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Die Equity-Methode. Die Entstehung latenter Steuern im Konzernabschluss

Titre: Die Equity-Methode. Die Entstehung latenter Steuern im Konzernabschluss

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2020 , 16 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Patrick Wolf (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Das Ziel der Arbeit ist das Herausarbeiten, sowie Präsentieren der latenten Steuern innerhalb der Konzernrechnungslegung. Als Bewertungsmethode wir die Equity-Methode zu Grunde gelegt. Zunächst wird im Rahmen dieser Arbeit auf die den Konzernabschluss eingegangen und in diesem Zuge die Begriffe des Konzerns erläutert, sowie die Methoden der Kapitalkonsolidierung auf Basis der Equity-Methode. Im Anschluss daran werden die Grundlagen, Begriffsdefinitionen und Abgrenzungsmöglichkeiten latenter Steuern erklärt. Darauf aufbauend erfolgen eine Integration der Erkenntnisse und die abschließende Bewertung von latenten Steuern bei der Equity-Methode in einem eigenen Gliederungspunkt.

Die Notwendigkeit einer Konzernrechnungslegung ist in der heutigen globalisierten und vernetzen Wirtschaftswelt allgemeingültig anerkannt. Durch fortschreitende Globalisierung, Internationalisierung der Unternehmen und fortschreitender globaler Verschmelzung von Unternehmen zu Konzernen, besteht in diesem Zusammenhang erhöhter Regulierungsbedarf zur Vermeidung grenzüberschreitender Unternehmenskrisen.

Diesen Regulierungsbedarf greifen sowohl das Handelsgesetzbuch (HGB) als auch die International Financial Reporting Standards (IFRS) auf. Hierin ist geregelt das sogenannte Mutterunternehmen allgemein zur Konzernrechnungslegung verpflichtet sind. Mutterunternehmen üben einen beherrschenden Einfluss auf die jeweiligen Unternehmensbeteiligungen aus.
Die aktuelle (europäische) Rechtsprechung besagt, dass solche Mutterunternehmen, deren Wertpapiere oder Anteilspapiere in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) zum Handel an einem organisierten Markt zugelassen sind, verpflichtet sind ihren Konzernabschluss nach den von der EU-Kommission anerkannten IFRS aufzustellen.

Neben diesen globalen und internationalen Regelungen haben sich auch in Bezug auf die deutsche Rechtsprechung einige Anpassungen und Änderungen vollzogen, um eine kostengünstige und konkurrenzfähige Alternative zu den IFRS zu schaffen. Das BilMoG revolutionierte erstmals seit dem Bilanzrichtliniengesetz das HGB dahingehend im Jahre 2009. Im Zuge dieser Bilanzierung und Konzernrechnungslegung spielen auch vor allem latente Steuern eine große Rolle.
.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit

2 Grundlagen im Konzernabschluss

2.1 Konzernabschluss nach Handelsgesetzbuch (HGB)

2.2 Konsolidierung im Rahmen der Equity-Methode

3 Grundkonzept von latenten Steuern

3.1 Entstehung von latenten Steuern im Konzernabschluss

3.2 Latente Steuern bei der Konsolidierung nach der Equity-Methode

4 Bewertung der Rolle von latenten Steuern im Rahmen der Equity-Methode

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Behandlung latenter Steuern im Kontext der Equity-Methode innerhalb der deutschen Konzernrechnungslegung. Ziel ist es, die gesetzlichen Rahmenbedingungen nach HGB zu analysieren und aufzuzeigen, wie latente Steuern bei assoziierten Unternehmen identifiziert, bewertet und in den Konzernabschluss integriert werden.

  • Grundlagen und Konzepte der Konzernrechnungslegung nach HGB
  • Methodik der Kapitalkonsolidierung mittels Equity-Methode
  • Entstehungsursachen und Abgrenzungskonzepte latenter Steuern
  • Implikationen der Neufassung des § 312 Abs. 5 Satz 3 HGB für die Praxis

Auszug aus dem Buch

3.1 Entstehung von latenten Steuern im Konzernabschluss

Die bilanzielle Erfassung und Identifizierung latenten Steuern ist im Rahmen des Konzernabschlusses von daher ein wichtiger Faktor in Konzernen und spielt vor allem bei kapitalmarktorientierten Unternehmen eine entscheidende Rolle.23

Wie in 3.1 Entstehung von latenten Steuern im Konzernabschluss beschrieben sind latente Steuern aus den jeweiligen Einzelabschlüssen entsprechend in den Konzernabschluss miteinzubeziehen. Auf Ebene der Bilanzen der Einzelunternehmen ergeben sich latente Steuern aufgrund der Differenzen in Steuer- und Handelsbilanz.24 Rechtsgrundlage für Abgrenzung und Ausweis bildet der § 274 HGB.25

Korrespondierend mit der Aufstellung einer Handelsbilanz auf Ebene der Einzelunternehmen (Handelsbilanz I) ist dies auch im Zuge der Aufstellung des Konzernabschlusses notwendig, um mögliche latente Steuern identifizieren zu können und vor allem die zu konsolidierenden Einzelabschlüsse einander anzupassen (Handelsbilanz II).26 Hierbei können sich aufgrund er unterschiedlichen Bewertungs-27 und Bilanzierungsregelungen28 und -richtlinien zwischen der Handelsbilanz vor und nach Konsolidierung gravierende Unterschiede ergeben. Notwendig ist dies auch im Hinblick auf Währungsumrechnungen,29 jedoch legt das HGB hier keinen einheitlichen Bezug fest.30

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Konzernrechnungslegung in einem globalisierten Umfeld und definiert das Ziel der Arbeit, die Rolle latenter Steuern bei der Equity-Methode zu untersuchen.

2 Grundlagen im Konzernabschluss: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Definitionen des Konzerns sowie die Anwendung der Equity-Methode zur bilanziellen Erfassung assoziierter Unternehmen nach HGB.

3 Grundkonzept von latenten Steuern: Hier werden die Ursachen für latente Steuern hergeleitet und die spezifischen Herausforderungen bei der Anwendung im Rahmen der Kapitalkonsolidierung nach der Equity-Methode diskutiert.

4 Bewertung der Rolle von latenten Steuern im Rahmen der Equity-Methode: Das Kapitel reflektiert die notwendige Abgrenzung latenter Steuern für assoziierte Unternehmen und die Schließung der gesetzlichen Lücke durch das BilRUG.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass sich die Equity-Methode durch die gesetzlichen Neufassungen stark an internationale Standards angeglichen hat.

Schlüsselwörter

Konzernabschluss, Equity-Methode, latente Steuern, HGB, Kapitalkonsolidierung, assoziierte Unternehmen, Bilanzierung, Steueraufwand, BilRUG, Einheitsfiktion, Handelsbilanz, Steuerbilanz, Unternehmensbeteiligungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit behandelt die systematische Einbindung und bilanzielle Behandlung von latenten Steuern bei der Anwendung der Equity-Methode innerhalb der deutschen Konzernrechnungslegung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den gesetzlichen Anforderungen an den Konzernabschluss nach HGB, den Methoden der Kapitalkonsolidierung sowie der steuerlichen Abgrenzung bei Beteiligungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist das Herausarbeiten der Bedeutung latenter Steuern und deren korrekte Erfassung bei assoziierten Unternehmen nach den geltenden Handelsrechtsnormen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse bestehender Gesetze, Rechnungslegungsstandards und der Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Konzernabschlusses, die Erläuterung der Equity-Methode sowie die detaillierte Darstellung der Entstehung und Bewertung latenter Steuern.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Konzernabschluss, Equity-Methode, latente Steuern, HGB, Kapitalkonsolidierung und assoziierte Unternehmen.

Welche Rolle spielt das BilRUG für die Thematik dieser Arbeit?

Das BilRUG bzw. die Neufassung des § 312 HGB war entscheidend, da es die bisherige Lücke schloss, die eine Steuerabgrenzung bei assoziierten Unternehmen nicht verpflichtend vorsah.

Warum ist der Konzernabschluss für latente Steuern steuerlich nicht relevant?

Da es keine einheitliche Konzernsteuerbilanz gibt, hat der Konzernabschluss keine direkte steuerliche Wirkung, er dient jedoch der korrekten Darstellung des finanziellen Gesamtergebnisses.

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Résumé des informations

Titre
Die Equity-Methode. Die Entstehung latenter Steuern im Konzernabschluss
Université
University of applied sciences, Munich
Note
1,7
Auteur
Patrick Wolf (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
16
N° de catalogue
V933663
ISBN (ebook)
9783346262004
ISBN (Livre)
9783346262011
Langue
allemand
mots-clé
latent latente Steuern Equity Methode Equity Steuern Jahresabschluss
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Patrick Wolf (Auteur), 2020, Die Equity-Methode. Die Entstehung latenter Steuern im Konzernabschluss, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/933663
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Extrait de  16  pages
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