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Das Aufwärmen im Sport. Eine kurze Darstellung der verschiedenen Formen und Faktoren

Titre: Das Aufwärmen im Sport. Eine kurze Darstellung der verschiedenen Formen und Faktoren

Dossier / Travail , 2019 , 13 Pages , Note: 1

Autor:in: Michael Gruenert (Auteur)

Sport - Kinésiologie théorique et Théorie d'entraînement
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Diese Arbeit beschreibt, welche Möglichkeiten des Aufwärmens im Sport vorhanden sind. Die meisten Menschen, die Sport treiben, wissen, dass sie sich aufwärmen müssen, bevor sie eine sportliche Leistung vollbringen. Dieses Aufwärmen geschieht jedoch (noch) sehr willkürlich und entspricht nicht den kommenden Leistungsanforderungen. Daraus können Probleme resultieren, die sich in Form von Verletzungen sowohl am aktiven als auch am passiven Bewegungsapparat zeigen.

Im Freizeitsport dient das Aufwärmen hauptsächlich der Vorbeugung von Verletzungen, denn auf dieser Ebene ist Sport Vergnügungs-, Ausgleichs-, Gesundheitsfaktor. Im sogenannten Spitzensport sind ohne ein gezieltes spezielles Aufwärmtraining keine Spitzenleistungen mehr zu erreichen. Überlastungsschäden hauptsächlich am passiven Bewegungsapparat zwingen viele Sportler zum Aufgeben der Sportart oder sie lässt sich nur noch eingeschränkt ausführen.

Ein sinnvolles Aufwärmen und Vorbereiten auf die kommenden Belastungen soll Sportverletzungen verhüten. Zeitdauer und Intensität sowie die Gestaltung des Aufwärmens müssen sich am Sportler (z.B. Kinder, Jugendliche, Senioren, Freizeitsportler, Leistungssportler,...) und an äußeren Einflüssen wie Temperatur etc. orientieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Arten des Aufwärmens

2.1 Allgemeines Aufwärmen

2.2 Spezielles Aufwärmen

2.3 Individuelles Aufwärmen

3. Bedeutung des Aufwärmens

3.1 Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur

3.2 Wirkungen auf Bänder, Kapseln, Sehnen, Knorpel und Gelenke

3.3 Wirkungen auf Muskeldysbalancen

3.4 Wirkungen auf die Psyche

4. Planen eines Aufwärmprogramms

4.1 Ausdauerorientierte Sportarten

4.2 Kraftorientierte Sportarten

4.3 Schnelligkeits- und schnellkraftorientierte Sportarten

4.4 Spielsportarten

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die essenzielle Bedeutung eines fachgerechten Aufwärmtrainings für die Leistungssteigerung sowie die Prävention von Verletzungen im Sport darzulegen und konkrete Handlungsanweisungen für die Gestaltung individueller Aufwärmprogramme zu liefern.

  • Systematische Einteilung der Aufwärmmethoden (aktiv, passiv, mental)
  • Physiologische Auswirkungen auf den Bewegungsapparat und das Herz-Kreislauf-System
  • Strategien zur Vermeidung von Muskeldysbalancen durch gezieltes Training
  • Bedeutung der mentalen Einstimmung auf den sportlichen Wettkampf
  • Sportartspezifische Planung von Aufwärmprogrammen

Auszug aus dem Buch

3.1 Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur

Durch ein Aufwärmtraining steigt die Körperkerntemperatur von ca. 37° C auf ca. 38,5° - 39° Celsius an. Um die Körpertemperatur zu steigern, müssen große Muskelmassen (1/6 bis 1/7 der Gesamtmuskulatur) bewegt werden, z.B. durch einfaches Laufen. Denn bei jeder Muskelarbeit entsteht zusätzlich anfallende Wärme als „Abfallprodukt“, die teils nach außen abgegeben werden kann (Schweiß!) und teils die Körperkerntemperatur erhöht. Denn gerade bei dieser erhöhten Temperatur arbeiten die Enzymsysteme am besten. „Beim Erreichen einer Optimaltemperatur laufen alle für die motorische Leistungsfähigkeit entscheidenden physiologischen Reaktionen mit dem günstigsten Wirkungsgrad ab“ (ISRAEL 1977, 387).

Unter Anwendung der RGT-Regel (Reaktions-Geschwindigkeits-Temperatur-Regel von Hoff-Arrhenius) führt dies zu einer Beschleunigung der Stoffwechselprozesse und der Reizleitung. Die Stoffwechselrate erhöht sich um ca. 13% pro Grad Temperatursteigerung (DE MAREES 1979, 333). „Der erwärmte Sportler ist vor allem in der Anfangsphase der Belastung dem nicht aufgewärmten Sportler überlegen.“ (ISRAEL 1977, 387).

Das Blut wird in die arbeitende Muskulatur umgeleitet, die Kapillaren der Arbeitsmuskulatur erweitern sich und lassen eine bessere Durchblutung zu, die Viskosität nimmt ab. Bei einem zu intensiven Beginn der Aktivität können Überspannungen entstehen, die die Blutzirkulation herabsetzen und zu erhöhter Krampfneigung führen. Gleichzeitig steigt die Pulsfrequenz und der systolische Blutdruck, um dem Mehrverbrauch gerecht zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Notwendigkeit des Aufwärmens ein, betont die Verletzungsvorsorge und stellt dar, warum eine fachgerechte Gestaltung für unterschiedliche Sportlergruppen essenziell ist.

2. Arten des Aufwärmens: Es werden die verschiedenen Formen des Aufwärmens (aktiv, passiv, mental, observativ) definiert, wobei der Fokus primär auf der praktischen Durchführung des aktiven Aufwärmens liegt.

3. Bedeutung des Aufwärmens: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen und psychischen Anpassungsprozesse im Körper, die durch ein Aufwärmtraining initiiert werden, um Leistung zu optimieren und den passiven Bewegungsapparat zu schützen.

4. Planen eines Aufwärmprogramms: Hier wird der Transfer in die Praxis geleistet, indem sportartspezifische Anforderungen für Ausdauer-, Kraft-, Schnelligkeits- und Spielsportarten bei der Programmgestaltung differenziert analysiert werden.

Schlüsselwörter

Aufwärmen, Leistungssteigerung, Verletzungsvorsorge, Körperkerntemperatur, Herz-Kreislauf-System, Muskulatur, Muskeldysbalancen, Mentale Einstimmung, Trainingsplanung, Sportphysiologie, Stoffwechsel, Koordination, Bewegungsapparat, Sportarten, Sportmedizin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Begründung und praktischen Anwendung eines systematischen Aufwärmtrainings zur Leistungsoptimierung und Verletzungsprävention.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die physiologischen Effekte des Aufwärmens, die mentale Vorbereitung, der Umgang mit Muskeldysbalancen und die sportartspezifische Programmplanung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung eines fundierten Verständnisses für die Notwendigkeit des Aufwärmens, um Sportverletzungen vorzubeugen und die sportliche Leistungsfähigkeit nachhaltig zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf sportwissenschaftlicher Fachliteratur basiert, um Wirkungsmechanismen zu erklären und daraus praktische Trainingsprinzipien abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Wirkungen auf Organe und Psyche sowie die spezifischen Anforderungen für unterschiedliche Disziplinen wie Ausdauer- oder Kraftsport.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Aufwärmen, Leistungssteigerung, Verletzungsvorsorge, Muskeldysbalancen, Trainingsplanung und Sportphysiologie.

Warum ist das Aufwärmen für den passiven Bewegungsapparat besonders wichtig?

Da Knorpel und Gelenke eine gewisse Trägheit aufweisen und keinen direkten Anschluss an das Blutsystem haben, benötigen sie eine längere Aufwärmzeit, um durch Gelenkflüssigkeit ausreichend versorgt und elastisch zu werden.

Was unterscheidet das Aufwärmen bei Spielsportarten von anderen Disziplinen?

Im Gegensatz zu zyklischen Sportarten muss das Aufwärmen bei Spielsportarten die spezifische räumliche und zeitliche Struktur des Spiels widerspiegeln, inklusive technischer Elemente wie Dribblings oder Sprints.

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Résumé des informations

Titre
Das Aufwärmen im Sport. Eine kurze Darstellung der verschiedenen Formen und Faktoren
Université
Fresenius University of Applied Sciences Hamburg
Note
1
Auteur
Michael Gruenert (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
13
N° de catalogue
V923819
ISBN (ebook)
9783346251923
ISBN (Livre)
9783346251930
Langue
allemand
mots-clé
Sport Aufwärmen Ausdauer Kraft Spiel schnelligkeit Bänder Muskel Aufwärmprogramm allgemeines Aufwärmen spezielles Aufwärmen individuelles Aufwärmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michael Gruenert (Auteur), 2019, Das Aufwärmen im Sport. Eine kurze Darstellung der verschiedenen Formen und Faktoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923819
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Extrait de  13  pages
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