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Schizophrenie - Thematik, Therapie und Genesungsmöglichkeiten

Title: Schizophrenie - Thematik, Therapie und Genesungsmöglichkeiten

Intermediate Diploma Thesis , 2008 , 30 Pages , Grade: 2

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Personality Psychology
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen dieser Vordiplomsarbeit handelt von dem Thema Angst, spezieller Schizophrenie. Es geht um die Untersuchung zur Frage, was Ursachen zur Ausbildung einer schizophrenen Persönlichkeitsstörung sind, darüber hinaus möchte ich die Vererblichkeit einer Schizophrenie und die Genesungsmöglichkeiten thematisieren.
Diese Arbeit soll einen Einblick in die Thematik der Schizophrenie bieten um auf diesem Hintergrund basierend, die Leitfragen zu untersuchen. Die Strukturierung der Arbeit setzt sich wie folgt zusammen: Zuerst wird grundlegend aufgezeigt was der Unterschied zwischen Alltagsangst und krankhaften Angstzuständen ist Die Schizophrenie zählt zu den Angstkrankheiten und daher ist eine Unterscheidung als Einstieg in das Thema sinnvoll. Anschließend wird die Thematik der Schizophrenie mit ihren Differenzierungen behandelt, danach kommt die Beschreibung des Krankheitsverlauf. Im Anschluss folgt die Diagnostik und die Abgrenzung der Schizophrenie zu anderen Psychosen. Daraufhin werden die möglichen Ursachen zur Ausbildung einer Schizophrenie inklusive der Vererbung thematisiert. Des weiteren folgen die Punkte Therapiemöglichkeiten und Intervention und Prävention. Im Fazit wird auf die Beantwortung der Leitfragen eingegangen.
Die vorhandene wissenschaftliche Literatur zum Thema „Schizophrenie“ ist kaum mehr überschaubar, daher ist diese Arbeit auf wenige ausgewählte Autoren beschränkt. Außerdem liefert der Forschungs- und Praxisbereich über die Schizophrenie starke Unterschiede der Beobachtung, Erfahrung, Beschreibung und Bewertung. Alltagsangst ist eine lebensnotwendige Reaktion und notwendige Erfahrung, der jeder Menschen in seinem Leben begegnet.
Angst dient der Bewältigung realer oder vorgestellter Bedrohungen, zum Einen durch die unmittelbare psychophysische Aktivierung und zum Anderen durch die, dadurch veranlassten Lösungsstrategien.
Angst ist immer psychisch und körperlich. Angst ruft körperliche Symptome, wie Herzrasen und feuchte Hände hervor. Angst ohne körperliche Symptome ist eher als eine Form von Besorgnis zu verstehen, als als tatsächliche Angst. Sie erstreckt sich auf alle Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Verhaltensbereiche des Menschen. In der Biologie ist Angst eine zum Überleben notwendige Alarmreaktion, hierfür existiert eine Art „biologisches Alarmsystem“, vergleichbar mit dem menschlichen Alarmsystem für Schmerzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Differenzierung zwischen alltäglicher und krankhafter Angst

2.1 Krankhafte Angst

3 Thematik Schizophrenie

3.1 Primärsymptomatik

3.2 Sekundärsymptomatik

3.3 Untergruppen der Schizophrenie

3.3.1 Paranoide Schizophrenie

3.3.2 Hebephrene Schizophrenie

3.3.3 Katatone Schizophrenie

3.3.4 Undifferenzierte Schizophrenie

3.3.5 Schizophrenia simplex

3.3.6 Schizophrenes Residuum

3.3.7 Die schizotypische Persönlichkeit

4 Krankheitsverlauf

4.1 Prägschizophrene Phase

4.2 Ausbruch

4.3 Aktive Phase

4.4 Konsolidierung

4.5 Chronische Schizophrenie und postschizophrene Phase

5 Diagnostik

6 Abgrenzung gegen andere Psychosen

6.1 Affektive Störungen

6.2 Organische Psychosen

6.3 Pharmakologische Störungen

7 Ursachen

7.1 Neurologische Ursachen

7.2 Biochemische Ursachen

7.3 Viruserkrankung als Ursache

7.4 Somatische Ursachen

7.5 Psychosoziale Ursachen

7.6 Vererbung / genetische Ursachen

8 Therapiemöglichkeiten von Schizophrenie

8.1 Psychopharmako-Therapie

8.2 Soziotherapie

8.3 Psychotherapie

8.3.1 Psychotherapie der Schizophrenie

8.3.2 Psychotherapie im Langzeitverlauf der Schizophrenie

8.4 Mögliche Therapiegrundzüge im Verlauf

8.4.1 Erste Therapiephase

8.4.2 Zweite Therapiephase

8.4.3 Dritte Therapiephase

9 Intervention und Prävention

10 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ursachen der Schizophrenie sowie deren Vererblichkeit und die damit verbundenen Genesungsmöglichkeiten. Dabei wird der Fokus auf eine strukturierte Betrachtung von der Differenzierung zu Alltagsängsten über den Krankheitsverlauf bis hin zu diagnostischen Verfahren und modernen Therapieansätzen gelegt.

  • Theoretische Grundlagen und Abgrenzung krankhafter Angst
  • Klinische Symptomatik und Verlauf der Schizophrenie
  • Ätiologische Faktoren: Neurologische, biochemische und genetische Ursachen
  • Multimodale Therapiestrategien (Pharmako-, Sozio- und Psychotherapie)
  • Interventions- und Präventionskonzepte bei Schizophrenie

Auszug aus dem Buch

4.2 Ausbruch

Der Ausbruch einer schizoiden Krankheit zeigt sich bei Betroffen in der Form, dass sie ihre Krankheit nicht realisieren und begreifen. Das Verständnis für die mittlerweile diversen Beziehungssysteme und die Ädophänie zwischen dem Betroffenen und Anderen kommt auf.

Die Symptome der Psychose entwickeln sich nun schneller aus. Dazu zählen Wahnwahrnehmungen, die Bekanntheits- und Entfremdungserlebnisse, des weiteren sind die Ausbreitung und das Laut-Werden der eigenen Gedanken, teilweise auch eine Veränderung der Zeitstruktur, eher des Denkgefühls und der Körperempfindung zu erwähnen.

Häufig wird von Betroffenen auch eine Art elektrischer Strom, Gift im Körper oder sexuelle Belastung vernommen. Gegensätzlich kann auch das genaue Gegenteil eintreten, das Gefühl einer Omnipotenz. Die genannten Symptome können als Folge der Annahme des Betroffenen gesehen werden, zum Mittelpunkt der Welt geworden zu sein.

Zitat: „Die Formen der veränderten Wahrnehmung können unterschiedlich ausgeprägt sein. Conrad (2003) unterscheidet: 1. Der wahrgenommene Gegenstand zeigt dem Kranken an, dass er ihm gelte, aber der Kranke kann nicht sagen inwiefern. 2. Der wahrgenommene Gegenstand zeigt ihm an, dass er ihm gelte, und er weiß auch sofort, inwiefern. 3. Der wahrgenommene Gegenstand bedeutet etwas ganz bestimmtes“. Conrad spiegelt verschiedene Arten des ausgebildeten Egozentrismus der Betroffenen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Arbeit bietet einen Einblick in die Thematik der Schizophrenie, um Ursachen, Vererblichkeit und Genesungsmöglichkeiten auf Basis der Forschungsfrage zu untersuchen.

2 Differenzierung zwischen alltäglicher und krankhafter Angst: Hier wird der theoretische Unterschied zwischen lebensnotwendiger Alltagsangst und krankhaften, behandlungsbedürftigen Angstzuständen erläutert.

3 Thematik Schizophrenie: Dieses Kapitel definiert die Schizophrenie als „Geistesspaltung“ und erläutert die Primär- und Sekundärsymptomatik sowie verschiedene Untergruppen wie die paranoide oder katatone Schizophrenie.

4 Krankheitsverlauf: Beschrieben werden die Stadien vom Prodromalstadium über den Ausbruch und die aktive Phase bis hin zur Konsolidierung und möglichen chronischen Verläufen.

5 Diagnostik: Der Fokus liegt auf der psychopathologischen Beurteilung und der Anwendung klassifizierender Systeme wie ICD-10 und DSM-IV.

6 Abgrenzung gegen andere Psychosen: Es wird dargelegt, wie Schizophrenie von affektiven Störungen, organischen Psychosen und drogeninduzierten Zuständen differenziert werden kann.

7 Ursachen: Dieses Kapitel analysiert neurologische, biochemische, somatische, psychosoziale und genetische Faktoren als potenzielle Auslöser.

8 Therapiemöglichkeiten von Schizophrenie: Die multimodale Therapie wird in die Teilbereiche Pharmakotherapie, Soziotherapie und Psychotherapie unterteilt.

9 Intervention und Prävention: Erläutert werden Strategien zur Früherkennung von Rückfällen sowie allgemeine, selektive und indizierte Präventionsmaßnahmen.

10 Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Ursachen komplex und individuell sind, wobei genetische Vorbelastungen eine zentrale Rolle spielen und eine kombinierte Therapie die besten Genesungschancen bietet.

Schlüsselwörter

Schizophrenie, Psychose, Neuroleptika, Psychopathologie, Genetik, Frühintervention, Symptomatik, Soziotherapie, Angst, Krankheitsverlauf, Diagnostik, Therapie, Psychiatrie, Rehabilitation, Krankheitsursachen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit behandelt das komplexe Thema der Schizophrenie, insbesondere deren Ursachen, die diagnostische Einordnung, den Krankheitsverlauf sowie therapeutische Ansätze zur Genesung.

Welche zentralen Themenfelder deckt der Text ab?

Die zentralen Felder umfassen die Differenzierung von Angstzuständen, die Symptomlehre der Schizophrenie, ätiologische Erklärungsmodelle sowie die klinischen Behandlungsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen fundierten Einblick in die Thematik der Schizophrenie zu geben und Leitfragen zur Entstehung, Vererblichkeit und den Behandlungschancen wissenschaftlich zu beantworten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturrecherche und wertet bestehende wissenschaftliche Konzepte, Klassifizierungssysteme (ICD-10/DSM-IV) sowie empirische Erkenntnisse führender Autoren aus.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil gesetzt?

Im Hauptteil werden neben der Symptomatik und dem Phasenverlauf der Erkrankung vor allem die multimodale Therapie, bestehend aus Medikamenten, Soziotherapie und psychotherapeutischen Gesprächen, detailliert behandelt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schizophrenie, Psychopathologie, Neuroleptika, Frühintervention und multimodale Therapie charakterisieren.

Welche Bedeutung hat das „Vulnerabilitätskonzept“ für das Verständnis der Schizophrenie?

Das Konzept erklärt, wie das Zusammenwirken genetischer Faktoren, perinataler Risiken und psychosozialer Belastungen die Anfälligkeit eines Menschen für den Ausbruch einer schizoiden Erkrankung erhöht.

Was ist unter der „kopernikanischen Wendung“ im Kontext des Krankheitsverlaufs zu verstehen?

Der Autor verwendet diesen Begriff nach Finzen, um den Zustand des Abklingens eines schizophrenen Schubs und die damit verbundene, oft schwierige Akzeptanz der Genesung durch den Patienten zu beschreiben.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Primär- und Sekundärsymptomatik für die Therapie relevant?

Während Primärsymptome oft kognitive Grundstörungen betreffen, die den Patienten subjektiv hilflos machen, sind Sekundärsymptome meist wahnhafte Erklärungsversuche der Betroffenen, um mit dieser Hilflosigkeit umzugehen. Das Verständnis dieser Unterscheidung ermöglicht gezieltere therapeutische Ansätze.

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Details

Title
Schizophrenie - Thematik, Therapie und Genesungsmöglichkeiten
College
University of Frankfurt (Main)  (Fachbereich 04 Erziehungswissenschaft)
Grade
2
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2008
Pages
30
Catalog Number
V92308
ISBN (eBook)
9783638061124
Language
German
Tags
Schizophrenie Thematik Therapie Genesungsmöglichkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2008, Schizophrenie - Thematik, Therapie und Genesungsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92308
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