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EU-Normen und die Entstehung von Regelungen. Das Komitologie- und Lamfalussy-Verfahren

Título: EU-Normen und die Entstehung von Regelungen. Das Komitologie- und Lamfalussy-Verfahren

Elaboración , 2019 , 19 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Política - Tema: Unión Europea
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Gesetzgebung der Europäischen Union, im Besonderen mit den Europäischen Normen und der Entstehung von Regelungen im Finanzsektor. Zu Beginn wird zunächst das ordentliche Gesetzgebungsverfahren, welches das am häufigsten anzuwendende Gesetzgebungsverfahren in der Rechtsetzung der Europäischen Union ist, näher erläutert. Darauf folgt eine Erklärung des Komitologie Begriffes sowie eine detaillierte Betrachtung des Lamfalussy-Verfahrens, welches zum einen ein Komitologie-Verfahren ist und zum anderen der Beschleunigung des EU-Gesetzgebungsprozesses im Finanzsektor dient. In diesem Zusammenhang wird auch die Umsetzung sowie die Nichtumsetzung von Richtlinien betrachtet und mit jeweils einem Fallbeispiel des EuGHs verdeutlicht. Die Arbeit schließt mit einem kurzen Fazit über die Thematik ab.

Die Gesetzgebung innerhalb der Europäischen Unionen ist geprägt durch langwierige Verfahren und eine große Anzahl von Akteuren, denn die Einzelinteressen der einzelnen Mitgliedsstaaten müssen hier miteinander vereint werden. Die Europäische Kommission, der Rat der Europäischen Unionen und das Europäische Parlament wirken deshalb bei der Rechtsetzung in der Europäischen Union zusammen, meistens werden zur Erarbeitung von Rechtsakten zudem noch verschiedene Ausschüsse der Mitgliedsstaaten beratend hinzugezogen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ordentliches Gesetzgebungsverfahren

3. Komitologie

4. Lamfalussy Verfahren

5. Umsetzung von Richtlinien

6. Nichtumsetzung von Richtlinien

6.1 Fallbeispiel

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Gesetzgebungsprozesse der Europäischen Union, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Entstehung von Regelungen im Finanzsektor liegt. Ziel ist es, das ordentliche Gesetzgebungsverfahren, die Komitologie sowie das spezialisierte Lamfalussy-Verfahren zu analysieren und die Herausforderungen bei der Umsetzung sowie der Nichtumsetzung von EU-Richtlinien durch die Mitgliedstaaten aufzuzeigen.

  • Struktur des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens
  • Grundlagen und Aufgaben der Komitologie
  • Mechanismen und Stufen des Lamfalussy-Verfahrens
  • Rechtliche Folgen der Nichtumsetzung von EU-Richtlinien
  • Analyse eines Fallbeispiels zur Nichteinhaltung durch Mitgliedstaaten

Auszug aus dem Buch

Lamfalussy Verfahren

Das Lamfalussy Verfahren ist eine Reform des Komitologieverfahrens, welches zunächst 2001 von dem Ausschuss der Weisen unter der Leitung von Baron Alexandre de Lamfalussy vorgeschlagen wurde. Ziel des Verfahrens war es den EU-Gesetzgebungsprozess durch die Konzentration auf das Wesentliche nicht nur zu beschleunigen, aber auch transparenter zu machen und für „Konvergenz bei der Anwendung der europäischen Reglungen zu sorgen“. Besonders im Finanzsektor hatte man sich mit dem Financial Services Action Plan (FSAP) die Schaffung eines integrierten europäischen Finanzmarktes, um das Vertrauen der Anleger in den europäischen Kapitalmarkt sowie die Finanzmarktstabilität zu stärken, im Sinne.

Da dies nur durch europaweite einheitliche Regelungen und die Integration der Märkte passieren konnte, war hier ein neues Verfahren von Nöten, da dies mit dem herkömmlichen Verfahren nicht zu bewältigen war. Das Lamfalussy Verfahren sollte hierzu die Lösung bieten. Das Verfahren fand zu Beginn nur Anwendung im Bereich der Wertpapiere, seit 2005 wurde die Anwendung des Lamfalussy-Verfahrens jedoch auf die Bereiche Banken, Versicherungen und betriebliche Altersvorsorge und Finanzkonglomerate ausgeweitet.

Das Verfahren umfasst vier Stufen, auf den ersten beiden Stufen wird sich mit den Rechtssetzungsmaßnahmen beschäftigt, während die letzten beiden Stufen mit der Umsetzung und der Durchführung dieser dienen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert die Komplexität der EU-Gesetzgebung und stellt die Forschungsziele der Arbeit vor, insbesondere den Fokus auf den Finanzsektor.

Ordentliches Gesetzgebungsverfahren: Dieses Kapitel beschreibt das zentrale Rechtsetzungsverfahren der EU gemäß Art. 294 AEUV und die verschiedenen Stufen der Lesungen zwischen Parlament und Rat.

Komitologie: Das Kapitel definiert den Begriff der Komitologie als System von Expertenausschüssen, welche die Europäische Kommission bei der Durchführung von Rechtsakten unterstützen.

Lamfalussy Verfahren: Es wird das vierstufige Lamfalussy-Verfahren als Instrument zur Beschleunigung und Harmonisierung der Gesetzgebung im Finanzsektor detailliert dargestellt.

Umsetzung von Richtlinien: Dieser Teil behandelt die Verpflichtung der Mitgliedstaaten, EU-Richtlinien in nationales Recht zu überführen, und beleuchtet die Problematik bei säumiger Umsetzung.

Nichtumsetzung von Richtlinien: Das Kapitel befasst sich mit den Konsequenzen bei mangelhafter Umsetzung und nutzt ein konkretes Fallbeispiel zur Verdeutlichung des Vertragsverletzungsverfahrens.

Fazit: Das Fazit bewertet den bisherigen Gesetzgebungsrahmen und die Effizienz des Lamfalussy-Verfahrens im Kontext der europäischen Finanzmarktintegration.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Gesetzgebungsverfahren, Finanzsektor, Komitologie, Lamfalussy-Verfahren, Richtlinien, Umsetzung, Mitgliedstaaten, Europäische Kommission, Europäisches Parlament, Rechtsakte, Finanzmarktintegration, Vertragsverletzungsverfahren, Rechtsetzung, AEU-Vertrag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Strukturen und Verfahren der Gesetzgebung innerhalb der Europäischen Union mit einem spezifischen Fokus auf den Finanzsektor.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören das ordentliche Gesetzgebungsverfahren, die Komitologie-Strukturen, das Lamfalussy-Verfahren sowie die rechtlichen Herausforderungen bei der Umsetzung von EU-Richtlinien.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Abläufe der EU-Rechtsetzung zu erläutern und aufzuzeigen, wie diese Prozesse zur Integration der europäischen Finanzmärkte beitragen und welche Probleme bei Nichteinhaltung durch Mitgliedstaaten entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtswissenschaftliche und politikwissenschaftliche Analyse auf Basis von EU-Verträgen, Fachliteratur und Fallbeispielen der europäischen Rechtsprechung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens, die Funktionsweise der Komitologie, die vier Stufen des Lamfalussy-Verfahrens sowie die Analyse von Umsetzungsmechanismen und Sanktionen bei Nichtumsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die wichtigsten Begriffe sind EU-Recht, Finanzmarktintegration, Gesetzgebungsprozess, Komitologie und das Vertragsverletzungsverfahren.

Was ist das spezifische Ziel des Lamfalussy-Verfahrens?

Das Verfahren soll den EU-Gesetzgebungsprozess beschleunigen und durch die Konzentration auf das Wesentliche transparenter machen, um eine konvergente Anwendung von Regeln im Finanzsektor sicherzustellen.

Welches Fallbeispiel wird im Kontext der Nichtumsetzung angeführt?

Es wird das Klageverfahren der Europäischen Kommission gegen Luxemburg vor dem Gerichtshof der EU aus dem Jahr 2015 thematisiert, welches die Nichteinhaltung von Richtlinien zur Abhängigkeit von Ratings betraf.

Welche Rolle spielt die Kommission im Gesetzgebungsprozess?

Die Kommission fungiert als Einbringer von Gesetzesvorschlägen und übernimmt im Lamfalussy-Verfahren eine leitende Funktion bei der Überwachung der Umsetzung in den Mitgliedstaaten.

Was passiert bei unzureichender Umsetzung einer Richtlinie durch einen Mitgliedstaat?

Bei Nichteinhaltung kann die Kommission ein formelles Vertragsverletzungsverfahren einleiten, welches bei andauerndem Verstoß bis zur Anrufung des Gerichtshofs und der Festsetzung von Zwangsgeldern führen kann.

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Detalles

Título
EU-Normen und die Entstehung von Regelungen. Das Komitologie- und Lamfalussy-Verfahren
Universidad
University of Applied Sciences Frankfurt am Main
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
19
No. de catálogo
V923545
ISBN (Ebook)
9783346301635
ISBN (Libro)
9783346301642
Idioma
Alemán
Etiqueta
Finanzmarktrecht EU Normen Entstehung von Regelungen Lamfalussy-Verfahren Ordentliches Gesetzgebungsverfahren Komitologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2019, EU-Normen und die Entstehung von Regelungen. Das Komitologie- und Lamfalussy-Verfahren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923545
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