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Shareholder Value

Title: Shareholder Value

Term Paper , 2008 , 30 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Benjamin Schwinge (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

Maximierung der Eigentümerrendite durch Kurssteigerung und Dividendenausschüttung ist in vielen Unternehmensleitlinien die höchste Priorität. Führungskräfte haben als vordergründiges Ziel die Steigerung des Unternehmenswertes. Über die Frage was der Unternehmenswert ist, wie er sich bemisst und wie er gesteuert werden kann herrscht jedoch Uneinigkeit. Der Vorstand der Siemens AG hat das Hauptziel: Steigerung des Unternehmenswertes. Die Berechnung erfolgt nach dem Geschäftswertbeitrag (GWB), der sich aus dem operativen Ergebnis vermindert um die Kapitalkosten ermittelt. Auch E.ON ermittelt auf diese Weise die Wertsteigerung, zieht aber zusätzlich den Return on Capital employed (ROCE) als Zielgröße heran. Die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH stützt sich bei der Wertschaffung und Steuerung auf die Kennzahlen Cash Flow Return on Investment (CFROI) und Cash Value Added (CVA). Sie richtet sich also nicht nach den klassischen Gewinnkennzahlen, sondern nach Cash Flow Größen. Diese Arbeit soll den Shareholder Value Ansatz nach Alfred Rappaport darstellen, die Vorteile verdeutlichen und kritische Aspekte aufzeigen. Dem Verfasser erscheint die folgende Vor-gehensweise sinnvoll: Zunächst werden Schwächen der klassischen buchhalterischen Instrumente aufgeführt. An diesen Schwächen knüpft der Shareholder Value Ansatz in Kapitel 2 an. Ausgehend vom Grundgedanken werden Ermittlungsmöglichkeiten dargestellt, die als Grundlage für Managemententscheidungen genutzt werden können. Die Fallstudie in Kapitel 3 stellt die Ansätze des Wertsteigerungskonzeptes der GEA Group AG (GEA) dar und soll als Praxisbeispiel für wertorientiertes Management dienen. Das letzte und 4. Kapitel zeigt kritische Aspekte des theoretischen Ansatzes auf und enthält das Resümee. Im Rahmen dieser Arbeit wird keine Wertung der Anwendung des Shareholder Value Ansatzes der GEA geübt. Der Verfasser ist der Ansicht, dass die formalen Restriktionen dieser Arbeit der Komplexität des Themas nicht angemessen sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Rahmen und Ziel der Arbeit

1.2 Unzulänglichkeiten buchhalterischer Instrumente

2. Der Shareholder Value Ansatz

2.1 Grundgedanke

2.2 Ermittlung

2.2.1 Betrieblicher Cash Flow

2.2.2 Kapitalkosten

2.2.3 Residualwert

2.2.4 Zusätzlicher Shareholder Value

2.3 Entscheidungsinstrument für Manager

3. Fallstudie der GEA Group AG

3.1 Kapitalmarktausrichtung

3.2 Steuerungssystem

4. Schlussbetrachtung

4.1 Kritische Würdigung des Shareholder Value Ansatzes

4.2 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, den Shareholder Value Ansatz nach Alfred Rappaport theoretisch fundiert darzustellen, dessen Vorteile gegenüber klassischen buchhalterischen Kennzahlen zu erläutern und praktische Anwendungsmöglichkeiten sowie kritische Aspekte aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Unternehmenswerte gemessen, gesteuert und durch wertorientiertes Management sowie M&A-Aktivitäten aktiv beeinflusst werden können.

  • Theoretische Grundlagen und Grundgedanken des Shareholder Value Ansatzes
  • Überwindung der Unzulänglichkeiten klassischer buchhalterischer Instrumente
  • Ermittlung und Steuerung von Werttreibern (Cash Flow, Kapitalkosten, Residualwert)
  • Praxisbeispiel der GEA Group AG zur wertorientierten Unternehmensführung
  • Anwendung von Entlohnungssystemen und M&A-Methoden zur Wertsteigerung

Auszug aus dem Buch

2. Der Shareholder Value Ansatz

Im Shareholder Value Ansatz nach Rappaport ist der ökonomische Wert einer Investition von zentraler Bedeutung. Er berechnet sich, indem die prognostizierten CFs mittels des Kapitalkostensatzes diskontiert werden. Die diskontierten CFs liegen der Dividendenausschüttung und Kurswertsteigerungen zugrunde. Der Ansatz geht von einem Management aus, das als primäres Ziel die Maximierung des ökonomischen Werts für die Anteilseigner verfolgt, und nicht Ziele wie Macht, Einfluss und Prestige. „Corporate Mission Statements proclaiming that the primary responsibility of management is to maximize shareholders total return via dividends and increases in the market price if the company’s shares abound”.

Hier werden also die vergangenheitsorientierten Methoden des Rechnungswesens durch Investitionsrechnungsverfahren wie die Kapitalwert- und interne Zinsfußmethode ersetzt. Die Denkrichtung geht weg von der buchhalterischen Periodenbetrachtung hin zur langfristigen, mehrperiodischen Investitionsrechnung mit Endziel. Die aufgeführten Schwächen der Gewinngrößen im 1.1 Kapitel werden durch den Shareholder Value Ansatz berücksichtigt. Wie das geschieht soll durch die Ermittlung im folgenden Kapitel deutlich werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Priorität der Eigentümerrendite ein und hinterfragt die Eignung klassischer Gewinngrößen zur Unternehmenssteuerung.

2. Der Shareholder Value Ansatz: In diesem Kapitel werden der Grundgedanke und die komplexe Ermittlung des Unternehmenswertes über Cash-Flow-Diskontierung und spezifische Werttreiber detailliert erläutert.

3. Fallstudie der GEA Group AG: Diese Fallstudie illustriert die praktische Umsetzung eines wertorientierten Steuerungssystems in einem MDAX-notierten Unternehmen.

4. Schlussbetrachtung: Das Kapitel reflektiert kritisch über die Annahmen des Ansatzes und fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Steuerung des Unternehmenswertes zusammen.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Value Based Management, Cash Flow, Kapitalkosten, Unternehmenswert, Residualwert, Werttreiber, Kapitalmarkt, GEA Group AG, Kapitalkostensatz, Investitionsrechnung, Rendite, Unternehmenssteuerung, Risikozuschlag, Eigenkapitalkosten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Shareholder Value Ansatz nach Alfred Rappaport als Konzept zur wertorientierten Unternehmensführung und -bewertung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Schwächen klassischer Bilanzkennzahlen, die Berechnung des Unternehmenswertes mittels Discounted Cash Flow sowie die Steuerung durch Werttreiber.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Shareholder Value Ansatz darzustellen, die Vorteile gegenüber Buchhaltungskennzahlen aufzuzeigen und die Steuerungsmöglichkeiten für das Management zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Darlegung des Konzepts von Rappaport und ergänzt diese durch eine praxisnahe Fallstudie der GEA Group AG.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Bewertungsgrößen wie Cash Flow und Kapitalkosten sowie die praktische Anwendung in Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Value Based Management, Shareholder Value, Cash Flow, Werttreiber und Kapitalkosten.

Warum ist laut der Arbeit die kritische Marge von Bedeutung?

Die kritische Marge ist ein Entscheidungsinstrument, das angibt, welche Gewinnmarge mindestens erzielt werden muss, um den Shareholder Value zu erhalten.

Wie werden Manager bei der GEA Group AG motiviert?

Die Entlohnung erfolgt zu einem großen Teil anhand der Entwicklung spezifischer Werttreiber wie EBIT-Wachstum und der Verbesserung der Working Capital Umsatz-Relation.

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Details

Title
Shareholder Value
College
Private University of Economy and Engineering Vechta-Diepholz-Oldenburg  (FHWT Vechta)
Course
Diplom Studiengang
Grade
1,7
Author
Benjamin Schwinge (Author)
Publication Year
2008
Pages
30
Catalog Number
V92659
ISBN (eBook)
9783638062367
ISBN (Book)
9783638951869
Language
German
Tags
Shareholder Value Diplom Studiengang Unternehmensführung Rappaport Alfred Controlling Entscheidungsinstrument Cash Flow Shareholder Value Finanzen Kennzahl Kennzahlen Steuerung Unternehmenssteuerung wertorientiert wertorientierte Unternehmensführung Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Schwinge (Author), 2008, Shareholder Value, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92659
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