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Hochschule ohne Anwesenheitspflicht. Wie muss eine Vorlesung gestaltet sein?

Título: Hochschule ohne Anwesenheitspflicht. Wie muss eine Vorlesung gestaltet sein?

Trabajo Escrito , 2020 , 13 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Ciencias sociales (General)
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Wie sollte eine Vorlesung an einer Hochschule, ohne Anwesenheitspflicht, gestaltet sein, damit möglichst viele Studierende an ihr teilnehmen?

Unterschiedliche Studien sind bereits zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Fernbleiben von Lehrveranstaltungen zu schlechteren Leistungen führt. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie von Rolf Schulmeister, die aufführt, dass je häufiger eine Vorlesung besucht wird, die Leistung im entsprechenden Fach messbar steigt. Es gibt also viele Gründe, warum Lehrveranstaltungen möglichst zahlreich besucht werden sollten.

Ziel dieser Studie ist es, Bedingungen aufzudecken, die im besten Fall von vielen Hochschulen und Dozierenden in Zukunft umgesetzt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodologische Positionierung

3. Forschungsfeld und Sampling

4. Erhebungs- und Auswertungsverfahren

4.1. Erhebungsverfahren Narratives Interview

4.1.1. Muster Erhebung durch ein narratives Interview

4.2. Transkription

4.3. Auswertungsverfahren Grounded Theory

5. Grundlagentheoretische Einbettung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Bedingungen zu identifizieren, unter denen Vorlesungen an Hochschulen trotz fehlender Anwesenheitspflicht eine hohe Teilnehmendenzahl erreichen, um so die Qualität der Lehre zu optimieren.

  • Analyse der Motivation von Studierenden bei freiwilliger Lehrveranstaltungsteilnahme
  • Methodologische Fundierung durch qualitative Sozialforschung und narrative Interviews
  • Anwendung der Grounded Theory zur datengestützten Theorieentwicklung
  • Einfluss von didaktischer Gestaltung und Rhetorik auf den Lernerfolg
  • Relevanz der Ergebnisse für hochschulpolitische und organisatorische Entscheidungen

Auszug aus dem Buch

4.1. Erhebungsverfahren Narratives Interview

Zur Beantwortung der Forschungsfrage wird ein narratives Interview mit fünf bis zehn Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen genutzt. Ein narratives Interview ist die mündliche oder schriftliche Darstellung der subjektiven Perspektive der Befragten. Das Ergebnis soll ein möglichst ganzheitliches Bild, der subjektiven Wirklichkeit der Befragten vermitteln. Eingeführt wurde das narrative Interview von Fritz Schütze. Es stammt aus den 1970er-Jahren und wurde zu Beginn vor allem in der Biografieforschung genutzt (Misoch, 2015, S. 47–48).

Wichtig ist, dass die befragte Person durch den Interviewer nicht beeinflusst wird. Es soll genügend Raum für die Konstruktionsleistung des Interviewten oder der Interviewten bleiben. Zusätzlich sollten die Fragen ein möglichst breites Spektrum an Inhalten umfassen, damit möglichst vielseitiges Auswertungsmaterial zur Verfügung steht. Je nach Art des Auswertungsverfahrens müssen auch die Körpersprache und die indirekte Kommunikation, sowie Gesprächspausen beachtet werden. Die Studierenden sollen aus ihren Erfahrungen des Studentenlebens frei erzählen. Das Interview wird als Audiodatei aufgenommen und im Anschluss transkribiert (Strübing, 2018, S. 114ff).

Das narrative Interview wird ohne theoretisches Konzept begonnen. Der Interviewer ist komplett unvoreingenommen und nimmt sich zurück. Der Interviewte soll sich auf sich selbst und seine Erlebnisse konzentrieren (Misoch, 2015, S. 54).

Hier wurde das narrative Interview gewählt, weil die Studierenden frei aus ihrer eigenen Biografie und ihren eigenen Erfahrungen erzählen sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit begründet die Relevanz der Untersuchung vor dem Hintergrund hochschulpolitischer Gesetzesentwürfe zur Lockerung der Anwesenheitspflicht.

2. Methodologische Positionierung: Es wird dargelegt, warum qualitative Forschung zur Erfassung subjektiver Erfahrungen und Konstruktionen der Wirklichkeit in diesem Kontext am besten geeignet ist.

3. Forschungsfeld und Sampling: Die Auswahl der Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen wird beschrieben, um allgemeingültige Erkenntnisse zur Vorlesungsgestaltung zu gewinnen.

4. Erhebungs- und Auswertungsverfahren: Dieser Abschnitt erläutert den Einsatz narrativer Interviews und die Anwendung der Grounded Theory zur systematischen Auswertung der Daten.

5. Grundlagentheoretische Einbettung: Die Ergebnisse werden in einen größeren gesellschaftlichen Kontext gestellt, insbesondere im Hinblick auf lebenslanges Lernen und die Bedeutung von Motivation für den Studienerfolg.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit Empfehlungen für zukünftige Forschung und möglichen Impulsen für Hochschulen und Politik zur Verbesserung der Bildungsqualität.

Schlüsselwörter

Qualitative Sozialforschung, Vorlesungsgestaltung, Anwesenheitspflicht, Narratives Interview, Grounded Theory, Studierendenmotivation, Hochschuldidaktik, empirische Datenerhebung, Theorieentwicklung, Bildungsqualität, akademischer Erfolg, universitäre Lehre, Transkription, subjektive Wahrnehmung, Lehrveranstaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie Hochschulvorlesungen ohne Anwesenheitspflicht so gestaltet werden können, dass sie eine hohe studentische Teilnahme und Motivation generieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die methodische Vorgehensweise in der qualitativen Sozialforschung, die Durchführung narrativer Interviews und die Analyse von Bedingungen für erfolgreiches, freiwilliges Lernen an Hochschulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Bedingungen und Gestaltungsfaktoren für Vorlesungen aufzudecken, die langfristig von Hochschulen umgesetzt werden können, um die Qualität der Lehre zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative Forschungsstrategie gewählt, basierend auf dem narrativen Interview als Erhebungsinstrument und der Grounded Theory als Auswertungsverfahren.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil der Publikation?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodologische Einbettung, die Auswahl des Forschungsfeldes, die detaillierte Darstellung der Interviewführung sowie die schrittweise Auswertung durch Kodierung der Daten.

Was charakterisiert diese Forschungsarbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch ihren Fokus auf subjektive Erfahrungshorizonte von Studierenden und den zirkulären Forschungsprozess aus.

Wie gehen Sie mit der Transkription der Interviews um?

Die Transkription erfolgt wortwörtlich und lehnt sich an das Schriftdeutsch an, wobei auf die genaue Protokollierung geachtet wird, um keine verfälschenden Fehler bei der Auswertung zu riskieren.

Welchen Stellenwert nimmt die Rhetorik in der Vorlesungsgestaltung ein?

Die Rhetorik wird als ein entscheidender Faktor identifiziert; monotoner Vortrag oder stures Ablesen von Folien werden als negativ für die Motivation wahrgenommen.

Welchen Einfluss können die Ergebnisse auf die Hochschulpolitik haben?

Die Ergebnisse können als Grundlage für hochschulpolitische Entscheidungen dienen, beispielsweise für Investitionen in Lehrmaterialien oder die Qualifizierung von Dozierenden, um die Attraktivität des Studiums zu erhöhen.

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Detalles

Título
Hochschule ohne Anwesenheitspflicht. Wie muss eine Vorlesung gestaltet sein?
Universidad
(International University of Applied Sciences)
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
13
No. de catálogo
V924417
ISBN (Ebook)
9783346238863
Idioma
Alemán
Etiqueta
Forschungsdesign qualitative forschungsmethoden
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Hochschule ohne Anwesenheitspflicht. Wie muss eine Vorlesung gestaltet sein?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/924417
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