Der Einfluß der Kultur auf die Einstellungen zu Unternehmensgründungen


Bachelorarbeit, 2007
43 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kultur
2.1 Einordnung der Kultur in die mentale Programmierung des Menschen
2.2 Die vier Tiefenebenen der Verfestigung der Kultur und kulturelle Ebenen

3 Nationale Kulturen
3.1 Kennzeichnung nationaler Kulturen
3.2 Soziale Ungleichheit und Machtdistanz
3.3 Individualismus
3.4 Maskulinität und Femininität
3.5 Unsicherheitsvermeidung
3.6 Zeitorientierung

4 Einstellungen zu Unternehmensgründungen
4.1 Elemente der Gründungseinstellung
4.2 Einschätzung der eigenen Gründungsfähigkeit
4.3 Einschätzung der Möglichkeiten zur Unternehmensgründung
4.4 Individuelle Risikoaversion

5 Vergleich von Kulturen und Gründungseinstellungen anhand nationaler Beispiele
5.1 Datenbasis der Determinanten für die Ermittlung gründungsbezogener Einstellungen
5.2 Datenbasis der Kulturdimensionen
5.3 Machtdistanz und Einstellungen zu Unternehmensgründungen
5.4 Individualismus und Einstellungen zu Unternehmensgründungen
5.5 Maskulinität und Einstellungen zu Unternehmensgründungen
5.6 Unsicherheitsvermeidung und Einstellungen zu Unternehmensgründungen
5.7 Zeitorientierung und Einstellungen zu Unternehmensgründungen

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Webseitenverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Datenbasis der Determinanten für die Ermittlung gründungsbezogener Einstellungen

Tabelle 2: Datenbasis der Kulturdimensionen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Einzigartigkeit in der mentalen Programmierung des Menschen

Abbildung 2: Zwiebeldiagramm: Verfestigung der Kultur

Abbildung 3: Pole der menschlichen Gefühle

Abbildung 4: Die Einschätzung der Gründungsfähigkeit in ausgewählten Ländern im Zeitablauf

Abbildung 5: Die Einschätzung der Gründungschancen in ausgewählten Ländern im Zeitablauf

Abbildung 6: Die Risikoaversion in ausgewählten Ländern im Zeitablauf

Abbildung 7: Machtdistanz und Gründungsfähigkeit

Abbildung 8: Machtdistanz und Gründungschancen

Abbildung 9: Machtdistanz und Risikoaversion

Abbildung 10: Individualismus und Gründungsfähigkeit

Abbildung 11: Individualismus und Gründungschancen

Abbildung 12: Individualismus und Risikoaversion

Abbildung 13: Maskulinität und Gründungsfähigkeit

Abbildung 14: Maskulinität und Gründungschancen

Abbildung 15: Maskulinität und Risikoaversion

Abbildung 16: Unsicherheitsvermeidung und Gründungsfähigkeit

Abbildung 17: Unsicherheitsvermeidung und Gründungschancen

Abbildung 18: Unsicherheitsvermeidung und Risikoaversion

Abbildung 19: Langzeitorientierung und Gründungsfähigkeit

Abbildung 20: Langzeitorientierung und Gründungschancen

Abbildung 21: Langzeitorientierung und Risikoaversion

1 Einleitung

Im internationalen Vergleich werden in Deutschland zu wenige Unternehmen gegründet. Nur wenige Menschen trauen sich hierzulande, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Lediglich 20 % der erwachsenen Deutschen schät­zen die Chancen einer Unternehmensgründung positiv ein und beinahe jeder zweite läßt sich durch die Furcht vor einem Scheitern von der Firmen­gründung abhalten. Immerhin meinen 39 % der Deutschen, über das Wissen, die Fähigkeiten und die Erfahrung zu verfügen, die für eine Grün­dung not­wendig sind.[1][2]

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, in wieweit die Einstellungen zu Unternehmensgründungen kulturellen Einflüssen unterliegen. Hierzu wird zunächst der Kulturbegriff geklärt und die Kennzeichnung nationaler Kulturen vorgestellt. Im Anschluß werden die Einstellungen zu Unternehmensgründun­gen näher erläutert, um dann an nationalen Beispielen Hypothesen über den möglichen Einfluß der Kultur auf die Einstellungen zu Unternehmensgrün­dungen zu bilden.

2 Kultur

2.1 Einordnung der Kultur in die mentale Programmierung des Menschen

Den Begriff Kultur zu fassen, ist nicht einfach. Es gibt eine Vielzahl unter­schiedlicher Ansätze, die von verschiedenen Wissenschaftlern vertreten wer­den. Die Kulturdefinition von Kroeber und Parsons[3] beschreibt Wertemuster, Ideen und andere symbolisch bedeutungsvolle Systeme als Faktoren der Gestaltung menschlichen Verhaltens. Barnouw[4] hingegen definiert Kultur als Anordnung stereotyper Muster erlernten Verhaltens, welche von einer Gene­ration zur nächsten weitergegeben werden, während Ulijn und Weggeman[5] bei der Definition in die vier Kulturarten Berufskultur, Organisationskultur, Bran­chenkultur und nationale Kultur untergliedern.[6][7] Nach Geert Hofstede er­wirbt jeder Mensch im Laufe seines Lebens Denk-, Fühl- und Handlungs­muster, die als mentale Programme bezeichnet werden. Sie bilden die Grund­lage für das Verhalten. Der Mensch ist jedoch in der Lage, von diesen Verhaltensmustern abzuweichen. Die Einzigartigkeit in der mentalen Pro­grammierung des Menschen untergliedert Hofstede in die drei Ebenen menschliche Natur, Kultur und Persönlichkeit. Abbildung 1 zeigt einen Über­blick.[8][9][10] Diese Arbeit folgt der Kulturdefinition nach Geert Hofstede.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Einzigartigkeit in der mentalen Programmierung des Menschen

Quelle: In Anlehnung an Hofstede, Geert, Lokales Denken, globales Handeln, Mün­chen 2006, S. 4

Die Basis der mentalen Programmierung bildet die menschliche Natur. Sie beinhaltet das, was alle Menschen gemeinsam haben. Es handelt sich hier­bei um angeborene Empfindungen, wie zum Beispiel die Fähigkeit, Freude, Angst und Zorn zu empfinden. Kultur hingegen ist nicht angeboren, sondern erlernt. Sie ist ein kollektives Phänomen, durch das man Menschen einem be­stimmten sozialen Umfeld zuordnen kann, gekennzeichnet durch die unge­schriebenen Gesetze des sozialen Miteinanders. Die Spitze der Pyramide bildet die Persönlichkeit. Sie besteht aus erlernten und erlebten Verhaltens­mustern, die durch individuelle Charakterzüge sowie persönliche Erfahrun­gen beeinflußt werden. Die Grenze zwischen Kultur und Persönlich­keit ist jedoch fließend und ihre genaue Lage unter Sozialwissenschaftlern umstrit­ten. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit beschränken wir uns auf die Be­trach­tung der Kulturebene.[11][12]

2.2 Die vier Tiefenebenen der Verfestigung der Kultur und kulturelle Ebenen

Kultur verfestigt sich in den vier Tiefenebenen Symbole, Helden, Rituale und Werte. Hierbei sind Symbole die am schwächsten und Werte die am stärk­sten manifestierten. Abbildung 2 stellt die Tiefenebenen in Form eines Zwiebel­diagramms dar.[13]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Zwiebeldiagramm: Verfestigung der Kultur

Quelle: In Anlehnung an Hofstede, Geert, Lokales Denken, globales Handeln, München 2006, S. 8

Symbole sind solche Gesten, Worte, Bilder oder Objekte, die eine bestimmte Bedeutung besitzen, jedoch nur für die Mitglieder der eigenen Kultur. Sym­bole können eine rasche Entwicklung durchlaufen, aber auch schnell wieder verschwinden. Ebenso können sie im Laufe der Zeit von anderen Kulturen kopiert werden oder ihre Bedeutung verändern. Sie sind also nicht beständig und bilden somit die äußere Ebene der Kultur. Helden bilden die zweite Ebene. Hierbei handelt es sich um fiktive oder natürliche, lebende oder tote Personen, die Eigenschaften verkörpern, die in einer Kultur hohes Ansehen genießen. Kulturelle Helden dienen als Verhaltensvorbilder. Auch die Wir­kung der Helden ist nicht dauerhaft, aber beständiger als die Wirkung der Symbole. Die dritte Ebene stellen die Rituale. Sie sind für die eigentliche Ziel­erreichung unnötig, gelten jedoch als sozial notwendige, kollektive Tätigkei­ten und werden um ihrer selbst willen ausgeübt. Die drei äußeren Ebenen lassen sich unter dem Begriff Praktiken zusammenfassen. Praktiken sind für außenstehende Beobachter sichtbar, können jedoch nur von den Mitgliedern der Kultur interpretiert werden.[14][15][16]

Den höchsten Grad der Manifestation besitzen die Werte. Sie sind polarisie­rende Gefühle, die sich in der Neigung, bestimmte Umstände anderen vorzu­ziehen, ausdrücken. Werte beziehen sich auf die in Abbildung 3 dargestellten Pole. Diese Grundwerte erwirbt und manifestiert der Mensch in den ersten 10– 12 Lebensjahren. Die Werte bilden den Kern einer Kultur.[17][18][19]

Eltern besitzen, ob gewollt oder ungewollt, die Neigung, ihre eigene Erzie­hung zu reproduzieren. Besonders in der frühen Kindesphase werden Werte über den Körper und über Beziehungen zu anderen Menschen vermittelt. Da sie so früh erworben wurden, sind die auf diesem Wege erlangten Werte, den betreffenden Menschen meist nicht bewußt, aber sehr wohl unterbewußt vorhanden. Hierdurch wird Kultur reproduziert.[20]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Pole der menschlichen Gefühle

Quelle: In Anlehnung an Hofstede, Geert, Lokales Denken, globales Handeln, München 2006, S. 9

Jeder Mensch gehört gleichzeitig verschiedenen Gruppen an. Da jede Gruppe ihre eigene Kultur hat, besitzt der Mensch mehrere kulturelle Ebe­nen. Diese Ebenen beziehen sich auf nationale und regionale Herkunft, das Geschlecht, die generative Zugehörigkeit, die Zugehörigkeit zu sozialen Klas­sen mit ihren Bildungsmöglichkeiten und die Zugehörigkeit zu Organisatio­nen.[21] Hierbei sind kulturelle Ebenen nicht immer miteinander im Einklang. Die Praktiken einer Kultur können sich ändern, während die Werte fortbeste­hen. Die­ser Kulturwandel kann Konflikte hervorrufen, wenn sich zum Beispiel Prakti­ken der Organisationsebene verändern, die Werte der Geschlechter­ebene aber gleich bleiben.[22]

3 Nationale Kulturen

3.1 Kennzeichnung nationaler Kulturen

Heute ist jeder Mensch Bürger eines Staates. Noch vor zweihundert Jahren war dies nicht so. Die vollständige Aufteilung der Welt in Nationalstaaten wurde erst in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts umgesetzt. Vorher gab es große Bereiche, in denen Menschen lebten, die keinem Staat angehörten. Erst mit der Kolonialisierung durch europäische Großmächte wurden diese Gebiete aufgeteilt und territorial zugeordnet. Aus dieser Zeit stammen noch heute größtenteils die Grenzen in Afrika. Sie spiegeln weniger kulturell zu­sammenhängende Ge­biete wider, sondern entsprechen den Bedürfnissen kolonialer Gebietsver­waltung und Ressourcenausbeutung bzw. sind Folgen von Kolonialkriegen. Es wäre daher falsch, generell von Nationalstaaten als kulturelle Einheit auszugehen. Trotzdem bilden sie häufig ein historisch ge­wachsenes Ganzes. Insbeson­dere seit längerer Zeit, aus mehreren kulturel­len Gruppen bestehende Staa­ten, zeigen eine Integrationstendenz, die sich meist durch eine dominante Sprache, gemeinsame Massenmedien, ein natio­nales Bildungssystem und auch durch Nationalmannschaften bei sportlichen Wettkämpfen äußert. Den­noch bestehen auch weiterhin bei religiösen, sprach­lichen oder ethnischen Gruppen Bestrebungen nach Anerkennung der eigenen Identität. Also ist es zwar möglich, sich bei der Kennzeichnung kultu­reller Eigenschaften nach nationalstaatlichen Grenzen zu richten, man sollte jedoch, soweit möglich, nach sprachlichen, religiösen oder ethnischen Grup­pen unterscheiden.[23]

Verschiedene Staaten können vollkommen unterschiedliche Institutionen aus­bilden. Dazu gehören unter anderem Regierungen, Gesetzes- und Rechts­systeme, Verbände, Unternehmen sowie religiöse Gemeinschaften. Wenn die Unterschiede zwischen den Nationen allein schon durch ihre Insti­tutionen sichtbar würden, müßte man nicht weiter versuchen, die unsichtbare mentale Programmierung des Menschen, also die Kultur, zu erfassen. Nach Montesquieu und seiner Auffassung vom Geist einer Nation folgen jedoch Institutionen der mentalen Programmierung der Menschen und somit der Kul­tur und nicht umgekehrt. Beispielhaft sind die Länder der ehemaligen Sowjet­union. Zur Schaffung von Wohlstand hat es nicht ausgereicht, kapitalistische Institutionen nach amerikanischem Vorbild zu installieren. Es bedurfte viel­mehr eines Reformprozesses, um die kapitalistischen Institutionen an die kulturellen Bedingungen anzupassen.[24]

Man beschreibt nationale Kulturen mit Hilfe verschiedener Dimensionen. Di­mensionen in diesem Sinne sind Aspekte einer Kultur und lassen sich im Ver­hältnis zu anderen Kulturen messen. Die fünf Dimensionen soziale Ungleich­heit, Individualismus, Maskulinität und Femininität, Unsicherheitsvermeidung sowie Zeitorientierung bilden gemeinsam nationale Kulturen umfassend ab. Mit diesen Dimensionen zur Unterscheidung nationaler Kulturen lassen sich jedoch auch die unterschiedlichen Kulturen innerhalb eines Landes differenzie­ren.[25][26]

3.2 Soziale Ungleichheit und Machtdistanz

Soziale Ungleichheit beschreibt den Umstand, daß es in jeder Kultur Perso­nen gibt, die durch ihre individuellen Fähigkeiten und Umstände besserge­stellt sind als andere und somit mehr Macht besitzen. Sie haben vermehrt die Möglichkeit, die Handlungen anderer zu bestimmen. In jeder Gesellschaft gibt es soziale Ungleichheiten. Jedoch wird in unterschiedlichen Nationen und Gruppen unterschiedlich mit der Ungleichheit umgegangen.[27] In einigen Kulturkreisen sind Wohlstand, Macht, Bildung und gesellschaftliches Anse­hen eng miteinander verknüpft. In anderen wiederum ist die Vereinigung meh­rerer hoher Positionen in einer Person verpönt. Kulturen, in denen eine Kopplung hoher Positionen stattfindet, neigen zu einer Verstärkung der all­gemeinen Ungleichheit. In Kulturen ohne diese Kopplung, in denen eine hohe Position durch eine niedrigere auf einem anderen Gebiet kompensiert werden soll, entsteht hingegen mit der Zeit eine breite Mittelschicht. Auch wenn in vielen Staaten durch entsprechende Gesetzgebung versucht wird, eine Idealvorstellung von Gleichheit zu gewährleisten, so ist dieses Bemühen nur selten erfolgreich.[28]

Ein Maß für den Umgang mit sozialer Ungleichheit in einer Kultur ist der Grad der Machtdistanz. Er gibt Auskunft über die Abhängigkeit in Beziehungen zwi­schen Menschen mit unterschiedlichem sozialen Status. Kulturen mit ge­ringer Machtdistanz zeigen eine wechselseitige Abhängigkeit zwischen Vor­gesetztem und seinem Mitarbeiter. Da die emotionale Distanz zwischen bei­den gering ist, ist der Vorgesetzte für den Mitarbeiter immer ansprechbar. Letzterer ist auch in der Lage, dem Vorgesetzen gegebenenfalls zu wider­sprechen. In Kulturen mit großer Machtdistanz ist hingegen die Abhängigkeit des Mitarbeiters vom Vorgesetzten groß. In solchen Kulturen findet eine Be­vorzugung autokratisch oder patriarchalisch handelnder Vorgesetzter statt. Die Machtdistanz be­schreibt also, in welchem Ausmaß die weniger Mächti­gen von den Institutio­nen und Organisationen des Staates erwarten und akzeptieren, daß Macht ungleich verteilt ist. Grundlage für die Beschreibung der Machtdistanz ist das Wertesystem der weniger Mächtigen in einer Kultur.[29][30][31]

3.3 Individualismus

Eine fundamentale Frage menschlicher Gesellschaften ist, welchen Stellen­wert das Individuum gegenüber der Gruppe hat.[32] In den meisten Gesell­schaften ist das Interesse der Gruppe dem Interesse des Individuums über­geordnet. Hofstede bezeichnet diese Gesellschaften als kollektivistisch (ohne eine politische Wertung des Wortes vorzunehmen). Die erste und wichtigste Gruppe, die ein Mensch kennenlernt, ist die Familie. Zu ihr gehören neben den Eltern und Geschwistern auch die Großeltern, Onkel, Tanten und andere mit im Haushalt lebende Menschen. Man nennt dies auch „Wir-Gruppe“. Im Gegensatz hierzu sind alle anderen Menschen einer Gesellschaft Mitglieder von „Sie-Gruppen“, von denen es viele gibt. Familienstrukturen sind in unter­schiedlichen Gesellschaften verschieden. In kollektivistischen Kulturen domi­niert die Großfamilie.[33] Sie gilt als Ort der Sicherheit. Aus diesem Grund schul­det der Einzelne seiner „Wir-Gruppe“ sein Leben lang bedingungslose Loyalität.[34] Hier werden auch andere soziale Kontakte wie zu Ehepartnern oder Freunden nicht selbst ausgewählt, sondern durch die Familie bestimmt und das Umfeld somit festgelegt. Bricht das Individuum mit der Familie oder folgt es nicht deren Entscheidungen, so ist dies eines der schlimmsten Ver­gehen.[35]

Das Gegenteil zu kollektivistischen sind individualistische Gesellschaften. Sie sind auf der Welt in der Minderheit. In ihnen haben die Interessen des Indivi­duums Vorrang vor denen der Gruppe. Es dominiert die Familienstruktur der Kleinfamilie oder der Kernfamilie. Dies bedeutet, daß der heimische Famili­enverbund meist lediglich aus den Eltern und den Kindern besteht und der Rest der Familie ortsabwesend ist und daher nur selten gesehen wird. In die­sen Gesellschaften werden Kinder so erzogen, daß sie in der Lage sind, sich später eigenständig zu versorgen. Ist dies erreicht, wird erwartet, daß das Kind das Elternhaus verläßt.[36] Die Familie bindet das Individuum nicht an sich und fördert die eigenständige Initiative.[37] So kommt es, daß sich Bezie­hungen zwischen Eltern und Kindern nach dem Verlassen des Haushaltes reduzieren oder sogar abbrechen. In diesen Gesellschaften ist es nicht erfor­derlich, daß Individuen psychologisch oder praktisch auf eine Gruppe ange­wiesen sind. Im Gegensatz zu kollektivistisch geprägten Gesell­schaften sind hier Beziehungen mit anderen Menschen nicht fremdbestimmt und selbstver­ständlich, sondern werden freiwillig eingegangen und müssen dann gepflegt werden. Individualistische Länder sind tendenziell reich, kollek­tivistische dagegen eher arm.[38][39]

3.4 Maskulinität und Femininität

Die dritte Dimension zur Beschreibung von Kulturen sind Maskulinität und Femininität. Jede Gesellschaft besteht aus Männern und Frauen. Hier geht es aber nicht um die Unterschiede zwischen den Geschlechtern, sondern um ihre sozialen, meist kulturell vorbestimmten Rollen in der Gesellschaft.[40] Viele Verhaltensweisen werden als eher typisch weiblich oder eher typisch männlich angesehen. Jedoch ist von Kultur zu Kultur verschieden, welche Ver­haltensweise welchem Geschlecht zugeordnet wird. Im Allgemeinen gel­ten Männer nach außen als bestimmt, wettbewerbsorientiert und hart, wo hingegen Frauen als häuslich, familienorientiert und sozial eingestellt gelten. Hier stellt sich aber die Frage, ob eine Kultur eher eine maskuline oder eine feminine Ausprägung besitzt. Eine Gesellschaft, in der die Rollen der Ge­schlechter emotional klar gegeneinander abgegrenzt sind, nennt man masku­lin. In einer solchen Gesellschaft haben Männer hart, bestimmt und materiell zu sein, wobei Frauen Wert auf Lebensqualität zu legen haben und beschei­dener und sensibler sein sollen. Eine Gesellschaft, in der Männer und Frauen Wert auf Lebensqualität legen, sensibel und bescheiden sein sollen, in der sich also die Rollen der Geschlechter emotional angleichen, wird als feminin bezeichnet.[41][42]

3.5 Unsicherheitsvermeidung

Die vierte Dimension ist der Grad der Unsicherheitsvermeidung. Niemand weiß, was am nächsten Tag geschehen wird und jede Gesellschaft hat ihre eigene Weise, mit dieser Tatsache umzugehen. Gesellschaften unter-schei­den sich also in ihrer Toleranz gegenüber uneindeutigen und unvorhersehba­ren Situationen.[43][44] Uneindeutigkeit führt zu Angst, welche mit Hilfe von Tech­nik, Gesetzen oder Religionen abgeschwächt werden kann. Trotz eines rela­tiv ähnlichen Informationsstandes auf der ganzen Welt, ist die Bedeutung von Technik, Recht und Religion weiterhin höchst unterschiedlich ausgeprägt und ohne Anzeichen einer natürlichen Annäherung. Unsicherheitsgefühle werden erworben und erlernt. Sie sind elementarer Bestandteil der Kultur einer Ge­sellschaft. Sie sind die Ursache kollektiver Verhaltensmuster, die Mit­glieder anderer Gesellschaften eventuell als anomal oder unverständlich empfinden. Die Unsicherheitsvermeidung beschreibt, in wieweit sich die Mit­glieder einer Gesellschaft durch uneindeutige oder unbekannte Situationen bedroht fühlen.[45]

Ängstliche Gesellschaften zeichnen sich durch einen hohen Grad an Unsi­cherheitsvermeidung aus und besitzen ausdrucksstarke Kulturen. Hier wird beim Sprechen viel gestikuliert, und es ist sozial akzeptabel, laut zu reden und Gefühle zu zeigen. In ihnen wird die Bedeutung von Sicherheit stark be­tont. In weniger ängstlichen Gesellschaften, also solchen mit geringerer Unsi­cherheitsvermeidung, wird emotionales und lautes Verhalten sozial mißbilligt. Es besteht eine höhere Toleranz gegenüber neuartigem Verhalten oder einer Abweichung von der Norm.[46][47][48]

3.6 Zeitorientierung

Die fünfte und letzte Dimension zur Beschreibung von Kulturen ist der Grad der Zeitorientierung, wobei zwischen Lang- bzw. Kurzzeitorientierung unter­schieden wird. Diese Dimension wurde von Geert Hofstede erst 1991 hinzu­gefügt und basiert auf den Ergebnissen der Chinese Value Survey von 1987. Es stehen Werte, die eine dynamische Orientierung zur Zukunft ausdrücken, Werten gegenüber, die auf die Gegenwart und die Vergangenheit ausgerich­tet sind. Werden also Tugenden wie Beharrlichkeit und Sparsamkeit gepflegt, die auf einen zukünftigen Erfolg ausgerichtet sind, spricht man von einer Lang­zeitorientierung. Bei Tugenden, wie Erfüllung sozialer Pflichten und Re­spekt für Traditionen, die mit der Gegenwart und der Vergangenheit zusam­menhängen, liegt eine Kurzzeitorientierung vor.[49][50][51]

4 Einstellungen zu Unternehmensgründungen

4.1 Elemente der Gründungseinstellung

Für die Entscheidung, eine selbständige Tätigkeit aufzunehmen, sind die Ein­stellungen zu Unternehmensgründungen von großer Bedeutung. Man kann davon ausgehen, daß diejenigen, die positive gründungsbezogene Einstel­lungen und Fähigkeiten vorweisen, die Gruppe der potentiellen Gründer bil­den. Die Entscheidung selbst hängt von einer Reihe von Faktoren ab, näm­lich Bildungsstand, beruflicher Hintergrund, Persönlichkeitsmerkmale, sozia­les und regionales Umfeld sowie Erwerbsstellung zum Zeitpunkt der Ent­scheidung. Die gründungsbezogenen Einstellungen werden sowohl von re­gionalen als auch von persönlichen Faktoren beeinflußt, wie Netzwerke, So­zialkapital und Rollenvorbilder. Der Einfluß regionaler Merkmale ergibt sich aus der regionalen Branchen- und Größenstruktur der Unternehmen, den allgemeinen und gründungsbezogenen Rahmenbedingungen sowie kulturel­len Merkmalen. Für die Ermittlung der gründungsbezogenen Einstellungen werden vom Global Entrepreneurship Monitor (GEM) jährlich die folgenden Determinanten ermittelt:

- die Einschätzung der eigenen Gründungsfähigkeit,
- die Wahrnehmung der Möglichkeiten zur Unternehmensgründung und
- die individuelle Risikoaversion.[52][53]

4.2 Einschätzung der eigenen Gründungsfähigkeit

Derjenige, der ein Unternehmen gründen möchte, benötigt hierzu vor allem eine positive Einschätzung der eigenen Gründungsfähigkeiten. Er muß also der Meinung sein, über das notwendige Wissen, die Erfahrung und die Fä­higkeiten zur Gründung eines Unternehmens zu verfügen. Bei der Betrach­tung, welche Faktoren die Einschätzung der Gründungsfähigkeit beeinflus­sen, stellt man fest, daß in diesem Bereich die personenbezogenen Einfluß­faktoren die regionalen Faktoren dominieren. So zeigen Frauen im allgemei­nen ein geringeres Vertrauen in die eigenen Gründungsfähigkeiten und ver­halten sich deshalb in Bezug auf Gründungen zurückhaltender als Männer. Aber auch die Erwerbsstellung, das Lebensalter und das mikrosoziale Um­feld haben Einfluß. Da sich sowohl die notwendigen Kenntnisse als auch das Vertrauen in dieselben durch die berufliche Praxis entwickeln, gehören Men­schen mit einer langen beruflichen Praxis zu den potentiellen Unterneh­mens­gründern. Vollzeitbeschäftigte sind eher von ihren persönlichen Voraus­set­zungen überzeugt als Teilzeitbeschäftigte, ältere Menschen eher als junge, und die Gründungswahrscheinlichkeit erhöht sich mit der Anzahl der Men­schen mit positiven Gründungserfahrungen, von denen man Kenntnis hat.[54][55][56]

4.3 Einschätzung der Möglichkeiten zur Unternehmensgrün­dung

Bedeutsam für die Einstellungen zu Unternehmensgründungen ist ebenfalls die Einschätzung der Gründungsmöglichkeiten. Neben den personenbezoge­nen Faktoren wie Geschlecht, Alter, Bildungsniveau und den mikrosozialen Fakto­ren in Form von Netzwerken sind auch die regionalen Einflußfaktoren wich­tig. Analog zur Einschätzung der eigenen Gründungsfähigkeiten zeigen sich Frauen hinsichtlich der Chanceneinschätzung gegenüber Männern weni­ger optimistisch. Das Alter hingegen zeigt einen anderen Verlauf als bei der Ein­schätzung der Gründungsfähigkeiten. Junge Menschen schätzen die Mög­lichkeiten eher optimistisch ein. Diese Einschätzung wird mit den Jahren schwächer, um ab dem 40. Lebensjahr wieder anzusteigen. Das Bildungsni­veau wirkt sich positiv auf die Wahrnehmung von Gründungmöglichkeiten aus; erstaunlicherweise scheint es dagegen keinen Zusammenhang zwi­schen der Chanceneinschätzung und der Erwerbsstellung zu geben. Wie auch bei der Einschätzung der eigenen Gründungsfähigkeiten werden die Gründungs­chancen positiver eingeschätzt, wenn erfolgreiche Gründer im Umfeld be­kannt sind.[57][58][59]

Die Untersuchung regionaler Faktoren - wie Kaufkraft, gründungsbezogener Infrastruktur und Typ der Region - zeigen, daß diese im Hinblick auf die Ein­schätzung der Gründungsmöglichkeiten nicht vollkommen unabhängig von­einander wirken. So sind Kaufkraft und Infrastruktur in Agglomerationsräu­men tendenziell besser als in ländlichen Gebieten und werden auch so ein­geschätzt. Deshalb werden potentielle Gründer in wirtschaftlich prosperieren­den Ballungsgebieten gute Gründungschancen erkennen.[60]

4.4 Individuelle Risikoaversion

Die am häufigsten erforschte Determinante der Gründungseinstellungen ist die Risikoaversion. Hierbei wird erfaßt, wie groß bei einer Unternehmensgrün­dung die Furcht vor dem Scheitern ist. Auch hier zeigt sich, daß Frauen eher vorsichtig agieren und eine geringere Bereitschaft vor­weisen, Gründungsrisi­ken zu tragen. Ein hoher Bildungsstand ermutigt eher zur Gründung. Bei der Betrachtung der individuellen Risikoaversion erhöht eine Erwerbstätigkeit die Furcht vor dem Scheitern, da bei einem Fehlschlag mit höheren Opportuni­tätskosten zu rechnen ist. Wie nach den Ergebnissen bei Einschätzung der Gründungsmöglichkeiten zu erwarten war, wirkt sich das Alter auch hier aus. Junge Menschen besitzen eine geringere Risiko­aversion. Sie steigt mit dem Alter an und fällt zum Ende des Erwerbslebens wieder ab. Neben den perso­nenbezogenen Faktoren spielen regionale Fak­toren eine bedeutende Rolle. Interessant ist, daß sich für die Bundesrepublik Deutschland im Ost-West-Vergleich hinsichtlich der Risikoaversion ein Unter­schied ergibt. So weisen die Menschen in Westdeutschland einen deutlich ge­ringeren Grad an Risiko­aversion auf als die ostdeutsche Bevölkerung.[61][62][63]

5 Vergleich von Kulturen und Gründungseinstellun­gen anhand nationaler Beispiele

5.1 Datenbasis der Determinanten für die Ermittlung grün­dungsbezogener Einstellungen

Wie bereits oben erwähnt, werden die Determinanten für die Ermittlung der gründungsbezogenen Einstellungen jährlich vom Global Entrepreneurship Monitor (GEM) ermittelt. Dies ist ein internationales Forschungskonsortium, das nach Abschluß einer Pilotphase mit sechs Teilnehmerländern seit 1999 regulär arbeitet und heute von 42 Staaten getragen wird. GEM ist ein empiri­sches Forschungsprojekt mit dem Ziel, Gründungsaktivitäten international sowie im Zeitablauf zu analysieren. In den teilnehmenden Ländern werden sowohl einem repräsentativ ausgewählten Teil der Bevölkerung als auch Grün­dungsexperten jeweils identische Fragen gestellt.[64] Tabelle 1 (S. 16) zeigt die Umfragewerte für die Determinanten im Zeitablauf seit dem Jahr 2000.

[...]


[1] Vgl. GEM Global Entrepreneurship Monitor (12.04.2007): GEM-National Report Germany 2006, S. 20 http://www.gemconsortium.org/download/1175448229359/GEM-National%20Report%20Germany%202006.pdf

[2] Vgl. o.V. (2007): Die Angst vor dem Scheitern (Neuemissionen), In: Handelsblatt, Nr. 48 vom 08.03.2007,

[3] Vgl. Kroeber, Alfred L., Parsons, Talcott, The concepts of culture and of social system, In: American Sociological Review, 23, S. 582 - 583

[4] Vgl. Barnouw, Victor, Culture and Personality, 3. Aufl., Homewood, IL 1979

[5] Vgl. Ulijin, Jan, Weggeman, Mathieu, Towards an innovation coulture: what are its national, corporate, marketing and engeneering aspects, some experimental evidence, Aus: Handbook of Organisational Culture and Climate / C. Cooper, S. Cartwright, C. Early (Hrsg.), London 2001, S. 487 - 517

[6] Vgl. Hofstede, Geert, Noorderhaven, Niels G., Thurik, A. Roy, Uhlaner, Lorrine M., Wennekers, Alexander R. M., Wildeman, Ralph E., Culture´s role in entrepreneurship: self-employment out of dissatisfaction, Aus: Innovation, entrepreneurship and culture / Terrence E. Brown (Hrsg.), Cheltenham 2004,

[7] Vgl. Ulijn, Jan, Brown, Terrence E., Innovation, entrepreneurship and culture, a matter of interaction between technology, progress and economic growth? An introduction, Aus: Innovation, entrepreneurship and culture / Terrence E. Brown (Hrsg.), Cheltenham 2004, S. 10 - 12

[8] Vgl. Hofstede, Geert, Lokales Denken, globales Handeln, 3. Aufl., München 2006, S. 2 - 3

[9] Vgl. Hofstede, Geert, Noorderhaven, Niels G., Thurik, A. Roy, Uhlaner, Lorrine M., Wennekers, Alexander R. M., Wildeman, Ralph E., a.a.O.,

[10] Vgl. Zell, Helmut, (12.04.2007): Frameset, http://www.ibim.de/ikult/frame-set.htm

[11] Vgl. Zell, Helmut, (12.04.2007): Frameset, http://www.ibim.de/ikult/frame-set.htm

[12] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 2 - 6

[13] Ebd.,

[14] Vgl. Zell, Helmut, (12.04.2007): Frameset, http://www.ibim.de/ikult/2-2.htm

[15] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 7 - 9

[16] Vgl. Technische Universität Dresden (12.04.2007): Kursbuch Kultur, http://www.tu-dresden.de/sulifg/daf/mailproj/kursbu11.htm

[17] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 9 - 10

[18] Vgl. Hofstede, Geert, Noorderhaven, Niels G., Thurik, A. Roy, Uhlaner, Lorrine M., Wennekers, Alexander R. M., Wildeman, Ralph E., a.a.O.,

[19] Vgl. Zell, Helmut, (12.04.2007): Frameset, http://www.ibim.de/ikult/2-2.htm

[20] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 10 - 12

[21] Vgl. Technische Universität Dresden (12.04.2007): Kursbuch Kultur, http://www.tu-dresden.de/sulifg/daf/mailproj/kursbu11.htm

[22] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 12 - 13

[23] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 22 - 23

[24] Ebd., S. 24 - 25

[25] Vgl. Technische Universität Dresden (12.04.2007): Kursbuch Kultur http://www.tu-dresden.de/sulifg/daf/mailproj/kursbu12.htm

[26] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 28 – 30, 39, 44

[27] Vgl. Technische Universität Dresden (12.04.2007): Kursbuch Kultur, http://www.tu-dresden.de/sulifg/daf/mailproj/kursbu12.htm

[28] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 51 - 53

[29] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 53, 58 - 60

[30] Vgl. Hofstede, Geert, Franke, Richard H., Harris Bond, Michael, National culture and economic growth, Aus: The Blackwell handbook of cross-cultural management / Martin J. Gannon (Hrsg.), Oxford 2002,

[31] Vgl. afj arbeitsstelle für jugendseelsorge der deutschen bischofskonferenz (12.04.2007): Modul_fuer_das_Gruppenleitungsseminar-der_WJT-Kurzzeitfreiwilligen.pdf, S. 9, http://www.aksb.de/upload/materialien/Modul_fuer_das_Gruppenleitungsseminar-der_WJT-Kurzzeitfreiwilligen.pdf

[32] Vgl. Hofstede, Geert, Franke, Richard H., Harris Bond, Michael, a.a.O.,

[33] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 100 – 102

[34] Vgl. Baughn, C. Christopher; Neupert, Kent E., Culture and national conditions facilitating entrepreneurial start-ups, In: Journal of international entrepreneurship, Dortrecht 1.2003,3.,

[35] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 101, 108

[36] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O.,

[37] Vgl. Baughn, C. Christopher; Neupert, Kent E., a.a.O.,

[38] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 102, 104, 107

[39] Vgl. afj arbeitsstelle für jugendseelsorge der deutschen bischofskonferenz (12.04.2007): Modul_fuer_das_Gruppenleitungsseminar-der_WJT-Kurzzeitfreiwilligen.pdf, S. 9, http://www.aksb.de/upload/materialien/Modul_fuer_das_Gruppenleitungsseminar-der_WJT-Kurzzeitfreiwilligen.pdf

[40] Vgl. Hofstede, Geert, Franke, Richard H., Harris Bond, Michael, a.a.O.,

[41] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 161 - 165

[42] Vgl. afj arbeitsstelle für jugendseelsorge der deutschen bischofskonferenz (12.04.2007): Modul_fuer_das_Gruppenleitungsseminar-der_WJT-Kurzzeitfreiwilligen.pdf, S. 9, http://www.aksb.de/upload/materialien/Modul_fuer_das_Gruppenleitungsseminar-der_WJT-Kurzzeitfreiwilligen.pdf

[43] Vgl. Baughn, C. Christopher; Neupert, Kent E., a.a.O.,

[44] Vgl. afj arbeitsstelle für jugendseelsorge der deutschen bischofskonferenz (12.04.2007): Modul_fuer_das_Gruppenleitungsseminar-der_WJT-Kurzzeitfreiwilligen.pdf, S. 9, http://www.aksb.de/upload/materialien/Modul_fuer_das_Gruppenleitungsseminar-der_WJT-Kurzzeitfreiwilligen.pdf

[45] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 229 - 233

[46] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 236- 237

[47] Vgl. Baughn, C. Christopher; Neupert, Kent E., a.a.O.,

[48] Vgl. Hofstede, Geert, Franke, Richard H., Harris Bond, Michael, a.a.O.,

[49] Vgl. Hofstede, Geert, a.a.O., S. 290 - 293

[50] Vgl. Hofstede, Geert, Franke, Richard H., Harris Bond, Michael, a.a.O.,

[51] Vgl. afj arbeitsstelle für jugendseelsorge der deutschen bischofskonferenz (12.04.2007): Modul_fuer_das_Gruppenleitungsseminar-der_WJT-Kurzzeitfreiwilligen.pdf, S. 9, http://www.aksb.de/upload/materialien/Modul_fuer_das_Gruppenleitungsseminar-der_WJT-Kurzzeitfreiwilligen.pdf

[52] Vgl. Bergmann, Heiko, Entrepreneurial attitudes: wodurch werden sie determiniert und welche Rolle spielt die Region?, In: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Bad Soden 49.2005, 3-4., S. 185 - 187

[53] Vgl. GEM Global Entrepreneurship Monitor (12.04.2007): GEM-National Report Germany 2006, S. 19, http://www.gemconsortium.org/download/1175448229359/GEM-National%20Report%20Germany%202006.pdf

[54] Vgl. GEM Global Entrepreneurship Monitor (12.04.2007): GEM-National Report Germany 2006, S. 20 – 21, http://www.gemconsortium.org/download/1175448229359/GEM-National%20Report%20Germany%202006.pdf

[55] Vgl. Bergmann, Heiko, a.a.O., S. 190 - 192

[56] Vgl. GEM Global Entrepreneurship Monitor (12.04.2007): GEM_2006_Final_Results_Amended.pdf, S. 22 - 23, http://www.gemconsortium.org/download/1175511400531/GEM_2006_Final_Results_Amended.pdf

[57] Vgl. GEM Global Entrepreneurship Monitor (12.04.2007): GEM-National Report Germany 2006, S. 19, 21 http://www.gemconsortium.org/download/1175448229359/GEM-National%20Report%20Germany%202006.pdf

[58] Vgl. GEM Global Entrepreneurship Monitor (12.04.2007): GEM_2006_Final_Results_Amended.pdf, S. 22 - 23, http://www.gemconsortium.org/download/1175511400531/GEM_2006_Final_Results_Amended.pdf

[59] Vgl. Bergmann, Heiko, a.a.O., S. 192 - 194

[60] Vgl. Bergmann, Heiko, a.a.O.,

[61] Vgl. GEM Global Entrepreneurship Monitor (12.04.2007): GEM-National Report Germany 2006, S. 19, 21 http://www.gemconsortium.org/download/1175448229359/GEM-National%20Report%20Germany%202006.pdf

[62] Vgl. GEM Global Entrepreneurship Monitor (12.04.2007): GEM_2006_Final_Results_Amended.pdf, S. 22 - 23, http://www.gemconsortium.org/download/1175511400531/GEM_2006_Final_Results_Amended.pdf

[63] Vgl. Bergmann, Heiko, a.a.O., S. 194 - 196

[64] Vgl. GEM Global Entrepreneurship Monitor (12.04.2007): GEM-National Report Germany 2006, S. 7 http://www.gemconsortium.org/download/1175448229359/GEM-National%20Report%20Germany%202006.pdf

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten

Details

Titel
Der Einfluß der Kultur auf die Einstellungen zu Unternehmensgründungen
Hochschule
Universität Hamburg  (Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
43
Katalognummer
V92708
ISBN (eBook)
9783638054836
ISBN (Buch)
9783638947480
Dateigröße
648 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einfluß, Kultur, Einstellungen, Unternehmensgründungen
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts in Business Administration Nils Torben Wolk (Autor), 2007, Der Einfluß der Kultur auf die Einstellungen zu Unternehmensgründungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92708

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