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Frauen interaktiv - mit Teleshopping?

Eine Zielgruppenanalyse anhand der TV Shopping Sender in Deutschland

Titre: Frauen interaktiv - mit Teleshopping?

Dossier / Travail de Séminaire , 2005 , 27 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Kathleen Kuminowski, geb. Ecknigk (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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[...]
Für den Medienmacher bedeutet eine große Beteiligung eine Steigerung seines Gewinns. Nicht nur durch die zusätzlichen Einnahmen aus dem Telefondienst, sondern auch durch die große Reichweite und die daraus resultierenden Mehreinnahmen aus der Werbung können erzielt werden. Allein diese Form von Nebengeschäft aus Telefongebühren hatte im Jahr 2003 der RTL Group in Deutschland einen Anteil von 15% des Gesamtumsatzes beschert.
Aber nicht nur cross-mediale Interaktion entwickelte sich weiter, auch Video-on-demand und Pay-TV entstand aus der Entwicklung der Digitalisierung des Fernsehens. Bei Video-on-demand kann ein Kunde bzw. der Nutzer einen bestimmten Film aus einer Datenbank herunterladen und bezahlt nur für den bestellten Film. Die Funktionsweise kommt dem der Videothek am nächsten, nur das der Kunde dazu nicht aus dem Haus gehen braucht. Allerdings ist diese Form noch an das Internet gekoppelt und wird bisher nicht vom klassischen Fernseher übertragen. Das Pay-TV-Modell wurde in Deutschland bis jetzt nur von Premiere umgesetzt. Der Premierekunde kann verschiedene Kanäle mit inhaltlichen Schwerpunkten kaufen, wobei er eine monatliche Abonnementgebühr zu entrichten hat. Mittlerweile biete Premiere ihren Kunden Sportübertragungen extra als Paket an. Der Premierekunde hat die Möglichkeit sein Programm von Filmen auf aktuelle Sportberichterstattung zu erweitern. Nachteilig erscheint nur, dass beispielsweise ein Fussballfan eher weniger bereit dafür sei, auch für andere Sportarten, die dieses Paket beinhaltet, zu bezahlen und sich dann eher gegen die Anschaffung von Pay-TV entscheidet. Vorteil sind die Sportübertragungen, die vorrangig von Premiere übertragen werden.
Weitere Anwendungen wie der Videotext und auch das Teleshopping lassen sich unter die Kategorie des interaktiven Fernsehens fassen. Auf das Letztere wird im folgenden noch detaillierter eingegangen.
Wie man sieht, gibt es verschiedene Formen und Grade von aktiver Beteiligung eines Zuschauers an einer TV-Sendung. Was aber ist nun genau interaktives Fernsehen? Ist es der Anruf in einer Quizsendung oder doch mehr das Auswählen einer Sendung? Für die Beantwortung zur Interaktivität im TV, werde ich mich im folgenden auf verschiedene Literatur stützen, um anschließend der hauptsächlichen Frage nachzugehen, wer interaktive Angebote überhaupt nutzt und wie diese mögliche Nutzergruppe charakterisiert ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interaktivität?

3. Das Interesse der Medien

4. Weibliches Interesse zu medialen Programmen

5. Teleshopping – umsatzstärkste Branche?

5.1. Historische Entwicklung

5.2. Umsatzstarke Entwicklung

5.3. Teleshoppingsender = Frauensender? Am Beispiel Deutschland

5.4. Die Käuferschicht

6. Fazit – Zukunft Teleshopping

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, warum Frauen ab 40 Jahren eine besonders attraktive Zielgruppe für Teleshopping-Angebote in Deutschland darstellen. Dabei wird sowohl die Perspektive der Anbieter als auch die der Rezipientinnen beleuchtet, um Interessen und Nutzungsverhalten zu analysieren, die für die zukünftige Entwicklung des interaktiven Fernsehens von Bedeutung sind.

  • Analyse der Bedeutung der Zielgruppe Frauen ab 40 für Medienunternehmen
  • Untersuchung des Mediennutzungsverhaltens von Frauen
  • Historische und ökonomische Entwicklung der deutschen Teleshopping-Branche
  • Charakterisierung der typischen Teleshopping-Kundin

Auszug aus dem Buch

5.1. Historische Entwicklung

An dieser Stelle folgt nun ein skizzenhafter Abriss der relativ kurzen Geschichte der TV-Shoppingsender in Deutschland.

Im Dezember 1987 strahlte die Eureka-Television GmbH mit dem Versandhaus Quelle und dem Reisenanbieter Tjaereborg die erste TV-Shoppingsendung in Deutschland aus. Bereits vier Monate später zog der Privatsender SAT.1 in Zusammenarbeit mit dem Otto-Versand nach. Allerdings mussten die TV-Shoppingsendungen von Otto und Quelle gegen Ende 1991, also nur ein Jahr darauf, wegen stagnierender Umsätze und Zuschauerzahlen eingestellt werden. Die damals fast eineinhalbstündigen Sendungen wurden als gekürzte 30 minütige Informercials und DRTV-Spot auf verschiedenen Privatsendern zu Randsendezeiten ausgestrahlt. Aufgrund der damals noch nicht vorhandenen gesetzlichen Grundlage für einheitliche Werberichtlinien in den Landesmedienanstalten, führte es 1991 zu einer Novelle des „Staatsvertrages über den Rundfunk im vereinigten Deutschland“.

So ist es beispielsweise den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht gestattet TV-Shoppingsendungen anzubieten und Privatsender unterliegen bei Ausstrahlung auf die genaue Trennung und Kenntlichmachung von redaktionellen Beiträgen und Werbung. Mit zunächst befristeten Lizenzen ging im Oktober 1995 H.O.T. – Home Order Television – als erster deutscher TV-Shoppingsender auf Sendung. Zu Beginn wurden ausschließlich vorproduzierte Informercials, ein Jahr darauf 16 Stunden Live-Sendungen ausgestrahlt. 1996 startete QVC Deutschland als zweiter deutscher TV-Shoppingsender. Dieser ist ein Tochterunternehmen der QVC Inc. in Pennsylvania, USA. Dort diente das Fernsehen schon seit 1986 als Verkaufsplattform. QVC begann das Programm mit acht Live-Sendungen und erreichte fast sechs Millionen Haushalte. Heute sind es circa 34 Millionen Haushalte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich der Zielgruppe Frauen über 40 im Teleshopping und Einordnung in den Kontext des interaktiven Fernsehens.

2. Interaktivität?: Definition von Interaktivität im TV-Kontext anhand verschiedener Fachliteratur und Erläuterung der Stufen aktiver Zuschauerbeteiligung.

3. Das Interesse der Medien: Analyse der demografischen und ökonomischen Relevanz von Frauen ab 40 als zahlungskräftige Zielgruppe für die Medienindustrie.

4. Weibliches Interesse zu medialen Programmen: Untersuchung des Mediennutzungsverhaltens von Frauen und ihrer Affinität zum Teleshopping im Vergleich zu anderen Tätigkeiten.

5. Teleshopping – umsatzstärkste Branche?: Darstellung der Entwicklung, Definitionen und Geschäftsmodelle der Teleshopping-Anbieter sowie eine spezifische Zielgruppenanalyse.

5.1. Historische Entwicklung: Rückblick auf die Anfänge der Teleshopping-Sender in Deutschland von den ersten Versuchen bis zur Etablierung großer Anbieter.

5.2. Umsatzstarke Entwicklung: Übersicht über die wirtschaftliche Etablierung und das zukünftige Wachstumspotenzial der Branche.

5.3. Teleshoppingsender = Frauensender? Am Beispiel Deutschland: Analyse der Sortimentsausrichtung bei HSE 24 und QVC mit Fokus auf die weibliche Käuferschaft.

5.4. Die Käuferschicht: Charakterisierung der typischen Teleshopping-Kundin hinsichtlich Alter, sozialer Merkmale und Konsumgewohnheiten.

6. Fazit – Zukunft Teleshopping: Zusammenfassende Bewertung der Marktchancen und des Einflusses neuer technischer Entwicklungen auf das Kaufverhalten.

Schlüsselwörter

Teleshopping, Interaktives Fernsehen, Zielgruppenanalyse, Frauen ab 40, Mediennutzung, Kaufkraft, TV-Shopping, HSE 24, QVC, Konsumverhalten, Werbewirtschaft, Digitalisierung, Rundfunk, Umsatzentwicklung, Endverbraucher.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Teleshopping in Deutschland und untersucht, warum Frauen ab 40 Jahren eine für Anbieter besonders interessante und lukrative Zielgruppe darstellen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind das Nutzungsverhalten von Frauen bei Medien, die ökonomische Bedeutung der Altersgruppe 40+, die Definition von Interaktivität im Fernsehen sowie eine detaillierte Analyse der Teleshopping-Branche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu erklären, warum Frauen über vierzig als Zielgruppe entdeckt wurden und welche Interessen und Nutzungsverhalten sie zeigen, die für die Zukunft des interaktiven Fernsehens relevant sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse, die Auswertung von Statistiken (z.B. Mikrozensus) sowie Unternehmensdaten und Studien der Branche (z.B. von GfK oder W3B-Profile).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Interaktivität, die ökonomische und soziale Relevanz von Frauen ab 40, das Mediennutzungsverhalten von Frauen und eine fundierte Analyse der deutschen Teleshopping-Landschaft inklusive Historie und Käuferschicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Teleshopping, Interaktives Fernsehen, Zielgruppenanalyse, Kaufkraft und Konsumverhalten.

Warum wird gerade die Gruppe der Frauen ab 40 als "finanzstark" eingestuft?

Die Autorin belegt anhand des Mikrozensus, dass Frauen in dieser Altersgruppe überdurchschnittliche Einkommen erzielen und ihre Kaufkraft im Vergleich zu jüngeren Generationen am höchsten ist.

Welchen Einfluss hat die Technik auf die Zukunft des Teleshoppings laut der Autorin?

Während Teleshopping derzeit primär über das Telefon funktioniert, könnten technische Neuerungen wie die Bestellung per Fernbedienung zwar innovativ sein, bei älteren Konsumenten jedoch aufgrund einer veränderten Handhabung zu Akzeptanzproblemen führen.

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Résumé des informations

Titre
Frauen interaktiv - mit Teleshopping?
Sous-titre
Eine Zielgruppenanalyse anhand der TV Shopping Sender in Deutschland
Université
Free University of Berlin
Note
2,3
Auteur
Kathleen Kuminowski, geb. Ecknigk (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
27
N° de catalogue
V92837
ISBN (ebook)
9783638069861
Langue
allemand
mots-clé
Frauen Teleshopping
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kathleen Kuminowski, geb. Ecknigk (Auteur), 2005, Frauen interaktiv - mit Teleshopping?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92837
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Extrait de  27  pages
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