Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Das Buch und die Multimediagesellschaft

Titel: Das Buch und die Multimediagesellschaft

Hausarbeit , 1999 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefan Frenzen (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der heutigen Gesellschaft gibt es so viele verschiedene Medien, sei es nun Computer, Videorecorder oder Fernseher, dass es verführerisch ist, die These aufzustellen, die enorme Medienflut würde das Buch verdrängen. Es gibt viele Menschen, die diese These unterstützen, aber bestimmt ebenso viele, die nicht dieser Meinung sind. Mit dieser Hausarbeit möchte ich auf Grundlage einiger Texte versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen, doch ob die Antwort, die ich für mich daraus ziehe, die ultimativ richtige ist, sei dahingestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Problemlage und Forschungsinteresse

3 Empirische Untersuchungen zur Mediennutzung in Familien

3.1 Grundlagen der Untersuchungen

3.2 Fragen an die Lesesozialisationsforschung

3.3 Medienausstattung in den Familien

3.4 Medienbesitz der Kinder

3.5 Sozioökonomischer Status und Medienbesitz

3.6 Buchlektüre der Kinder im Mediennutzungsverbund

4 Der Umgang kleiner Kinder mit Medien

4.1 Der Beginn der (Medien-)Kommunikation

4.2 Das Dreieck ,,Kind-Medium-Mitwelt"

4.3 Der Einfluß der Medien auf die Entwicklung des Kindes

5 Wie werden Kinder zu Lesern?

5.1 Lesesozialisation in der Familie

5.2 Leseförderung in der Schule

5.2.1 Möglichkeiten zur Leseförderung in der Primarstufe

5.2.2 Der ,,Medienwechsel" als Möglichkeit der Lesemotivation

6 Schlußbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen traditionellen Büchern und modernen elektronischen Medien im Familienalltag. Ziel ist es, zu klären, ob die enorme Medienflut das Buch verdrängt oder ob eine ergänzende Nutzung möglich ist, wobei insbesondere die Rolle der Lesesozialisation und die Bedeutung der elterlichen Vorbildfunktion im Vordergrund stehen.

  • Empirische Analyse der Medienausstattung in deutschen Familien
  • Entwicklung der Lesesozialisation im frühen Kindesalter
  • Verdrängungs- versus Ergänzungshypothese im Medienverbund
  • Pädagogische Ansätze zur Leseförderung in der Primarstufe
  • Bedeutung der elterlichen Vorbildfunktion für die Lesemotivation

Auszug aus dem Buch

4.2 Das Dreieck ,,Kind-Medium-Mitwelt"

Es ist nun festzustellen, wie genau sich beim Kind Alltagserfahrungen und Medienerfahrungen verbinden. Hier können wir feststellen, ,,daß die Eckpunkte des Dreiecks ,Kind-Medium-Mitwelt` auf vielfache Weise miteinander verbunden sind (nach Charlton 1995):

Durch die Hilfe des Mediums (in obigen Beispiel das Bilderbuch) wird eine neue Form der Kommunikation zwischen Kind und Bezugsperson geschaffen. Hierbei spielen das gemeinsame und wechselseitige Erzählen eine besondere Rolle. ,,Das Erzählen-Können und das Erzählungen-verstehen-Können sind Fähigkeiten, die bekanntlich bis in die Sekundarschulzeit hinein weiterentwickelt werden müssen" (Charlton 1995, S.71).

Im Gegensatz zum Buch sind Fernseher oder andere Medien in dieser Hinsicht nicht so günstig, weil es durch das ständige Wechseln von Bildern sehr schwer ist, ein gemeinsames Bezugsobjekt zu finden. Erst bei älteren Kindern wird dies langsam möglich. Doch warum können Mutter und Kind nicht auch ohne Medium z.B. über reale Alltagsgegenstände reden? Bilder kann man nicht wie einen Gebrauchsgegenstand zur Lösung alltäglicher Probleme verwenden. Die dadurch erzeugte Distanz muß durch die Sprache überwunden werden. Medien können so den Spracherwerb schon im frühen Kindesalter fördern (Charlton 1995).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Der Autor stellt die These zur Diskussion, ob das Buch in einer multimedialen Gesellschaft an Bedeutung verliert.

2 Problemlage und Forschungsinteresse: Es wird die Bedeutung von Buchkompetenz für die kulturelle Teilhabe hervorgehoben und die Relevanz der vorschulischen Heranführung an Bücher betont.

3 Empirische Untersuchungen zur Mediennutzung in Familien: Dieser Abschnitt wertet Studien aus, die den Zusammenhang zwischen Medienbesitz, sozialem Status und der tatsächlichen Mediennutzungszeit untersuchen.

4 Der Umgang kleiner Kinder mit Medien: Hier wird der Prozess der Medienaneignung durch Kleinkinder mittels des Modells „Kind-Medium-Mitwelt“ analysiert.

5 Wie werden Kinder zu Lesern?: Das Kapitel fokussiert auf die Rolle der Familie bei der Lesesozialisation sowie auf schulische Förderkonzepte zur Steigerung der Lesemotivation.

6 Schlußbetrachtung: Der Autor kommt zu dem Fazit, dass Medien das Buch nicht zwangsläufig verdrängen, sondern eine gezielte elterliche Begleitung entscheidend für eine gelungene Lesesozialisation ist.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Mediennutzung, Buchkompetenz, Kindheit, Familienalltag, Medienverbund, Leseförderung, Primarstufe, Vorbildfunktion, Medienkompetenz, Spracherwerb, Bildungsgrad, Medienausstattung, Lesemotivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob das Buch als Leitmedium in unserer heutigen, von elektronischen Medien geprägten Gesellschaft noch relevant ist oder durch diese verdrängt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Medienausstattung in Familien, dem Einfluss der sozialen Schicht auf den Medienkonsum sowie den Bedingungen, die eine erfolgreiche Lesesozialisation bei Kindern begünstigen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Auswertung empirischer Studien zu klären, ob ein „Medienverbund“ existiert, in dem sich Bücher und moderne Medien ergänzen, anstatt sich gegenseitig zu verdrängen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine Literatur- und Studienanalyse durch, wobei er primär auf existierende empirische Ergebnisse zur Lesesozialisation und Mediennutzung zurückgreift.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der familialen Medienwelt, die psychologischen Grundlagen des Medienumgangs bei Kleinkindern und konkrete pädagogische Ansätze zur Leseförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Lesesozialisation, Medienverbund, Vorbildfunktion der Eltern, Mediennutzung in Familien und die Bedeutung von Buchkompetenz.

Welche Rolle spielt die Familie laut dem Autor bei der Leseförderung?

Die Familie ist der wichtigste Faktor; die soziale Einbettung des Lesens in den Familienalltag und das Vorleben von Leseverhalten durch die Eltern sind entscheidend für die Entwicklung der Leselust beim Kind.

Was besagt das im Text erwähnte Modell „Kind-Medium-Mitwelt“?

Dieses Modell verdeutlicht, wie das Medium (z. B. ein Bilderbuch) als Brücke zwischen Kind und Bezugsperson fungiert, um die Kommunikation und den Spracherwerb in gemeinsamen Interaktionssituationen zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Buch und die Multimediagesellschaft
Hochschule
Universität zu Köln  (Seminar für Deutsche Sprache und ihre Didaktik der erziehungswissenschaftlichen Fakultät)
Veranstaltung
Lesesozialisation in Familie und Schule
Note
1,7
Autor
Stefan Frenzen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
13
Katalognummer
V926
ISBN (eBook)
9783638105859
ISBN (Buch)
9783638745512
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Buch Multimediagesellschaft Lesesozialisation Familie Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Frenzen (Autor:in), 1999, Das Buch und die Multimediagesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/926
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  13  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum