Die Arbeit befasst sich damit, ein Konzept für ein IT-unterstütztes Persona-Tool zu entwickeln. Nach einer kurzen allgemeinen Erläuterung der Persona-Methode, wird das erarbeitete Konzept anhand des Prototype-Tools Axure vorgestellt. Im Anschluss werden Evaluierungen mit Fachexperten ausgewertet.
Um in der heutigen Zeit wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es für Unternehmen immer wichtiger sich in ihre Käufer auf dem Markt oder andere Anspruchsgruppen hineinversetzen zu können. Fehlendes Wissen über die Zielgruppen kann verhängnisvoll sein und führt oftmals zum unternehmerischen Versagen.
Um diesen entgegenzuwirken, kann die Anwendung der Persona-Methode nützlich sein. Personas dienen als Ausgangspunkt, um spezifische Wünsche von spezifischen Käufergruppen abdecken zu können. Ein weiterer immer wichtiger werdender Aspekt in einem Unternehmen ist die wachsende IT-Infrastruktur und damit einhergehend die Automatisierung und Digitalisierung. Durch sie werden Betriebe immer leistungsfähiger und oftmals geht damit auch eine hohe Zeitersparnis einher. Durch die Digitalisierung wird ein kollaboratives Arbeiten ermöglicht, was neben der Zeitersparnis weitere Vorteile, wie beispielsweise höhere Kommunikation und Flexibilität bringt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Die Persona-Methode allgemein
2. Konzept des IT-unterstützten Persona-Tools
2.1 Startseite des Persona-Tools
2.2 Funktionen des Aktionsfeldes „Grunddaten einer Persona“
2.2.1 Berechnung der widersprüchlichen Personaeigenschaften
2.3 Funktionen und Handlungsfelder der Datenbank
2.4 Übersicht und Template einer Persona
2.3 Hilfsfunktion im Tool
3. Evaluation
3.1 Aufbau der Umfrage
3.2 Auswertung der Umfrageergebnisse
3.2.1 Allgemeine Angaben
3.2.2 UTAUT Fragebogen
3.2.3 Weitere Verbesserungsmöglichkeiten
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein Konzept für ein IT-unterstütztes Tool zur Erstellung von Personas zu entwickeln, um Unternehmen bei der Zielgruppenanalyse zu unterstützen, Mehrarbeit zu reduzieren und durch automatisierten Datenabgleich die Konsistenz der erstellten Personas sicherzustellen.
- Entwicklung eines IT-Konzepts für ein Persona-Tool unter Verwendung von Axure
- Methodische Unterstützung bei der Dateneingabe zur Vermeidung widersprüchlicher Personaeigenschaften
- Evaluation des Prototypen durch Experteninterviews auf Basis des UTAUT-Modells
- Konzeption von Hilfs- und Archivierungsfunktionen für eine effizientere Persona-Erstellung
Auszug aus dem Buch
2.2 Funktionen des Aktionsfeldes „Grunddaten einer Persona“
Wie bereits angedeutet, ist dieses Feld für diejenigen Nutzer von Bedeutung, die bereits erste Eigenschaften ihrer Persona kennen.
Um den Anwender das Ausfüllen der sechs Felder zu erleichtern, werden ihm, nach Eingabe der ersten Angabe „Geschlecht“, Vorschläge für die restlichen fünf Punkte gegeben. Hierbei werden die bereits am häufigsten verwendete Zusammenstellungen betrachtet. Im Hintergrund speichert das Tool die Kombinationen ab und filtert, welche Abfolgen am häufigsten genutzt wurden. Gibt man mehr als einen Aspekt selbstständig ein, so passen sich die Vorschläge des Tools an die vorgegebenen Kombinationen an.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Notwendigkeit der Persona-Methode für Unternehmen und führt die Zielsetzung des IT-unterstützten Persona-Tools ein.
2. Konzept des IT-unterstützten Persona-Tools: Hier wird der detaillierte Aufbau des Tools beschrieben, inklusive der Startseite, der Dateneingabe, der logischen Prüfung von Merkmalen und der Datenbankfunktionen.
3. Evaluation: In diesem Kapitel wird das Tool anhand von vier Experteninterviews bewertet, wobei methodisch auf den UTAUT-Fragebogen zurückgegriffen wird.
4. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Evaluation zusammen und zeigt durch Beispiele auf, wie das Tool anhand der Expertenkritik optimiert werden kann.
Schlüsselwörter
Persona-Methode, IT-Unterstützung, Zielgruppenanalyse, Design Thinking, Prototyping, Axure, UTAUT-Modell, Experteninterview, Datenbank, Dateneingabe, Personaeigenschaften, Usability, Anforderungsanalyse, Softwareentwicklung, Innovationsprozess
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines IT-gestützten Werkzeugs, das Unternehmen bei der Erstellung und Verwaltung von Personas unterstützen soll.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen die Persona-Methode als Instrument im Design Thinking, das Softwaredesign für das Persona-Tool sowie die evaluative Untersuchung von Nutzerakzeptanz und Systemdienlichkeit.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, ein IT-Konzept zu entwerfen, das durch Automatisierung und Datenabgleich die Arbeit mit Personas effizienter gestaltet und inhaltliche Konsistenz sicherstellt.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Evaluation verwendet?
Zur Bewertung des Prototypen wurden qualitative Experteninterviews durchgeführt, deren Auswertung auf dem wissenschaftlich fundierten UTAUT-Fragebogen (Unified Theory of Acceptance and Use of Technology) basiert.
Was ist der Inhalt des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung des Tool-Konzepts – von der Startseite über die Dateneingabe bis zur Datenbank – und die anschließende empirische Auswertung der Experteninterviews.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Persona-Methode, IT-Unterstützung, Usability, Design Thinking sowie die Akzeptanzkriterien des UTAUT-Modells.
Wie geht das Tool mit widersprüchlichen Personendaten um?
Das Tool vergleicht die vom Nutzer eingegebenen Daten mit hinterlegten statistischen Werten. Bei Widersprüchen, wie beispielsweise unrealistischen Gehaltseinstufungen je nach Alter oder Berufsgruppe, wird der Nutzer durch eine Warnmeldung darauf aufmerksam gemacht.
Welche Verbesserungspotenziale haben die Experten für das Tool identifiziert?
Zu den Vorschlägen zählen unter anderem eine Funktion zur Kommunikation zwischen Nutzern, ein Statusbalken für den Fortschritt der Erstellung sowie die Möglichkeit, auch bewusst "widersprüchliche" Personas für Extremfälle zu erstellen.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2017, Konzept eines IT-unterstützten Persona-Tools in Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/924082