Dieser Projektbericht bildet die Durchführung eines Projektes, unter Anwendung agiler Methoden, als Projektdokumentation ab.
Im Vordergrund stehen nicht die Programmierung beziehungsweise Implementierung an sich, sondern die Anwendung der Agilen Methode und deren Artefakte. Für die Realisierung des Projektes habe ist das Vorgehensmodell Scrum gewählt worden.
Dieses Vorgehensmodell kann zusammengefasst, wie folgt beschrieben werden: „Scrum ist ein agiles Managementframework zur Entwicklung von Software, das aus wenigen klaren Regeln besteht. Diese beinhalten die Anwendung der drei Rollen Product Owner, Team und ScrumMaster, die Verwendung eines priorisierten Product Backlogs, sowie das Erstellen von Produktinkrementen innerhalb kurzer Arbeitszyklen, die Sprints genannt werden“. Die Umsetzung des Managementframeworks und der sich daraus ergebenden Rollen und Managementartefakte wird im Berichtsverlauf erläutert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Produktvision
1.2. Projektrahmendefinition
1.3. Projektressourcen und Rollenverteilung
1.4. Projektplanung
2. Projektdurchführung
2.1. Aufbau der Iterationen
2.2. Verwalten von Anforderungen
2.2.1. Product Backlog und User-Sories
2.2.2. Sprint Backlog
2.2.3. TASK-Board und Daily Scrum
2.2.4. Burndownchart
2.3. Projekt Meetings und Absprachen
2.3.1. Sprint Planning Meeting 1
2.3.2. Sprint Planning Meeting 2
2.3.3. Sprint Review
2.3.4. Sprint Retrospektive
3. Zielerreichung und Reflexion der Projektarbeit
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Dokumentation der Entwicklung eines Einsatzmonitorsystems für eine Freiwillige Feuerwehr unter Anwendung des agilen Frameworks Scrum, um Einsatzdaten visualisiert und effizient bereitzustellen.
- Anwendung agiler Management-Methoden und Artefakte in einem ehrenamtlichen Softwareprojekt.
- Strukturierung der Softwareentwicklung durch iterative Sprints und Anforderungsmanagement.
- Einsatz technischer Werkzeuge wie Task-Boards und Burndowncharts zur Projektsteuerung.
- Reflexion über Herausforderungen, wie räumliche Trennung des Teams und externe Abhängigkeiten.
- Evaluierung der gewählten Vorgehensweise hinsichtlich Kosteneffizienz und Produktzielerreichung.
Auszug aus dem Buch
2.2.3. TASK-Board und Daily Scrum
Das Arbeiten mit dem TASK-Board funktioniert vereinfacht nach dem folgenden Grundsatz: „Die Methode ist einfach: Aufschreiben aller anstehenden Aufgaben oder Anforderungen“ (Gloger, B., & Margetich, J. 2018, S. 167).
Da sich eine User Story in den meisten Fällen in mehrere Unteraufgaben gliedert, die so genannten Tasks, werden diese auf kleine Kärtchen geschrieben und der User Story und dem aktuellen Status zugeordnet, an das Task Board gehängt oder geklebt. Die Tasks können drei Zustände annehmen: „Geplant“, „in Arbeit“ und „Erledigt“. Da es im Projekt nur drei Entwickler gibt, gilt die Festlegung, dass lediglich drei Tasks gleichzeitig im Status „in Arbeit“ stehen dürfen. Dies soll sicherstellen, dass jeder Mitarbeiter nur einen Task gleichzeitig bearbeitet und nicht mit vielen parallelen Aufgaben überlastet wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert die Produktvision für einen Einsatzmonitor, legt die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Projekt fest und beschreibt die Rollenverteilung innerhalb des Scrum-Teams.
2. Projektdurchführung: Dieses Kapitel erläutert die praktische Anwendung von Scrum, inklusive des Anforderungsmanagements, der Meeting-Strukturen und der Visualisierung des Projektfortschritts mittels Artefakten.
3. Zielerreichung und Reflexion der Projektarbeit: Das Fazit bewertet den Projekterfolg, analysiert aufgetretene Probleme bei der OCR-Texterkennung und reflektiert die Effektivität der agilen Arbeitsweise im ehrenamtlichen Kontext.
Schlüsselwörter
Scrum, Projektbericht, Einsatzmonitor, agile Methoden, Product Backlog, Sprint, User Story, Task-Board, Burndownchart, Softwareentwicklung, Projektmanagement, Ehrenamt, Anforderungsmanagement, Team-Velocity, Prototyping.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Projektbericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert die Softwareentwicklung eines Einsatzmonitors für eine Freiwillige Feuerwehr unter Nutzung des agilen Frameworks Scrum.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der praktischen Anwendung von Scrum-Artefakten, dem Anforderungsmanagement, der Projektplanung und der Prozessreflexion in einem ehrenamtlichen Umfeld.
Was ist das primäre Ziel des Projekts?
Ziel ist die Erstellung eines lauffähigen Systems, das Feuerwehrkräften nach einer Alarmierung Adressdaten und Routen visualisiert, um die Reaktionszeit zu verkürzen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Das Projekt basiert auf dem agilen Managementframework Scrum, inklusive dessen Zeremonien wie Daily Scrums, Sprint Plannings, Reviews und Retrospektiven.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil beschreibt detailliert die Durchführung der Sprints, die Verwaltung von User Storys, die Arbeit mit dem Task-Board sowie die Nutzung von Metriken wie Burndowncharts.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Scrum, agile Methoden, Anforderungsmanagement, User Storys und Softwareentwicklung im ehrenamtlichen Kontext.
Warum spielt die räumliche Trennung des Teams eine so wichtige Rolle?
Die räumliche Distanz führt zu einem erhöhten Kommunikations- und Pflegeaufwand bei der Aktualisierung der Managementartefakte, was durch digitale Abstimmungen kompensiert werden muss.
Welche Rolle spielt die OCR-Software im Projektverlauf?
Die Software zur Texterkennung erwies sich als Schwachstelle, da sie Alarmfaxe fehlerhaft interpretierte, was die Notwendigkeit einer verbesserten Teststrategie verdeutlichte.
- Citar trabajo
- Markus Kaiser (Autor), 2020, Anwendung agiler Methoden. Aufbau eines Einsatzmonitorsystems mit dem agilen Managementframework Scrum, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923951