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Die Veränderung des Rollenbildes des Vaters im Anblick der Theorie-Tradition. Durkheimer, die Rational/Utilitarian-Tradition und Mikrointeraktionistischen Traditionen

Title: Die Veränderung des Rollenbildes des Vaters im Anblick der Theorie-Tradition. Durkheimer, die Rational/Utilitarian-Tradition und Mikrointeraktionistischen Traditionen

Seminar Paper , 2020 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Romina Füßer (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Wie würden die Konflikt-, die Rational/Utilitarian-, die Durkheim’sche und die Mikrointeraktionistische Tradition jeweils die Veränderung des Rollenbildes des Vaters seit der Elterngeldreform von 2007 in Deutschland sehen oder erklären? Dieser Frage geht diese Arbeit nach.

Das auf den Vater fokussierte Rollenbild des Ernährers hat sogar Auswirkungen auf das zukunkftsperspektivische Selbstbewusstsein der Kinder. So sind diese weniger von ihrem beruflichen Erfolg überzeugt und treten seltener eine universitäre Laufbahn an, wenn der Vater arbeitslos ist. Mütterliche Arbeitslosigkeit hingegen hat weniger Einfluss auf den Werdegang der Kinder. Deshalb soll 13 Jahre nach der Elterngeldreform die Veränderung des väterlichen Rollenbildes betrachtet werden. Theorietraditionen zunächst umrissen und eine Einordnung der Tradition stattfinden. Dazu werden die Hauptvertreter der jeweiligen Tradition benannt und die Einteilung in Mikro- und Makroebene vorgenommen. Danach erfolgt die Einordnung in eine materiell-ökonomische oder eine symbolische Orientierung. Weiterhin klärt die Autorin das Verhältnis von Agency und Structure in der jeweiligen Theorietradition. Anschließend werden die zentralen Grundbegriffe und -thesen der Theorietraditionen dargelegt. Schließlich betrachten wir zur Erörterung der Forschungsfrage wie die jeweilige Theorietradition die Veränderung der Vaterrolle im Berufsleben seit der Elterngeldreform von 2007 in Deutschland sehen und erklären würden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Methode

4. Theoretischer Rahmen

4.1. Konflikt-Tradition

4.1.1. Beschreibung der Konflikt-Tradition

4.1.2. Anwendung der Konflikt-Tradition

4.2. Durkheim’sche Tradition

4.2.1. Beschreibung der Durkheim’schen Tradition

4.2.2. Anwendung der Durkheim’schen Tradition

4.3. Rational/Utilitarian-Tradition

4.3.1. Beschreibung der Rational/Utilitarian-Tradition

4.3.2. Anwendung der Rational/Utilitarian-Tradition

4.4. Mikrointeraktionistische Tradition

4.4.1. Beschreibung der Mikrointeraktionistischen Tradition

4.4.2. Anwendung der Mikrointeraktionistischen Tradition

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie unterschiedliche soziologische Theorietraditionen – die Konflikt-, die Rational/Utilitarian-, die Durkheim’sche sowie die Mikrointeraktionistische Tradition – die Veränderung des Rollenbildes des Vaters in Deutschland seit der Einführung der Elterngeldreform im Jahr 2007 theoretisch einordnen und erklären können.

  • Historischer Wandel des väterlichen Rollenbildes
  • Analyse der Elterngeldreform als strukturgebende Maßnahme
  • Anwendung soziologischer Theorietraditionen auf die Vaterrolle
  • Untersuchung von Machtverhältnissen und Interessenlagen
  • Einfluss sozialer Interaktionen auf das individuelle Rollenverständnis

Auszug aus dem Buch

4.1.1. Beschreibung der Konflikt-Tradition

Die wichtigsten Theoretiker in der Konflikt-Tradition sind Karl Marx und Friedrich Engels sowie Max Weber (Collins, 1994, p. 56). Wir bewegen uns auf der Makroebene, weil großflächige historische Prozesse und Strukturen wie Kapitalismus und soziale Ungleichheit betrachtet werden (Collins, 1994, p. 193). Sie ist materiell-ökonomisch orientiert und ihre Nachbarn sind Geschichte und Wirtschaft. Das Verhältnis von Structure, die von außen vorgegeben ist, und Agency, der individuell-persönlichen Handlung, folgt dem Über-/Unterordnungsprinzip (Collins, 1994, p. 112). Unsere subjektiven Ideen werden durch unsere Klassenposition gebildet und dadurch, wo wir in den Wirtschafts- und Machtverhältnissen stehen. Es geht zentral um die Wechselwirkung zwischen den sowohl sozialen als auch ökonomischen Klassen (Collins, 1994, pp. 86–91). Die zentrale These der Konflikt-Tradition ist, dass stets ein Klassenkampf um die eigenen Interessen herrscht. Ein Kampf herrscht zwischen zwei Gruppen und die Gesellschaft ist im ständigen Wettstreit zwischen Herrschern und Beherrschten, bei dem jeder für seine eigenen Interessen kämpft. Die zentrale Frage ist, wie sich Macht formt und verändert. Marx, Engels und Weber liefern ökonomische Erklärungen für die geschichtliche Entwicklung. Weber zieht zudem kulturelle und religiöse Entwicklungen hinzu und rückt die Bedeutung in den Fokus (Collins, 1994, p. 193). Soziales Handeln soll durch Deutungen verstanden werden und sein Ablauf und seine Wirkungen sollen dadurch ursächlich erklärt werden können. Soziales Handeln ist auf wechselseitige Einflüsse basierendes verhalten (Dillon, 2015, p. 121).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Wandel des väterlichen Rollenbildes vom Ernährer zum aktiven Vater und definiert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2. Forschungsstand: Dieses Kapitel stellt das Bundeselterngeldgesetz von 2007 sowie zentrale Studien vor, die die Auswirkungen dieser Reform auf das väterliche Rollenverständnis untersuchen.

3. Methode: Der methodische Teil beschreibt das Vorgehen mittels Literaturanalyse, bei der soziologische Theorietraditionen auf die Forschungsfrage angewendet werden, ohne einen expliziten Theorievergleich durchzuführen.

4. Theoretischer Rahmen: Das Hauptkapitel erläutert vier soziologische Traditionen und wendet deren Konzepte detailliert auf die Veränderung der Vaterrolle durch die Elterngeldreform an.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Gesellschaft und Individuum in Wechselwirkung stehen und die Elterngeldreform Strukturen geschaffen hat, die das Rollenbild des Vaters in Richtung des "neuen Vaters" reformiert haben.

Schlüsselwörter

Elterngeldreform, Vaterrolle, Rollenbild, Konflikt-Tradition, Durkheim’sche Tradition, Rational/Utilitarian-Tradition, Mikrointeraktionistische Tradition, Vaterschaft, Elternzeit, Familienpolitik, Soziologie, Sozialstruktur, Agency, Structure, Geschlechterrollen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Veränderung des väterlichen Rollenbildes in Deutschland nach der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 aus der Perspektive vier verschiedener soziologischer Theorietraditionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung der Vaterrolle, die Auswirkungen familienpolitischer Maßnahmen (Elterngeld) und die theoretische Fundierung dieser Prozesse durch klassische soziologische Denkweisen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Wie würden die Konflikt-, die Rational/Utilitarian-, die Durkheim’sche und die Mikrointeraktionistische Tradition jeweils die Veränderung des Rollenbildes des Vaters seit der Elterngeldreform von 2007 in Deutschland sehen oder erklären?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die Methode der Literaturanalyse, um bestehende Theorietraditionen gezielt auf die Fragestellung anzuwenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die vier gewählten soziologischen Traditionen detailliert beschrieben (Vertreter, Makro-/Mikroebene, Agency/Structure) und anschließend auf die spezifische Fragestellung zur Veränderung der Vaterrolle übertragen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Elterngeldreform, Vaterrolle, Rollenbild sowie die vier behandelten soziologischen Traditionen.

Wie erklärt die Konflikt-Tradition die Veränderung der Vaterrolle?

Sie interpretiert die Reform als Veränderung in den Machtverhältnissen zwischen Staat, Arbeitgebern und Familien, wobei der Staat durch Anreize versucht, traditionelle Ernährer-Modelle aufzubrechen.

Welche Rolle spielt die Mikrointeraktionistische Tradition bei der Betrachtung der Väter?

Diese Tradition fokussiert auf die individuelle Realitätskonstruktion des Vaters und wie dieser durch soziale Interaktion und die Reflexion seiner Rolle im Alltag zu einem neuen Selbstbild als Vater gelangt.

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Details

Title
Die Veränderung des Rollenbildes des Vaters im Anblick der Theorie-Tradition. Durkheimer, die Rational/Utilitarian-Tradition und Mikrointeraktionistischen Traditionen
College
University of Frankfurt (Main)  (Soziologie)
Course
Propädeutikum
Grade
1,0
Author
Romina Füßer (Author)
Publication Year
2020
Pages
20
Catalog Number
V924642
ISBN (eBook)
9783346248909
ISBN (Book)
9783346248916
Language
German
Tags
Theorietraditionen Durkheim Marx Engels Konflikt-Tradition Rational/Utilitarian-Tradition Mikrointeraktionistische Tradition Rollebild Ernährermodell Väter Bundeselterngeldgesetz Elternzeit Partnermonate Elterngeldreform Geschlechterrollen Literaturanalyse Randall Collins Dillon Max Weber Machtverhältnisse symbolischer Interaktionismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Romina Füßer (Author), 2020, Die Veränderung des Rollenbildes des Vaters im Anblick der Theorie-Tradition. Durkheimer, die Rational/Utilitarian-Tradition und Mikrointeraktionistischen Traditionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/924642
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