Um interkulturelle Kompetenz erfolgreich vermitteln zu können, werden Trainings zur Vermittlung und Steigerung von interkultureller Kompetenz eingesetzt. Interkulturelle Trainings zeichnen sich durch eine Vielfalt an Methoden aus, doch um diese zu erörtern bedarf es erst einer Definition vom dem Begriff „Interkulturelles Training“.
Die zentralen Fragen der vorliegenden Arbeit sind:
Wie führt man ein Interkulturelles Training durch? Was braucht man für ein
interkulturelles Training? Wie wird es gestaltet?
Die folgende Arbeit ist eine schriftliche Ausarbeitung der Präsentation vom 05.12.2011 im Seminar „Interkulturelle Trainings“ zum Thema „Trainingskonzeption“.
Ich werde hier zuerst den Versuch unternehmen den Begriff „Interkulturelles Training“ zu erklären und daraufhin einzelne Methoden darstellen. Anschließend werde ich eine Methodenauswahl nach Hiller/Vogler-Lipp vorstellen, die auch in der Präsentation behandelt wurde und zum Schluss werde ich mein Fazit, mit der Auswertung der praktischen Arbeit im Seminar innerhalb der Präsentation, offenlegen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
a. Definition: Methoden
b. Auswahlkriterien und Einflussfaktoren
c. Interkulturelles Lernen
d. Methodenmodelle
e. Methodeneinteilung nach Hiller/Vogler-Lipp
3. Methodenauswahl für die Präsentation
4. Fazit: Auswertung der praktischen Arbeit im Seminar
5. Quellen
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die theoretischen Grundlagen der Trainingskonzeption für interkulturelle Kompetenz zu erörtern und anhand praktischer Methodenbeispiele zu evaluieren. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie interkulturelle Trainings effektiv gestaltet, durchgeführt und methodisch begründet werden können.
- Grundlagen interkultureller Trainings
- Methodenmodelle und Auswahlkriterien
- Lernertypen und interkulturelles Lernen
- Praktische Erprobung und Evaluierung von Methoden
Auszug aus dem Buch
b. Auswahlkriterien und Einflussfaktoren
Es existiert eine Reihe an bestimmten Einflussfaktoren, die für die Auswahl von Methoden von Bedeutung sind (vgl. Hiller/Vogler-Lipp 2010:177). Vor allem wichtig ist die Seminarkonstellation, die Zielgruppe, der Zeitumfang, die Sprachkenntnisse der Teilnehmer, die Vorkenntnisse und Erfahrungen der Teilnehmer aus interkulturellen Trainings bzw. deren Kompetenz, der Anlass für das Training bzw. das gewünschte Trainingsziel, die Bedürfnisse und Erwartungen der Teilnehmer, die Motivation und Offenheit der Teilnehmer, der kulturelle Hintergrund und Prägung der Teilnehmer und die technischen Rahmenbedingungen (vgl. Hiller/Vogler-Lipp 2010: 177f.)
Ohne das Vorwissen von einzelnen Einflussfaktoren kann keine erfolgreiche Methodenauswahl für das interkulturelle Training gelingen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz interkultureller Trainings dar und formuliert die zentralen Fragestellungen sowie das Vorgehen der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen von Methoden, Auswahlkriterien, verschiedene Lernertypen nach Kolb sowie unterschiedliche Methodenmodelle theoretisch fundiert.
3. Methodenauswahl für die Präsentation: Dieses Kapitel beschreibt die praktische Anwendung von vier spezifischen Methoden ("Speed Dating", "Was siehst du?", "Meine Weltkarte", "Von Störchen und Statistik") im Seminarkontext.
4. Fazit: Auswertung der praktischen Arbeit im Seminar: Das Kapitel zieht ein Resümee über die Ergebnisse der Arbeit und bewertet die Wirkung der verschiedenen Methoden auf die Motivation der Teilnehmer.
5. Quellen: Auflistung der verwendeten Literatur und Online-Ressourcen.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Training, Interkulturelle Kompetenz, Trainingskonzeption, Lernertypen, David Kolb, Methodenmodell, Hiller/Vogler-Lipp, interkulturelles Lernen, Seminarmethodik, Erfahrungsorientiertes Lernen, Kursdesign, Gruppenarbeit, Wissensvermittlung, Feedback, Reflexion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption von interkulturellen Trainings und der Bedeutung der methodischen Auswahl für den Erfolg solcher Lernprozesse.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind theoretische Grundlagen zu Methoden, Einflussfaktoren bei der Seminargestaltung, Lernertypen nach Kolb sowie die praktische Anwendung und Evaluation dieser Konzepte.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Trainings gestaltet sein müssen, um interkulturelle Kompetenz erfolgreich zu vermitteln und Teilnehmer effektiv zu motivieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine schriftliche Ausarbeitung basierend auf einer Seminarpräsentation, die Literaturarbeit mit einer praktischen Erprobung und Reflexion von Lehrmethoden kombiniert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Überlegungen zu Methoden und Lernprozessen sowie die detaillierte Darstellung und kritische Analyse spezifischer Trainingsübungen.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie interkulturelles Training, Trainingskonzeption, methodische Vielfalt und lernorientierte Didaktik beschreiben.
Warum ist die Wahl der Methode so entscheidend für den Trainingserfolg?
Da verschiedene Menschen unterschiedliche Lernertypen repräsentieren, muss ein Training vielfältige Methoden bieten, um alle Teilnehmer zu erreichen und langfristig zu motivieren.
Welche Rolle spielt der Trainer bei der Methodenwahl?
Der Trainer muss die Vorkenntnisse, Bedürfnisse und kulturellen Hintergründe der Teilnehmer identifizieren, um das Methodenspektrum optimal anzupassen.
- Quote paper
- Yevgeniya Marmer (Author), 2011, Trainingskonzeption nach Hiller/Vogler-Lipp, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/925366