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Didaktisches Potenzial von Bildern im Geschichtsunterricht. Handlungsorientierter Umgang mit Bildern

Titel: Didaktisches Potenzial von Bildern im Geschichtsunterricht. Handlungsorientierter Umgang mit Bildern

Hausarbeit , 2019 , 17 Seiten

Autor:in: Eileen Hübner (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll das didaktische Potential der Bilder untersuchen. Zu diesem Zweck wird zunächst die Geschichte von Bildern im Geschichtsunterricht beleuchtet. Anschließend soll die Bedeutung von Bildern erläutert werden, bevor es dann darum geht, wie im Idealfall eine systematische Bildanalyse vonstattengehen sollte. Zum Schluss der Arbeit werden einige verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, Bilder handlungsorientiert in den Unterricht einzubauen, bevor im letzten Kapitel auch die Schwächen von Bildern beleuchtet werden.

Auf Grund der Möglichkeiten, die ein Bild bieten kann, ist es nicht verwunderlich, dass Bilder inzwischen zu einem elementaren Bestandteil des Unterrichtes geworden sind. Gerade im Geschichtsunterricht nehmen sie eine noch viel bedeutsamere Rolle ein. Bilder können als Informationsträger der Vergangenheit dienen, weshalb sie für den Geschichtsunterricht bestens geeignet sind, da dieser unter einem Defizit an primären Anschauungsmitteln leidet.

Sie sind zu einer festen Größe in jedem Schultyp und jeder Altersklasse geworden. Obwohl das Bild zu den ältesten Unterrichtsmedien zählt, kann man deutlich erkennen, dass sich ihr Einsatz in den letzten Jahren verändert hat. Allerdings finden Bilder noch immer hauptsächlich als Illustration Einzug in den Geschichtsunterricht. Hier ist ihr Nutzen lediglich auf ihre attraktive, anschauliche und motivierende Darstellung von Geschichte beschränkt.

Die darüber hinausgehenden didaktischen Möglichkeiten von Bildern werden hier leider oft nicht ausgeschöpft. Obwohl Schulbücher über eine üppige Ausstattung an Bildmaterial verfügen, stellt die systematische Bearbeitung noch immer die Ausnahme dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte des Bildes im Geschichtsunterricht

3. Was können Bilder vermitteln?

4. Kriterien für die Bildinterpretation

5. Handlungsorientierter Umgang mit Bildern

6. Kritik

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht das didaktische Potenzial von Bildern im Geschichtsunterricht. Ziel ist es, die historische Bedeutung von Bildquellen aufzuzeigen, systematische Analysemodelle vorzustellen und handlungsorientierte Methoden zu präsentieren, die eine aktive Auseinandersetzung der Schüler mit visuellen Medien fördern.

  • Historische Entwicklung der Bildnutzung im Unterricht
  • Didaktische Funktionen von Bildern als Unterrichtsmedium
  • Methoden der systematischen Bildinterpretation (nach Panofsky/Pandel)
  • Kreative und handlungsorientierte Ansätze zur Bilderschließung
  • Kritische Reflexion der Bildwahrnehmung und medialen Überreizung

Auszug aus dem Buch

3. Was können Bilder vermitteln?

Es ist deutlich erkennbar welche wichtige Rolle der Einsatz von Bildern im Geschichtsunterricht spielt. Das Bild ist inzwischen zu einer universell einsetzbaren Wunderwaffe geworden, die in jeder Unterrichtsphase eingesetzt werden kann. Während früher ein Bild oft nur als Einstieg genutzt wurde, um Interesse zu wecken, wird es nun in der Geschichtsdidaktik auch an anderer Stelle empfohlen. Christoph Hamann etwa unterscheidet in seinem Buch Bilderwelten und Weltbilder: Fotos, die Geschichte(n) mach(t)en zwei grundsätzliche Nutzungsarten eines Bildes. Zum einen das Bild als Mittel und zum anderen das Bild als Zweck, und zählt bei der ersten Kategorie viele verschiedene Möglichkeiten auf ein Bild im Unterricht einzusetzen. In der ersten Phase des Unterrichts sieht er das Potential eines Bildes hauptsächlich als Motivator und als Hinführung zur Problemstellung. In der Arbeitsphase kann man laut Hamann ein Bild zur Veranschaulichung, Intensivierung und Festigung einsetzen. Zu Letzt können sie auch zum Stundenende in den Unterricht eingebaut werden. Hier treten sie als Ergebnissicherung, Wiederholung, Weiterführung, Transfer und Problematisierung auf.

Im Allgemeinen kann man also sagen, dass Bildquellen im Unterricht vielseitig einsetzbar sind und neben Textquellen einen Einblick in vergangene Zeiten geben können. Doch was sind die didaktischen Funktionen eines Bildes im Geschichtsunterricht? Levin, Anglin und Carney haben hierzu 1987 ein Modell aufgestellt, welches dem Bild als Unterrichtsmedium fünf Funktionen zuteilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die allgegenwärtige Präsenz von Bildern und deren zunehmende Bedeutung im modernen Geschichtsunterricht.

2. Geschichte des Bildes im Geschichtsunterricht: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des Bildes als Unterrichtsmedium nach, von Comenius' Ansätzen bis hin zum Einfluss der modernen Fotografie.

3. Was können Bilder vermitteln?: Hier werden die didaktischen Funktionen von Bildern erläutert und deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Phasen des Unterrichts beleuchtet.

4. Kriterien für die Bildinterpretation: Das Kapitel führt in das dreistufige Modell der Bildinterpretation nach Panofsky ein, das für eine methodisch fundierte Quellenarbeit essenziell ist.

5. Handlungsorientierter Umgang mit Bildern: Hier werden kreative Methoden vorgestellt, um Schüler zu einer aktiven und spielerischen Auseinandersetzung mit historischen Bildquellen zu motivieren.

6. Kritik: Diese kritische Betrachtung befasst sich mit der Problematik der Bildflut, der Flüchtigkeit der Wahrnehmung und den Schwierigkeiten bei der Umsetzung didaktischer Modelle in der Schulpraxis.

7. Fazit: Die Zusammenfassung betont die Notwendigkeit, Bildkompetenz systematisch zu fördern, um den Herausforderungen einer visuell geprägten, schnelllebigen Medienwelt zu begegnen.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Bildinterpretation, historische Quelle, didaktische Funktion, Bildkompetenz, Handlungsorientierung, visuelle Medien, Panofsky, Pandel, Medienkonsum, Bildanalyse, Geschichtsdidaktik, Quellenkritik, Unterrichtsmethodik, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das didaktische Potenzial von Bildern im Geschichtsunterricht und zeigt auf, wie diese über bloße Illustrationen hinaus als historische Quellen genutzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die historische Bedeutung von Bildern, verschiedene methodische Modelle der Bildanalyse sowie kreative, handlungsorientierte Unterrichtsformen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften und Interessierten zu vermitteln, wie Bilder systematisch und reflektiert im Unterricht eingesetzt werden können, um die historische Kompetenz der Schüler zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf geschichtsdidaktische Fachliteratur und erläutert wissenschaftliche Modelle zur Bildinterpretation, insbesondere das dreistufige Modell von Erwin Panofsky.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die historische Genese der Bildnutzung, die Einordnung didaktischer Funktionen, konkrete Analysemethoden sowie eine Fülle an praktischen, handlungsorientierten Beispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Bildkompetenz, Historisches Lernen, Bildquelle, Handlungsorientierung und Quellenkritik.

Warum ist die "systematische" Bildanalyse so wichtig für Schüler?

Ohne systematische Analyse besteht die Gefahr, dass Schüler Bilder nur oberflächlich wahrnehmen und subjektiven Deutungen erliegen, statt sie als komplexe historische Zeugnisse zu begreifen.

Welche Herausforderungen bei der Umsetzung werden genannt?

Die Arbeit identifiziert die Schnelllebigkeit der Medien, die oft unreflektierte Illustrationspraxis in Schulbüchern und die Schwierigkeit, die Theorie einer Bildinterpretation im hektischen Schulalltag umzusetzen, als größte Hürden.

Was unterscheidet das Modell der "handlungs-orientierten" Arbeit von der reinen Theorie?

Während die wissenschaftliche Bildanalyse eine fachspezifische, methodische Strenge erfordert, setzen handlungsorientierte Modelle wie Rollenspiele oder Malbücher auf Motivation und spielerische Annäherung, um das Interesse der Schüler zu wecken.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für den außerschulischen Bereich?

Die im Geschichtsunterricht erworbenen Kompetenzen zur kritischen Bildbetrachtung seien essenziell, um sich in der heutigen, von Bildmedien dominierten Welt besser zurechtzufinden und Manipulationen zu durchschauen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Didaktisches Potenzial von Bildern im Geschichtsunterricht. Handlungsorientierter Umgang mit Bildern
Autor
Eileen Hübner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V923295
ISBN (eBook)
9783346252685
ISBN (Buch)
9783346252692
Sprache
Deutsch
Schlagworte
didaktisches potenzial bildern geschichtsunterricht handlungsorientierter umgang
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eileen Hübner (Autor:in), 2019, Didaktisches Potenzial von Bildern im Geschichtsunterricht. Handlungsorientierter Umgang mit Bildern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923295
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Leseprobe aus  17  Seiten
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