
identitätswandel, warum, menschen, islamischen, staat
Arbeit zitieren
René Fenzlein (Autor), 2016, Identitätswandel. Warum sich junge Menschen dem Islamischen Staat anschließen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923048

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Identitätswandel. Warum sich junge Menschen dem Islamischen Staat anschließen



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden