Sprachentwicklungsstörungen im Grundschulalter. Inwiefern kann phonologische Bewusstheit sie verhindern?


Hausarbeit, 2020

19 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sprachentwicklungsstörungen und phonologische Bewusstheit
2.1 Sprachentwicklungsstörungen
2.2 PhonologischeBewusstheit
2.3 Die Rolle der phonologischen Bewusstheitfür die Sprachentwicklung von Grundschulkindern

3. Die sonderpädagogische Diagnostik Schwerpunkt Sprache
3.1 Förderdiagnostik
3.2 DiagnostikeinerSprachentwicklungsstörung
3.3 Diagnostik der phonologischen Bewusstheit im Vorschul- und Grundschulalter

4. Sonderpädagogische Förderung
4.1 Förderung der phonologischen Bewusstheit bei Vor- und Grundschulkindern
4.2 Die Bedeutung phonologischer Bewusstheitfür den Förderschwerpunkt Sprache

5. Fazit

Literaturverzeichnis nach APA

1. Einleitung

Studien ergaben, dass es kaum einen Bereich gibt, der so stark von Störungen betroffen ist, wie die sprachliche Entwicklung im Kindesalter, dabei stellt diese einen der komplexesten und bedeutsamsten Aufgaben auch für die gesamte Entwicklung eines Kindes, über das Jugendalter, bis ins Erwachsenenalter dar (vgl. Petermann, F. 2016).

Unsere Sprache ist ein zentrales Instrument der Kommunikation und eine entscheidende Basis der emotionalen Entwicklung. Petermann schreibt, dass bereits Kinder im Säuglingsalter den Sprachfluss der Umgebung in einzelne Wörter unterteilen und Lautstrukturen unterscheiden, sowie ihnen eine Bedeutung zuweisen, (vgl. Petermann, F. 2016 S. 131-134).

Gerade bei Kindern im Grundschulalter spielt die sprachliche Entwicklung eine große Rolle für den Lemfortschritt und -erfolg. Hierbei spielt die phonologische Bewusstheit eine wichtige Voraussetzung für den Erwerb des alphabetischen Prinzips der Schriftsprache und damit für die Lese- und Rechtsschreibfähigkeiten (vgl. Urban & Fischer 2019). Von Suchodoletz (2016) schreibt, dass 40% der Kinder mit expressiven Sprachstörungen noch Sprachdefizite im Jugend und Erwachsenenalter aufweisen. Kinder mit rezeptiven Sprachstörungen zeigen sogar zu 75 % langanhaltende Defizite. Gerade diese Sprachdefizite führen häufig zu Lese­Rechtsschreibschwächen und Schulversagen, was wiederum zu einem geringen Sozialstatus aufgrund niedriger Ausbildungsniveaus führt (vgl. von Suchodoletz, 2016).

Um schriftsprachliche Kompetenzen erwerben zu können, benötigen Kinder Wissen über die Laut-Schriftsprach-Korrespondenz, insbesondere die Laut- Buchtstaben -Korrespondenz. Laut der Forschung fand man heraus, dass die phonologische Bewusstheit die wichtigste Lemvoraussetzung für das Erlernen von Lesen und Schreiben ist. (vgl. Sabine Martschinke ...; MariaForster; Sabine Martschinke. 3. Aufl. ed., 2003)

In der folgenden Arbeit möchte ich mich daher mit der Fragestellung beschäftigen, inwiefern eine Sprachentwicklungsstörung durch die Förderung der phonologischen Bewusstheit verbessert werden kann und welche Rückschlüsse sich für Kinder im Grundschulalter in Bezug auf den Erwerb der Lese- und Rechtsschreibfähigkeiten ergeben.

Ich möchte zunächst auf die möglichen Sprachentwicklungsstörungen eingehen und die Wichtigkeit der phonologischen Bewusstheit erläutern, um im Anschluss auf diagnostische Verfahren einzugehen. Daraufhin untersuche ich die Fördermöglichkeiten der phonologischen Bewusstheit im Grundschulalter und die möglichen Auswirkungen hinsichtlich einer Sprachentwicklungsstörung mit Bezug auf den Erwerb von Schriftsprachkompetenzen. Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse dieser Arbeit zusammengefasst.

2. Sprachentwicklungsstörungen und phonologische Bewusstheit

Die Entwicklung der Sprache ist ein komplexer Vorgang, welcher durch das Zusammenwirken von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Wichtig hierbei sind die genetische Ausstattung, die Reifung des Zentralnervensystems, die Intaktheit der Sinnesorgane, die Ausbildung kognitiver Verarbeitungsstrukturen, die kommunikative Anregung durch die Umwelt und andere. Hierbei kann es bei Ausfällen oder funktionalen Beschränkungen zu einer manifesten Sprachentwicklungsstörung kommen (SES) (vgl. Zorowka, P.G. 2008). Bei Kindern im Grundschulalter spielen für den regelrechten Spracherwerb und den Erwerb der schriftsprachlichen Kompetenzen u.a. die phonologische Informationsverarbeitung eine entscheidende Rolle (Ptok, M., Berendes, K., Gottal,S., Grabherr, B., Schneeberg, J., Wittier, M., 2008). Im Folgenden wird die Sprachentwicklungsstörung näher erläutert und im Anschluss ein besonderes Augenmerk auf die phonologische Bewusstheit gelegt und in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit für den Erwerb der Schriftsprache herausgearbeitet.

2.1 Sprachentwicklungsstörungen

Sprachentwicklung ist etwas, was relativ automatisch vonstatten geht und von Beginn an auf gesetzmäßige Art und Weise und in der Regel ohne große Schwierigkeiten erfolgt. Hierbei folgen Kinder einem nahezu identischen Zeitplan, trotz unterschiedlicher Sprachen oder Variabilität (vgl. Fröhlich, Metz & Petermann 2010)

Eine Sprachentwicklungsstörung liegt dann vor, wenn ein Kind von diesem Zeitplan entscheidend abweicht. Man unterscheidet zwischen primärer oder auch spezifischer Sprachentwicklungsstörung (SSES) und sekundärer oder auch unspezifischer Sprachentwicklungsstörung (USES) (Ptok, M., Berendes, K., Gottal, S., Grabherr, B., Schneeberg, J., Wittier, M., 2008). Nach ICD- 10 F80 handelt es sich um Störungen, bei denen die normalen Muster des Spracherwerbs von frühen Entwicklungsstadien an beeinträchtigt sind. Die Störungen können nicht direkt neurologischen Störungen oder Veränderungen des Sprachablaufs, sensorischen Beeinträchtigungen, Intelligenzminderung oder Umweltfaktoren zugeordnet werden. Umschriebene Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache ziehen oft sekundäre Folgen nach sich, wie Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben, Störungen im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen, im emotionalen und Verhaltensbereich (vgl. ICD-10 F80). Gemäß ICD- 10 wird in folgende Sprachentwicklungsstörungen unterschieden: F 80.0 Artikulationsstörung, F 80.1 Expressive Störung, F 80.2 Rezeptive Sprachstörung, F 80.20 Auditive Verarbeitungs-und Wahmehmungsstörung, F 80.28 sonstige rezeptive Sprachstörung, F80.3 Erworbene Aphasie mit Epilepsie, F 80.8 Sonstige Entwicklungsstörung des Sprechens oder der Sprache , F. 80.9 Sonstige Entwicklungsstörung des Sprechens oder der Sprache nicht näher beschrieben (vgl. ICD-10 F80). Defizite können sowohl auf einzelnen Sprachebenen wie Phonetik (z.B. Schetismus, Sigmatismus, Lispeln), Phonologie (z.B. Lautkombinationen), Lexikon und Semantik, Syntax und Morphologie und/oder Pragmatik entstehen (Petermann, F. 2016).

Störungen der Sprache und des Sprechens treten häufig kombiniert auf, so dass eine Abgrenzung oft schwer möglich ist. Die meisten Aussprachestörungen werden bereits im Vorschulalter behandelt und sind damit bis zum Schuleintritt behoben. Es zeigen sich aber im Detail weiterhin Schwierigkeiten, wie das Erzählen einer zusammenhängenden Geschichte, Schwächen beim Verstehen von Bedeutungen sowie in der Schriftsprache (vgl. Metz, D., Paulina, L., & Franz, F., 2016). Altersabhängige Diagnosen nach ICD-10 sind nicht angegeben, in der klinischen Praxis hat sich eine Diagnosestellung eingebürgert, welche nicht vor dem vierten Lebensjahr gestellt wird. Leitsymptome bei Kindern mit Spracherwerbsproblemen im Vorschul- und Schulalter beziehen sich vor allem auf Fehler in der Syntax und Morphologie sowie auf kurze, einfache Sätze und Probleme beim Erzählen vgl. Von Suchodoletz, W., 2016). Mittlerweile konnte durch eine Vielzahl von Studien ein Zusammenhang zwischen Sprachentwicklungsstörungen und Lese- und Rechtsschreibschwäche belegt werden (vgl. Marx, P., Eber, J., Schneider, W., 2005).

2.2 Phonologische Bewusstheit

Im Folgenden wird die phonologische Bewusstheit im Rahmen der sprachlichen Entwicklung näher erläutert. Die phonologische Bewusstheit ist ein Teil der phonologischen Verarbeitung und wird auch als Einsicht in die Struktur der Sprache bezeichnet. Genauer gesagt, ist die phonologische Bewusstheit, die Fähigkeit mit Sprachlauteinheiten, wie Einzellauten oder Silben umzugehen und in der gesprochenen Sprache diese Lautstrukturen zu erkennen. Sie ist eine Komponente der metasprachlichen Bewusstheit. Diese Metasprache kann als die allgemeine Fähigkeit verstanden werden Sprache zu reflektieren und umfasst mehrere Komponenten, wie Wort-, Form-, und pragmatische Bewusstheit (vgl. Metz, D., Paulina, L., & Franz, F., 2016). Die phonologische Bewusstheit ist die kognitive Auseinandersetzung mit internen Strukturen von Sprache und grenzt sich somit klar von der auditiven Wahrnehmung und Verarbeitung ab (vgl. Metz, D., Paulina, L., & Franz, F., 2016).

Die Ausbildung der phonologischen Bewusstheit erfolgt vom Großen (Silben- Reime) zum Kleinen (Phonemen). Kinder erkennen beispielsweise zu Beginn der Ausbildung der phonologischen Bewusstheit, dass ein zusammengesetztes Wort aus Einzelwörtem besteht (z.B. Bilderbuch - Bilder und Buch). Der nächste Entwicklungsschritt ist die Unterteilung eines Wortes in Silben, also wie im Beispiel Bilder, Bil - der. Im nächsten Schritt können sie bereits ein Gefühl für Reimwörter entwickeln und erkennen dann, dass z.B. Buch und Tuch einen unterschiedlichen Anlaut haben, der Silbenkem und der Auslaut, der sogenannte Reim, aber gleich sind (vgl. Ptok, Berendes, Gottal, Grabherr, Schneeberg, & Wittier., 2008). Diese letzte Fähigkeit ist auch an der Schnittstelle zwischen Sprache und Schriftsprachentwicklung und damit der Grundbaustein fürs spätere Lesen und Schreiben. Man unterscheidet hier in phonologische Bewusstheit im weiteren Sinne, also Fähigkeiten auf der implizierten Silben- und Reimebene, durch die spätere Schriftsprachfähigkeiten vorausgesagt werden können und in phonologische Bewusstheit im engeren Sinne, womit Fähigkeiten auf der expliziten Phonemebene gemeint sind und direkten Aufschluss über die Schriftsprachfähigkeiten am Schulanfang geben. Dieses Konstrukt wurde durch die Bielefelder Langzeitstudie und die Würzburger Trainingsstudie validiert (vgl. Schnitzel, 2008).

2.3 Die Rolle der phonologischen Bewusstheit für die Sprachentwicklung von Grundschulkindem

Mit der Definition der phonologischen Bewusstheit wird klar, welche Rolle die phonologische Bewusstheit für die Sprachentwicklung, vor allem aber für das Lesen und Schreiben lernen spielt. Als Voraussetzung für den Erwerb sprachlicher und in Bezug auf Grundschulkinder schriftsprachlicher Kompetenzen sind die Vorläuferfähigkeiten der metalinguistischen Bewusstheit und Fertigkeiten, wie der phonologischen Bewusstheit, wichtige Faktoren für die Sprachentwicklung, sowie die Grundlage für den Aufbau und Erwerb des Schriftspracherwerbs (vgl. Ptok, M., Berendes, K., Gottal,S., Grabherr, B., Schneeberg, J., Wittier, M., 2008). Nach dem konnektionistischen Modell der Sprachverarbeitung nach Stackhouse u. Wells (1997) stehen phonologische Bewusstheit, Schriftsprache und Lautsprache über gemeinschaftlich genutzte Komponenten der zentralen Sprachverarbeitung und externen Feedbackmethoden in Verbindung. So kann sich ein Defizit der phonologischen Sprachverarbeitung in allen o.g. Bereichen manifestieren (vgl. Schnitzler., 2008). Gemäß der Studie von Marx, Weber und Schneider (2005) stellten bereits verschiedene Autoren die Bedeutung der genauen Sprachwahmehmung sowohl für die Sprachentwicklung als auch für die phonologische Bewusstheit dar. Das phonologische Arbeitsgedächtnis wurde als beeinflussender Faktor für die Sprach- und Schriftsprachentwicklung in Betracht gezogen. Sowohl sprachgestörte als auch leseschwache Kinder weisen Defizite im phonologischen Arbeitsgedächtnis auf (vgl. Marx, P., Weber, J., & Schneider, W., 2005).

Zahlreiche Ergebnisse deuten daraufhin, dass sich durch die Überprüfung derphonologischen Bewusstheit eine Lese- und Rechtsschreibstörung vorhersagen lässt. Umgekehrt konnte nachgewiesen werden, dass Kinder mit einer Lese-und Rechtsschreibschwäche (LRS) eine deutlich schlechtere phonologische Bewusstheit haben als die gleichaltrige Vergleichsgruppe ohne LRS (vgl. (vgl. Ptok, M., Berendes, K., Gottal, S., Grabherr, B., Schneeberg, J., Wittier, M., 2008). Man kann sagen, dass ein allgemeiner Konsens über die Wichtigkeit der phonologischen Bewusstheit für den Schriftspracherwerb herrscht, trotzdem gilt diese nicht nur als Voraussetzung für den erfolgreichen Umgang desselben, (vgl. Schnitzler, 2008) Phonologische Bewusstheit besteht aus zwei Komponenten: der Fähigkeit zur phonologischen Analyse, welche den Schriftspracherwerb in einem frühen Stadium beeinflussen kann und der Fähigkeit zur phonologischen Synthese, welche sich auf die Lesefähigkeiten etwa ab der zweiten Klasse auswirken kann (vgl. Ptok, M., Berendes, K., Gottal,S., Grabherr, B., Schneeberg, J., Wittier, M., 2008). Durch die Beeinflussung auf die Einsicht in die Struktur von Sprache und damit auf den Schriftspracherwerb gewinnt die phonologische Bewusstheit stetig an Bedeutung. Kinder, die bereits im Vorschulalter in der phonologischen Bewusstheit gefördert wurden und über gute Fähigkeiten in diesem Bereich verfügen, haben zumeist einen leichteren Einstieg beim Erwerb von Lese- und Rechtsschreibkompetenzen (vgl. Schnitzler, 2008). Es besteht eine Wechselwirkung von phonologischer Bewusstheit und Schriftspracherwerb, beide beeinflussen sich gegenseitig. Kinder können Schriftsprache, unter anderen, nur mit der phonologischen Bewusstheit als Voraussetzung und im Begleitprozess erwerben (vgl. Sabine Martschinke ...; Maria Forster; Sabine Martschinke. 3. Aufl. ed., 2003).

3. Die sonderpädagogische Diagnostik Schwerpunkt Sprache

In der sonderpädagogischen Diagnostik wird in einem kooperativen Prozess, mit allen Beteiligten des Bildungsprozesses, geprüft welche Einschränkungen bzw. Barrieren dazu führen, dass Kinder und Jugendliche dauerhaft und umfassend beeinflusst und eingeschränkt sind. Je nach abgeleitetem Förderschwerpunkt entsteht daraus die Notwendigkeit Bildungs-, Beratungs- und/oder Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmen, (vgl. Stecher, M. 2017). Die diagnostischen Möglichkeiten in der Schule werden durch den Leitfaden zur Feststellung für sonderpädagogischen Förderbedarf an Berliner Schulen definiert. Sprachentwicklungsstörungen werden unter dem Förderschwerpunkt Sprache angesiedelt und können im Rahmen einer sonderpädagogischen Förderdiagnostik durchgeführt werden. Sonderpädagogisch zu fördern, sind Schüler die aufgrund einer erheblichen Sprachstörung, ihre Fähigkeiten in der Schule nicht ohne Fördermaßnahmen angemessen entwickeln können. Sobald Kinder in ihren Entwicklungs-, Lern- und Bildungsmöglichkeiten beeinträchtigt sind und dies auf den gestörten Sprachgebrauch und -erwerb zurückzuführen ist, kann

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Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Sprachentwicklungsstörungen im Grundschulalter. Inwiefern kann phonologische Bewusstheit sie verhindern?
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,7
Jahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V933740
ISBN (eBook)
9783346262660
ISBN (Buch)
9783346262677
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sonderpädagogik, Sprachliche Entwicklung, Phonologische Bewusstheit, Sprachentwicklungsstörung, Förderdiagnostik
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Sprachentwicklungsstörungen im Grundschulalter. Inwiefern kann phonologische Bewusstheit sie verhindern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/933740

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