Frida Kahlo im Zeichen der Postmoderne


Hausarbeit, 2008
25 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstracto

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung und Aufbau der Arbeit

2. Zum Leben Frida Kahlos

3. Frida Kahlos Selbstbildnisse
3.1 Allgemeines
3.2 Die Beziehung zu Diego Rivera
3.3 Fridas Kinderlosigkeit
3.4 Das körperliche Leiden

4. Frida Kahlo als Repräsentantin der Postmoderne
4.1 Zur Postmoderne
4.2 Hybridität
4.3 Intertextualität
4.4 Die Aufhebung des Logos

5. Zusammenfassung und abschließende Gedanken

Literaturverzeichnis

Abstracto

No sólo desde el éxito fulminante de la película “Frida” la gran artista mexicana Frida Kahlo goza de gran interés tanto científico que personal. Hispanistas, feministas, historiadores, biógrafos o simplemente amantes del arte investigan sobre su vida y su obra, muy raramente capaces de separar el uno del otro. El resultado nunca puede ser una imagen monolítica. Fundiendo límites y uniendo tantos aspectos diferentes y frecuentemente contradictorios en sí, la Kahlo representa una figura híbrida que requiere igualmente ser considerada desde diferentes puntos de vista y ángulos abiertos.

Por consecuente este trabajo tiene como objetivo de mostrar la ambigüedad y multiplicidad de esa mujer y su obra ejemplificando aspectos importantes de la posmodernidad, como la híbridez, la intertextualidad o el abandono del logos.

El trabajo se divida en dos partes: después de un resumen corte de la biografía fascinante de Frida Kahlo se centrará en sus autorretratos que constituyen la parte mayor y más significativa de su obra. Tres de ellos, muy famosos y típicos para distintos aspectos decisivos de su vida, se analisarán lo profundamente posible que el marco de este trabajo permite. En un segundo paso se representarán los mencionados topoi posmodernos al nivel teórico antes de aplicarlas respecto a Frida Kahlo y su arte.

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Selbstbildnis mit Affe und Papagei (1942) 10 Abb. 2: Selbstbildnis mit Affe (1938)

Abb. 3: Selbstbildnis Dr. Eloesser gewidmet (1938)

Abb. 4: Diego und ich (1949) 10 Abb. 5: Henry Ford Hospital (1932)

Abb. 6: Baum der Hoffnung bleibe stark (1946)

Abb. 7: Seiten aus Frida Kahlos Tagebuch

Abb. 8: Selbstbildnis mit abgeschnittenem Haar (1940)

Abb. 9: Selbstbildnis mit Zopf (1941)

Die Bilder stammen entweder aus den zitierten Büchern, allen voran Frida Kahlo. Las Pinturas von Hayden Herrera, oder sind als aus dem Internet herunter geladene Graphiken gekennzeichnet.

1. Einleitung und Aufbau der Arbeit

Das Werk Frida Kahlos in einer 20seitigen Hausarbeit auf ausreichende und ihr gebührende Weise analysieren zu wollen, ist aufgrund der Vielzahl an Gemälden, Skizzen und Schriften, die in sich wiederum so facettenreich sind, verschiedene Interpretationen zulassen und aus vielen Blickwinkeln zu sehen sind, von Vornherein zum Scheitern verurteilt. Genauso wenig erscheint es sinnvoll, nur einen Teil ihrer Person oder ihrer Arbeiten isoliert zu betrachten, da es gerade die Querverweise und intertextuellen Bezüge sind, die die Gesamtheit ihrer Faszination ausmachen.

Die Künstlerin, die zu den bedeutendsten Mexikos zählt und letztes Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, wird oft als „Malerin des Schmerzes“ oder „Malerin wider das Leiden“ bezeichnet, dabei ist sie viel mehr. Ihre bewegte Biographie und die Verarbeitung von Schicksalsschlägen und sowohl körperlichen als auch seelischen Qualen sind sicher ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kunst und nicht zuletzt auch mitverantwortlich für das breite Interesse an ihr, doch würde man ihr mit einer Reduzierung darauf Unrecht tun. Frida Kahlo lässt sich nicht kategorisieren oder eindeutig zuordnen, sie ist stark und schwach, Frau und Mann, Mutter und Kind, Ehefrau und Geliebte, Künstler und Bewunderer, modern und traditionell, surreal und realistisch, sie ist Frida, Frieda, Friducha, Doña Frida, La Malinche, La Ocultadora, Frida Pata de Palo, Fridushka Freiducha, Tu Niña Chicuititita, La Chicha, Friedita, F, La Poderosa, Friduchin, La Malhora, Fisita, Mara…[1]

Alejandro Gómez Arias, Jugendfreud und erste große Liebe Frida Kahlos, sagte einmal über sie: „la personalidad de esta mujer era tan contradictoria y múltiple que podría decirse que había muchas Fridas. Quizá ninguna la que ella hubiera querido ser.[2]

Obwohl sie sich zahlreich selbst darstellte und viele ihrer Bildnisse sich auf den ersten Blick ähneln und ein und dieselbe Frida widerspiegeln zu scheinen, gibt es diese eine kohärente Frida nicht, und so hat auch diese Arbeit nicht zum Ziel, ein vollständiges Bild ihrer Person und ihres Werkes abzugeben. Sie soll vielmehr den hybriden Charakter selbiger, der sie zur Repräsentantin der Postmoderne macht, herausstellen. Da die Selbstbildnisse einen sehr großen und bedeutenden Teil ihres Werkes ausmachen, wird das Hauptaugenmerk darauf liegen.

Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile. Nach einem kurzen biographischen Abriss geht es in Kapitel 3 um Frida Kahlos Selbstporträts, von denen drei exemplarisch genauer in Betracht gezogen werden. Im zweiten Teil der Arbeit wird versucht, ihr Werk im Rahmen des postmodernen Diskurses zu analysieren. Hierbei werden in einem ersten Schritt auf theoretischer Ebene für die Postmoderne grundlegende Begriffe wie Hybridität, Intertextualität und Logos geklärt, und in einem zweiten Schritt Bezüge zu Frida Kahlo, die die jeweiligen Konzepte verdeutlichen, hergestellt.

[...]


[1] Tibol (2004)

[2] Alejandro Gómez Arias: Un testimonio sobre Frida Kahlo. Zit. nach Herrera (2005: 136)

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Frida Kahlo im Zeichen der Postmoderne
Hochschule
Universität Leipzig  (Romanistik)
Veranstaltung
Diskurse der Hybridität: Die Eroberung von Mexiko: Cortés, Malinche Chroniken – Texte – Theater – Tanz – Kunst – Frida Kahlo
Note
2,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
25
Katalognummer
V92325
ISBN (eBook)
9783638061223
ISBN (Buch)
9783638950626
Dateigröße
764 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frida, Kahlo, Zeichen, Postmoderne, Diskurse, Hybridität, Eroberung, Mexiko, Cortés, Malinche, Chroniken, Texte, Theater, Tanz, Kunst
Arbeit zitieren
Nadine Seidel (Autor), 2008, Frida Kahlo im Zeichen der Postmoderne, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92325

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