Die Arbeit behandelt die Thematik der individuellen Förderung neu zugewanderter Kinder und stellt die einzelnen Förderstunden der Autorin mit einem Schüler der Deutsch-Intensivklasse (Dikla) dar.
Um einen Schüler aus der Deutsch-Intensivklasse in eine Regelklasse einführen zu können, muss das Kind bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Nach dem Gesprächsquellen der Schuldirektorin und Dikla-Leitung beziehungsweise dem vorläufigen Schulcurriculum, welches noch in Erarbeitung ist und noch keine schriftlichen festgehaltene Standards vorliegen, wird von den SchülerInnen erwartet, dass sie in der Lage sind, selbstständig Buchstaben zu entziffern und über einen altersangemessenen Wortschatz verfügen. Zusätzlich eigenständig disparate deutsche Begriffe in Wortklassen segmentieren können. Dies gelingt allerdings meist ab dem achten Lebensjahr beziehungsweise ab 16 Monate Kontaktdauer mit der Zweitsprache.
Inhaltsverzeichnis
- Schulprofil und Beschulungsmodell neu zugewanderter Kinder
- Kurzporträt des geförderten Schülers
- Sprachstandsdiagnose und Förderprofil
- Zu Beginn der Förderung
- Am Ende der Förderung
- Erhebung zum sozialen Netzwerk und FEESS
- Tabellarische Darstellung der Fördereinheiten
- Förderstunde vom 02.05.2019 - Leseverständnis
- Förderstunde vom 09.05.2019 - Sprachstanddiagnose
- Förderstunde vom 16.05.2019 - Interpunktion
- Förderstunde vom 23.05.2019 - Satzbau
- Förderstunde vom 02.05.2019 - Entfallen: Feiertag (Christi Himmelfahrt)
- Förderstunde vom 06.06.2019 - Artikel
- Förderstunde vom 13.06.2019 - Helferkäfer
- Förderstunde vom 20.06.2019 - Entfallen: Feiertag (Fronleichnam)
- Auswertung der Förderung
- Dokumentation von Schülerarbeiten
- Förderstunde vom 02.05.2019 – Leseverständnis
- Förderstunde vom 09.05.2019 – Sprachstanddiagnose
- Förderstunde vom 16.05.2019 - Interpunktion
- Förderstunde vom 23.05.2019 - Satzbau
- Plakat zu Satzbau
- Satzkonstellationen
- Förderstunde vom 06.06.2019 - Artikel
- Plakat zu den Artikeln
- Lola-Arbeitsheft Ausarbeitungen
- Förderstunde vom 13.06.2019 - Helferkäfer
- Dokumentation von Fördermaterial
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit fokussiert auf die individuelle Förderung von neu zugewanderten Kindern im Kontext der XX-Schule. Es wird die konkrete Situation in der Deutsch-Intensivklasse (DiKla) beleuchtet, in der Kinder mit unterschiedlichen Sprachniveaus und Lernvoraussetzungen unterstützt werden. Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Chancen der individuellen Förderung, die Bedeutung der Sprachvermittlung und die Entwicklung von Lernstrategien für diese Schülergruppe.
- Individuelle Förderung in der DiKla
- Sprachvermittlung und Sprachentwicklung
- Lernstrategien und Fördermethoden
- Integrationsprozesse und soziale Interaktion
- Herausforderungen und Chancen der Beschulung von neu zugewanderten Kindern
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Schulstruktur und das Beschulungsmodell der XX-Schule mit Fokus auf die Deutsch-Intensivklasse für neu zugewanderte Kinder. Es werden die Rahmenbedingungen der Schule, die Anzahl der Schüler und Lehrkräfte sowie die Organisation des Unterrichts beschrieben. Zudem wird die Zusammensetzung der DiKla und die spezifischen Bedürfnisse der Schüler dieser Klasse näher erläutert. Das zweite Kapitel gibt einen Einblick in das individuelle Profil des geförderten Schülers. Die folgenden Kapitel beschäftigen sich mit der Sprachstandsdiagnose und dem Förderprofil des Schülers. Die detaillierte Darstellung der Fördereinheiten inklusive Dokumentation von Schülerarbeiten und verwendetem Fördermaterial gibt Einblick in den konkreten Förderprozess.
Schlüsselwörter
Individuelle Förderung, neu zugewanderte Kinder, Deutsch-Intensivklasse (DiKla), Sprachstanddiagnose, Förderprofil, Lernstrategien, Sprachvermittlung, Integrationsprozesse, Soziales Netzwerk, FEESS, Schülerarbeiten, Fördermaterial.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Deutsch-Intensivklasse (DiKla)?
Eine DiKla ist ein spezielles Beschulungsmodell für neu zugewanderte Kinder, um sie intensiv sprachlich auf den Übergang in eine Regelklasse vorzubereiten.
Welche Voraussetzungen müssen Kinder für den Wechsel in die Regelklasse erfüllen?
Schüler sollten in der Lage sein, Buchstaben selbstständig zu entziffern, über einen altersangemessenen Wortschatz verfügen und Begriffe in Wortklassen segmentieren können.
Wie lange dauert es normalerweise, bis Kinder die nötigen Sprachkenntnisse erwerben?
Wesentliche Fortschritte bei der Segmentierung der Zweitsprache zeigen sich meist ab einer Kontaktdauer von etwa 16 Monaten oder ab dem achten Lebensjahr.
Welche Fördermethoden werden in der individuellen Förderung genutzt?
Eingesetzt werden unter anderem Leseverständnis-Übungen, Sprachstandsdiagnosen, Plakate zum Satzbau sowie spezifische Materialien wie der 'Helferkäfer'.
Warum ist die soziale Interaktion für neu zugewanderte Kinder wichtig?
Die Einbindung in soziale Netzwerke und die Interaktion mit Mitschülern fördern nicht nur die Sprachentwicklung, sondern sind essenziell für einen erfolgreichen Integrationsprozess.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2019, Individuelle Förderung neu zugewanderter Kinder, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923344