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Gegenweltutopien des 19. und 20. Jahrhunderts

Zur Funktion und Darstellung von Technik in Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" und Samuel Butlers "Erewhon"

Titre: Gegenweltutopien des 19. und 20. Jahrhunderts

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 34 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Alice Fleischmann (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Comparée
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Im Zentrum der 34-seitigen Arbeit steht der Vergleich eutopischer und dystopischer Literatur anhand der der Beispielwerke "Brave New World" (Huxley) und "Erewhon" (Butler). Zu Anfang findet sich eine 6-seitige Erläuterung der Begriffe Utopie, Eutopie und Dystopie. Im 9-seitigen Teil über "Erewhon" werden die Gesellschaft ohne Technik, das erewhonische Menschenbild im Kontext des Sozialdarwinismus, der Versuch einer Gattungszuordnung sowie der historische Hintergrund des literarischen Werkes dargestellt. Die darauffolgende 8-seitige Analyse von "Brave New World" befasst sich mit der technisierten Welt, der Spaßgesellschaft und Überlegungen zu Huxleys düsterer Zukunftsvision. Den Abschluss der Hauptseminarsarbeit bildet ein zweiseitiges Fazit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. UTOPIE: EUTOPIE UND DYSTOPIE

2.1 UTOPIE: BEGRIFFE, THEMATIK UND HISTORISCHER WANDEL

2.2 DAS PARADIES AUF ERDEN: EUTOPIA

2.3 ALBTRAUM ZUKUNFTSGESELLSCHAFT: DYSTOPIA

3. SAMUEL BUTLER: EREWHON

3.1 EINE GESELLSCHAFT OHNE TECHNIK

3.2 (SOZIAL)DARWINISMUS UND DAS MENSCHENBILD IN EREWHON

3.3 EREWHON: EUTOPIE ODER DYSTOPIE?

3.4 DER HINTERGRUND

4. ALDOUS HUXLEY: SCHÖNE NEUE WELT

4.1 EINE TECHNISIERTE WELT

4.2 DIE SPAßGESELLSCHAFT

4.3 HUXLEYS DYSTOPISCHE ZUKUNFTSVISION

5. FAZIT

6. ANHANG

6.1 LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gattung der (Gegenwelt)Utopie und analysiert die Funktion und Darstellung von Technik in Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" und Samuel Butlers "Erewhon", um gesellschaftliche und politische Mängel sowie die Visionen der Autoren zu beleuchten.

  • Gattungsbestimmung und historischer Wandel der Utopie
  • Einfluss von Technik und Fortschrittskritik in utopischen Werken
  • Sozialdarwinistische Tendenzen und ihre literarische Umsetzung
  • Vergleich von technisierten Welten versus technikfeindlichen Gegenmodellen
  • Die Rolle des Individuums und des Kollektivs in dystopischen Gesellschaftsentwürfen

Auszug aus dem Buch

3.1 Eine Gesellschaft ohne Technik

Higgs, Protagonist und Ich-Erzähler des 1872 erschienenen Romans, verlässt seine Heimat England, um in einer „Kolonie, die auch für die wagemutigsten Siedler erst seit acht oder neun Jahren erschlossen“ ist, Schafe zu züchten. Aus Neugier gerät er schließlich in das fremde und bisher unentdeckte Land Erewhon, welches hinter den Bergen der Kolonie liegt. Er trifft dort südländisch aussehende junge Menschen, welche wiederum von seinem mitteleuropäischen Äußeren erstaunt sind. Es bestehen zunächst Verständigungsprobleme zwischen beiden Parteien, Higgs wird jedoch im erewhonischen Dorf freundlich aufgenommen. Bereits nach kurzer Zeit fallen ihm einige Ähnlichkeiten zu seiner Heimat auf: Das Verhalten der Erewhonier ist freundlich und recht europäisch, in „ihrem unbefangenen Benehmen [wirken] sie ganz italienisch“ und überaus kultiviert, sie bevorzugen ähnliche Nahrungsmittel, und auch ihre Häuser mitsamt deren Einrichtung erinnern ihn an die der britischen Kolonie.

Nebst dieser Parallelen bemerkt Higgs allerdings auch Unterschiede, die ihn sehr erstaunen. So stellt er beispielsweise fest, dass die Erewhonier anstelle „der Gabel nur ein Stäbchen [benutzen] und eine Art Fleischermesser zum Zerlegen“ ihrer Nahrung. Als ebenso primitiv empfindet Higgs ihre Gebrauchsgegenstände und Kleider.

Eine Schlüsselszene des Romans spielt sich im zweiten Dorf ab, in das Higgs gebracht wird. Hier wird er dem Schulzen vorgeführt und von ihm untersucht. Man wundert sich erneut über sein blondes Haar und seine helle Haut, Missfallen erregt er jedoch nicht. Anders verhält es sich mit seiner Taschenuhr: Es scheint Higgs, als betrachteten die Erewhonier sie als „Teufelswerk“, der Schulze belehrt ihn mehrere Minuten und führt ihn schließlich in das Ortsmuseum.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Gattung der utopischen Literatur ein, definiert den Rahmen der Untersuchung und stellt die Forschungsfrage zur Funktion von Technik in den gewählten Primärwerken.

2. UTOPIE: EUTOPIE UND DYSTOPIE: Dieses Kapitel erläutert den Utopie-Begriff, die historische Entwicklung der Gattung und unterscheidet grundlegend zwischen Eutopie als Idealstaat und Dystopie als negativem Zukunftsmodell.

3. SAMUEL BUTLER: EREWHON: Hier wird Butlers Werk analysiert, wobei besonders die Ambivalenz einer technophoben Gesellschaft und die satirische Auseinandersetzung mit Darwinismus und sozialen Normen im Mittelpunkt stehen.

4. ALDOUS HUXLEY: SCHÖNE NEUE WELT: Die Untersuchung befasst sich mit der totalen Technisierung einer Spaßgesellschaft, der Konditionierung des Individuums und der Kritik an sozialen sowie wissenschaftlichen Entwicklungen im 20. Jahrhundert.

5. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und resümiert die Bedeutung der utopischen Romane für die Reflexion zeitgenössischer gesellschaftlicher Probleme.

6. ANHANG: Dieser Teil enthält das Literaturverzeichnis der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Utopie, Dystopie, Technik, Sozialdarwinismus, Schöne neue Welt, Erewhon, Industrialisierung, Gesellschaftskritik, Satire, Individualität, Kollektiv, Literaturwissenschaft, Zukunftsgesellschaft, Fortschrittskritik, Aldous Huxley

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie in den utopischen Romanen "Erewhon" von Samuel Butler und "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley das Thema Technik und deren gesellschaftliche Auswirkungen literarisch verarbeitet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Gattung der Utopie, die kritische Auseinandersetzung mit der industriellen Revolution, der Darwinismus sowie die Spannung zwischen technologischem Fortschritt und moralischer Freiheit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie beide Autoren durch den Entwurf fiktiver Gegenwelten Kritik an ihrer jeweiligen zeitgenössischen Realität üben und welche Konsequenzen sie für die menschliche Existenz in einer hochtechnisierten oder technikfeindlichen Umwelt postulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wendet literaturwissenschaftliche Analyseansätze an, indem sie Gattungsmerkmale definiert und die Primärtexte unter Berücksichtigung historischer Kontexte und literaturkritischer Diskursmodelle untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Gattungsdefinition, eine vertiefende Analyse der gesellschaftlichen Strukturen in Butlers Erewhon unter dem Aspekt des Darwinismus und eine Untersuchung der technisierten Weltgesellschaft in Huxleys Schöne neue Welt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Utopie, Dystopie, Technik, Gesellschaftskritik, Sozialdarwinismus und Individualität definiert.

Warum spielt die Ablehnung von Technik eine zentrale Rolle in Erewhon?

Die Erewhonier fürchten, dass Maschinen ein eigenes Bewusstsein entwickeln und die Herrschaft über den Menschen erlangen könnten, weshalb sie diese als Bedrohung sehen und verbannen.

Wie unterscheidet sich die "Spaßgesellschaft" in Huxleys Roman von einer humanen Lebensweise?

Die Spaßgesellschaft in "Schöne neue Welt" garantiert zwar Stabilität und Glück, opfert dafür jedoch individuelle Freiheit, echte zwischenmenschliche Bindungen und das Recht auf eigene geistige Entfaltung.

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Résumé des informations

Titre
Gegenweltutopien des 19. und 20. Jahrhunderts
Sous-titre
Zur Funktion und Darstellung von Technik in Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" und Samuel Butlers "Erewhon"
Université
University of Mannheim  (Philosophische Fakultät - Lehrstuhl für neuere Germanistik II)
Cours
"Technik in Literatur und Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts"
Note
1,3
Auteur
Alice Fleischmann (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
34
N° de catalogue
V92602
ISBN (ebook)
9783638065696
ISBN (Livre)
9783640105434
Langue
allemand
mots-clé
Gegenweltutopien Jahrhunderts Technik Literatur Kultur Jahrhunderts Thema Schöne neue Welt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alice Fleischmann (Auteur), 2008, Gegenweltutopien des 19. und 20. Jahrhunderts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92602
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Extrait de  34  pages
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