Sprache ist das wichtigste Instrument der Kommunikation und Kommunikation ist die wichtigste Basis der modernen sozialen aber auch Business-Welt. Die moderne Welt stellt einen Kreislauf von modernsten Techniken und Medien von Telefax bis hinzu Video-Konferenzen von Tokio bis nach Rio de Janeiro, doch ohne eine gelungene Kommunikation kann man sich heutzutage nicht erfolgreich entfalten. An dieser Stelle kommt eine Weltsprache zur Hilfe – das Englische. Die englische Sprache dient als Verkehrssprache, sowohl im privaten Leben als auch in der Business-Welt. Es spielt keine Rolle, aus welcher Ecke der großen Welt man kommt, Kenntnisse des Englischen müssen unbedingt vorhanden sein, um sich in einem fremden Land zu verständigen, und vor allem im Business-Kontext ist eine gemeinsame Sprache äußerst wichtig. In der heutigen Welt der Globalisierung dient die englische Sprache als eine Brücke zwischen den Kulturen und den Ländern, denn das Englisch verbindet die Menschen verschiedener Kulturen, verhilft der Kommunikation und den geschäftlichen Beziehungen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Linguistische Interferenz
2.1. Positive und negative Interferenz
2.2. Bewusste und unterbewusste Interferenz
2.3. Interferenzebenen nach Thorovský und Berthold et al.
2.4. Interferenzebenen relevant für diese Arbeit
3. Datenakquise
4. Datenanalyse
4.1. Transkript 120508_002: Abschnitt 2
4.2. Transkript 120508_002: Abschnitt 5
4.3. Transkript 120508_002: Abschnitt 9
4.4. Transkript 120508_002: Abschnitt 11
4.5. Transkript 120508_003: Abschnitt 1
4.6. Transkript 120508_003: Abschnitt 3
4.7. Transkript 120508_003: Abschnitt 4
5. Datenauswertung
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, inwiefern linguistische Interferenzen die Kommunikation in einer Fremdsprache behindern. Dabei wird analysiert, wie sich der Einfluss der Muttersprache auf die englischsprachige Kommunikation im Business-Kontext auswirkt und zu Verständnisstörungen führen kann.
- Linguistische Interferenztheorien
- Einfluss von Muttersprachen auf den Fremdsprachenerwerb
- Qualitative Analyse von Seminar-Transkripten
- Identifikation von grammatikalischen und lexikalischen Interferenzfehlern
- Kommunikationsstörungen im Business-Kontext
Auszug aus dem Buch
4.1. Transkript 120508_002: Abschnitt 2
In Abschnitt 2, in Zeile 1 bis 3 spricht A darüber, wie schwer es ist zu definieren, was Lügen bedeutet. Aber aufgrund der grammatikalischen Fehler ist der Satz unvollständig, inkorrekt und vermittelt nicht den wahren Sinn der Aussage. Es fehlen Präpositionen, Konjunktionen, Artikel und einige Wörter sind überflüssig, wie man im folgenden Korrekturvorschlag sehen kann.
1 A: [for example it´s with lying it´s not simple ∙ that you can´t just say lying
2 (actually) is bad you rather say it´s seen as a bad thing and nevertheless
3 you do a lying lie and that´s not good ∙∙
Wahrscheinlich wollte A folgendes sagen: „For example, the lying is not easy to define. You can´t just say (that) lying is bad, but it is seen as a bad thing and nevertheless people lie, which is not good.”
Aber aufgrund der o.g. Fehler entsteht eine Verständnisstörung, als L den Turn übernimmt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, dass linguistische Interferenzen durch den Einfluss der Muttersprache die Kommunikation in Fremdsprachen stören können.
2. Linguistische Interferenz: Definition und Kategorisierung von Interferenzen (phonologisch, grammatikalisch, lexikalisch, orthografisch) sowie Unterscheidung zwischen positiver und negativer Beeinflussung.
3. Datenakquise: Beschreibung des empirischen Vorgehens anhand der Aufzeichnung eines Seminars zum Thema „Business Ethics“ mit neun Probanden.
4. Datenanalyse: Detaillierte Untersuchung von Transkriptausschnitten zur Identifikation und Korrektur grammatikalischer und lexikalischer Interferenzfehler.
5. Datenauswertung: Zusammenfassung der Analyseergebnisse, die aufzeigt, wie fehlerhafte Sprachstrukturen zu Kommunikationsstörungen führen.
6. Fazit: Resümee der Arbeit, das verdeutlicht, dass die Muttersprache den Fremdsprachengebrauch maßgeblich und oft negativ beeinflusst.
Schlüsselwörter
Linguistische Interferenz, Muttersprache, Fremdsprache, Business Englisch, Kommunikation, Kommunikationsstörung, Grammatik, Lexikon, Transkriptanalyse, Sprachkontakt, Sprachgebrauch, Business Ethics, Fehleranalyse, Qualitatives Projekt.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Einfluss linguistischer Interferenzen – also Fehler, die durch die Muttersprache in einer Fremdsprache entstehen – auf die Qualität der Kommunikation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen linguistische Interferenztheorien, Sprachkontaktphänomene sowie die empirische Analyse von Sprachfehlern im akademischen Business-Kontext.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, zu belegen, dass linguistische Interferenzen bei der Fremdsprachennutzung zu Kommunikationsstörungen führen können, und dies anhand von Beispielen zu veranschaulichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine empirische, qualitative Studie, die auf der Transkription und anschließenden Analyse von Gesprächsaufnahmen aus einem Seminar basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden konkrete Transkriptausschnitte analysiert, Fehler identifiziert und korrigiert, um die Auswirkungen der Interferenz auf den Kommunikationsfluss zu verdeutlichen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen linguistische Interferenz, Muttersprache, Kommunikation, Fehleranalyse und Transkription.
Welche Rolle spielt die Muttersprache der Seminarteilnehmer?
Die Muttersprachen (Deutsch und Russisch) wirken sich negativ auf die englische Sprachproduktion aus, da Strukturen und idiomatische Ausdrücke unbewusst direkt übertragen werden.
Warum wird im Rahmen der Analyse ein „Business Ethics“ Seminar als Beispiel gewählt?
Das Seminar bietet ein authentisches Szenario, in dem Probanden mit unterschiedlichen Hintergründen in einem für sie fremden sprachlichen Kontext (Englisch) kommunizieren müssen.
Was ist das Ergebnis bezüglich der untersuchten Kommunikation?
Die Untersuchung zeigt, dass selbst vermeintlich kleine Fehler zu massiven Verständnisstörungen führen und die Kommunikation in einem professionellen Umfeld zum Scheitern bringen könnten.
- Arbeit zitieren
- Yevgeniya Marmer (Autor:in), 2012, Internationale bzw. englischsprachige Kommunikation innerhalb des Businesskontextes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/925347