Der Einfluss von monetären Anreizsystemen auf die Kreativität von Mitarbeitern. Eine Ausarbeitung


Seminararbeit, 2019

5 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Hintergrund zum Thema

3. Methodik und Vorgehensweise

4. Zeitplan

5. Literaturverzeichnis

Einleitung

Die Kreativität von Mitarbeitern wird immer mehr zu einem entscheidenden Fak­tor im Konkurrenzkampf von Unternehmen. Um im Wettbewerb bestehen zu kön­nen, sind ständig neue, sich von der Allgemeinheit abhebende, Geschäftsmo­delle erforderlich. Vor allem in der heutigen Zeit ist es schwer, sich marktstrate­gisch von konkurrierenden Firmen abzusetzen. Um genau diese innovativen Pro­zesse zu finden, werden verschiedenste Methoden genutzt, um die Kreativität der Mitarbeiter zu steigern und dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Vorreiter dieser gezielten Förderung sind die erfolgreichsten Unternehmen unse­rer Zeit. Apple, Google oder auch Facebook versuchen durch unterschiedlichste Angebote und Privilegien den Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsklima zu ver­schaffen, in dem ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sind bzw. sogar deutliche Verbesserungen erkennbar sind. Mitarbeiter von solchen Firmen bekommen das Gefühl, der Arbeitsplatz gleicht einem zweiten Zuhause, einer Art Wohlfühloase, in der es besonders leicht fällt, Motivation zu schöpfen und somit innovative und kreative Höchstleistungen zu erbringen. Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt die ständige Weiterentwicklung und der konstant erkennbare Erfolg, der sich in den Produkten der Unternehmen widerspiegelt.

Diese Art der Kreativitätssteigerung ist nur eine von vielen Möglichkeiten, höhere Leistungen von Mitarbeitern zu erzeugen. Eine weitere Methode ist es, monetäre Anreizsysteme zu verwenden. Der Arbeitslohn der Mitarbeiter ist von deren er­brachter Leistung abhängig. Das bedeutet, dass jeder Arbeitnehmer die Höhe seines Gehalts beeinflussen kann, indem er entweder hohe Arbeitsleistung er­bringt und dementsprechend entlohnt wird oder aber weniger leistet und ihm so­mit ein geringer ausfallender Lohn zusteht. Dieses Modell kann unumstritten zu einer höheren Kreativität verhelfen, jedoch gibt es neben den positiven auch ei­nige negative Aspekte, die bei der Erörterung der Methode in Betracht gezogen werden müssen. Im Folgenden soll der Einfluss von monetären Anreizsystemen auf die Kreativität von Mitarbeitern bearbeitet und mögliche Vor- und Nachteile ermittelt werden. Die erarbeiteten Ergebnisse werden am Ende der Arbeit in ei­nem Fazit verglichen.

Hintergrund zum Thema

Der Grundgedanke hinter dem Einsatz von monetären Anreizsystemen ist es, die Menschen bzw. Mitarbeiter eines Unternehmens zu bestimmten Taten anzure­gen, indem man ihnen positive Konsequenzen als auch negative Sanktionen1 vor Augen führt, die als Folge ihres Handelns eintreten. Handlungen bzw. Leistun­gen, die sich positiv auf das Bestehen einer Firma auswirken, sollen gezielt ge­fördert werden. Unternehmensschädliche Handlungen sollen dementsprechend vermieden werden.

„Es kann davon ausgegangen werden, dass personalwirtschaftliche Maßnah­men2 nicht direkt auf den Unternehmenserfolg wirken, sondern indirekt über die verbesserten Leistungen der an der Wertschöpfung des Unternehmens beteilig­ten Individuen (Hack, 2011).“ Es geht also darum, die Leistung, Motivation und Kreativität der Individuen zu steigern, um dadurch Wettbewerbsvorteile zu erlan­gen. Es muss klar sein, dass alleine durch monetäre Anreize keine sofortige po­sitive Entwicklung eines Unternehmens folglich ist, sondern die Methodik inner­halb des Unternehmens entscheidend ist, um die Mitarbeiter dazu zu bringen, in Firmeninteresse zu handeln. Die Frage der richtigen Anwendung monetärer An­reize in Bezug auf Kreativitätssteigerung der einzelnen Individuen wird Kernbe­standteil der Arbeit sein. Etliche Unternehmen haben sich bereits der Methode der monetären Anreizgestaltung bedient, jedoch haben sie dabei nicht immer po­sitive Erfahrungen gesammelt. Ein unter den Mitarbeitern entstehender, kontra­produktiver Wettbewerbsgedanke stellt beispielsweise einen großen Nachteil der Methode dar. Außerdem geht der in Unternehmen meist so wichtige Teamge­danke immer mehr verloren, da die Mitarbeiter das eigene Wohlergehen in ihrer Arbeit als Priorität ihres Handelns setzen. Die ökonomische sowie die psycholo­gische Forschung beschäftigt sich seit langer Zeit mit der Frage nach der Wirk- samkeit von monetären Entlohnungskomponenten und inwieweit diese die Moti­vation und Kreativität der Mitarbeiter beeinflussen können. Vor allem Ökonomen sind davon überzeugt, dass diese Entlohnungskomponenten beim Menschen wirksam sind und machen dies anhand von drei Argumenten fest: Zuerst ist Geld ein von allen Akteuren wahrnehmbares kontinuierliches und quantifizierbares Kri­terium. Des Weiteren entscheidet sich der Großteil der Individuen bei gleichen Arbeitsbedingungen für die Stelle mit einer höheren Vergütung. Und zuletzt kann beobachtet werden, dass Individuen innerhalb eines gewissen Zeitraums in Un­ternehmen mit höherer Entlohnung wechseln und nicht umgekehrt. Psychologen argumentieren, Geld stelle einen starken Anreizmechanismus dar, weil es die Befriedigung vieler anderer Bedürfnisse wie z.B. Status, Sicherheit oder Wert­schätzung deckt (Hack, 2011, 27-28). Die von monetären Anreizsystemen aus­gehenden Vorteile in Bezug auf die Kreativität von Mitarbeiten sind deutlich er­kennbar. Diese werden den Schwerpunkt der Arbeit einnehmen. Allerdings sind viele negative Aspekte, die die Methode mit sich bringt und die zur Bearbeitung der Thematik essenziell sind, nicht zu vernachlässigen und werden deshalb in der Arbeit ebenfalls berücksichtigt.

Methodik und Vorgehensweise

Zu Beginn der Arbeit werden wichtige Schlüsselbegriffe definiert, um Klarheit und ein besseres Verständnis zu schaffen. Im ersten Teil der Arbeit wird der Begriff der Anreizsysteme und die verschiedenen Aspekte dahinter allgemein bearbeitet, um besser in die Thematik einzusteigen. Im Weiteren Teil werden Vor- und Nach­teile der monetären Anreizgestaltung anhand von großen Unternehmen aufge­zeigt, konkret betrachtet und ausgewertet. Anschließend werden die erarbeiteten Vor- und Nachteile auf ein mittelständisches Unternehmen, welches keine mone­tären Anreizsysteme benutzt, angewendet und dies unter Bezugnahme auf die großen Unternehmen verglichen. So kann gezielt auf die Fragestellung und de­ren Aspekte eingegangen und die Thematik analysiert werden, sodass ein Er­gebnis bzw. eine Antwort auf die Themenfrage gegeben werden kann. Zum Ende der Arbeit wird ein auf den erarbeiteten Ergebnissen basierendes Fazit gezogen. Des Weiteren wird ein kurzer Ausblick in die Zukunft im Bereich der Anreizsys­teme gegeben.

[...]


1 negative Anreize, Strafdrohung

2 Maßnahmen im Sinne des Produktionsfaktors Personal

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten

Details

Titel
Der Einfluss von monetären Anreizsystemen auf die Kreativität von Mitarbeitern. Eine Ausarbeitung
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
2,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
5
Katalognummer
V932287
ISBN (eBook)
9783346284600
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einfluss, anreizsystemen, kreativität, mitarbeitern, eine, ausarbeitung
Arbeit zitieren
Adrian Freund (Autor:in), 2019, Der Einfluss von monetären Anreizsystemen auf die Kreativität von Mitarbeitern. Eine Ausarbeitung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/932287

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