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Konzeption eines Interviewleitfadens zur Feststellung der Unternehmensreputation

Ziele und Aufgaben eines qualitativen Interviewleitfadens, Varianten von Verzerrungen im Interview, Unterschiede zwischen der strukturierten und evaluativen Inhaltsanalyse

Titel: Konzeption eines Interviewleitfadens zur Feststellung der Unternehmensreputation

Einsendeaufgabe , 2020 , 29 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Gross (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das erste Kapitel führt in das Thema "Konzeption eines Interviewleitfadens" ein. Die Aufgabe verlangte eine Bezugnahme zu dem
Reputationskonstrukt nach Eisenegger, welches nähergehend erläutert wird. Anschließend werden Ziele und Aufgaben eines qualitativen Interviewleitfadens benannt, bevor die Wahl der Stichprobe und die Stakeholder-Auswahl begründet wird. Zuletzt wird auf die verwendeten Dimensionen des Interviewleitfadens Bezug genommen.

Die zweite Aufgabe beschreibt mögliche Verzerrungen im Interview, sowohl von Seiten des Interviewers als auch von Seiten des Befragten. Anschließend wird darauf eingegangen, wie Verzerrungen bestmöglich vermieden werden können.

Die dritte Aufgabe widmet sich dem Ablauf einer inhaltlich strukturierten Inhaltsanalyse und dem Ablauf einer evaluativen Inhaltsanalyse. Wesentlich Unterschiede werden schließlich festgehalten.

In den Anlagen befindet sich der ausgearbeitete qualitative Interviewleitfaden inklusive der dazugehörigen Formalia.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabe B 1

1.1 Die Konzeption eines qualitativen Interviewleitfadens

1.2 Der Begriff Reputation im Zusammenhang mit dem Konzept Eiseneggers

1.3 Ziele und Aufgaben des qualitativen Interviewleitfadens

1.3.1 Die Wahl des Falls und der Stichprobe

1.3.2 Die Stakeholder-Auswahl

1.3.3 Die Dimensionen des Interviewleitfadens und ihre Aufgaben

2. Aufgabe B 2

2.1 Verzerrungen im Interview

2.2 Mögliche Verzerrungen vonseiten des Interviewers

2.3 Mögliche Verzerrungen vonseiten des Befragten

2.4 Möglichkeiten, um die Verzerrung gering zu halten

3. Aufgabe B 3

3.1 Der Ablauf der inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse

3.2 Der Ablauf der evaluativen Inhaltsanalyse

3.3 Wesentliche Unterschiede zwischen der inhaltlich strukturierenden und der evaluativen qualitativen Inhaltsanalyse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines qualitativen Interviewleitfadens zur Untersuchung der Unternehmensreputation am Beispiel des VW-Konzerns nach dem Diesel-Skandal. Ziel ist es, ein wissenschaftlich fundiertes Instrument zu entwickeln, Verzerrungsquellen in der Interviewsituation zu minimieren und methodische Ansätze der qualitativen Inhaltsanalyse systematisch gegenüberzustellen.

  • Erstellung eines qualitativen Interviewleitfadens auf Basis der Reputationsdimensionen nach Eisenegger.
  • Analyse und Reduzierung von Verzerrungseffekten im Interviewprozess.
  • Methodischer Vergleich zwischen der inhaltlich strukturierenden und der evaluativen Inhaltsanalyse.
  • Anwendung des theoretischen Rahmens auf die praktische Fallstudie VW.
  • Strukturierung der Datenerhebung durch Stakeholder-Auswahl und Phasenmodellierung.

Auszug aus dem Buch

1.2 Der Begriff Reputation im Zusammenhang mit dem Konzept Eiseneggers

Um ein qualitatives Leitfrageninterview zum Konstrukt Reputation entwerfen zu können, ist es Voraussetzung, sich über die Bedeutung des Begriffs klar zu werden. Bezugnehmend auf die Aufgabenstellung wird das Konzept Eiseneggers nachvollzogen und erläutert, damit auf dessen Grundlage adäquate Fragen formuliert werden können.

Eine eindeutige Definition für den Begriff Reputation liegt nicht vor. Häufig wird Reputation im deutschen Sprachraum bedeutungsgleich mit „Ruf“ oder „Ansehen“ gesehen. Eisenegger betont, dass es auf den Blickwinkel ankommt, was unter Reputation verstanden wird. Konsens herrscht jedoch darüber, dass Reputation etwas mit Vertrauen zu tun hat. Dieses Vertrauen entsteht, wenn Erwartungen erfüllt und Verlässlichkeit eingehalten wird. Ein Unternehmen muss im eigentlichen Sinne des Wortes „glaubwürdig“ sein (Ternès/Runge, 2015, S. 1).

Die Beschäftigung von Firmen und Organisationen mit ihrer jeweils eigenen Reputation hat einen großen Stellenwert. Ein „Ist-Stand“ der Reputation zeigt den Unternehmen, in welchen Bereichen Verbesserungen zu tätigen sind. Prinzipiell lässt sich feststellen, dass Firmen mit einer „guten Reputation“ wirtschaftlich erfolgreicher sind als andere. Eisenegger zeigt einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Betrachtungsweisen: Zum einen gibt es den soziologischen Kontext, der Reputation weit fasst und deshalb schwer zu operationalisieren ist (Eisenegger/Imhof, 2007, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgabe B 1: Dieses Kapitel widmet sich der Erstellung eines qualitativen Interviewleitfadens für den VW-Konzern, wobei das Reputationskonzept nach Eisenegger als theoretische Basis dient und die Stakeholder-Auswahl präzisiert wird.

2. Aufgabe B 2: Hier werden potenzielle Verzerrungseffekte (Biases) in der Interviewführung thematisiert und Strategien diskutiert, um die Objektivität und Qualität des Datenerhebungsprozesses durch Schulung und professionelles Verhalten sicherzustellen.

3. Aufgabe B 3: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Vorgehensweisen der inhaltlich strukturierenden sowie der evaluativen Inhaltsanalyse und hebt die wesentlichen Unterschiede in ihrer Zielsetzung und Anwendung hervor.

Schlüsselwörter

Qualitatives Interview, Interviewleitfaden, Unternehmensreputation, VW-Konzern, Diesel-Skandal, Stakeholder, Interviewverzerrungen, soziale Erwünschtheit, inhaltlich strukturierende Inhaltsanalyse, evaluative Inhaltsanalyse, Reputationsmanagement, Eisenegger, qualitative Forschung, Datenerhebung, Fallstudie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die methodischen Grundlagen für die Durchführung qualitativer Interviews im Kontext der Untersuchung der Unternehmensreputation von Volkswagen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Leitfadenkonstruktion, der Minimierung von Interviewfehlern sowie der Gegenüberstellung von qualitativen Inhaltsanalyse-Verfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die theoretisch fundierte Entwicklung eines Leitfadens zur Messung der Reputation sowie die methodische Aufarbeitung der qualitativen Analyseprozesse.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden qualitative Methoden angewendet, insbesondere das leitfadengestützte Experteninterview sowie die inhaltlich strukturierende und evaluative Inhaltsanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Konzeption des Leitfadens, die Analyse von Verzerrungseffekten und die detaillierte Darstellung der Codierungsprozesse bei Inhaltsanalysen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind qualitatives Interview, Reputationsmanagement, VW-Diesel-Skandal, Verzerrungseffekte und qualitative Inhaltsanalyse.

Warum wurde Volkswagen als Fallbeispiel gewählt?

Volkswagen dient aufgrund des Diesel-Skandals als hochrelevantes Praxisbeispiel für einen massiven Reputationsverlust, der eine systematische Untersuchung erforderlich macht.

Wie unterscheidet sich die evaluative von der strukturierenden Inhaltsanalyse?

Während die strukturierende Analyse eher deskriptiv Kategorien bildet, ist die evaluative Inhaltsanalyse stärker hermeneutisch-interpretativ orientiert und bewertet das Material fallbezogen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzeption eines Interviewleitfadens zur Feststellung der Unternehmensreputation
Untertitel
Ziele und Aufgaben eines qualitativen Interviewleitfadens, Varianten von Verzerrungen im Interview, Unterschiede zwischen der strukturierten und evaluativen Inhaltsanalyse
Hochschule
SRH Fernhochschule  (Psychologie)
Veranstaltung
Wissenschaftliches Arbeiten - Vertiefung I
Note
1,3
Autor
Katharina Gross (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
29
Katalognummer
V926046
ISBN (eBook)
9783346256904
ISBN (Buch)
9783346256911
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmensreputation Interviewleitfaden Inhaltsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Gross (Autor:in), 2020, Konzeption eines Interviewleitfadens zur Feststellung der Unternehmensreputation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/926046
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Leseprobe aus  29  Seiten
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