Das Ziel dieser Arbeit ist es eine beispielhafte Unterrichtsstunde vorzustellen, welche das Konzept des fächerübergreifenden Unterrichts verfolgt.
Besonders im Unterrichtsfach Musik kann das Konzept des fächerübergreifenden Unterrichts angewendet werden. Dabei soll der fachliche Hintergrund durch motivierende und schülerorientierte Arbeitsweisen erkundet werden. Fächerübergreifender Musikunterricht kann in der Grundschule als Projektarbeit durchgeführt werden, aber auch in das normale Unterrichtsgeschehen integriert werden.
Das Konzept des fächerübergreifenden Unterrichts hat seit 1990 einen großen Aufschwung erlebt und ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Rahmenlehrpläne. Anhand des fächerübergreifenden Prinzips ist es möglich Inhalte nicht nur aus einer Perspektive zu erarbeiten, sondern ein ganzheitliches Lernen bei den Schülern zu ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die elementare Musikpädagogik
2.1 Der fächerübergreifende Musikunterricht
2.2 Die Verbindung zwischen Musik und Mathematik
3. Die fächerübergreifende Erarbeitung der Thematik Lagebeziehungen
3.1 Sachanalyse
3.2 Lernvoraussetzungen
3.3 Formulierung der Lernziele
3.4 Einordnung in die Rahmenlehrpläne
3.4.1 Aussagen des Rahmenlehrplans Musik zur Thematik
3.4.2 Aussagen des Rahmenlehrplans Mathematik zur Thematik
3.5 Methodisch-didaktisches Vorgehen
4. Fazit
5. Literaturangaben
6. Anhang
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein Konzept für eine fächerübergreifende Unterrichtsstunde zu entwickeln, welche Mathematik und Musik verbindet. Dabei soll untersucht werden, wie sich die Thematik „Lagebeziehungen“ didaktisch wertvoll und motivierend für Grundschulkinder im Unterricht umsetzen lässt.
- Integration fächerübergreifender Unterrichtsprinzipien in der Grundschule
- Verbindung zwischen musikalischer Wahrnehmung und mathematischer Raumorientierung
- Einsatz von Orff-Instrumenten zur Förderung kognitiver und affektiver Kompetenzen
- Didaktische Legitimation durch die Rahmenlehrpläne für Musik und Mathematik
- Praktische Erarbeitung von Lagebeziehungen durch musikbasierte Spielformen
Auszug aus dem Buch
2. Die elementare Musikpädagogik
Musik ist eine Kunstform, die unsere Kultur prägt und den Menschen alltäglich begegnet. Von Geburt an ist der Mensch in der Lage musikalische Einflüsse wahrzunehmen und diese zu verinnerlichen. Doch nicht nur die Wahrnehmung von musikalischen Erzeugnissen ist im Säuglingsalter schon möglich, sondern auch erste eigene musikalische Äußerungen, wie das Spielen mit klingenden Geräuschen (vgl. Schönbeck 2012, S.1). Kinder kommen demnach schon sehr zeitig in einen ersten Kontakt mit Musik, den es im elementaren Bereich auszubauen gilt. Nur so kann sicher gestellt werden, dass den Kindern eine natürliche musikalische Entwicklung gewährleistete wird, durch welche sie sich in der Musikkultur zurechtfinden und sich so ihre musikalische Lebenswelt erschließen können (Schönbeck 2010, S.2). Da Kinder im Elternhaus allerdings nur in seltenen Fällen wirklich intensiv mit Musik in Berührung kommen, ist es die Aufgabe der elementaren Institutionen, die Kinder in die musikalische Bildung einzuführen. An dieser Stelle kommt die elementare Musikpädagogik ins Spiel, welche einen grundlegenden Musikunterricht bildet, der die Musikwelt in seiner vollen Breite umfasst.
„Der Anspruch einer Grundlage schaffenden Musikpädagogik geht dabei über das rein Propädeutische hinaus und zielt auf die wesentliche Erfahrungsfelder ab, die sowohl das reproduktive, als auch das produktive Musizieren umfassen. Im Zentrum stehen die Konzentration auf eigene Wahrnehmungen, das Erkunden und Ausprobieren, das Improvisieren sowie das Gestalten von Liedern, Tanzformen, szenisch-musikalischen Spielformen und Musikstücken aller Art.“ (Schachtner 2019, S.2).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Konzept des fächerübergreifenden Unterrichts ein und stellt die zentrale Forschungsfrage zur didaktischen Gestaltung der Verbindung von Musik und Mathematik.
2. Die elementare Musikpädagogik: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der elementaren Musikpädagogik, den fächerübergreifenden Musikunterricht und die wissenschaftliche sowie pädagogische Verbindung von Musik und Mathematik.
3. Die fächerübergreifende Erarbeitung der Thematik Lagebeziehungen: Hier erfolgt eine detaillierte Sachanalyse, die Beschreibung der Lernvoraussetzungen, eine Einordnung in die Rahmenlehrpläne sowie die Darlegung des methodisch-didaktischen Vorgehens für die geplante Unterrichtsstunde.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet den Wert des fächerübergreifenden Unterrichts für die Erschließung der kindlichen Lebenswelt.
5. Literaturangaben: Auflistung der verwendeten Quellen und Fachliteratur.
6. Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie den Verlaufsplan der Unterrichtsstunde, den Liedtext und das Setzkasten-Arbeitsblatt.
Schlüsselwörter
Fächerübergreifender Unterricht, Musikpädagogik, Mathematikunterricht, Lagebeziehungen, Raumwahrnehmung, Grundschule, Orff-Instrumente, Schülerorientierung, Handlungsorientierung, Lernmotivation, Didaktik, Kompetenzerwerb, Selbstbestimmtes Lernen, Unterrichtsgestaltung, Geometrie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Begründung und praktischen Planung einer fächerübergreifenden Unterrichtsstunde, die mathematische Inhalte mit musikalischen Methoden verknüpft.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf dem fächerübergreifenden Unterrichtsprinzip, der elementaren Musikpädagogik und der Vermittlung mathematischer Lagebeziehungen in der Grundschule.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie eine Unterrichtsstunde gestaltet werden kann, die Musik und Mathematik verbindet, um die Lernmotivation und räumliche Wahrnehmung der Kinder zu fördern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung und didaktische Analyse unter Einbeziehung relevanter Rahmenlehrpläne und musikpädagogischer Konzepte.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen eine Sachanalyse der Thematik Lagebeziehungen, eine fiktive Analyse der Lernvoraussetzungen und ein konkreter methodisch-didaktischer Verlaufsplan präsentiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Fächerübergreifender Unterricht, Lagebeziehungen, Raumwahrnehmung, Musik-Mathematik-Verbindung und Handlungsorientierung.
Wie wird die Verbindung von Musik und Mathematik konkret umgesetzt?
Die Verbindung erfolgt beispielsweise über die "Eckkonzert"-Methode, bei der Kinder durch das Hören von Klängen verschiedener Instrumente räumliche Richtungen bestimmen müssen.
Welche Rolle spielen die Orff-Instrumente in diesem Konzept?
Orff-Instrumente dienen als motivierende Arbeitsmittel, die ohne hohe technische Voraussetzungen ein selbstständiges Erzeugen von Klängen ermöglichen und so die auditive Wahrnehmung schulen.
- Citation du texte
- Christin Hennig (Auteur), 2020, Fächerübergreifender Unterricht. Die Verbindung zwischen Musik und Mathematik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/924382