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Das iPad im Instrumental- und Gesangsunterricht

Wie verhalten sich die Eigenschaften von Musik-Apps zu den polaren Auffassungen von lerntheoretischer Didaktik und Ermöglichungsdidaktik in der Instrumentalpädagogik?

Titre: Das iPad im Instrumental- und Gesangsunterricht

Dossier / Travail , 2019 , 22 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Benjamin Viale (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie des médias
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Die Forschungsfrage dieser Hausarbeit lautet: Wie verhalten sich die Eigenschaften von Musik-Apps zu den polaren Auffassungen von lerntheoretischer Didaktik und Ermöglichungsdidaktik in der Instrumentalpädagogik?
In den vergangenen Jahren wurden Smartphones und Tablets zum selbstverständlichen Begleiter nicht nur von Erwachsenen, sondern auch vieler Kinder. In der Instrumental- und Gesangspädagogik (IP) geraten damit die Schülerinnen und Schüler ins Blickfeld. Es stellt sich weniger die Frage, ob die Geräte vorhanden sind und genutzt werden, sondern wie dies geschieht.
Eine erste Antwort können Musik-Apps geben. Allerdings ist ihre Vielfalt so groß, dass es nötig erscheint, eine gewisse Systematik sowie Kriterien für den sinnvollen Umgang zu entwickeln. Dazu wird hier ein (wieder) aktueller Diskurs aus der IP zur Hilfe genommen. Dabei geht es – kurz gesagt – um zwei verschiedene instrumentalpädagogische Ansätze, die im Widerspruch zueinander stehen. Diese zwei Ansätze und ein Vorschlag, wie man deren Widerspruch auflösen könnte, werden im ersten Teil der Arbeit vorgestellt. Anschließend werden theoretische Fragen aus den Ansätzen abgeleitet. Diese dienen im nachfolgenden Teil zur Analyse von drei verschiedenen Musik-Apps. Im Fazit werden die Forschungsergebnisse zusammengefasst und eine Antwort auf die Forschungsfrage versucht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Instrumentalpädagogik

2.1. Polaritäten in der Instrumentalpädagogik nach Silke Kruse-Weber und Cristina Marin

2.2. Ein Modellvorschlag von Elisabeth Aigner-Monarth und Natalia Ardila-Mantilla

2.3. Zusammenfassung der Aspekte und Auffächern der Forschungsfrage

3. Musik-Apps

3.1. Kategorien von Musizierapps

3.2. Musik-Apps im Instrumental- und Gesangsunterricht

3.3. Zusammenfassende hypothetische Aussagen

4. Beschreibung von Apps und Suche nach Eigenschaften im Blick auf lerntheoretische Didaktik und Ermöglichungsdidaktik

4.1. Music Tutor

4.2. Fluxpad

4.3. GeoShred Play

4.4. Zusammenfassung der Untersuchung der Apps

5. Fazit

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Einordnung von Musik-Apps, indem sie deren funktionale Eigenschaften auf die instrumentalpädagogischen Diskurse der lerntheoretischen Didaktik und der Ermöglichungsdidaktik bezieht, um zu klären, inwiefern diese digitalen Werkzeuge sowohl technischen Kompetenzerwerb als auch künstlerisch-ästhetische Erfahrungen ermöglichen.

  • Analyse instrumentalpädagogischer Polaritäten
  • Kategorisierung und Systematisierung von Musizierapps
  • Untersuchung technischer vs. ästhetischer Lernprozesse
  • Evaluierung des didaktischen Potenzials im Gruppenunterricht
  • Reflexion des Einsatzes digitaler Medien im Unterrichtskontext

Auszug aus dem Buch

4.3. GeoShred Play

Nachdem eine Theorie-App und eine Sequencer-App vorgestellt wurde, geht es nun um eine Instrumenten-App, die sich auf Gitarrensounds spezialisiert hat: „GeoShred Play“.

Den größten Teil der Oberfläche nehmen die quadratischen Buttons ein, welche die spielbaren Töne repräsentieren. In diesem Fall handelt es sich um eine A-Moll-Tonleiter (Grundton farblich abgesetzt) ohne den „verbotenen“ Ton F.

Wenn man von der untersten horizontalen Tonleiter ausgeht, sind die darüber liegenden Leitern immer so versetzt angeordnet, dass sich über dem Grundton A ein Dreiklang (die Tonika) bildet. Auch über den anderen Tönen bilden sich diatonische Dreiklänge oder deren Umkehrungen. Es können einzelne Töne oder mehrere gleichzeitig gespielt werden. Wischen ist ebenfalls möglich. Wenn man z. B. vertikal wischt, entsteht eine Tonleiter aus Terzen und Quarten, beim diagonalen Wischen werden Quinten und Quarten wiedergegeben.

Statt der diatonischen Tonleiter kann man durch Deaktivieren des „Diatonic“-Buttons eine chromatische anzeigen lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit stellt die Forschungsfrage nach der Beziehung zwischen Musik-App-Eigenschaften und polaren instrumentalpädagogischen Didaktikansätzen vor.

2. Zur Instrumentalpädagogik: Es werden zentrale Polaritäten wie Naturwissenschaft vs. Geisteswissenschaft und Lerntheoretische Didaktik vs. Ermöglichungsdidaktik als theoretische Basis erörtert.

3. Musik-Apps: Dieses Kapitel systematisiert Musizierapps in acht Kategorien und beleuchtet erste Studienergebnisse zur App-Nutzung in der Musikschulpraxis.

4. Beschreibung von Apps und Suche nach Eigenschaften im Blick auf lerntheoretische Didaktik und Ermöglichungsdidaktik: Drei ausgewählte Apps (Music Tutor, Fluxpad, GeoShred Play) werden anhand der Forschungsfrage detailliert auf ihre didaktischen Potenziale hin analysiert.

5. Fazit: Das Fazit betont die Notwendigkeit einer reflektierten Auswahl von Apps durch Lehrende, um die Balance zwischen technischer Vermittlung und künstlerischer Erfahrung zu wahren.

6. Literatur: Auflistung der verwendeten Fachquellen und Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Instrumentalpädagogik, Musik-Apps, Lerntheoretische Didaktik, Ermöglichungsdidaktik, App-Musik, Digitale Medien, Musikunterricht, Instrumentalunterricht, Musiktheorie, Blattspiel, Kreativität, GeoShred Play, Fluxpad, Music Tutor, Oszillationsmodell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie sich die spezifischen Funktionen und Eigenschaften von Musik-Apps zu den bestehenden, teils gegensätzlichen Ansätzen der Instrumentalpädagogik verhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft die Bereiche digitale Medientechnologie im Musikkontext mit didaktischen Theorien, speziell der Unterscheidung zwischen strukturierter Wissensvermittlung und freiem künstlerischen Gestalten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob Musik-Apps primär als Werkzeuge für technischen Kompetenzerwerb fungieren oder ob sie auch einen Raum für ästhetische und künstlerische Erfahrungen (Ermöglichungsdidaktik) eröffnen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Herleitung über fachpädagogische Literatur, gefolgt von einer fallbasierten Analyse ausgewählter Musik-Apps, die hinsichtlich ihrer didaktischen Eigenschaften geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der instrumentalpädagogischen Polaritäten, die Kategorisierung von Apps und die detaillierte Untersuchung dreier unterschiedlicher App-Typen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Instrumentalpädagogik, Musik-Apps, Lerntheoretische Didaktik, Ermöglichungsdidaktik und didaktische Reflexion charakterisiert.

Wie lässt sich der Lernerfolg bei der App "Music Tutor" bewerten?

Die App konzentriert sich rein auf die Verbesserung des Blattspiels; sie ist effizient für technische Routine, bietet jedoch keinen Zugang zum künstlerischen oder irrationalen Kern der Musik.

Welche Vorteile bietet die App "Fluxpad" im Gruppenunterricht?

Fluxpad verzichtet auf Leistungsdruck, da es kein "Richtig" oder "Falsch" gibt, was in heterogenen Gruppen die gegenseitige Inspiration und das spielerische Erforschen fördert.

Was unterscheidet "GeoShred Play" von den anderen untersuchten Apps?

Die App vereint technische Skalenarbeit mit der Möglichkeit zu hochkomplexem, individuellem künstlerischen Ausdruck durch live steuerbare Sound-Effekte.

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Résumé des informations

Titre
Das iPad im Instrumental- und Gesangsunterricht
Sous-titre
Wie verhalten sich die Eigenschaften von Musik-Apps zu den polaren Auffassungen von lerntheoretischer Didaktik und Ermöglichungsdidaktik in der Instrumentalpädagogik?
Université
Academy of Music Cologne
Cours
Apps & Co
Note
1,3
Auteur
Benjamin Viale (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
22
N° de catalogue
V925975
ISBN (ebook)
9783346254313
ISBN (Livre)
9783346254320
Langue
allemand
mots-clé
Musikpädagogik iPad Instrumental- und Gesangsunterricht IP
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Benjamin Viale (Auteur), 2019, Das iPad im Instrumental- und Gesangsunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/925975
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Extrait de  22  pages
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