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Erwachsenenbildung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland von 1980 - 2006

Eine Verlaufs- und Vergleichsstudie

Title: Erwachsenenbildung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland von 1980 - 2006

Term Paper , 2008 , 105 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ronnie Schreiner (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Summary Excerpt Details

[...] Ziel meiner Arbeit soll es sein, gestützt auf den Datensatz des ALLBUS von 1980 bis 2004, sowie dem von 2006 gerade die Bildungszertifikate und Berufsbildung der Erwachsenen zu veranschaulichen. Dabei soll ein etwaiges Derivat von Herkunftsgebiet und Bildung ebenso betrachtet werden, wie die geschlechtsspezifischen Unterschiede- oder kurz gesagt werden demographische Aspekte zur Auswertung der Daten herangezogen und berücksichtigt. Ferner soll der Versuch unternommen werden, einen möglichen sozialen Wandel im Laufe der Jahre auf seinen verschiedenen Ebenen darzustellen. Also mehrere Aspekte, die sich auf das bildungsspezifische Handeln der Bürgerinnen und Bürger beziehen.
Im Laufe des Seminars wurden zudem Modelle vorgestellt, die zu Bildungsentscheidungen führen. Diese sollen auch in dieser Arbeit nicht zu kurz kommen und es werden private Faktoren wie „Heirat“ oder „Haushalt“ herangezogen um Entscheidungen für oder wider der Berufsbildung etc. zu begründen.
Impliziert werden in der vorliegenden Studie die Themengebiete des Hauptseminars, die da wären „Schulische Übergänge: Selektion zu weiterführenden Schulen“, „Lehrervotum und Schulleistung: Müssen alle gleich gut sein?“, „Kinder mit Migrationshintergrund“, „Hauptschule: Von der Regelschule zur Restschule“, „Eine Zeitreise durch Deutschland: welche Erträge bringen Bildungsabschlüssen?“, „Aus Mädchen und Jungen werden Frauen und Männer: Bildungserfolge und Bildungserträge im Lebenslauf“, „Übergänge von der Schule in den Beruf“, „Berufliche Bildung und berufliche Weiterbildung: welchen Ertrag bringen Zusatzinvestitionen“, „Bildungssysteme und Bildungserträge im internationalen Vergleich“. Diese Themen können aufgrund des verwendeten Datensatzes nur mit unterschiedlicher Intensität aufgearbeitet werden und ordnen sich der Strukturierung dieser Arbeit unter. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG IN DIE ARBEIT

2. WICHTIGES ZUM EINSTIEG: METHODIK

2.1 Daten

2.2 Variablen

3. AKTUELLER FORSCHUNGSSTAND

3.1 Hauptschulen

3.2 Hauptschüler: Übergänge ins Berufsleben

3.3 Kinder mit Migrationshintergrund

3.4 Bildungsarmut

3.5 Hochschulen

3.6 Familiengründung und Beruf

3.7 Jugend

4. ERGEBNISSE DER ARBEIT

4.1 Allgemeine demographische Daten der Stichprobe

4.2 Allgemeiner Schulabschluss

4.2.1 Allgemeiner Schulabschluss bezogen auf das Alter

4.2.2 Allgemeiner Schulabschluss bezogen auf die Staatsangehörigkeit

4.2.3 Allgemeiner Schulabschluss bezogen auf Ost-West Bürger

4.2.4 Allgemeiner Schulabschluss hinsichtlich des Geschlechts

4.2.5 Berufsausbildungsabschluss hinsichtlich Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Schulabschluss

4.3 Politisches Interesse hinsichtlich Schulabschluss, Berufsabschluss

4.4 Das Elternhaus und dessen Abhängigkeit bezüglich dem Werdegang des Kindes

4.5 Welche Nettoeinkünfte liefern die Schulabschlüsse

4.6 Berufstätigkeit der Männer und Frauen

a) Sind Männer und Frauen lieber angestellt oder selbstständig

b) In welchem Umfang sind Männer und Frauen beschäftigt

4.7 Partnerschaft, Schulbildung und Beruf

4.8 Der Mann als Ernährer, die Frau zuständig für Haushalt?

a) Soll die Frau dem Mann bei der Karriere helfen?

b) Soll sich die Frau um den Haushalt kümmern, während der Mann seinem Beruf nachgeht?

5. ABSCHLIEßENDE BETRACHTUNG UND RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bildungszertifikate und Berufsbildung Erwachsener auf Basis der ALLBUS-Datensätze von 1980 bis 2004 sowie 2006. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie demographische Faktoren wie Geschlecht, Herkunftsgebiet und das Elternhaus den Bildungsweg und den beruflichen Werdegang beeinflussen sowie welchen sozialen Wandel diese Aspekte im Zeitverlauf widerspiegeln.

  • Korrelation zwischen Bildungsniveau und politischem Interesse
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede beim Bildungs- und Berufserfolg
  • Einfluss des Elternhauses auf den Bildungsweg der Kinder
  • Strukturelle Unterschiede im Bildungsverlauf zwischen Ost- und Westdeutschland
  • Zusammenhang zwischen Schulabschluss und beruflichen Nettoeinkünften

Auszug aus dem Buch

3.1 Hauptschulen

Wenn von Hauptschulen gesprochen wird, haftet bereits der Makel der Restschule an, wo davon ausgegangen wird, dass sie hauptsächlich von Schülern mit Migrationshintergrund oder Kindern sozial schlechter gestellten Elternhäusern besucht werden. Ulrich Trautwein, Jürgen Baumert und Kai Maaz veröffentlichten in der „APuZ“ (Ausgabe 28/2007) vom 9. 7. letzten Jahres einen Aufsatz mit dem Titel „Hauptschulen = Problemschulen?“, wo bereits durch den Titel klargemacht werden soll, dass Hauptschulen eher einem geringen Anteil der Jugendlichen, nämlich den so genannten Härtefällen vorbehalten sind, die je nach Bundesland nur noch etwa 10 bis 32 Prozent binden. Durch die Vorkommnisse an der Berliner Rütli Hauptschule oder dem schlechten Abschneiden der PISA Tests gerieten und geraten Hauptschulen sukzessive ins Kreuzfeuer der Kritik.

In einigen Bundesländern wie Saarland, Hamburg und Schleswig- Holstein wurde die Hauptschule deshalb bereits abgeschafft, in wieder anderen wird ihre Existenzgrundlage heftig diskutiert. Die Autoren des besagten Aufsatzes zeigten auf, dass eine Pauschalkritik an der Institution Hauptschule der falsche Weg sein dürfte, da ihre Effizienz von Bundesland zu Bundesland variiert- sie stützten sich dabei auf die empirischen Daten von Eric A. Hanushek und Ludger Wößmann, die jedoch eine enorme Kritik an der frühen Leistungsdifferenzierung des deutschen Schulsystems vorbrachten und nachweisen konnten, dass es in Bezug auf die Fächer Mathematik und Lesen eine tendenziell günstigere Leistungsentwicklung in Ländern gibt, in denen die Leistungsdifferenzierung erst später einsetzt. Außerdem sind es gerade die leistungsschwächeren Schüler, die in Ländern, in denen eine Leistungsdifferenzierung früher stattfindet, die suboptimal gefördert werden. In zahlreichen Studien wurde empirisch belegt, dass innerhalb der Hauptschule mehrere Belastungsfaktoren vorherrschen, die den Schülern schlicht und einfach die Arbeit und das Lernen erschwert. Dazu zählt zum Beispiel die Tatsache, dass die Existenz einer nicht unerheblichen Anzahl von Schülern gegeben ist, die das Klassenziel nicht erreichen, ferner existiert ein niedriges Fähigkeitsniveau, hoher Anteil von Schülern aus bildungsfernen Familien und ein steigender Anteil von Jugendlichen aus Elternhäusern mit starken sozialen und privaten Belastungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG IN DIE ARBEIT: Der Einleitungsteil begründet das Forschungsinteresse und erläutert die Zielsetzung der Arbeit unter Verwendung der ALLBUS-Datensätze.

2. WICHTIGES ZUM EINSTIEG: METHODIK: Dieses Kapitel beschreibt die verwendeten Datengrundlagen, die Stichprobenzusammensetzung und die Operationalisierung der wichtigsten Variablen.

3. AKTUELLER FORSCHUNGSSTAND: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über bildungspolitische und soziale Themen, von der Situation der Hauptschulen bis hin zur Familiengründung und Jugendpolitik.

4. ERGEBNISSE DER ARBEIT: Im Hauptteil werden die gesammelten Daten analysiert, um Zusammenhänge zwischen Bildung, Herkunft, Geschlecht, politischem Interesse und beruflichem Erfolg aufzuzeigen.

5. ABSCHLIEßENDE BETRACHTUNG UND RESÜMEE: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die bildungspolitische Bedeutung der Forschungsergebnisse.

Schlüsselwörter

Bildungsexpansion, Hauptschule, Migrationshintergrund, Schichtzugehörigkeit, Berufsausbildung, Bildungsarmut, Geschlechterunterschiede, Politisches Interesse, ALLBUS, Sozialisation, Berufsabschluss, Nettoeinkünfte, Bildungschancen, Arbeitsmarktintegration, Familienpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Bildungsprozesse, Bildungsabschlüsse und beruflichen Werdegänge von Erwachsenen in der Bundesrepublik Deutschland unter Berücksichtigung demographischer und sozialer Faktoren.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Rolle der Hauptschule, der Einfluss der sozialen Herkunft und des Migrationshintergrunds auf Bildungserfolge, die Korrelation zwischen Bildung und politischem Interesse sowie geschlechtsspezifische Aspekte in Ausbildung und Beruf.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, gestützt auf die ALLBUS-Datensätze von 1980 bis 2006, die Zusammenhänge zwischen Bildungszertifikaten, beruflicher Position, Einkommen und gesellschaftlicher Teilhabe zu veranschaulichen und mögliche soziale Wandlungsprozesse aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine quantitative Analyse von kumulierten Datensätzen der ALLBUS-Umfragen, wobei demographische Merkmale mittels Kreuztabellen und Korrelationsanalysen ausgewertet werden.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit dem allgemeinen Schulabschluss, dem Einfluss des Elternhauses auf den Werdegang der Kinder, der beruflichen Stellung nach Staatsangehörigkeit sowie dem Zusammenhang von Bildung und politischem Engagement.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bildungsexpansion, Schichtzugehörigkeit, soziale Herkunft, Bildungsarmut und Arbeitsmarktintegration beschreiben.

Welche Bedeutung hat das Elternhaus laut den Untersuchungsergebnissen für den Bildungsweg?

Die Untersuchung verdeutlicht, dass die soziale Stellung und der Bildungsstand der Eltern (Väter und Mütter) einen signifikanten fördernden oder hemmenden Einfluss auf den schulischen und beruflichen Erfolg der Kinder ausüben.

Wie unterscheiden sich die Bildungschancen von Ost- und Westdeutschen laut der Analyse?

Die Ergebnisse zeigen historische Unterschiede aufgrund der unterschiedlichen Bildungssysteme von BRD und DDR, wobei in den Jahren nach 1991 spezifische Anpassungsprozesse und Unterschiede in der Bildungspräferenz (z.B. Realschulabschluss in Ostdeutschland) sichtbar wurden.

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Details

Title
Erwachsenenbildung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland von 1980 - 2006
Subtitle
Eine Verlaufs- und Vergleichsstudie
College
University of Regensburg
Grade
1,3
Author
Ronnie Schreiner (Author)
Publication Year
2008
Pages
105
Catalog Number
V93248
ISBN (eBook)
9783638066075
Language
German
Tags
Erwachsenenbildung Bundesrepublik Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ronnie Schreiner (Author), 2008, Erwachsenenbildung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland von 1980 - 2006, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93248
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