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Demenzdörfer. Erhöhung der Lebensqualität und Teilhabe oder traditionelle Insellösung?

Título: Demenzdörfer. Erhöhung der Lebensqualität und Teilhabe oder traditionelle Insellösung?

Trabajo Universitario , 2019 , 16 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Lisa Menzel (Autor)

Ciencias de la enfermería - Demencia
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Stellen Demenzdörfer eine inklusive Methode zur Erhöhung der Lebensqualität und Teilhabe oder traditionelle Insellösung dar?

Die Arbeit hat das Ziel, neben einem kurzen informativen Abschnitt zur Demenz, die relativen neu entstandene Pflegeform in Demenzdörfern unter der obigen Forschungsfrage kritisch zu betrachten. Dies ist nicht für betroffene Angehörige interessant, sondern auch für Menschen aus der sozialen Arbeit, die ihren wissenschaftlichen Horizont erweitern möchten.

Die Arbeit beschäftigt sich im zunächst mit der allgemeinen Demenz und insbesondere der Alzheimer Erkrankung. Bevor im letzten Abschnitt die Demenzdörfer vorgestellt und gleichzeitig Kritikpunkte vorgestellt werden, wird der besondere Pflegebedarf beschrieben und auch diesbezüglich Entscheidungen aus der Politik aufgezeigt. Wesentliche Ergebnisse wurden aus der Auswertung von Fachliteratur erworben, aber auch das Auswerten von qualitativen Interviews der Betroffenen, Angehörigen, Kritikern, Pflegern und Pflegeheimleiter brachte neue Erkenntnisse und Ansichtsweisen mit sich.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demenz

2.1. Definition

2.2. Krankheitsbild

3. Herausforderungen im Pflegebedarf von Demenz

4. Demenzdorf

4.1. Konzept

4.2. Kritik

5. Diskussion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept von Demenzdörfern als alternative Pflegeform, um zu klären, ob diese eine inklusive Methode zur Steigerung von Lebensqualität und Teilhabe darstellen oder lediglich eine isolierte „Insellösung“ bilden.

  • Allgemeine Grundlagen der Demenz und des Krankheitsbildes Alzheimer
  • Anforderungen an eine demenzgerechte Pflege im institutionellen Kontext
  • Detaillierte Analyse des Demenzdorf-Konzepts (z.B. De Hogeweyk, Tönebön am See)
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Vorwürfen der Ghettorisierung und Scheinwelt
  • Diskussion über Inklusion, Teilhabe und die Rolle der Politik

Auszug aus dem Buch

4.1. Konzept

Die Demenzdörfer sind an meist Stadträndern sehr großzügig angelegt, das Demenzdorf Tönebön am See umfasst zum Beispiel circa 18.000 Quadratmeter (Kock, 2014). In der zentralen Mitte befindet sich meistens ein Dorfplatz, drumherum sind die Unterkünfte für die Bewohner aufgebaut, insgesamt sechs Häuser mit elf bis zwölf Parteien wurden zum Beispiel in Hameln errichtet. Außerdem findet man in fast allen Dörfern einen Friseur, einen Supermarkt, eine Bushaltestelle, ein Café, aber auch Arzt,- oder Physiotherapiepraxen. (Kock, 2014; Stammel, 2018) Die Gelände sind mit groß angelegten Parks und kleinen Straßen und Wegen gestaltet, drumherum ist in Tönebön am See ein schulterhoher Maschendrahtzaun. Hinaus kommt man nur durch das Haupthaus. (Kock, 2014)

Die Bewohner können sich hier selbstbestimmt und frei bewegen, auch eine feste Aufsteh,- oder Schlafenszeit gibt es nicht. Das Personal richtet sich nach dem jeweiligen Rhythmus der Menschen. (Kock, 2014)

"Wenn ich im Park laufen will, laufe ich im Park", äußert sich die 81-jährige Jytte Voigt bestimmt in einem Interview. Sie spricht immer noch fließend Englisch würde jedoch von einem Spaziergang im Ort nicht zurückfinden (Münch, 2017). Auch für viele Angehörige bietet der Zaun Sicherheit und kein Freiheitsentzug. „Im früheren Heim ist unsere Mutter immer weggelaufen. Wir hatten große Angst, weil sie an der Hauptstraße bei Rot über die Straße ging“ berichtet eine Tochter. (k. A., 2015)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Prävalenz der Demenz und führt in das Konzept der Demenzdörfer als moderne Reaktion auf die Grenzen klassischer Pflegeheime ein.

2. Demenz: Dieses Kapitel definiert Demenz als neurodegenerative Erkrankung und erläutert die verschiedenen klinischen Stadien sowie die Symptomatik.

3. Herausforderungen im Pflegebedarf von Demenz: Hier werden die psychosozialen und physischen Hürden in der Pflege sowie die schwierige Situation für Angehörige und das Pflegepersonal thematisiert.

4. Demenzdorf: Dieser Abschnitt beschreibt das spezifische Konzept der Demenzdörfer und setzt sich kritisch mit den ethischen sowie praktischen Einwänden gegen diese Wohnform auseinander.

5. Diskussion: Das Fazit bewertet die Forschungsfrage unter Abwägung von Lebensqualität, Inklusion und den gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Demenz, Demenzdorf, Alzheimer, Pflegeform, Lebensqualität, Teilhabe, Insellösung, Inklusion, Pflegeheim, Demenzgerechtes Heim, Alltagsbegleiter, Biografiearbeit, Ghettorisierung, stationäre Pflege, Demenzbetreuung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob das Modell der Demenzdörfer eine sinnvolle und inklusive Methode zur Verbesserung der Lebensqualität von Demenzkranken darstellt oder ob sie als problematische soziale Isolation zu betrachten sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören das medizinische Krankheitsbild der Demenz, die spezifischen Herausforderungen der Pflege, die Konzeption von Demenzdörfern sowie die ethische Kritik an diesen geschlossenen Systemen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor mit dieser Forschungsfrage?

Das Ziel ist eine kritische Reflexion des Demenzdorf-Modells, um herauszufinden, ob die Freiheit der Bewohner und die Normalisierung ihres Alltags überwiegen oder die soziale Abgrenzung (Ghettorisierung) überwiegt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Datengewinnung genutzt?

Die Ergebnisse basieren primär auf der Auswertung relevanter Fachliteratur sowie der Analyse qualitativer Interviews mit Betroffenen, Angehörigen, Kritikern und Pflegefachkräften.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Demenz, eine Beschreibung der pflegerischen Anforderungen, eine detaillierte Vorstellung der Konzepte (wie De Hogeweyk) und eine Gegenüberstellung von Befürwortern und Kritikern.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Demenzdorf, Inklusion, Lebensqualität, Pflegeethik, Demenzbetreuung und soziale Teilhabe definieren.

Warum gibt es kritische Stimmen, die den Begriff „Demenzdorf“ ablehnen?

Kritiker wie Michael Schmieder betrachten den Begriff als „Augenwischerei“, da er eine Scheinwelt suggeriert, die Bewohner von der realen Gesellschaft entfremdet und faktisch einer Auslagerung oder Deportation gleichkommt.

Welche Rolle spielen „Alltagsbegleiter“ in einem Demenzdorf?

Alltagsbegleiter ersetzen klassische Pfleger, tragen Alltagskleidung und integrieren sich in den Rhythmus der Bewohner, indem sie tägliche Verrichtungen wie Kochen, Einkaufen oder Frisieren übernehmen, um Normalität zu wahren.

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Detalles

Título
Demenzdörfer. Erhöhung der Lebensqualität und Teilhabe oder traditionelle Insellösung?
Universidad
MSB Medical School Berlin - Hochschule für Gesundheit und Medizin
Calificación
1,0
Autor
Lisa Menzel (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
16
No. de catálogo
V924428
ISBN (Ebook)
9783346236593
ISBN (Libro)
9783346236609
Idioma
Alemán
Etiqueta
Demenz Demenzdorf Demenzdörfer Menschen Soziale Arbeit Konzepte Senioren Unterstützung Teilhabe Partizipation Inklusion
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lisa Menzel (Autor), 2019, Demenzdörfer. Erhöhung der Lebensqualität und Teilhabe oder traditionelle Insellösung?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/924428
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