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Warum James Bond nicht ohne Marken und die Marken nicht ohne James Bond auskommen

Title: Warum James Bond nicht ohne Marken und die Marken nicht ohne James Bond auskommen

Diploma Thesis , 2001 , 115 Pages , Grade: 2

Autor:in: Nuschi Natalie Kelm (Author)

Communications - Movies and Television
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Summary Excerpt Details

James Bond hat sich zu einem langfristigen Medienereignis entwickelt, das bis heute nicht an Interesse und Aktualität verloren hat. Eher im Gegenteil: Die Figur James Bond  insbesondere in den Verfilmungen ist immer erfolgreicher geworden, auch und gerade in Hinblick auf Sponsoren und Markenartikelhersteller.

1962 wurde der erste James Bond verfilmt und war mit dem Charakter des Geheimagenten mit der Lizenz zum Töten ein Kassenerfolg. Die Konkurrenz in dem Genre war zum damaligen Zeitpunkt nicht groß und er traf genau den Nerv der Zeit. Er verkörperte den perfekten Lebemann mit Stil und Geschmack, war erfolgreich, lebte abenteuerlich und gefährlich, war ein Genussmensch, sah gut aus, war somit ein Gentleman, den sowohl Frauen und Männer ansprechend fanden.

Im Laufe der Jahre riss der Erfolg des James Bond nicht ab und so stellte 1989 in London eine Marketing-Studie von der National Research Group bei einer Umfrage fest, dass 96% der Befragten James Bond kennen. Sie beschreiben ihn zusätzlich mit genau den Merkmalen, die man erwarten würde: Macho, Verführer und äußerst clever waren die primären Beschreibungsmerkmale.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff des Image

2.1. Das „Fremdbild“ der Marke

2.2. Der Image - Transfer

3. Marken und Stars in der Werbung

3.1. Physik, Charakter und Stil

3.1.1. Die Physik

3.1.2. Der Charakter

3.1.3. Der Stil

4. Eigenschaften einer Marke

5. Stars als Werbemittel

5.1. Werbe/Markenpersönlichkeiten

5.2. Werbe-Wirkung

6. Testimonial

6.1. Der Begriff des Testimonials

6.1. Das Testimonial James Bond

7. Der Autor Ian Fleming

8. Der Agent erhält sein Gesicht

8.1. Wie viele Funktionen hat denn nun ein Held für uns?

8.2. Zwei verschiedene Heldentypen

9. Die Figur James Bond

9.1. Ian Fleming und seine Figur James Bond

9.2. Wiederkehrende Muster

10. Der Erfolg des James Bond

10.1. Die Bondwelle in den 60er Jahren

10.2. Bond-Erfolg in den USA

10.3. Der Bond-Erfolg in England

10.4. Der James Bond-Erfolg in Frankreich

10.5. Der James Bond- Erfolg in Deutschland

11. Product Placements

11.1. Product Placements in den 007-Filmen

11.1. Product Placements und Autos in den Filmen

12. Deutsche Autos im 007-Einsatz

12.1. Der BMW Z3 Roadster aus „Golden Eye“

12.2. BMW in „Der Morgen stirbt nie“

12.3. Motorradstunts

13. Mythos 007 – Die James-Bond-Erfolgsformel

13.1. Das Film-Muster der Bond-Filme

13.2. Variationen und Veränderungen in der Bond-Formel

13.3. Der Einfluss von Marketing und Umfragen

14. Markenzeichen 007 – Millionengewinne

15. James Bond zum Jahrtausendwechsel

16. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen der fiktiven Figur James Bond und der gezielten Platzierung von Markenartikeln in den Filmen. Ziel ist es, die Funktionen dieser Product Placements im Handlungsgeflecht zu analysieren und deren Einfluss auf die Wahrnehmung der Figur sowie das Image der beteiligten Produkte zu beleuchten.

  • Die psychologische Bedeutung des Image-Transfers durch Product Placements
  • Die Rolle von Stars als Werbeträger und deren Identifikationspotenzial
  • Die filmgeschichtliche Entwicklung und Instrumentalisierung der Marke James Bond
  • Der Einfluss von Marketingstrategien und Sponsoring auf die Filmgestaltung
  • Fallbeispiele der Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern (speziell BMW) und der Filmproduktion

Auszug aus dem Buch

3.1. Physik, Charakter und Stil

Eine große Marke ist eine, die in ihrem Produkt etwas Zeitloses gefunden hat und es geschafft hat, dies dem Konsumenten glaubwürdig zu vermitteln. Bei einem Produkt hängt der Erfolg  wie beim Schauspieler  vom Produkt selber ab. Ohne Beachtung bzw. Konzentration auf das Produkt eine Werbekampagne zu starten, ist völlig sinnlos. Eine Marke sollte immer ihre physische Stabilität im Wettstreit erprobt haben. Die Physik einer Marke sollte immer etwas besonderes sein, der Unterschied zu der Konkurrenz muss für den Verbraucher erkennbar sein. Die Physik stellt nur den Anfang dar, das Innere. Der Charakter sollte gefestigt werden, sobald man sich seiner Physik sicher ist.

Erste Eigenschaft einer guten Physik ist die Einzigartigkeit. Versprechungen in der Werbung sollten in einem „haltbaren Rahmen“ ehrlich sein. Nichts fegt ein Produkt schneller vom Markt, als eine aufwendige aber unaufrichtige Werbung. Es ist demzufolge eher erfolgversprechend, seine Schwächen einzugestehen, als unhaltbare Versprechungen zu machen. Die unwiderstehlichen Anzeigen sind wie die unwiderstehlichen Verführer, die wegen ihrer guten Eigenschaften auffallen, aber wegen ihrer Schwächen geliebt werden.

Dieses ist auch ein Aspekt der Figur James Bond. Er ist ein unwiderstehlicher Verführer, fällt wegen seiner Kompetenz auf und wird trotz oder gerade wegen seiner Schwächen geliebt.

Da ein Kaufakt immer mit einer gewissen Unsicherheit verbunden ist, ist das praktische Denken der sechste Sinn des Handelns. Deshalb sollte eine gute Physik stets realistisch sein.

Der Konsument braucht einen realistisch erscheinenden Produktvorteil, um sein emotionales Handeln vor sich und vor allem vor den anderen rechtfertigen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Entwicklung von James Bond als Medienereignis und Einführung in die Thematik der Sponsoren- und Markenartikel-Einbindung.

2. Der Begriff des Image: Theoretische Grundlagen zur Entstehung von Image, Markenidentität und der Rolle psychologischer Faktoren bei Kaufentscheidungen.

3. Marken und Stars in der Werbung: Analyse der Bedeutung von Stars als Werbemittel und der Dreiteilung in Physik, Charakter und Stil zur Markenbildung.

4. Eigenschaften einer Marke: Erläuterung, wie Marken in einem dynamischen Markt durch Beständigkeit, den richtigen Zeitpunkt und gezielte Werbebotschaften herausstechen.

5. Stars als Werbemittel: Untersuchung der Symbiose aus Nützlichkeit und Phantasie bei der Nutzung von Werbe- und Markenpersönlichkeiten.

6. Testimonial: Definition von Testimonials und die Bedeutung von Vertrauen, Kompetenz und Sympathie am Beispiel von Testimonials wie James Bond.

7. Der Autor Ian Fleming: Biografischer Abriss über Ian Fleming und die Entstehung der Figur James Bond aus dessen Kriegserfahrungen.

8. Der Agent erhält sein Gesicht: Dokumentation der visuellen Entwicklung des Bond-Charakters von den ersten Roman-Illustrationen bis zum Film-Icon.

9. Die Figur James Bond: Psychoanalytische Betrachtung der Anziehungskraft von Bond als Held und der wiederkehrenden Schemata in Flemings Romanen.

10. Der Erfolg des James Bond: Analyse des weltweiten kommerziellen Erfolgs der Filmreihe, insbesondere durch Merchandising in den 60er Jahren.

11. Product Placements: Historische Entwicklung und massiver Anstieg der Produktplatzierungen in den Bond-Filmen, besonders ab den 80er Jahren.

12. Deutsche Autos im 007-Einsatz: Fallstudie zur engen Kooperation mit BMW bei den Modellen Z3 und Z8 sowie die strategische Integration in die Handlung.

13. Mythos 007 – Die James-Bond-Erfolgsformel: Untersuchung des filmischen Musters, der Formelhaftigkeit der Storyboards und des Einflusses von Marketing-Studien.

14. Markenzeichen 007 – Millionengewinne: Betrachtung der Lizenzvermarktung und der Entwicklung von 007 zur globalen Identifikationsfigur für Werbetreibende.

15. James Bond zum Jahrtausendwechsel: Fazit zur Transformation von Bond vom Träger von Markenartikeln hin zum "Agentencommercial" in einer technisierten Werbewelt.

Schlüsselwörter

James Bond, Product Placement, Markenimage, Image-Transfer, Werbewirkung, Testimonial, Markenpersönlichkeit, 007-Filme, Konsumentenverhalten, Marketingstrategie, Identifikation, Konsumgesellschaft, Werbeträger, Markenbindung, Creative Placement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strategische Verbindung zwischen dem Filmhelden James Bond und der Platzierung von Markenartikeln, um die Entwicklung und Wirkung von Product Placements in der Filmindustrie aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Markenpsychologie, das Starsystem in der Werbung, die dramaturgische Rolle des Helden bei Fleming und Eco sowie die ökonomische Entwicklung des Merchandisings in Bond-Filmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Wandel von Marken als notwendige Requisiten zur Charakterzeichnung hin zu den heutigen, oft dominanten Product Placements zu untersuchen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Literatur- und Filmanalyse, gestützt auf Marketingtheorien sowie filmtheoretische Konzepte zur Struktur von Erzählungen und Heldenmythen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definition von Markenimage, die psychologischen Aspekte von Stars, die Entstehung der Bond-Figur durch Ian Fleming und die detaillierte Fallstudie zur Zusammenarbeit mit Automobilmarken wie BMW.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Product Placement, Image-Transfer, Markenpersönlichkeit, Testimonial und Konsumentenpsychologie charakterisiert.

Wie hat sich die Rolle der Marken in den Bond-Filmen verändert?

Während Markenartikel früher der Charakterisierung von Bond dienten, haben sie sich zunehmend verselbständigt und sind heute oft integraler, teils dominanter Bestandteil der Werbestrategie in den Filmen.

Warum spielt die Marke BMW eine so große Rolle in der Untersuchung?

BMW dient als Paradebeispiel für die moderne, hochgradig integrierte Werbekooperation, bei der die Fahrzeugmodelle weit über die Handlung hinaus als Markenbotschafter und Star des Films fungieren.

Welche Bedeutung hat der Begriff "Testimonial" in diesem Kontext?

Der Begriff beschreibt James Bond als eine ideale Werbeperson, die durch ihre Kombination aus Sympathie, Vertrauen und Kompetenz ein enormes Potenzial zur Qualitätsübertragung auf beworbene Produkte besitzt.

Excerpt out of 115 pages  - scroll top

Details

Title
Warum James Bond nicht ohne Marken und die Marken nicht ohne James Bond auskommen
College
Technical University of Berlin  (Medienberatung)
Grade
2
Author
Nuschi Natalie Kelm (Author)
Publication Year
2001
Pages
115
Catalog Number
V92309
ISBN (eBook)
9783656966456
Language
German
Tags
Leben
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nuschi Natalie Kelm (Author), 2001, Warum James Bond nicht ohne Marken und die Marken nicht ohne James Bond auskommen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92309
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